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Mona
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Post 1 im Thema

Beitrag von Mona »

Hey Forum, hey Ihr!,Hey DU!?


Gerade gehts mir solala...

Wie soll ich das hier anfangen.....
Wie kann nur das LEBEN so in den Untergrund herunterziehen, als ob man gleich verschluckt wird.
Ich fühle mich so ..: Das LEBEN kaut auf mir herum!

Ich greife diesen Post hier von mir auf viewtopic.php?t=21131
(wenn wer den nicht lesen kann, tue ich den hier mir rein)

Habe in den letzten Monaten viel versucht und auch getan, nun ist ....
Wo soll ich den anfangen, warum ich das hier schreibe? Ich weiß es nicht, vielleicht als eine Entschuldigung, Gutmachung, Erklärung, keine Ahnung.
Ich fühle mich am Ende angelangt aller Kraft, die ich aufbringen kann/konnte...

Kennst das Gefühl?, wenn man Liebeskummer hat, oder große trauer wahr nimmst, es drückt Dir in der Brust, nimmt Dir atem... Ich habe es dauerhaft! Seit Monaten, ich will das es nur aufhört.
Diese ständigen Schuldgefühle, und eben in allen versagt zu haben auf allen Ebenen.
Ich will, wollte Leben, nur ich habe es nicht getan verdammt! Eben ungelebt!

Vor Monaten bzw. Januar 2024 habe ich meine letzte Therapeutin verloren, bzw. mit einer aussage, dass Sie mir nicht helfen kann! 2 Termine vorher also November 2023 war Sie der festen Überzeugung, dass wir das schaffen, und mir Zuversicht zugesagt.
Seitdem ist es nur große scheiße gewesen! Ich wusste nicht mehr, was ich tun soll. Welchen Therapeuten soll ich mich wieder anvertrauen? Keinem, weil das wieder so enden wird, dazu gibts keine Möglichkeiten mehr einen Platz zu finden.

Habe dies trozdem versucht Platz zu finden ergebnislos. Wenn ich eine aus einer SHG nach Adressen fragte, bekam ich zwar welche Therapeuten nur, dass 98 % auf der Listen nur für Kinder/jugendliche war. Ich gab das auf.
Bis ich Feb. 2025 neue Therapeutin fand, nur so richtig mich Ihr anvertrauen ist so eine Sache. Dazu ist es nur Gruppe mit anderen Transpersonen, mit Möglichkeit auf Einzelstunde, wenn bedarf da ist.
Auch Indikationen ( Op´s ) kann Sie ausstellen, Sie sagte mir für die GaOp brauche Sie 1 Jahr bis Sie mir eine ausstellen kann. Klar habe ich zugesagt, nur 1 Jahr bis zu Indikation plus Wartezeit bis alles durch ist bis zur OP. Ich weiß nicht wie das gehen soll.
Im Juni wäre meine ersten Gruppentreffen bei neuer Therapeutin.
Das ist nur die 4te Therapeutin, die anderen davor haben mich auf die eine oder andere weise hängengelassen. Ich hatte wohl total falsche Auffassung von Begleittherapie. ( eben falsch getan, wie alles :-) )
Auch was Endos angeht ist nicht besser, überall ist man nur eine Nummer ( ich spreche für mich ) den ist es egal wie man sich fühlt, oder fortschritte oder keine fortschritte macht.
Als ich das einmal zum einem Endo geschrieben habe via E-Mail, weil man den sonst nicht zusehen bekommt wie es mir geht, und das ich keine fortschritte sehen. Habe ich als Antwort.: Suchen Sie sich einen Psychiater! Bekommen.
Nun die letzte Endokrinologin bei ich bin.: Ich hätte normal am 2.05 Labor ,und wollte vorher Rezept bestellen, damit ich mein Zeug in Apo vorbestellen kann. Kamm dann als Antwort, dass Sie mir kein neues Rezept geben kann bevor Sie mich nicht sieht.
Und das nur, weil ich längere Zeit dort nicht war. Wenn ich meine Hausärztin nicht hätte, dann bye bye.



Wenn ich bei so manchen hier im Forum, FB,Insta usw. sehe was Sie erreicht haben in 2 bis 4 Jahren, weiß ich das ich alles falsch gemacht habe, was man falsch machen kann. Das braucht mir keiner sagen, dass es nicht so ist.Ich bin nicht Blind.
Klar habe ich versucht, neue Leute kennenzulernen, ob es hier war oder anders wo. Auch in echten Leben außerhalb des Online sein. Nur irgendwie wollte kein Mensch sich auf" Bekanntschaft" einlassen, und habe auch Ablehnung erfahren. Aussagen Du bist keine Frau, bist nicht Trans, Dir würde ich keine Hormone geben, habe ich mir sagen müssen. Und das trifft wie ein Messer in den Rücken, vor allem von anderen, die selbst Trans sind. Auch aussagen ich mag keine neuen Bekanntschaften eingehen, aber paar tage hierher habe ich mitbekommen, dass Sie doch neue Bekanntschaft doch eingeht nur mit anderen. Ich wollte mich bzw. hatte vor mich einer zur treffen, aber ich habe Ihr dann kurz vorher geschrieben das mir nicht so gut geht, und mag mich in dem zustand nicht treffe,
Ich hatte eigentlich erwartet, dass sowas kommt wie.: Egal lass uns treffen, danach wird es Dir besser gehen. Aber nein das kam nicht, sondern.: Ok! Ist es verkehrt zu denken, dass es Mensch geben sollte, die einfühlsam sind? Oder vielleicht irgendwo Lust haben eine zu treffen?
Oder auch eine, die zwar so getan hatte sich treffen zu wollen, aber dann als Antwort habe ich bekommen.: An dem Tag bin ich immer einkaufen!
Ich mein, kann man es dann nicht verschieben, wenn man Absicht hegt sich zu treffen??
Scheinbar gibt in der Transgemeinschaft viele die selbst bezogen sind, oder die ich nur kennengelernt habe. Oder auch da habe ich was falsch gemacht, was sicher der Fall ist.

Mir wurde mal gesagt.: Suche Dir andere die Dich verstehen, oder Freunde sonst wird es eklig und schwer bei Transition! Ich habe es nicht verstanden, und hielt es für quatsch.
Aber das Schicksal hat mir gezeigt, dass es die Wahrheit war!
Ich lebte in meiner Welt allein, ohne eine Aussicht auf Besserung. Und diese Welt schließt sich langsam, anders kann ich es nicht beschrieben!

Hilfe und Unterstützung habe ich auch versucht zu bekommen von Puls (Mannheim), Vielbunt (Darmstadt), aber das hat nichts gebracht außer noch mehr fragen die unbeantwortet bleiben. Auch Dgti e.V. DArmstadt, verlief im nichts. Scheint das ich auch da total, was falsch angegangen bin.


Im April 2024 als das Gesetz zur Cannabislegalisierung herauskam, dachte ich mir ich fange damit wieder an nach 25 Jahren. So hat es früher doch geklappt, das ich alles unterdrücken konnte.
Aber das war großer Fehler. 4 Monate war ich in Rausch fast durchgehend, und aufgehört nach 4 Monaten mit 1000 € Schulden.

Wenn ich auf die Zeit zurückblicke, ist alles schmerzhaft, kaum wer sieht mich irgendwo als Frau. Obwohl ich soviel mache! Wenn ich nur er, ihm, dem, ihn höre, ist es wie Messerstiche... Ich habe keine Kraft!!
Dann wenn ich mich ohne Make-up im spiegel anschaue, weiß ich dann warum.
Ich werde mir nie eine FFS leisten können, was nötig wäre wegen dieser Dysphoira, außer ich gehe anschaffen.
Ja, es gab immer wieder Leute/Kunden auf der Arbeit die es genau sehen, und mich als Frau wahrnehmen was schön war. Aber es wie ein Tropfen auf heißen Stein.
Oder mir hat auch ein Kunde gesagt, dass es zu wenige von mir gibt und dass er das total cool findet. Was auch immer er damit gemeint hatte.

Vor einiger Zeit wusste, was ich wofür brauche wie Epi,Logo, Personenstand Änderung. Nun ist es wie wegradiert, und egal wie oft ich danach suche bleibt dies nicht im Kopf.


Ich habe mein Ziel verloren, und wenn das nicht schlimm genug ist. Eine gewisse Sozialphobie entwickelt.
Wo das alles endet hmm... :-)

Naja nun...


Also den Text habe ich bis hier her (naja nun) vorgestern getippt, und irgendwas hat mich abgehalten den zu posten.
Und ja hatte den Grund gestern, warum ich es nicht gepostet habe.
Gestern hat mich auf der Arbeit ein Ereignis meine Zuversicht hochgeschossen!
Ich hätte es nicht gedacht, aber scheinbar gibts mehr an mir, die mir selbst nicht mehr auffällt oder wahrnehme.
Und sicher gibts noch mehr.
Ich arbeite viel mit Menschen, begegne täglich mehreren Hundert.
Und gestern kann eine Frau mit Ihrer kleinen Tochter, ich würde sagen 5J alt.
Sie kommen öfters, die kleine kann nur englisch, bzw. ich habe die beiden noch nie Deutsch sprechen gehört.
An der Kasse wo ich gerade war, um abzukassieren.
Die kleine zu Ihrer Mama.: It´s a Boy or Girl?
Ihre Mama.: Hmm...Hmm.. that’s a good question, What do you think?
Und Sie mit breiten lächeln.: a Girl.

Ich habe mich bei der kleinen mit breiten lächeln bedankt.
Ist es nicht so das, Kinder die ehrlichsten sind?

Frage mich nur warum, genau die Menschen mit denen ich täglich zu tun habe auf der Arbeit eben Arbeisteam. Keiner zu mir was sagt, den gründe gibts genug.
Ich weiß nicht, wenn ich eine Kollegin, Kollegen, auf der Arbeit, Freund, Freundin im Privaten hätte, mit dem ich zu tun habe. Ich sehen würde was für Veränderung bei dem Menschen gibt.
Würde ich mit 100 % Sicherheit ansprechen auf die Veränderungen, weil ich mich für Menschen mit denen ich zu tun habe Interessiere,das ist doch nicht verkehrt. Ich spreche auch Mädels an die mit mir arbeiten, wenn ich merke denen gehts nicht gut oder irgendwas an sich verändern
Klamotten, Harre usw.
Naja... ich will damit sagen, ich war auf abwärts weg aus der ich noch nicht ganz raus bin. Aber auf dem guten weg daraus...hoffe ich.


(moin)
Mona
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 2 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Hey Mona,

ein heftiges Leben hast du da abbekommen. Ich drücke dir alle Daumen und Hufe, dass es für dich besser wird. Wenn ich mal meinen Eindruck schildern darf: Dein Hirn scheint dich zu betrügen. Ob aus biografischen, neurochemischen oder "gut gemeinten" Gründen schickt es dich in negatives Denken und deutet vieles so negativ wie möglich. Das lähmt. Während du dir freundliche, wohlwollende Menschen um dich rum wünschst - und eine Auszeit aus der Denkmühle.

Oder anders gesagt: Was du schilderst klingt nach einer mindestens mittelschweren Depression. Vollkommen unabhängig von trans und was weiss ich. Heftige Depressionen sind keine Marotte oder einfache psychologische Reaktionen, sondern haben einen gehörigen Anteil Hirnchemie, die in Unordnung geraten ist. Dagegen kommt eins auch mit dem besten Freundykreis oder tollen Erlebnissen nicht an. Auch nicht mit noch so vielen Angleichungs-Massnahmen. Das Hirn färbt alles düster, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und schickt dich in Grübelschleifen.

Vielleicht gehst du es mal von der Seite an.
Mona
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 3 im Thema

Beitrag von Mona »

Jaddy hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 10:38 Hey Mona,

ein heftiges Leben hast du da abbekommen. Ich drücke dir alle Daumen und Hufe, dass es für dich besser wird. Wenn ich mal meinen Eindruck schildern darf: Dein Hirn scheint dich zu betrügen. Ob aus biografischen, neurochemischen oder "gut gemeinten" Gründen schickt es dich in negatives Denken und deutet vieles so negativ wie möglich. Das lähmt. Während du dir freundliche, wohlwollende Menschen um dich rum wünschst - und eine Auszeit aus der Denkmühle.

Oder anders gesagt: Was du schilderst klingt nach einer mindestens mittelschweren Depression. Vollkommen unabhängig von trans und was weiss ich. Heftige Depressionen sind keine Marotte oder einfache psychologische Reaktionen, sondern haben einen gehörigen Anteil Hirnchemie, die in Unordnung geraten ist. Dagegen kommt eins auch mit dem besten Freundykreis oder tollen Erlebnissen nicht an. Auch nicht mit noch so vielen Angleichungs-Massnahmen. Das Hirn färbt alles düster, Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft und schickt dich in Grübelschleifen.

Vielleicht gehst du es mal von der Seite an.
Hllöchen Jaddy,

Von einer Seite her weis ich nicht, ob das gut gemeint ist oder schlecht und wie.Das ist was mein blöder Verstand mir sagen will.: Was will Jaddy dir genau sagen, und negative Gedanken kommen hoch? ABER (smili) ich lesse guten Ratschlag heraus!
Meine jetzige Therapeutin weis von meinen Deppris, und auch die davor wussten davon. Nun wo ist das geendet, in dem man eine Frau hängen lässt, als Therapeutin. Mit den Aussagen.: Ich kann für Sie nichts tun, OBWOHL kurze Zeit vorher Zuversicht versichert wurde.Das ohne das Thema Trans, sondern generell.
Lässt man so eine Person, als Therapeutin fallen, los? Ich denke das war falsch, man sollte doch der Frau doch helfen als Therapeutin. Sehe ich es falsch?
Ich war paar mal kurz davor dem ein Ende zu setzen, dass letzte mal im November, das hockte ich mit Messer in der Küche auf den Boden. Wären meine 2 kleinen Katzen nicht gekommen. Wäre ich nicht mehr hier.
Habe dann den Messer, in Spülbecken geschmissen und 116 117 angerufen, und wollte einfach mit wem reden. So das am Ende RTW und Notarzt da waren. Sie wollten mich auch mitnehmen, aber das ich mich gefangen habe war für Sie alles ok.

Ja meine Deppris sind mir bekannt, und es wird auch das alles, ab Juni einmal in der 2 Std Therapie geben. Mit dem Thema Deppris, und eben Trans usw.
Ich hoffe nur das diese abwärts Spirale nicht an fahrt wieder zu nimmt, weil davor habe ich irgendwo auch Angst. Deshalb versuche ich alles, dagegen zu tun was möglich ist. (so)

(moin)
Anne-Mette
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 4 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Liebe Mona,

ich habe länger überlegt, ob ich etwas schreiben kann oder darf; denn jede Antwort die ich "im Kopf habe", klingt flach und nichtssagend, wenn ich an deine ganzen Rückschläge und die Lage denke, die dir aussichtslos erscheint.

Deshalb kann ich dich nur weiter ermutigen, nach einer Fachkraft zu suchen, die dir wirklich helfen kann. Das ist für viele Menschen kaum zu schaffen und neben der eigentlichen Suche
ist vermutlich eine längere Wartezeit einzurechnen, "bis es losgehen kann".
Auch wenn die Kraft fehlt, ist Beharrlichkleit notwendig. Ich weiß, das passt nicht zusammen. Deshalb wäre es gut, wenn du eine Vertrauensperson hast, die dir bei der Suche hilft.

Viele liebe Grüße
Anne-Mette
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 5 im Thema

Beitrag von Mona »

Anne-Mette hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 11:49 Liebe Mona,

ich habe länger überlegt, ob ich etwas schreiben kann oder darf; denn jede Antwort die ich "im Kopf habe", klingt flach und nichtssagend, wenn ich an deine ganzen Rückschläge und die Lage denke, die dir aussichtslos erscheint.

Deshalb kann ich dich nur weiter ermutigen, nach einer Fachkraft zu suchen, die dir wirklich helfen kann. Das ist für viele Menschen kaum zu schaffen und neben der eigentlichen Suche
ist vermutlich eine längere Wartezeit einzurechnen, "bis es losgehen kann".
Auch wenn die Kraft fehlt, ist Beharrlichkleit notwendig. Ich weiß, das passt nicht zusammen. Deshalb wäre es gut, wenn du eine Vertrauensperson hast, die dir bei der Suche hilft.

Viele liebe Grüße
Anne-Mette
Danke dir sehr (ki)

Eins kann ich sicher dir und jedem sagen, eine Antwort ist besser als gar keine.
Diese Rückschläge begleiten mich mein Leben lang bis jetzt, wie man aus einen früheren Post von entnehmen kann.Aber dagegen kann ich nur ankämpfen,auch wenn oft mir die Kraft fehlt. Und letzte Monate fast gar keine Kraft gehabt.
Habe im letzen Jahr 2 Trans*Frauen mit denen ich Online Kontakt hatte, sage ich mal verloren. Ich wusste was Sie plagt, aber am Ende konnte keiner denen 2 helfen. Eine davon mehrere geschlossene, Medis usw. hatte alles durch GaOp, passing Top und am Ende war es vorbei.
Da kann oft auch keine Fachkraft was ausrichten, was mir bewusst ist, man kann nur versuchen mehr nicht.
Die Fachkraft habe ich ja zumindest hoffe ich mal, Sie ist auf viele Sachen spezialisiert neben dem Transthema.

Das ich eine Vertrauensperson haben besser haben sollte, weis ich schon.
Nur wie soll die aussehen, wer soll diese sein ??

Ich bin dickköpfig, und Kämpferin auch wenn manchmal doof ist, und aussichtslos.


Liebe Grüße
Mona
Jaddy
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 6 im Thema

Beitrag von Jaddy »

Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 11:25 Hllöchen Jaddy,

Von einer Seite her weis ich nicht, ob das gut gemeint ist oder schlecht und wie.Das ist was mein blöder Verstand mir sagen will.: Was will Jaddy dir genau sagen, und negative Gedanken kommen hoch? ABER (smili) ich lesse guten Ratschlag heraus!

Meine jetzige Therapeutin weis von meinen Deppris, und auch die davor wussten davon. Nun wo ist das geendet, in dem man eine Frau hängen lässt, als Therapeutin. Mit den Aussagen.: Ich kann für Sie nichts tun, OBWOHL kurze Zeit vorher Zuversicht versichert wurde.Das ohne das Thema Trans, sondern generell.
Mein Beitrag war durchgehend wohlwollend gemeint. Ich habe mehrere Personen mit ähnlichen Leidenswegen in meinem Umfeld, mit und ohne trans Thematik. Das ist leider nicht so selten und richtig übel, weil die Krankheit auch die Suche nach Hilfe lähmt. Ob eine "normale Psychotherapie" dir wirklich helfen kann, oder auch mit Medikamenten unterstützt werden sollte, keine Ahnung. Das kann dir nur ein*e gute*r Psychiater*in beantworten. Auf jeden Fall hat es mit deinen bisherigen Therapeutys nicht gepasst. Gib nicht auf, suche bessere.

Eines möchte ich dir aber nahelegen: Such dir jetzt sofort die Adresse der nächsten psychiatrischen Notaufnahme heraus (vermutlich vitos). Und spätestens(!) falls du je wieder die Idee mit dem Messer o.ä. hast, RUF DIE AN und GEH DA HIN. Das ist der letzte Hilfeschrei deines Gehirns und die Spezialistys dort die beste erreichbare Lösung.
Andrea aus Sachsen
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 7 im Thema

Beitrag von Andrea aus Sachsen »

.
Hallo Mona,
danke für die Schilderung deines „Leidensweges“!
Ich möchte mal auf einen Aspekt näher eingehen, weil ich das selbst sehr ähnlich erlebt habe:
Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 10:08 Nur irgendwie wollte kein Mensch sich auf" Bekanntschaft" einlassen, und habe auch Ablehnung erfahren.
Dieses Problem zieht sich wie ein roter Faden durch mein bisheriges Leben. Richtige Freunde hatte ich nie und niemand konnte mir plausibel erklären, warum das so ist.
Erst von kurzem konnte ich im Rahmen eines Seminars brauchbare Antworten finden: Durch eine unvorteilhafte Körpersprache hinterlasse ich bei anderen einen ziemlich negativen Eindruck. Bei persönlichen Begegnungen signalisiere ich, ohne es selbst zu bemerken, dass ich kein Interesse habe und gar nicht zuhöre. Was kann ich in solchen Situationen von anderen erwarten? Mit „so einer“ möchte doch niemand etwas zu tun haben.
Das hat meiner Erfahrung nach übrigens nichts mit Trans* zu tun, denn das Problem hatte ich schon in meinem alten männlichen Leben.
Jetzt frage ich mich, ob davon etwas auch auf dich zutreffen könnte. Gern können wir das Thema per PN vertiefen.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 8 im Thema

Beitrag von Vesta »

Liebe Mona,

erst einmal möchte ich dich umarmen und kräftig drücken. (dr) (flow)

Nach dem, was du schreibst, halte ich es für möglich, dass Transsexualität nicht dein einziges Problem ist, sondern dass da noch etwas dazu kommt, und das müssen nicht Depressionen sein, sondern es kann auch etwas aus dem Borderline-Bereich sein, unverarbeitete Traumata oder sonst etwas, und natürlich "gerne" mit der Transsexualität verwoben. Dieser Komplex überfordert nicht nur andere Transsexuelle sondern auch so manche Psychologen und Therapeuten. Daraus resultierende Ablehnungen darfst du nicht persönlich nehmen.

Ich rate dir, deiner Psychologin/Therapeutin gegenüber offen mit deinen weiteren Problemen umzugehen und dich, so nötig, auch auf eine spezielle Therapie dafür einzulassen. Das wird deine Transition vermutlich verlängern, aber das macht überhaupt nichts, denn es ist gut investierte Zeit. Es geht nicht darum, möglichst schnell den Geschlechtswechsel durchzukriegen, sondern das Ziel ist langfristig ein glückliches und erfülltes Leben.

Dennoch brauchst du auch Hoffnung, die nicht Jahre entfernt ist. Da würde ich mein Ziel auf ein feminineres Äußeres legen, so dass du idR. als Frau wahrgenommen wirst. Dazu braucht es nicht zwingend Hormone (die wirken eh' erst nach längerer Zeit) oder Operationen (die GaOP ist nur beim Sex wirklich relevant, eine FFS wird meistens überflüssig, wenn Hormone im Laufe der Jahre die Fettverteilung ändern). Was fehlt, kann ich nicht sagen, ohne dich in natura gesehen zu haben. Vielleicht können Mutter, Schwestern oder (Cis-)Freundinnen dir Ratschläge geben. Von anderen Transsexuellen (und auch Transvestiten) kannst du Ratschläge kriegen, typische männliche Mängel zu verbergen. Es kann sein, dass bessere Schminktechnik hilft, passendere Silikonprothesen, bei manchen wirkt eine Polsterhose Wunder. Hab keine Hemmungen, diese Prothesen zu nehmen, es ist nur für eine begrenzte Übergangszeit. Wenn du eine beginnende Glatzenbildung haben solltest, geh dagegen vor (Finasterid). Eventuell kann schon eine Bartepilation angegangen werden, es hilft mächtig, wenn der Bartschatten weg ist.
Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 10:08 Transgemeinschaft
Es gibt keine Transgemeinschaft.
Wir haben ein gemeinsames Problem, aber das reicht nicht aus, um eine Gemeinschaft zu sein. Dazu braucht es mehr. Meine meisten Treffen zu zweit waren einmalige Aktionen, und aus den Gruppentreffen hat sich mit einer Ausnahme keine engeren Bekanntschaft ergeben. Nur in einem Falle ist es zu einer Freundschaft gekommen, aber wir haben einige weitere Interessen, völlig unabhängig von trans, miteinander gemein.

Dennoch tut es von Zeit zu Zeit gut, sich mit ebenfalls Betroffenen über diese Themen auszutauschen.
Helga
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 9 im Thema

Beitrag von Helga »

Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 11:25 Lässt man so eine Person, als Therapeutin fallen, los? Ich denke das war falsch, man sollte doch der Frau doch helfen als Therapeutin. Sehe ich es falsch?
Liebe Mona,
nach langer Überlegung möchte ich hierzu doch noch etwas schreiben.
Therapeuten sind auch Menschen. Ich weiß es, meine Frau ist Psychaterin mit Zusatzausbildung Psychotherapie. So ein Job als Psychotherapeut ist nicht vergleichbar mit einer Verkäuferin oder einem Handwerker. Ein Therapeut schließt nicht um 17:00 die Tür seiner Praxis zu und hat Freizeit. Eigentlich sollte es so sein, faktisch wird aber das, was am Tag gehört wurde mit nach Hause genommen. Es gibt einfache Fälle, Standardfälle, denen mit Medikamentengabe geholfen werden kann. Es gibt schwierige Fälle über die der Therapeut die halbe Nacht nachdenkt. Es gibt aber auch krasse Fälle, wenn zum Beispiel Hilfe eingefordert wird, diese dann aber nicht angenommen wird. Wenn verordnete Medikamente heimlich ausgespukt werden, wenn mit den Therapeuten Spielchen getrieben werden. Meine Frau hat die Arbeit am Patienten irgendwann aufgegeben, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat und bearbeitet jetzt nur noch Gutachten.
Wichtig für einen Therapieerfolg ist Folgendes: Therapeuten können nicht in deinen Kopf schauen. Sie sind auf das angewiesen, was du oder im Zweifel Dritte ihnen erzählst. Zwischen Therapeut und Patient muss die "Chemie stimmen", es muss sich eine persönliche Beziehung aufbauen können. Therapie ist keine passive Bahandlung. Eine Therapie funktioniert nur, wenn das, was besprochen wurde, auch aktiv umgesetzt wird.
Therapeuten wollen helfen. Das ist definitiv so. Alle Therapeuten, die ich kenne haben einen ausgeprägten Helferinstinkt. Aber sie müssen sich auch selbst schützen. Sie müssen sich davor schützen sich in Fällen zu verausgaben, die für sie nicht lösbar sind. Weil sie auf diesem Gebiet keine Erfahrung haben, weil sich keine Besserung einstellt, weil der Patient nicht mitarbeitet.
Betrachte diese Zeilen bitte nicht als Vorwurf, sondern als Gedankenanstoß was du tun kann, damit du mit der nächsten Therapeutin Erfolg hast.
Liebe Grüße
Helga
Was bin ich?- Zunächst einmal bin ich ein Mensch!
Meistens bin ich ein Mann.
Wenn mir danach ist bin ich eine Frau.
Ich muss mich nicht festlegen.
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 10 im Thema

Beitrag von Mona »

Jaddy hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 13:10
Mein Beitrag war durchgehend wohlwollend gemeint. Ich habe mehrere Personen mit ähnlichen Leidenswegen in meinem Umfeld, mit und ohne trans Thematik. Das ist leider nicht so selten und richtig übel, weil die Krankheit auch die Suche nach Hilfe lähmt. Ob eine "normale Psychotherapie" dir wirklich helfen kann, oder auch mit Medikamenten unterstützt werden sollte, keine Ahnung. Das kann dir nur ein*e gute*r Psychiater*in beantworten. Auf jeden Fall hat es mit deinen bisherigen Therapeutys nicht gepasst. Gib nicht auf, suche bessere.

Eines möchte ich dir aber nahelegen: Such dir jetzt sofort die Adresse der nächsten psychiatrischen Notaufnahme heraus (vermutlich vitos). Und spätestens(!) falls du je wieder die Idee mit dem Messer o.ä. hast, RUF DIE AN und GEH DA HIN. Das ist der letzte Hilfeschrei deines Gehirns und die Spezialistys dort die beste erreichbare Lösung.
Hi,

Vitos hin oder her, die können mir nicht helfen. Ich hatte 2Std gespräch mit einer Kriminaloberbeamtin ( fragt lieber nicht warum ) öhm.... Sie betreut dort auch welche, und Sie sagte mir Vitos ist nichts für mich. Wie auch immer das gemeint war.
Ich hoffe das ich nun eine besser Therapeutin habe, Ihre Themen sind breit gefächert. Aber wenn nicht dann ist halt so. Werde sehen was kommt.
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 11 im Thema

Beitrag von Mona »

Andrea aus Sachsen hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 16:49
Jetzt frage ich mich, ob davon etwas auch auf dich zutreffen könnte. Gern können wir das Thema per PN vertiefen.
Gern, kannst mich anschreiben. Oder auch hier.
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 12 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Liebe Mona,

jedenfalls melde dich bitte hier weiterhin - und besonders auch in einem Notfall.

Ich hoffe mit dir, dass du nun eine bessere Therapeutin hast, die mit dir ein Gefühl von Sicherheit und einem "gangbaren Weg" erarbeiten kann.

Herzliche Grüße
Anne-Mette
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 13 im Thema

Beitrag von Mona »

Vesta hat geschrieben: Do 1. Mai 2025, 12:37 Liebe Mona,

erst einmal möchte ich dich umarmen und kräftig drücken. (dr) (flow)

Nach dem, was du schreibst, halte ich es für möglich, dass Transsexualität nicht dein einziges Problem ist, sondern dass da noch etwas dazu kommt, und das müssen nicht Depressionen sein, sondern es kann auch etwas aus dem Borderline-Bereich sein, unverarbeitete Traumata oder sonst etwas, und natürlich "gerne" mit der Transsexualität verwoben. Dieser Komplex überfordert nicht nur andere Transsexuelle sondern auch so manche Psychologen und Therapeuten. Daraus resultierende Ablehnungen darfst du nicht persönlich nehmen.

Ich rate dir, deiner Psychologin/Therapeutin gegenüber offen mit deinen weiteren Problemen umzugehen und dich, so nötig, auch auf eine spezielle Therapie dafür einzulassen. Das wird deine Transition vermutlich verlängern, aber das macht überhaupt nichts, denn es ist gut investierte Zeit. Es geht nicht darum, möglichst schnell den Geschlechtswechsel durchzukriegen, sondern das Ziel ist langfristig ein glückliches und erfülltes Leben.

Dennoch brauchst du auch Hoffnung, die nicht Jahre entfernt ist. Da würde ich mein Ziel auf ein feminineres Äußeres legen, so dass du idR. als Frau wahrgenommen wirst. Dazu braucht es nicht zwingend Hormone (die wirken eh' erst nach längerer Zeit) oder Operationen (die GaOP ist nur beim Sex wirklich relevant, eine FFS wird meistens überflüssig, wenn Hormone im Laufe der Jahre die Fettverteilung ändern). Was fehlt, kann ich nicht sagen, ohne dich in natura gesehen zu haben. Vielleicht können Mutter, Schwestern oder (Cis-)Freundinnen dir Ratschläge geben. Von anderen Transsexuellen (und auch Transvestiten) kannst du Ratschläge kriegen, typische männliche Mängel zu verbergen. Es kann sein, dass bessere Schminktechnik hilft, passendere Silikonprothesen, bei manchen wirkt eine Polsterhose Wunder. Hab keine Hemmungen, diese Prothesen zu nehmen, es ist nur für eine begrenzte Übergangszeit. Wenn du eine beginnende Glatzenbildung haben solltest, geh dagegen vor (Finasterid). Eventuell kann schon eine Bartepilation angegangen werden, es hilft mächtig, wenn der Bartschatten weg ist.
Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 10:08 Transgemeinschaft
Es gibt keine Transgemeinschaft.
Wir haben ein gemeinsames Problem, aber das reicht nicht aus, um eine Gemeinschaft zu sein. Dazu braucht es mehr. Meine meisten Treffen zu zweit waren einmalige Aktionen, und aus den Gruppentreffen hat sich mit einer Ausnahme keine engeren Bekanntschaft ergeben. Nur in einem Falle ist es zu einer Freundschaft gekommen, aber wir haben einige weitere Interessen, völlig unabhängig von trans, miteinander gemein.

Dennoch tut es von Zeit zu Zeit gut, sich mit ebenfalls Betroffenen über diese Themen auszutauschen.

Hi

Weist du Hoffnung habe ich " fast " gar keine mehr. Ich habe mich Therapeutinnen anvertraut, dieses Vertrauen ist dahin weggeblasen. Nach der letzten Therapeutin habe ich mich gefragt.: Wie soll mich noch wen anvertrauen?! Ist nicht machbar, und so verlief die Zeit fast 1 Jahr. In dieser Zeit nach ca.4 Monaten wusste ich brauche neuen platz, also habe ich wieder gesucht. Und nächsten Monat geht es los jede Woche 2 Std. Nur ich habe was das angeht sorgen. bin zu sehr negativ darauf eingestellt, und frage mich echt ob ich überhaupt alles von mir noch preis gebe obwohl Sie schon viel weis.
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Re: Weiter gehts, oder ?

Post 14 im Thema

Beitrag von Mona »

Helga hat geschrieben: Sa 3. Mai 2025, 23:26
Mona hat geschrieben: Mi 30. Apr 2025, 11:25 Lässt man so eine Person, als Therapeutin fallen, los? Ich denke das war falsch, man sollte doch der Frau doch helfen als Therapeutin. Sehe ich es falsch?
Liebe Mona,
nach langer Überlegung möchte ich hierzu doch noch etwas schreiben.
Therapeuten sind auch Menschen. Ich weiß es, meine Frau ist Psychaterin mit Zusatzausbildung Psychotherapie. So ein Job als Psychotherapeut ist nicht vergleichbar mit einer Verkäuferin oder einem Handwerker. Ein Therapeut schließt nicht um 17:00 die Tür seiner Praxis zu und hat Freizeit. Eigentlich sollte es so sein, faktisch wird aber das, was am Tag gehört wurde mit nach Hause genommen. Es gibt einfache Fälle, Standardfälle, denen mit Medikamentengabe geholfen werden kann. Es gibt schwierige Fälle über die der Therapeut die halbe Nacht nachdenkt. Es gibt aber auch krasse Fälle, wenn zum Beispiel Hilfe eingefordert wird, diese dann aber nicht angenommen wird. Wenn verordnete Medikamente heimlich ausgespukt werden, wenn mit den Therapeuten Spielchen getrieben werden. Meine Frau hat die Arbeit am Patienten irgendwann aufgegeben, weil sie es nicht mehr ausgehalten hat und bearbeitet jetzt nur noch Gutachten.
Wichtig für einen Therapieerfolg ist Folgendes: Therapeuten können nicht in deinen Kopf schauen. Sie sind auf das angewiesen, was du oder im Zweifel Dritte ihnen erzählst. Zwischen Therapeut und Patient muss die "Chemie stimmen", es muss sich eine persönliche Beziehung aufbauen können. Therapie ist keine passive Bahandlung. Eine Therapie funktioniert nur, wenn das, was besprochen wurde, auch aktiv umgesetzt wird.
Therapeuten wollen helfen. Das ist definitiv so. Alle Therapeuten, die ich kenne haben einen ausgeprägten Helferinstinkt. Aber sie müssen sich auch selbst schützen. Sie müssen sich davor schützen sich in Fällen zu verausgaben, die für sie nicht lösbar sind. Weil sie auf diesem Gebiet keine Erfahrung haben, weil sich keine Besserung einstellt, weil der Patient nicht mitarbeitet.
Betrachte diese Zeilen bitte nicht als Vorwurf, sondern als Gedankenanstoß was du tun kann, damit du mit der nächsten Therapeutin Erfolg hast.
Liebe Grüße
Helga

Liebe Helga,

Danke dir für deine Antwort,

Es ist mir bewusst das viele Ihre Arbeit mit nach Hause schleppen, obwohl Sie das nicht einmal wollen.
Ich habe diesen Text von hier viewtopic.php?t=21131 EINER Thera geschickt via Email.
Als Antwort habe ich bekommen, das Sie nun weis wie Sie vorgehen kann. Und das Wir das schon hinbekommen.
Danach war alles nun kake, und Sie hat die Therapie von Ihrer Seiter her aus beendet. Das zu ende von Corona. Ich hatte Termin, Corona bekommen, Termin verlegten wollen. Sie sagte ich soll mich melden wenn ich wider ok bin.
Als ich C.-frei war wollte ich einen Termin, und Sie sagte.: Ich kann Ihnen keinen neuen mehr geben! Und das obwohl Sie mir immer sagte das Wir das schaffen. Nach meiner nachfrage ob ich was von Ihr bekomme, dass ich dort war usw, .: Nein bekommen Sie nicht, Ich habe Sie abgemeldet und arbeite nicht für Sie!
Erst Anfang dieses Jahres, als ich bei Plus e.V.-Mannheim war und dort mit einer Psych. sprach konnte ich von der einer Therapeutin Nachweis bekommen.


Lg
Mona
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Re: Weiter gehts, oder ?

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Beitrag von Mona »

(flo)
Es ist paar Monate her, und es hat sich viel Verändert.
Und ich stehe immer noch, obwohl es oft nicht mehr so aussah und das schlimmste ich habe an mich nicht mehr Geglaubt.
Oft denkt man Negativ, und Schaft sich so die Probleme wo eigentlich keine sind.
Heute weis ich, dass genau diese Erfahrung oder Lebensabschnitt mich zu dem gemacht was ich Heute bin... Eine Frau die Power hat! und überall so angesehen wird.

Dieses Forum hat mir geholfen, so wie Manche die hier sind oder waren.
Wie soll man das zurück geben ?...den Buchstaben sind einfach zu wenig...Oder doch nicht?

Ich schreibe einen Roman, im diesem wird das oder soll dieses Forum auftauchen mit meiner Geschichte.
In dem sinne.... Lets go.
Hier Mona in real Dara!
Danke (flow)
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