Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
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Anne-Mette
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Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
...während die Sozialdemokraten darauf beharren, dass Næstved das Recht feiern sollte, zu lieben, wen man will.
(schnell übersetzt) eines Textes von von TV2 (https://www.tv2east.dk/naestved/regnbue ... dene-8119a)
Deshalb wird im Stadtrat derzeit diskutiert: Soll die Gemeinde die Regenbogenflagge hissen?
Ja, lautet die Antwort der Sozialdemokraten, die in der Stadtratssitzung im Juni vorschlagen werden, die Regenbogenflagge zu hissen.
„Ich glaube an das Recht, zu lieben, wen man liebt, und für das Recht, so zu sein, wie man ist, und dafür setze ich mich ein. Doch diese Freiheit ist und war für LGBTQ+-Menschen keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil, viele waren und sind Verfolgung, Hassverbrechen und Diskriminierung ausgesetzt. Und das geschieht immer noch“, schreibt Stadtrat Gustav Mortensen (S) auf Facebook.
DF: Destruktive Ideologie
Auch Patrick Elm (DF) beteiligt sich mit einer gegenteiligen Meinung an der Debatte.
„Nun, da der Regenbogen als Symbol des ‚Pride‘ – und einer Ideologie, die meiner Meinung nach für unsere Familiengemeinschaft und für unser Selbstverständnis als Menschen zerstörerisch ist – übernommen wurde, möchte ich nicht sehen, dass unsere öffentlichen Fahnenmasten durch dieses Symbol verunziert werden“, schreibt er unter anderem in einem längeren Beitrag.
(schnell übersetzt) eines Textes von von TV2 (https://www.tv2east.dk/naestved/regnbue ... dene-8119a)
Deshalb wird im Stadtrat derzeit diskutiert: Soll die Gemeinde die Regenbogenflagge hissen?
Ja, lautet die Antwort der Sozialdemokraten, die in der Stadtratssitzung im Juni vorschlagen werden, die Regenbogenflagge zu hissen.
„Ich glaube an das Recht, zu lieben, wen man liebt, und für das Recht, so zu sein, wie man ist, und dafür setze ich mich ein. Doch diese Freiheit ist und war für LGBTQ+-Menschen keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil, viele waren und sind Verfolgung, Hassverbrechen und Diskriminierung ausgesetzt. Und das geschieht immer noch“, schreibt Stadtrat Gustav Mortensen (S) auf Facebook.
DF: Destruktive Ideologie
Auch Patrick Elm (DF) beteiligt sich mit einer gegenteiligen Meinung an der Debatte.
„Nun, da der Regenbogen als Symbol des ‚Pride‘ – und einer Ideologie, die meiner Meinung nach für unsere Familiengemeinschaft und für unser Selbstverständnis als Menschen zerstörerisch ist – übernommen wurde, möchte ich nicht sehen, dass unsere öffentlichen Fahnenmasten durch dieses Symbol verunziert werden“, schreibt er unter anderem in einem längeren Beitrag.
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Ulrike-Marisa
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Moin,
das Gestern verfolgt uns scheinbar auch im Ausland wie in Dänemark. Auch dort geht es nicht nur weltoffen und liberal zu, oft wohl auch sehr konservativ.
Grüße, Ulrike-Marisa
das Gestern verfolgt uns scheinbar auch im Ausland wie in Dänemark. Auch dort geht es nicht nur weltoffen und liberal zu, oft wohl auch sehr konservativ.
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Lina
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Während der Nazi-Zeit gab es auch reichlich Anhänger von Hitler in Dänemark!
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Beatrixtg
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Wie war. Die ewig gestrigen, und meist Besserwisserischen findet man wohl in jedem Land.Ulrike-Marisa hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 10:37 das Gestern verfolgt uns scheinbar auch im Ausland wie in Dänemark. Auch dort geht es nicht nur weltoffen und liberal zu, oft wohl auch sehr konservativ.
Die Frage ist nur, wie viel Raum das Volk ihnen gibt.
Ich denke das ist der springend Punkt.
Der / die Einzelne kann da leider nicht viel ändern. Was man ändern kann, ist die Stimmung im engeren Umfeld. Was dann doch wieder Auswirkungen haben kann.
Liebe Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
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Violetta-TransFlower
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Da wundert mich nur noch, das dieser Mensch nicht den Begriff "Volksgemeinschaft " gebraucht.Anne-Mette hat geschrieben: Mo 25. Mai 2026, 09:27 Nun, da der Regenbogen als Symbol des ‚Pride‘ – und einer Ideologie, die meiner Meinung nach für unsere Familiengemeinschaft und für unser Selbstverständnis als Menschen zerstörerisch ist
Woher der stammt, wisst ihr Alle.
Die blau-braune Ideologie macht sich überall breit, auch in Dänemark.
🌺 Das Glück 🍀 wohnt wieder in meinem Herzen 💜🙏
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Anne-Mette
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Moin,
Wenn Mehrheiten "gebraucht werden", dann werden auch die Stimmen von rechts in Anspruch genommen und führen sogar zu einer Regierungsunterstützung bei gewissen Entscheidungen.
Weiterhin sind auch "Parteien der Mitte" ein ziemliches Stück nach rechts gerückt, was insbesondere den Umgang mit Gebflüchteten und anderen "Nicht-Dänen" angeht.
allerdings ist der Umgang dort "pragmatischer", wenn ich das so benennenn darf.Violetta-TransFlower hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 18:32 Die blau-braune Ideologie macht sich überall breit, auch in Dänemark.
Wenn Mehrheiten "gebraucht werden", dann werden auch die Stimmen von rechts in Anspruch genommen und führen sogar zu einer Regierungsunterstützung bei gewissen Entscheidungen.
Weiterhin sind auch "Parteien der Mitte" ein ziemliches Stück nach rechts gerückt, was insbesondere den Umgang mit Gebflüchteten und anderen "Nicht-Dänen" angeht.
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Michi
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Pragmatisch?! Das liest sich grad so, als ob das etwas Gutes ist, was da passiert. Tatsächlich ist es doch Normalisierung von Rechtsextremismus. Und macht mir Angst!Anne-Mette hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 18:53 Moin,
allerdings ist der Umgang dort "pragmatischer", wenn ich das so benennenn darf.Violetta-TransFlower hat geschrieben: Di 30. Jun 2026, 18:32 Die blau-braune Ideologie macht sich überall breit, auch in Dänemark.
Wenn Mehrheiten "gebraucht werden", dann werden auch die Stimmen von rechts in Anspruch genommen und führen sogar zu einer Regierungsunterstützung bei gewissen Entscheidungen.
Weiterhin sind auch "Parteien der Mitte" ein ziemliches Stück nach rechts gerückt, was insbesondere den Umgang mit Gebflüchteten und anderen "Nicht-Dänen" angeht.
Wenn Parteien "nach rechts rücken", indem sie rechte und rechtsextreme Positionen übernehmen, und wenn sie bei Abstimmungen zusammenarbeiten, dann stärken sie damit die Rechtsextremen. Denn einerseits zeigen sie mit der Übernahme rechtsextremer Positionen, dass diese doch "gar nicht so schlimm" sind, und andererseits müssen sie sich die Stimmen der Rechtsextremen erkaufen, ihnen also im Gegenzug bei eingebrachten Anträgen und Abstimmungen auch ihre Stimmen geben, und bestätigen so die noch extremere Positionen, an deren Übernahme sie sich nicht herangetraut haben.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie man damit den Rechtsrutsch aufhalten oder gar umkehren kann.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Lina
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Ich glaube, bevor ihr das beurteilt, müsst ihr euch ein paar Dinge klar machen, wodurch das politische System in Dänemark ganz anders ist
Ja, natürlich wird eine dänische Regierung auch gelegentlich Deals mit Parteien, die rechts sind, machen. Genau wie sie es auch mit Kräften die ganz links sind. Ganz vom Thema abhängig.
Es ist in Dänemark weder praktikabel noch zwingend erwünscht, eine Regierung zu bilden, die eine Mehrheit hat.
Der Grund: Dänemark hat eine Sperrgrenze von 2%. Deshalb ist eine viel breitere Vielfalt von Parteien im Parlament vertreten und es ist seit Jahrzehnten Business as usual, Regierungen mit einer Minderheit zu bilden.
Das läuft also ganz anders als mit unserer 5%-Grenze.
Ja, natürlich wird eine dänische Regierung auch gelegentlich Deals mit Parteien, die rechts sind, machen. Genau wie sie es auch mit Kräften die ganz links sind. Ganz vom Thema abhängig.
Es ist in Dänemark weder praktikabel noch zwingend erwünscht, eine Regierung zu bilden, die eine Mehrheit hat.
Der Grund: Dänemark hat eine Sperrgrenze von 2%. Deshalb ist eine viel breitere Vielfalt von Parteien im Parlament vertreten und es ist seit Jahrzehnten Business as usual, Regierungen mit einer Minderheit zu bilden.
Das läuft also ganz anders als mit unserer 5%-Grenze.
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Jaddy
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Re: Die Dänische Volkspartei bezeichnet die Regenbogenflagge als „destruktiv“...
Ich hatte durch diesen Artikel auch den Eindruck einer mehr konsensorientierten Politik bekommen; https://taz.de/Die-Zufriedenheit-mit-de ... /!6161454/ Kommt das hin? Ein begünstigender Faktor ist wohl, dass DK relativ klein ist. Quasi ein deutsches Bundesland. So viele Einwohnende (~6 Mio) wie Hessen (6,3), das sind 7% von D, aber nur halb so dicht besiedelt (130 vs >300 P/km^2). Und wohlhabend. BIP/Kopf zwischen Bayern und Hamburg, den deutschen Spitzenpositionen. Allein durch die Größe vergleichsweise homogen. Ahnliche regionale Bedingungen vs ziemlich unterschiedlicher bei uns.