Moin,
ich habe das Buch ausgelesen - das hat ja nicht lange gedauert
Ja - was habe ich für einen Eindruck? Zensuren sind in der Schule aus der Mode gekommen; aber ich würde eine 3- oder 4+ geben (ich bin ja auch schon älter).
Warum? der persönliche Teil ist sehr kurz, nur ca 50 Seiten. Natürlich "muss" man nicht in aller Ausführlichkeit über sein persönliches Schicksal schreiben; aber das Buch wurde ja freiwillig geschrieben - sogar mit Unterstützung der Antidiskriminierungsstelle.
Im zweiten Teil "Gespräche" erfahren wir von einzelnen Lebensläufen. Wiederum ist auch hier ein "roter Faden" zu entdecken - Puzzleteile, die man immer wieder entdeckt. "Sonntagsclub" war in einem der Gespräche ein Puzzleteil, das ich auch kenne; schließlich haben wir dort unser Forumtreffen abgehalten - und waren gut aufgehoben.
Den Gesprächen schließt sich im Buch ein Teil mit Positionen an - gefolgt von einigen Adressen.
Alles in allem: interessant, dass es ein Buch aus der Sichtweise einer Mutter gibt. Bücher von Intersexuellen gibt es schon einige.
Allerdings ist dieses Buch nicht besonders ausführlich geraten.
Zu den anderen Kapiteln (Gespräche, Positionen, Adressen) würde ich (persönlich) sagen: "nichts, was ich nicht schon gewusst hätte".
Ich habe 14,80 Euro bezahlt, direkt beim Kohlibri-Verlag bestellt. Die Lieferzeit lag im Normalbereich; das Buch ist eine Neu-Erscheinung.
Gruß CPG