Hallo Sabrina,
SabrinaM hat geschrieben:zweitens sind die aufzuzählen, die eindeutig kleidung tragen, die man nach gesellschaftlicher konvention eher einer frau zuordnet (wie rock, strumpfhose, pumps), die aber in aller deutlichkeit als mann erkennbar sind und sein wollen. es wird also ohne perücke, ungeschninkt und meinetwegen auch mit bart so auf die straße gegangen.
Ich lese aus deiner Aufstellung vor allem bzgl. Punkt 2. viel Negatives heraus.
Ich bin der Punkt 2 (oder auch nur 1).
Ich bin ein Mann. Ich will ein Mann sein und als solcher wahrgenommen werden. Und, nur weil ich ein Mann bin will ich mich deswegen nicht in der Wahl meiner Kleidung einschränken lassen.
Ich kaufe und trage was mir gefällt und passt, und es ist mir schlicht egal, aus welcher Abteilung das Kleidungsstück stammt. Ich lege auch keinen wert darauf etwas zu tragen was ursprünglich für eine Frau gedacht war, ebenso wie es mir egal wäre wenn alles an mir aus der Damenabteilung stammen würde.
Was daran kritisch ist, kann ich nicht nachvollziehen, zumindest wenn das Gesamtbild stimmig ist. Klar wäre bei meiner Statur ein rosa Blümchenrock mit Rüschen absolut lächerlich, aber du kannst mir glauben, dass meine Kombi am ersten warmen Tag dieses Jahr im Büro positive Anerkennung gefunden hat:
Beige, weite (Damen)Leinenhose, darüber ein gerade geschnittenes Leinenkleid sehr ähnlich wie dieses
http://www.bonaparte.de/damenmode/kleid ... _de.0.html und beige Herrensneaker.
Auch wenn Du es anders siehst, problematisch empfinde ich diese Variante nicht, und auch im Berufsleben habe ich noch keine negative Erfahrung gemacht.
Die meiste Kritik habe ich mal vor Jahren für Cowboystiefel, Westernhut Jeans und Staubmantel geerntet....