Ich bin auch ein Kind des Ostens, und es KOTZT mich einfach nur noch an, dass .. bei aller berechtigten Unzufriedenheit .. gerade die aus dem Osten den rechten Rattenfängern wie besoffen hinterher rennen und uns in die nächste Diktatur stürzen wollen!
Wer jedoch Unverständnis zeigt und die immer noch massiven Probleme des Ostens als kleinkarierte Nörgelei abtut, der sorgt nur dafür, dass unser aller Probleme nicht kleiner sondern immer größer werden! Denn es war keine Wiedervereinigung, sondern eine koloniale Vereinnahmung .. hier besungen, aber von den meisten wohl nicht verstanden:
Wir werden nach wie vor von Wessis fremdverwaltet. Sie haben den Ostdeutschen ihr Vokseigentum über die Treuhand staatlich organisiert geraubt und an Konzerne und Spekulanten verschenkt, und den Osten dauerhaft als verlängerte Werkbank, Niedriglohngebiet und Absatzmarkt mit niedrigerem Lebensstandard etabliert. Das hat zu all den Problemen geführt, die schon länger bekannt sind und jetzt massiv zutage treten. Junge Menschen, insbesondere Frauen sind kontinuierlich abgewandert, und wir haben jetzt eine überalterte Boomer-Bevölkerung mit Männerüberschuss, die sich zu Recht betrogen fühlt, aber nicht verstehen will, dass die genau von denen betrogen wurden, die sie nach der Wende über Jahrzehnte immer wieder an die Macht gewählt haben. Und weil sie das nicht verstanden haben, spannen sie sich nun zusammen mit ihrer Kindergeneration mehrheitlich bereitwillig vor den Karren der AfD, die alles noch schlimmer als die Black-Rock-Merz-CDU machen wird!
Dass es Bestrebungen gibt, den Lebensstandard auch im Westen abzusenken, macht nichts von alledem richtiger, was gerade im Osten passiert ist.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.