Nein, so eindeutig ist das nicht, nicht jeder Krimi hat etwas mit Gewalt zu tun. Nehmt mal nur als Beispiel den britischen Postraub von 1969, gibt es als Buch und in mehreren Verfilmungen. Von Gewalt keine Spur. Und wenn Gewalt vorkommt, kann die sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, von einem schlichten Schubsen über eine heftige Schlägerei bis hin zu Mord oder Folterung. So etwas zu lesen wird scheinbar akzeptiert, weil Krimi draufsteht. Ich weiß ja, was das kommt. Sure?Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 14:07 ein Kriminalroman enthält eine recht eindeutige inhaltliche Zuordnung. Es geht um einen Kriminalfall, also etwas, was in aller Regel mit Gewalt einhergeht.
Nein, wenn Romanze draufsteht, ist auch Romanze drin. Nur kann das in einer ebenso breit gefächerten Form sein wie bei den Krimis, von ganz sanft mit beiderseitigem Einverständnis bis zu ständigen Streitereien, bei denen doch beide nicht voneinander lassen können. Und wenn dann 'Dark Romance' draufsteht, weiß ich auch worauf ich mich einlasse. Das kann oder wird es bestimmt etwas düster zugehen. So what? Wer das mag, soll es lesen. Oder darf es statt Krimis nur der 'Faust' sein?Knäckebrötchen hat geschrieben: Mo 20. Okt 2025, 14:07 Eine Romanze hat ja nicht zwangsläufig etwas mit den oben schon aufgelisteten Inhalten zu tun.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Die Inhaltsangabe bei Büchern ist verlässlicher als die von Lebensmitteln, denn bei Büchern steht drauf, was wirklich drin ist. Deswegen lese ich auch gern Fantasy oder Science-Fiction, da habe ich manchmal beides in einem Paket.
Es wird hier im Forum so oft von Freiheit gesprochen, auch von der Freiheit des Geistes. So lasst doch allen die Freiheit womit sie ihren Geist beschäftigen.
LG Claudia