Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz
Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz - # 2

Lavendellöwin
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 16 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Und niemand hat das Recht, diese Selbstfindung anzuzweifeln

Hey...wie oft hast du selbst an dir gezweifelt ob das alles was du tust gut ist?
Ja, man kann sich sicher sein und trotzdem Zweifel haben und genau das sollte ich auch anderen zugestehen können.

Und was ist daran falsch, wenn dir einmal jemand sagt, ich nehme dich so und so wahr, denn für die Person ist das
richtig, genauso wie was anderes für dich richtig ist. Eigen und Fremdwahrnehmung, beides wichtig, keins davon solitär.
Beide Parteien müssen mit ihrem "Ding" dabei klarkommen.

Meine Lieben..Val, Claudia, Vesta, Alice..

mich erinnert das an Punkte, die ich die letzten Jahre und Jahrzehnte hatte..

Punkte, die mich verletzt oder glücklich gemacht haben und beides war wichtig um zu wachsen.

Ich erinnere mich daran, als ich bei meiner zweiten Gutachterin für die VÄ/PÄ sass und sagte
"Mir ist schon klar, das sie mich als Mann wahrnehmen"..und sie sagte "Ich sehe da keinen Mann sitzen,
aber eine Person, die etwas mehr Wasser unterm Kiel braucht."

Und darin sehe ich auch den Hauptpunkt einer begleitenden Therapie bei unserem Thema, name it as you like,
du wirst hinterfragt, aber auch unterstützt, bekommst ein Toolset mit dem man stärker wird, kannst über schlechte
Momente reden und über gute. Das fand ich unheimlich wertvoll. Was im Grunde weg müsste ist die Stigmatisierung
weil man wegen einem Thema zu einer psychologischen Fachperson geht, weil man in einer belastenden Situation
steckt (das kann nun echt alles mögliche sein) und völlig losgelöst über etwas reden möchte.
Und am Anfang der Transition gibt es belastende Momente (nicht für immer und alle Zeit..), wer das nicht zugibt, lügt nach meiner Ansicht,
auch sich selber an. Bei mir hat die GaHT das komplette Mindset auf links gedreht, ich hätte das nie alleine geschafft.
Nicht ohne meine Thera, nicht ohne meinen Lieblingsmenschen, nicht ohne meine Familie und Freunde.

Klar kommt die Diagnose und die Entscheidung mich aufzumachen von mir selber, aber alleine ist das völlig doof.
Das ist die Illusion alles alleine zu schaffen, hey mal nach dem Weg fragen ist nicht tragisch, aber man muss es sich
eingestehen können..

Und dieses das trans* ein steiniger und schwerer Weg ist, eine so grosse Belastung, ich kann es echt nicht mehr hören.
(Der Weg ist doch da um mit sich heile zu werden..hab ich mal gehört..)
Das impliziert, das man ständig alleine dasteht und ausgeschlossen wird weil man halt so ist. (Drüber reden will ich aber nicht, ist ja übergriffig-LOL)
Wenn man es als zentralen Angelpunkt in seinem Sein hat, mag das so sein...das ist schwierig für andere,
besonders für die Partnerperson, weil sie die Person die sie liebt an das trans* sein verliert.

Es ist nicht befremdlich, das sich ein "Mann" die Nägel lackiert, sondern wenn "er" ständig darüber redet und
dafür bewundert werden möchte...super, das du das geschafft hast, das hat für ewig meinen Horizont erweitert... :()b

Ich war einmal meinem Lieblingsmenschen sauer, weil sie sagte "Lebe das doch erst mal, du wirst doch erst zur Frau"
oder so ähnlich war der Kontext, heute weiss ich was damit gemeint war. Die Sozialisation war gemeint, einen Rock kann
einfach jede Person tragen, aber Frau bist du ja nicht deshalb. Meine Stimme habe ich, weil es den Mann in mir nicht mehr gibt,
die Logopäde ist mehr psychologisch verankert, sie verändert das Bewusstsein.
Alles das was ich damals hörte hatte nichts mit Transfeindlichkeit oder Misgendern zu tun, es war einfach der Stand der Dinge.
Inzwischen, bin ich auch damit fein, das wenn über vergangene Situationen geredet wird "er" und mein Deadname
benutzt werden-denn Stand damals war es einfach so, für viele ausser mir.
Und woher nehme ich da das Recht mein Gefühl, meine Wahrnehmung über die der anderen zu stellen.
Das steht mir nicht zu..

jetzt hab ich mehr Wasser unterm Kiel und auch wenn es mal schmerzt, kann ich es anerkennen das es mal wer
aus diversen Gründen anders gegenüber mir fühlen kann. Das ist okay, das ist menschlich..und macht mich
authentisch.

Habt es fein..Marie (flo)
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Claudia
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 17 im Thema

Beitrag von Claudia »

Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Hey...wie oft hast du selbst an dir gezweifelt ob das alles was du tust gut ist?
Ja, das habe ich. Aber ich habe nicht an dem gezweifeelt, wer ich bin, nur an dem, ob ich diesen äußerlichen Wechsel durchhalte.
Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Und was ist daran falsch, wenn dir einmal jemand sagt, ich nehme dich so und so wahr, denn für die Person ist das
richtig, genauso wie was anderes für dich richtig ist.
Wenn mir das jemand sagt, dann ist es eben wie dieser Mensch mich wahrnimmt. Das ist so völlig in Ordnung, solange damit nicht mein Selbstempfinden in Zweifel gezogen wird.
Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Und am Anfang der Transition gibt es belastende Momente (nicht für immer und alle Zeit..), wer das nicht zugibt, lügt nach meiner Ansicht,
auch sich selber an.
Diese Momente gab es, da bin ich auch für zwei Wochen in die alte Rolle zurückgefallen. Aber nicht, weil ich Zweifel an mir selbst hatte, sondern Zweifel rein pragmatisch diese Veränderung durchzustehen. Das mag jetzt banal klingen, aber als Frau Winterschuhe in Größe 45 zu finden, war zumindest damals ein großes Problem. Und so tauchte ich in der alten Rolle bei meiner Therapeutin auf. Und sie sagt mir: "Nein, Frau ***, eine männliche Anrede passt einfach nicht!" Und irgendwie habe ich einen praktischen Ausweg gefunden, weiß nicht mehr wie. Und die weiteren Gespräche drehten sich um alles andere, aber nicht um die Transition. Das Thema war abgeschlossen. Da ging es um das 'innere Kind', um die bösen Erfahrungen aus der Zeit, jahrelanges Mobbing durch andere Kinder. Da ging es um meine Depression, um meine Selbstachtung.
Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Das impliziert, das man ständig alleine dasteht und ausgeschlossen wird weil man halt so ist.
Ich war damals ziemlich allein, hatte niemanden. Das Einzige waren hier einige Gespräche im Chat, aber nichts in der realen Welt.
Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Wenn man es als zentralen Angelpunkt in seinem Sein hat, mag das so sein...das ist schwierig für andere,
besonders für die Partnerperson, weil sie die Person die sie liebt an das trans* sein verliert.
Und dann aber diese Transperson einfach wegschiebt oder eher, sich massiv zurückzieht, sich eine andere Wohnung sucht. Da kommen dann die Selbstvorwürfe: "Weil ich bin wie ich bin, habe ich alles kaputt gemacht, die Ehe, die Familie."
Ich habe lange gebraucht, die wieder abzulegen. Als Familie haben wir wieder zusammengefunden. Das Überraschendste dabei ist das Verhältnis zu meinem Bruder, das seit der Transition wieder gut ist.
Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Alles das was ich damals hörte hatte nichts mit Transfeindlichkeit oder Misgendern zu tun, es war einfach der Stand der Dinge.
Nein, damals und vor allem in der Situation hatte es nichts damit zu tun. Aber wenn ich hier etwas über Transfeindlichkeit lese, dann kommen Ärger und Wut hoch. Damit haben wir doch schon außerhalb genug zu kämpfen.

LG Claudia
Zuletzt geändert von Claudia am Do 24. Jul 2025, 18:54, insgesamt 1-mal geändert.
The greatest act of courage is to be & own all that you are. Without apology.
Without excuses & without any masks to cover the truth of who you truly are.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 18 im Thema

Beitrag von Val44721 »

Lavendellöwin hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 13:11 Und am Anfang der Transition gibt es belastende Momente (nicht für immer und alle Zeit..), wer das nicht zugibt, lügt nach meiner Ansicht, auch sich selber an.
Ich möchte dazu ein paar Worte sagen, was für mich das schlimmste war am Anfang. Denn ja, bei mir gab es auch schlimme Momente.

Für mich war das schlimmste die Psychotherapie. Zu der ich nicht freiwillig gegangen bin, sondern nur aufgrund des bestehenden Zwangs, der hier ja teilweise verteidigt und als essenziell dargestellt wird. Ich habe vor jedem Termin alle Möglichkeiten im Kopf durchgegangen, was ich gefragt werde, was ich darauf antworte, mir die Leitlinien durchgelesen was in meinen Antworten vorkommen muss, und die dann eingeübt. Abends im Bett, in der Dusche, zwischendurch. Jeder Termin war für mich ein riesiger Stressakt.

Ich kann/möchte jetzt nicht alles aufzählen, was mich daran gestört hat und was ich falsch/übergriffig fand. Aber ich möchte ein Beispiel geben.

Eine der Sachen, zu der ich aufgefordert war, war zu beschreiben, wie es sich für mich anfühlt als meine Brust angefangen hat zu wachsen nach Beginn der Hormone. Eine unglaublich intime Sache. Die ich in keinster Weise bereit war zu teilen, besonders nicht mit einem Menschen, der viele Jahrzehnte älter ist, dem ich nicht vertraue, und zu dem ich auch keinerlei Berührungspunkte habe außer diese erzwungenen Termine. Ich war komplett abhängig von dieser Person. Ich brauchte noch die anderen Indikationen, und es ist komplette Willkür der Therapeuten, ob sie diese ausstellen. Ich hatte auch mal geguckt wie die Wartezeiten bei einem Wechsel wären zu einer anderen Praxis hier. 3-5 Jahre Wartezeit. Ich war abhängig.

Wenn die Person sagt spring dann springe ich. Wenn sie sagt Lauf, dann laufe ich. Also habe ich gemacht was verlangt war. Welcher Detailgrad wird verlangt? Unbekannt. Aber ja nicht den Menschen gegenüber missmutig machen, ja nicht den Erwartungen nicht entsprechen, ja alles tun was einem gesagt, und auf eine Weise, die den anderen Menschen zufrieden stimmt.

Ich habe mich danach tagelang schmutzig gefühlt danach. Es ist ein scheiß Gefühl sowas extrem intimes gegen den Willen teilen zu müssen vor jemandem praktisch Fremden. Mag jetzt für manche ein Schulterzucken hervorrufen, aber ich habe mich während dieser Psychotherapie so hilflos gefühlt, so abhängig, so ausgeliefert. Was soll ich machen? Verweigern, nur das tun was ich will? Eventuell keine Indikation. Wechseln? Alles um unbekannte Anzahl an Jahre verzögern. Und wer weiß wie der nächste wird. Die Horrorgeschichten die ich kenne sind noch schlimmer. Lügen? Habe ich oft gemacht, aber es ist schwer alles konsistent zu halten, und wie lügt man spontan auf so eine Frage?

Das was weg muss ist Zwang und Abhängigkeit. Stellen wir uns mal vor das wäre einem cis Mädchen passiert. Ich sehe schon die Schlagzeile vor mir. Dekaden älterer Mann drängt junges Mädchen dazu, ihm das Gefühl ihres Brustwachstums zu beschreiben, unter dem Damoklesschwert des Zugangs zu ihrer lebenswichtigen Medizin. Der wäre am Ende. Aber wenn man es mit trans Menschen macht, dann ist es Behandlung. Therapie.

Der Ansatz von Therapie sollte ein ganz anderer sein. Und das ist er auch. Überall sonst. Nirgendwo kann ein Therapeut mehr als Tipps geben und Empfehlungen aussprechen. Er kann keinen Depressiven zu was zwingen, er kann nicht Alkoholkranke dazu bringen, zur Arbeit ein Jahr lang in Frauenkleidern zu erscheinen, und sich da hänseln zu lassen, bevor dieser Hilfe bei seiner Sucht erhält.

Ich habe damit nicht bewiesen, dass ich wirklich trans bin. Das einzige was ich bewiesen habe, ist wie viel Schmerz ich ertragen kann für das was mir wichtig ist. Und das muss aufhören. Ich kenne von anderen transfemininen Personen Indikationen und Gutachten dazu, wie unterwürfig sie sind, wie sie Sex haben, abfällige Kommentare zu ihrem Aussehen, etc etc. In einem GERICHTLICHEN Gutachten steht, dass Spuren von Weiblichkeit durch ihre extreme Männlichkeit überdeckt werden. Und das ist so eklig. Sie alle mussten aber. Wie ich. Und das muss aufhören. Wir müssen die Möglichkeit haben, nein zu sagen. Psychotherapeut:innen sollten darin konkurrieren, wer wirklich helfen kann. Nicht wer einen am wenigsten belästigt.

Das sehen übrigens auch andere Menschen so. Mittlerweile. Zum Glück. Auch wichtige Personen und Gruppen, die Einfluss haben. Man kann nur hoffen, dass es sich ändert.
Die Konsequenz daraus sollte sein, dass es keine Begutachtungen oder sonstige fachliche Stellungnahmen (z. B. für die hormonellen und operativen Interventionen oder für die Vornamens- und Personenstandsänderung) und keine sonstigen Forderungen (z. B. "Alltagstest" oder Verpflichtung zu einer begleitenden Psychotherapie) mehr gibt.
Jede Trans*person sollte die Empfehlung und die Möglichkeit erhalten, sich psychotherapeutisch und sozial begleiten zu lassen, aber nicht dazu verpflichtet werden. Art und Umfang eines solchen Angebots sind von der Trans*person selbst zu bestimmen.

https://www.bpb.de/themen/gender-divers ... dentitaet/
Genauso sagt auch die S3-Richtlinie, dass Psychotherapie nicht bei trans Menschen allgemein angewendet werden sollte, sondern lediglich auf Verlangen, und dass diese auf gar keinen Fall als Voraussetzung für körpermodifizierende Behandlungen gesehen werden darf (S. 44).

Kein Zwang mehr für trans* Menschen.
Nature has made us intolerant to change but fortunately, we have the capacity to change our nature - Arcane
Vesta
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 19 im Thema

Beitrag von Vesta »

@Val44721
Du willst mich nur missverstehen. Du versuchst gar nicht, zu verstehen, was ich sage. Du unterstellst mir Aussagen, die ich nicht gemacht habe.
Val44721 hat geschrieben: Mi 23. Jul 2025, 22:35 Besonders dein dauerndes bestehen darauf, wie schlecht doch Transitionsergebnisse sind.
Gemeint ist z. B.: Ich kann nicht schwanger werden. Für mich ist das eine deutliche Einschränkung.
Bei doppeltem Wechsel mit allen Maßnahmen verliert man in jedem Falle.
Mann-zu-Frau-zu-Mann: Unfruchtbarkeit, kein komplett funktionierender Penis, kein Bartwuchs.
Frau-zu-Mann-zu-Frau: Unfruchtbarkeit, keine Brüste, Stimmbruch.
Daher sollte den Wechsel jemand nur machen, wenn es wirklich richtig ist.
hier bezeichnest du explizit und auf eine wirklich ekelhafte Weise trans* Männer als Mädchen,
An dieser Stelle habe ich mich mit der Formulierung schwer getan.
Bei den Personen handelte es sich höchstwahrscheinlich eben nicht um Transmänner, sondern um Mädchen, die mal eine Phase haben, aber die dennoch eine weitgehend normale weibliche Geschlechtsidentität. Wenn ich schon Transmann oder Transjunge geschrieben hätte, hätte ich einer Diagnose vorgegriffen, und das wollte ich an dieser Stelle nicht, weil ich denke, dass es wichtig ist, ihnen auch eine andere Lösung als trans anzubieten. Wenn aber eine(r) von denen tatsächlich ein Transmann ist, der seine Transition durchzieht und damit glücklich wird, dann hätte ich tatsächlich falsch gegendert.
Zu deiner Aussage hier, dass [...] homosexuell sein eine Störung seien
Das habe ich an keiner Stelle geschrieben, das unterstellst du mir.
Ich habe geschrieben, dass uneingestandene Homosexualität zu dem geäußerten Wunsch, eine Frau sein zu wollen, führen kann. Mein Psych hatte tatsächlich solch einen Fall. Nach drei(?) Sitzungen hat jener das verstanden, angefangen, sich mit seiner Homosexualität zu beschäftigen und der Wunsch nach dem Frau-Sein war dauerhaft vorbei.
Anne-Mette
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 20 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 15:41 Du willst mich nur missverstehen. Du versuchst gar nicht, zu verstehen
es hat schon mehrere Auseinandersetzungen wegen deiner Ausführungen in verschiedenen Themen gegeben und mich möchte dich bitten, ja geradezu auffordern, deine eigenen Beiträge
selbstkritisch vor dem Posten zu prüfen, um ein Missverstehen auszuschließen oder die Gefahr, dass so etwas passiert, zu vermindern.
Was einige als "unbeholfene Beschreibung" sehen, kann andere Menschen verletzen; das bitte ich zu berücksichtigen, auch wenn es vielleicht nicht immer einfach ist.

Gruß
Anne-Mette
Vesta
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 21 im Thema

Beitrag von Vesta »

@Claudia
In einigen Ansichten sind wir gar nicht so weit auseinander. Wir haben nur einen anderen Lebensweg und nutzen manchmal andere Bezeichnungen.
Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Diese Bezeichnung "Störung" stößt mir da sauer auf. Trans* ist keine Störung, sondern ein massiver innerer Konflikt zwischen dem biologisch gegebenen und der deutlich gefühlten Identität.
Bei der zweiten Satzhälfte bin ich genau deiner Meinung.
Ich selbst bezeichne Transsexualität als Störung, weil ich ohne medizinische Hilfe von anderen nicht weiterkomme. In dem Falle habe ich aber nicht mal Transsexualität gemeint, sondern andere Ursachen, die den Wunsch nach einem Geschlechtswechsel aufkommen lassen, der aber in den Fällen eine ganz falsche Lösung wäre. Ob man nun Störung schreibt, Ursache, Grund oder was auch immer, das sind Worte, leg da nicht so viel Gewicht rein. Es ist von mir nicht böse gemeint.
Denn es hat sich im Laufe der Jahre die Erkenntnis ergeben, dass sich trans* nicht testen lässt.
Das nicht, aber einige andere ... ähem Störungen darf ich ja nicht mehr sagen, also Ursachen, wie die von mir genannten, die lassen sich in einer Psychotherapie sehr wohl ausschließen.
Daraus lese ich aber, dass Du dir selbst da nicht so sicher warst.
Das hast du ganz richtig erkannt.

An dieser Stelle unterscheiden sich unsere Lebenswege deutlich. Ich hatte zu Anfang große Zweifel, weil mein vorangegangener Lebenslauf so gar nicht in den typischen transsexuallen Lebenslauf passte, sondern deutlich abwich. Deswegen war mir die Psychotherapie so wichtig. Und deswegen habe ich mich wesentlich mehr damit beschäftigt, was außer trans es sonst noch sein könnte. Und deswegen habe ich oft große Zweifel im Hinterkopf, wenn mir jemand sagt, er sei trans.

Du hast vermutlich den mehr oder weniger typischen Transsexuellen-Lebenslauf gehabt. Du hast vermutlich keine großen Zweifel an deiner Transsexualität gehabt. Deswegen war bei dir die Psychotherapie nur begrenzt hilfreich. Und deswegen zweifelst du auch nicht bei anderen, die sagen, sie seien trans.
Aber es gibt eben viele - gerade hier in unserem Kreis - die das einfach wissen und sich absolut sicher sind. Da sind Zweifel von anderen, von Dir, nicht zulässig.
Hmmm. Ich denke, gerade ein Forum ist ein Platz, wo man das auch mal hinterfragen darf. Da kann mehr Abstand gehalten werden. Ich hinterfrage niemanden persönlich. Eine Blase aufrechtzuerhalten halte ich für verkehrt.
Diese Bezeichnung in diesem Zusammenhang reinzubringen empfinde ich als unverschämt. Damit nimmst Du den Fragen und den Entscheidungen die Ernsthaftigkeit. Denn es geht um massive Veränderungen der Lebensführung, nicht um spielerisches Ausprobieren eines Lebensstiles. Trans ist kein Spiel, sondern manchmal bitterer Ernst. Das solltest Du den Äußerungen anderer hier Beteiligter schon entnommen haben.
Das Fragezeichen hinter "Lifestyle" ist ganz wichtig. Damit wird der Begriff schon von mir in Frage gestellt. Ich stimme mit dir voll überein, dass es sich eben nicht um das spielerische Ausprobieren eines Lebensstiles handelt.
Nein, es ist gut, dass diese Hürden endlich abgebaut wurden. Das Leben selbst hat Hürden genug.
Genau da haben wir eine deutlich anderen Meinung. Ich denke, das können wir aber so stehen lassen. Unsere Lebenswege waren halt anders, siehe oben.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 22 im Thema

Beitrag von Vesta »

Hallo Valerie,
Val44721 hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 15:26 Für mich war das schlimmste die Psychotherapie. Zu der ich nicht freiwillig gegangen bin, [...]
danke für den Beitrag. Jetzt verstehe ich dich ein ganzes Stück besser.

Du empfandest die Psychotherapie als schlimm und übergriffig. Dann ist es nur zu verständlich, dass du auch niemand anderem die Psychotherapie zumuten möchtest. Und dass dir Zweifel an deinem Wege auch mal an die Haut gehen.

Ich hingegen fand die Psychotherapie als sehr hilfreich, gerade zu Anfang. Ich bin eigentlich immer gerne hingegangen. Und da ich mir selbst nicht sicher war, war ich auch über gegenteilige Meinungen sehr dankbar. Ich habe den Zweifeln Raum gegeben, mir waren die Zweifel wichtig, auch dann wenn sie von anderen zumindest potentiell informierten Menschen kamen.

Wir haben deutlich unterschiedliche Lebenswege. Unsere Begegnung mit Trans verlief ganz unterschiedlich. Wollen wir uns trotzdem vertragen? (dr) (flow)
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 23 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:41 Wir haben deutlich unterschiedliche Lebenswege.
torzdem würde ich gerne den Eindruck gewinnen, dass meine Hinweise zum Verfassen von Beiträgen "auf fruchtbaren Boden fallen" (flo)
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 24 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Anne-Mette hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 17:04 Moin,
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:41 Wir haben deutlich unterschiedliche Lebenswege.
torzdem würde ich gerne den Eindruck gewinnen, dass meine Hinweise zum Verfassen von Beiträgen "auf fruchtbaren Boden fallen" (flo)
Ich möchte an dieser Stelle aber eine Lanze für Vesta brechen. Ich finde mich z.b. in vielem was sie zum Thema Therapie schreibt viel eher wieder, als bei Val. Eine Erfahrung wie sie Val gemacht hat ist schlimm und wenn ich das lese, werde ich sehr dankbar, das ich das nicht erleben musste.

Jetzt kann ich aber auch nicht in allem, was ich so schreibe, immer auf alle eventuellen Befindlichkeiten präemptiv Rücksicht nehmen.

Ja, du hast Recht, Worte sollten gut geprüft werden und nach Möglichkeit nicht verletzen. Ich habe aber manchmal schon auch den Eindruck, das bei bestimmten Autor*innen der Blick sofort in eine bestimmte Richtung geht und Dinge unterstellt werden, die so da gar nicht stehen. Ein gutes Beispiel wären die schon angesprochenen "Störungen". Vesta hat nicht geschrieben, das Transsexualität eine Störung ist (so wie es ja andere trans*Personen durchaus tun), sondern, das es Störungen gibt (und da es sich um psychische Störungen handelt, ist der Begriff hier ja nicht verkehrt), die bei Menschen den Eindruck erwecken können, ein Wechsel der Geschlechtsidentität sei notwendig.

Ihr wird jetzt aber vorgehalten, sie würde trans* als Störung bezeichnen. Und dann folgt ganz viel Anschuldigung und Angriff.

Da empfinde ich Aussagen wie die von Manuela zur angeblichen Sterblichkeit von jungen HRT Empfänger*innen als wesentlich problematischer, weil falsch, im besten Fall nur uniformierter Unsinn, im schlechtesten Fall bewusst gelogen.

Ich hatte hier ja auch so meine Konflikte, begründet in Missverständnis und fehlendem Wissen um Hintergründe. Das lässt sich nicht vermeiden, aber wir sollten doch alle schauen, uns nicht andauernd maximale Provokation zu unterstellen. Wir sitzen doch alle im selben Boot, und sollten aufhören, uns gegenseitig anzukeifen, bloß weil eine*x mal stärker oder schwächer ins Ruder greift. Oder nicht? Sorry.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 25 im Thema

Beitrag von Claudia »

Moin Vesta!
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08 In einigen Ansichten sind wir gar nicht so weit auseinander. Wir haben nur einen anderen Lebensweg und nutzen manchmal andere Bezeichnungen.
Du machst hier drei Aussagen und zu allen muss ich klar sagen: da liegst Du voll und ganz daneben. Aber das lässt sich ja en detail feststellen.
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08
Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Diese Bezeichnung "Störung" stößt mir da sauer auf. Trans* ist keine Störung, sondern ein massiver innerer Konflikt zwischen dem biologisch gegebenen und der deutlich gefühlten Identität.
Bei der zweiten Satzhälfte bin ich genau deiner Meinung.
Ich selbst bezeichne Transsexualität als Störung, weil ich ohne medizinische Hilfe von anderen nicht weiterkomme. In dem Falle habe ich aber nicht mal Transsexualität gemeint, sondern andere Ursachen, die den Wunsch nach einem Geschlechtswechsel aufkommen lassen, der aber in den Fällen eine ganz falsche Lösung wäre. Ob man nun Störung schreibt, Ursache, Grund oder was auch immer, das sind Worte, leg da nicht so viel Gewicht rein. Es ist von mir nicht böse gemeint.
Die Sprache oder besser die Benennung macht hier einen riesengroßen Unterschied, weil Sprache bestimmt das Denken. Der Begriff "Störung" ist nunmal negativ konnotiert und so bekommt schon dieser Wunsch einen negativen Beigeschmack. "Auslöser" oder "Ursprung" dieses Wunsches wäre da neutraler gewesen, obwohl es nichts daran ändert, dass dieser Wunsch vorhanden ist. Warum Du das so von TransIdentität abkoppelst, verstehe ich trotzdem nicht.
Und noch etwas Wichtiges: trans* als Kurzform meint immer TransIdentität, das hat mit Sex absolut nichts zu tun und somit sollten/müssen wir auch eine angemessene Bezeichnung verwenden. Da musste ich auch ein wenig umlernen, weil früher der falsche Begriff gebräuchlicher war.
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08
Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Daraus lese ich aber, dass Du dir selbst da nicht so sicher warst.
Das hast du ganz richtig erkannt.

An dieser Stelle unterscheiden sich unsere Lebenswege deutlich. Ich hatte zu Anfang große Zweifel, weil mein vorangegangener Lebenslauf so gar nicht in den typischen transsexuallen Lebenslauf passte, sondern deutlich abwich. Deswegen war mir die Psychotherapie so wichtig. Und deswegen habe ich mich wesentlich mehr damit beschäftigt, was außer trans es sonst noch sein könnte. Und deswegen habe ich oft große Zweifel im Hinterkopf, wenn mir jemand sagt, er sei trans.
Das kann ich nicht beurteilen, da ich Deinen Lebenslauf nicht kenne. Und was ist für Dich dieser typisch transidentische Lebenslauf?
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08 Du hast vermutlich den mehr oder weniger typischen Transsexuellen-Lebenslauf gehabt. Du hast vermutlich keine großen Zweifel an deiner Transsexualität gehabt. Deswegen war bei dir die Psychotherapie nur begrenzt hilfreich. Und deswegen zweifelst du auch nicht bei anderen, die sagen, sie seien trans.
Da merke ich doch sehr deutlich, dass Du mich und meinen Lebenslauf nicht kennst. Ich bin ja nur scheinbar neu hier, zum dritten Mal, um genau zu sein. Innerlich mit dem Thema beschäftigt bin ich seit ich 5 Jahre alt war, es zog sich aber zunächst gefühlt auf einer anderen Ebene durch mein Leben.Ein besonderes Erlebnis hatte mich 2009 (mit 54) hierher geführt. Und auch mit so vielen Jahren an Lebenserfahrung hatte ich mich immer als CD bezeichnet, trans* erschien mir als zu weit weg, zu eindringlich, zu intensiv für mich selbst. Diese Menschen, die das auf sich nahmen, waren immer etwas Besonderes für mich. Nur durch die vielen Gespräche hier im Chat und in den Beiträgen, hatte ich mich innerlich verändert, was mir selbst nicht auffiel. Bis mich dann 2011 meine inzwischen-Ex fragte: "Warum gehst du nicht den ganzen Weg? Du bist doch immer Claudia!"
Nach einer für aktuelle Werte extrem kurzen Wartezeit hatte ich ein halbes Jahr später mein erstes Therapiegespräch und ich wußte nicht, was ich der Therapeutin erzählen sollte. Doch es kam völlig anders, auf ein paar Fragen sprudelte es aus mir heraus und ich war mir schon während des Gesprächs absolut sicher, nie wieder in der männlichen Rolle in ein solches Gespräch gehen zu können. Naja, das nächste Gespräch war vierTage später. Funfact am Rande: Schon ein paar Monate vorher hatte ich die Kolleg*innen über das informiert, was da wohl passieren würde. Insofern waren die nicht total überrumpelt.

Nennst Du das einen typischen transidentischen Lebenslauf? Ich nicht und meine vier Kinder auch nicht. Für diesen letzten Schritt in die Außenwelt, den Sprung vom 10m-Turm war dieses Gespräch wichtig. Alles danach, Biographie&Co war schlicht notwendig für spätere medizische Behandlung.

Ich zweifle nicht bei anderen, weil die in derselben in sich selbst sicheren Position sind wie ich nach diesem Gespräch , dessen Inhalt mir immer noch ein Rätsel ist.
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08
Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Aber es gibt eben viele - gerade hier in unserem Kreis - die das einfach wissen und sich absolut sicher sind. Da sind Zweifel von anderen, von Dir, nicht zulässig.
Hmmm. Ich denke, gerade ein Forum ist ein Platz, wo man das auch mal hinterfragen darf.
Hinterfragen schon, aber es so massiv in Zweifel ziehen oder als mehr oder weniger haltlos darzustellen wie Du es hier gemacht hast, ist ein völlig andere Sache. Und das jetzt genauer zu besprechen, empfinde ich als ausgesprochen schwierig, da schon eine ausgeprägt negative Grundstimmung da ist. Aber da ich hier schreibe kannst Du erkennen, dass eine grundsätzliche und ehrliche Auseinandersetzung möglich sein kann. Allerdings waren Deine Worte hier und in anderen Beiträgen für manche trans*Personen sehr verletzend, da zweifle ich ein weiteres Gespräch schon aus Selbstschutz eher an.
Vesta hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 16:08
Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 11:46 Nein, es ist gut, dass diese Hürden endlich abgebaut wurden. Das Leben selbst hat Hürden genug.
Genau da haben wir eine deutlich anderen Meinung. Ich denke, das können wir aber so stehen lassen. Unsere Lebenswege waren halt anders, siehe oben.
Da magst Du eine andere Meinung haben. Ich bleibe bei meiner, dass diese Hürden weiter abgebaut müssen, ganz verschwinden müssen.

Ob und wie sich unsere Lebenswege unterscheiden wissen wir erst, wenn Du Deinen ein wenig beschrieben hast. Meinen kennst Du jetzt ja ein wenig, zumindest den für dieses Thema wichtigen Teil.

LG Claudia
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Claudia
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 26 im Thema

Beitrag von Claudia »

Nur so nebenbei bemerkt:
Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 17:31 ... bloß weil eine*x mal stärker oder schwächer ins Ruder greift ...
Genau dadurch gerät ein Boot außer Kurs.

LG Claudia
Zuletzt geändert von Claudia am Do 24. Jul 2025, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 27 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 18:29 Nur so nebenbei bemerkt:
Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 17:31 ... bloß weil eine*x mal stärker oder schwächer ins Ruder greift ...
Genau dadurch gerade ein Boot außer Kurs.

LG Claudia
Ja, aber es bleibt dabei, und du solltest das dann auch im Kontext richtig lesen: das Boot geht davon erstmal nicht unter, es könnte dadurch ein besserer Kurs eingeschlagen werden, weil der alte nicht gut war und am Ende bleibt es immer noch dabei: der Kurs wird nicht gerade, wenn wir uns nur gegenseitig vorwerfen zu stark oder zu schwach zu rudern, anstatt uns damit auseinander zu setzen, woher die Unterschiede kommen und wie wir uns vielleicht besser organisieren.

Am Ende sind wir alle Team trans*.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 28 im Thema

Beitrag von Knäckebrötchen »

Claudia hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 18:29 Nur so nebenbei bemerkt:
Knäckebrötchen hat geschrieben: Do 24. Jul 2025, 17:31 ... bloß weil eine*x mal stärker oder schwächer ins Ruder greift ...
Genau dadurch gerade ein Boot außer Kurs.

LG Claudia
Achso außerdem - und ja, dafür braucht es einen separaten Beitrag - mal so ganz nebenbei: wer bestimmt denn, welcher Kurs der Richtige ist?

Du?

Ich definitiv nicht. Darauf habe ich nämlich so gar keine Lust. Ich rudere gerne mit, so stark oder schwach wie nötig. Aber ich eigene mich nicht zur Kapitänin.
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 29 im Thema

Beitrag von HeikeCD »

Zwei Mitglieder des Landesverbands der Lesben und Schwulen in der Union werden beim CSD körperlich angegriffen. Der CSD verurteilt die Vorfälle und zeigt Solidarität.

Berlin: Mitglieder vom CDU-Verband werden beim CSD bespuckt und mit der Faust traktiert - WELT https://share.google/NdT3XkcIfVazrSNCN

Sehr kontraproduktiv, wie ich finde.
"Es ist nicht die Zeit in deinem Leben, es ist das Leben in deiner Zeit." Bruce Springsteen
Svetlana L
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Re: Wohin steuert Deutschlands queere Bewegung? | taz

Post 30 im Thema

Beitrag von Svetlana L »

HeikeCD hat geschrieben: Mo 28. Jul 2025, 11:44 Zwei Mitglieder des Landesverbands der Lesben und Schwulen in der Union werden beim CSD körperlich angegriffen.
Das ist absolut sch...

Man kann zur Union und auch zur LSU stehen wie man will, aber körperliche Angriffe sind absolut inakzeptabel!
Hawadehre
Svetlana

As gitt halt nix Bessers wäi wos Guads!
Däi owapfölzer Bärlinerin
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