Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt??? - # 2
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Daniela04
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Liebe Tina, meine Lieben
Persönlich war 2024 für mich das Jahr von weiblichen Schmetterlingen, denn Ende Juni ist die Erleuchtung der Weiblichkeit über mich "hergefallen". Fühle mich jetzt noch wie eine Teenagerin, die ihre weibliche Seiten kennenlernt und weiter kennenlernt, das Ergebnis: Sehr schöne Momente hatte ich noch bei meinen Reisen am Neusiedlersee und im Burgund, schöne Wein- und Kulturreisen und meine Entdeckungsreise in und rund um Marrakesch.
Micvh bewegt aber sehr, wohin unsere Welt sich bewegt. Immer mehr Länder driften nach rechts / extreme Rechte und das macht mich grosse Sorgen. Ich sehe einige Parallelen zur Ende der 20er Jahren des letzten Jahrhundert. Ich drücke die Daumen damit die Menscheit wieder mehr Vernunft zeigt, die Hoffnung stirbt ja zuletzt
Lieber Gruss
Daniela
Persönlich war 2024 für mich das Jahr von weiblichen Schmetterlingen, denn Ende Juni ist die Erleuchtung der Weiblichkeit über mich "hergefallen". Fühle mich jetzt noch wie eine Teenagerin, die ihre weibliche Seiten kennenlernt und weiter kennenlernt, das Ergebnis: Sehr schöne Momente hatte ich noch bei meinen Reisen am Neusiedlersee und im Burgund, schöne Wein- und Kulturreisen und meine Entdeckungsreise in und rund um Marrakesch.
Micvh bewegt aber sehr, wohin unsere Welt sich bewegt. Immer mehr Länder driften nach rechts / extreme Rechte und das macht mich grosse Sorgen. Ich sehe einige Parallelen zur Ende der 20er Jahren des letzten Jahrhundert. Ich drücke die Daumen damit die Menscheit wieder mehr Vernunft zeigt, die Hoffnung stirbt ja zuletzt
Lieber Gruss
Daniela
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Anja61
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Liebe Daniela,
Ich kenne dieses Gefühl, fühle mich auch manchmal wie ein Mädchen und höre gelegentlich auch Pop-Musik, für die eher Teens und jüngere Frauen eine Vorliebe haben. Gelegentlich irritiert mich das auch, aber das gehört wohl zur Entwicklung dazu.
Du jedenfalls siehst - ich erinnere mich, dass Du Dein biologisches Alter kürzlich einmal in einem Beitrag erwähnt hast - im Vergleich 10 bis 20 Jahre jünger aus auf dem Foto!
Deine Sorgen in Bezug auf die politische Entwicklung teile ich. Wir werden uns noch mehr anstrengen müssen, um die Rechtsextreme
n aufzuhalten!
Liebe Grüße
Anja
Ich kenne dieses Gefühl, fühle mich auch manchmal wie ein Mädchen und höre gelegentlich auch Pop-Musik, für die eher Teens und jüngere Frauen eine Vorliebe haben. Gelegentlich irritiert mich das auch, aber das gehört wohl zur Entwicklung dazu.
Du jedenfalls siehst - ich erinnere mich, dass Du Dein biologisches Alter kürzlich einmal in einem Beitrag erwähnt hast - im Vergleich 10 bis 20 Jahre jünger aus auf dem Foto!
Deine Sorgen in Bezug auf die politische Entwicklung teile ich. Wir werden uns noch mehr anstrengen müssen, um die Rechtsextreme
Liebe Grüße
Anja
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Rio Reiser
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Daniela04
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Liebe Anja
)
Herzliche Grüsse
Daniela
Ich höre immer noch Swing und Oldies aus den 50ern bis 80ern, aber das Gefühl mit Schmetterlingen und Kopflosigkeit ist bei mir ganz neu und erinnert mich an sehr frühen Zeiten.Anja61 hat geschrieben: Mi 8. Jan 2025, 17:44 Ich kenne dieses Gefühl, fühle mich auch manchmal wie ein Mädchen und höre gelegentlich auch Pop-Musik, für die eher Teens und jüngere Frauen eine Vorliebe haben.
Viiieeelen Daaaank (mir kribbelts überall und werde rot wie ein TeenagerAnja61 hat geschrieben: Mi 8. Jan 2025, 17:44 Du jedenfalls siehst - ich erinnere mich, dass Du Dein biologisches Alter kürzlich einmal in einem Beitrag erwähnt hast - im Vergleich 10 bis 20 Jahre jünger aus auf dem Foto!![]()
Genau, da haben wir es in der Schweiz einfacher, da unsere Regierung die Kräfte der Parlamentsmandate einigermassen abbildet.Anja61 hat geschrieben: Mi 8. Jan 2025, 17:44 Deine Sorgen in Bezug auf die politische Entwicklung teile ich. Wir werden uns noch mehr anstrengen müssen, um die Rechtsextremen aufzuhalten!
Herzliche Grüsse
Daniela
Ich will einfach der sein, der ich wirklich bin: ein Mann, der seine mittlerweile erkannte sehr bedeutende Weiblichkeit vertieft kennenlernen möchte.
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Desiree Maxima
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Hallo liebe Tina, liebes Forum,
2024 war das Jahr meines inneren Coming Out. Endlich konnte ich mir im Sommer nachhaltig eingestehen, daß ich eine sehr stark ausgeprägte feminine Seite habe, diese gerne auch äußerlich ausleben möchte und mir das nun endlich vorbehaltlos erlaube. Darum war es auch das Jahr des Geld ausgebens
, denn ich benötigte jede Menge Bekleidung, Kosmetikprodukte und eine Perücke. Das Schöne ist, daß ich nicht mehr das Bedürfnis habe, alles nach ein paar Wochen wieder zu entsorgen - im Gegenteil, aktuell ist mein Warenkorb in einem Onlineshop schon wieder prall gefüllt, aber ich zögere noch ein wenig
Im Dezember habe ich mich dann meiner Freundin gegenüber geoutet, die dem ganzen leider doch etwas reserviert gegenübersteht. Mal sehen, wo hier die Reise hingeht.
Leider verstarb Mitte Mai der Vater meiner Freundin völlig überraschend und im September hatten wir gleich in unserem ersten Jahr im Sommerhäuschen Hochwasser - zum Glück waren nur die unteren Räume betroffen, die wir ohnehin vorsorglich angesichts der Hochwasserprognose leergeräumt hatten.
Sportlich gesehen war es ein gutes Jahr - ich bin das erste Mal mehr als 6.000 Kilometer in einem Jahr mit dem Rad gefahren (hauptsächlich Rennrad und ein bißchen Mountainbike), dafür mußten das Gleitschirmfliegen und die Fotografie etwas zurückstehen. Geschäftlich betrachtet kann ich recht zufrieden sein, auch wenn es nicht mein bestes Jahr war.
Tja, und jetzt bin ich gespannt, wie es 2025 weitergeht. Aktuell bin ich wieder etwas zurückhaltend und werde, was Ausgänge en femme betrifft, wieder etwas ängstlicher. Auch hier gilt - mal sehen, wo die Reise hingeht.
Alles Liebe
Desiree
2024 war das Jahr meines inneren Coming Out. Endlich konnte ich mir im Sommer nachhaltig eingestehen, daß ich eine sehr stark ausgeprägte feminine Seite habe, diese gerne auch äußerlich ausleben möchte und mir das nun endlich vorbehaltlos erlaube. Darum war es auch das Jahr des Geld ausgebens
Im Dezember habe ich mich dann meiner Freundin gegenüber geoutet, die dem ganzen leider doch etwas reserviert gegenübersteht. Mal sehen, wo hier die Reise hingeht.
Leider verstarb Mitte Mai der Vater meiner Freundin völlig überraschend und im September hatten wir gleich in unserem ersten Jahr im Sommerhäuschen Hochwasser - zum Glück waren nur die unteren Räume betroffen, die wir ohnehin vorsorglich angesichts der Hochwasserprognose leergeräumt hatten.
Sportlich gesehen war es ein gutes Jahr - ich bin das erste Mal mehr als 6.000 Kilometer in einem Jahr mit dem Rad gefahren (hauptsächlich Rennrad und ein bißchen Mountainbike), dafür mußten das Gleitschirmfliegen und die Fotografie etwas zurückstehen. Geschäftlich betrachtet kann ich recht zufrieden sein, auch wenn es nicht mein bestes Jahr war.
Tja, und jetzt bin ich gespannt, wie es 2025 weitergeht. Aktuell bin ich wieder etwas zurückhaltend und werde, was Ausgänge en femme betrifft, wieder etwas ängstlicher. Auch hier gilt - mal sehen, wo die Reise hingeht.
Alles Liebe
Desiree
"Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige." (Seneca)
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Desiree Maxima
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Liebe Tatjana,
ich wünsche ich von ganzem Herzen, daß das neue Jahr umso besser verlaufen wird und Du viele schöne Momente haben wirst.
Alles Liebe
Desiree
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Juliane
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Mein Jahr 2024
Das vergangene Jahr war durchwachsen. Sowohl von den Ereignissen her,
als auch von den Erlebnissen.
In 2024 feierte ich als Juliane ein Jubiläum! 25 Jahre lebt Juliane nun geoutet und
auch öffentlich.
Ich bin meiner Frau unendlich dankbar dafür, dass sie damals, nach über 20 Jahren Ehe,
nicht weggelaufen ist, sondern zu mir hält und mich fordert und fördert.
Im März erwischte mich eine zweite Thrombose, was bedeutet nun noch mehr Medikamente
zu schlucken und die meiste Zeit über Oberschenkellange Kompressionsstrümpfe tragen zu
müssen. Aber man(n) kann damit leben.
Wir haben dieses Mal keinen großen Urlaub gemacht, sondern 5 Kurzurlaube. Dabei war Juliane
meistens auch mit dabei und vor Ort. Etwa beispielsweise in Mölln, Damp, Oldenburg, Friedrichstadt
und Naumburg/Saale draußen unterwegs. Es waren wirklich sehr schöne Tage. Häufig zusammen
mit Freunden und Freundinnen.
Hier Zuhause war Juliane, trotz Rentendasein seltener zu sehen. Das lag und liegt aber an der zur
Verfügung stehenden Zeit. Die männliche Variante ist ehrenamtlich in zwei Vereinen stark
engagiert, was die Möglichkeiten doch etwas einengt, sich mal eben für ein paar Stunden
umzuziehen und fertig zu machen.
Trotzdem fehlt mir eigentlich nichts, denn wir haben auch hier einige ausgefüllte Tage gehabt.
Tage an denen meine Frau und ich, wie zwei gute Freundinnen, den Tag mit bummeln, shoppen
und auf Ausflügen verbracht haben.
Das, ein eigentlich ziemlich normales Leben und Erleben als Frau in der Öffentlichkeit, bringt
mir sehr viel für meine innere Zufriedenheit.
Zu den Terminen der SHG in Hamburg Altona habe ich es in die KISS leider nie geschafft, aber
abends dann ins Restaurant glücklicherweise doch mehrfach.
Inzwischen 43 Aa, mithin nämlich 70 Jahre alt, sind die Ziele kürzer gesteckt und die Zufriedenheit
so zu leben wie ich es möchte, ist größer geworden.
Wenn es 2025 so weiter geht, bin ich schon sehr zufrieden, das Jahr kann kommen.
Juliane
Das vergangene Jahr war durchwachsen. Sowohl von den Ereignissen her,
als auch von den Erlebnissen.
In 2024 feierte ich als Juliane ein Jubiläum! 25 Jahre lebt Juliane nun geoutet und
auch öffentlich.
Ich bin meiner Frau unendlich dankbar dafür, dass sie damals, nach über 20 Jahren Ehe,
nicht weggelaufen ist, sondern zu mir hält und mich fordert und fördert.
Im März erwischte mich eine zweite Thrombose, was bedeutet nun noch mehr Medikamente
zu schlucken und die meiste Zeit über Oberschenkellange Kompressionsstrümpfe tragen zu
müssen. Aber man(n) kann damit leben.
Wir haben dieses Mal keinen großen Urlaub gemacht, sondern 5 Kurzurlaube. Dabei war Juliane
meistens auch mit dabei und vor Ort. Etwa beispielsweise in Mölln, Damp, Oldenburg, Friedrichstadt
und Naumburg/Saale draußen unterwegs. Es waren wirklich sehr schöne Tage. Häufig zusammen
mit Freunden und Freundinnen.
Hier Zuhause war Juliane, trotz Rentendasein seltener zu sehen. Das lag und liegt aber an der zur
Verfügung stehenden Zeit. Die männliche Variante ist ehrenamtlich in zwei Vereinen stark
engagiert, was die Möglichkeiten doch etwas einengt, sich mal eben für ein paar Stunden
umzuziehen und fertig zu machen.
Trotzdem fehlt mir eigentlich nichts, denn wir haben auch hier einige ausgefüllte Tage gehabt.
Tage an denen meine Frau und ich, wie zwei gute Freundinnen, den Tag mit bummeln, shoppen
und auf Ausflügen verbracht haben.
Das, ein eigentlich ziemlich normales Leben und Erleben als Frau in der Öffentlichkeit, bringt
mir sehr viel für meine innere Zufriedenheit.
Zu den Terminen der SHG in Hamburg Altona habe ich es in die KISS leider nie geschafft, aber
abends dann ins Restaurant glücklicherweise doch mehrfach.
Inzwischen 43 Aa, mithin nämlich 70 Jahre alt, sind die Ziele kürzer gesteckt und die Zufriedenheit
so zu leben wie ich es möchte, ist größer geworden.
Wenn es 2025 so weiter geht, bin ich schon sehr zufrieden, das Jahr kann kommen.
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Anne-Mette
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Das 2024 habe ich als schwierig empfunden, obwohl ich die besten Vorsätze hatte und dem Jahr sehr positiv gegenübergestanden habe.
Ein unangenehmer Vorgang aus 2023 zog sich noch weit in 2024 hinein und wird auch in 2025 noch nicht endgültig zum Abschluss kommen.
Aber es gab auch einige positive Begegnungen und Aspekte. Zu erwähnen sind zahlreiche Straßen-Aktionen. Zuletzt hatte ich eine Solidaritäts-Demonstration im Dezember angemeldet, die ziemlich erfolgreich war; denn viele Menschen, meistens die „üblichen Verdächtigen“, erlebe ich als angenehm und positiv und auch mal und immer wieder „zusammen und solidarisch im Regen stehend“
Der Internationale Frauentag ist sicherlich zu erwähnen. Ich war auf dem Südermarkt dabei und habe in paar Worte gesprochen.
In Dänemark nahm ich im „Ladywalk“ statt und wir hatten viel Spaß und es gab sogar ein Gläschen Sekt danach. Die Bekanntschaft mit einer Frau konnte ich ein paar Tage später bei einem musikalischen Ereignis, einem „Salsa-Abend“ im Flensborg Hus, ein wenig bewegend (tanzend) vertiefen.
Wir haben zum Safe-Abortion-Day Aktionen durchgeführt wie zum Tag gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Brötchentüten-Aktion) und zwischen den Veranstaltungen haben wir über Netzwerke und bei Sitzungen Kontakt gehalten und Themen fortentwickelt und Öffentlichkeitsarbeit gemacht.
Es war vieles kaputt im letzten Jahr, sodass ich mich an einigen Stellen als Technikerin bewähren musste. Allerdings mache ich die Erfahrung, dass ich „ganz kleine Sachen“ nicht mehr so gut sehen kann. Früher habe ich ohne Schwierigkeiten IC-Fassungen eingelötet oder aber bei anderen Menschen Splitter entfernt
Ich erlebe, dass Fahrräder, die oft genutzt werden, erhöhtem Verschleiß unterliegen. So musste ich auch da reparieren und habe inzwischen sogar gelernt, Speichen zu setzen und das Rad nachher wieder zu zentrieren.
Es gab viel „Gegenwind“ im letzten Jahr, den ich leider eher „aus der Community“ erfahren habe, jedenfalls mehr als „von außen“, wo ich meistens sehr positive Erlebnisse hatte.
Das Forum erlebe ich als „fragiles Gebilde“. Das hohe Risiko, das mit dem Betreiben eines solchen Forums verbunden ist, habe ich erst zum Ende des Jahres in aller Tragweite und als ziemlich bedrohlich wahrgenommen.
Selbst in einer so gemytlichen Stadt wie Flensburg ist es zu Gewalt und Angriffen gekommen. Davon waren die Jüdische Gemeinde betroffen, eine Einrichtung der Sinti und Roma und das „Flensbunt“, ein queeres Zentrum in der Fördestadt. Am CSD selbst ist es nicht zu Gewalt gekommen, aber davor wurden Flaggen und Banner gestohlen und beschädigt/vernichtet. Auch später ist es wieder zu Beschädigungen an der Einrichtung sebst gekommen.
Zu einigen Themen habe ich Leserinnenbriefe an die Zeitung geschrieben und erlebe immer wieder, dass die durchaus wahrgenommen werden. So erhielt ich manchmal „auf offener Straße“ Belobigungen und eine Zuschrift per Post von einer Leserin, die vermutlich die Zeitung sehr genau liest.
Zu unseren Aktionen haben wir eine gute Presse-Arbeit geleistet. So bin ich fast immer recht gut vorbereitet und habe Info-Papiere dabei und „mache mich bekannt“, soweit das noch nicht geschehen ist, um für eine Nacharbeit zur Verfügung zu stehen.
Wir hatten Kontakt zu mehreren Abgeordneten des Bundestages, des Landtages und der Stadtpolitik.
Zwei Jubiläumsveranstaltungen waren Treffpunkte, um eine Gemeinschaft des gemeinsamen Tuns zu erleben. So war ich mit einer Kollegin in Kiel beim Jubiläum von Haki und erlebte in Flensburg das Jubiläum der Gleichstellungsarbeit. Bei beiden Veranstaltungen hatte ich das Gefühl, dass die Einrichtungen inzwischen breit aufgestellt sind und sich nicht nur „um ein Thema“ kümmern.
Persönlich habe ich viel Freude an meinen Kindern und Enkelkindern und erfreue mich besonders am „Werden und Wachsen“ der Enkel.
Meine Ernährung habe ich umgestellt und komme weitgehend ohne Fleischprodukte aus.
Nach wie vor backe ich mein Brot selbst und achte auf "ausreichend Bewegung" (meistens).
Ach ja: ich mache mir Sorgen: um die Umwelt, wegen der Kriegsgefahr und wegen der Entwicklung im Gesundheits- und Pflegesektor.
... und natürlich auch wegen der Spammer, die das Forum heimsuchen. Eine gewisse Zeit ist immer Ruhe - und dann geht es wieder los.
Ein unangenehmer Vorgang aus 2023 zog sich noch weit in 2024 hinein und wird auch in 2025 noch nicht endgültig zum Abschluss kommen.
Aber es gab auch einige positive Begegnungen und Aspekte. Zu erwähnen sind zahlreiche Straßen-Aktionen. Zuletzt hatte ich eine Solidaritäts-Demonstration im Dezember angemeldet, die ziemlich erfolgreich war; denn viele Menschen, meistens die „üblichen Verdächtigen“, erlebe ich als angenehm und positiv und auch mal und immer wieder „zusammen und solidarisch im Regen stehend“
Der Internationale Frauentag ist sicherlich zu erwähnen. Ich war auf dem Südermarkt dabei und habe in paar Worte gesprochen.
In Dänemark nahm ich im „Ladywalk“ statt und wir hatten viel Spaß und es gab sogar ein Gläschen Sekt danach. Die Bekanntschaft mit einer Frau konnte ich ein paar Tage später bei einem musikalischen Ereignis, einem „Salsa-Abend“ im Flensborg Hus, ein wenig bewegend (tanzend) vertiefen.
Wir haben zum Safe-Abortion-Day Aktionen durchgeführt wie zum Tag gegen geschlechtsspezifische Gewalt (Brötchentüten-Aktion) und zwischen den Veranstaltungen haben wir über Netzwerke und bei Sitzungen Kontakt gehalten und Themen fortentwickelt und Öffentlichkeitsarbeit gemacht.
Es war vieles kaputt im letzten Jahr, sodass ich mich an einigen Stellen als Technikerin bewähren musste. Allerdings mache ich die Erfahrung, dass ich „ganz kleine Sachen“ nicht mehr so gut sehen kann. Früher habe ich ohne Schwierigkeiten IC-Fassungen eingelötet oder aber bei anderen Menschen Splitter entfernt
Ich erlebe, dass Fahrräder, die oft genutzt werden, erhöhtem Verschleiß unterliegen. So musste ich auch da reparieren und habe inzwischen sogar gelernt, Speichen zu setzen und das Rad nachher wieder zu zentrieren.
Es gab viel „Gegenwind“ im letzten Jahr, den ich leider eher „aus der Community“ erfahren habe, jedenfalls mehr als „von außen“, wo ich meistens sehr positive Erlebnisse hatte.
Das Forum erlebe ich als „fragiles Gebilde“. Das hohe Risiko, das mit dem Betreiben eines solchen Forums verbunden ist, habe ich erst zum Ende des Jahres in aller Tragweite und als ziemlich bedrohlich wahrgenommen.
Selbst in einer so gemytlichen Stadt wie Flensburg ist es zu Gewalt und Angriffen gekommen. Davon waren die Jüdische Gemeinde betroffen, eine Einrichtung der Sinti und Roma und das „Flensbunt“, ein queeres Zentrum in der Fördestadt. Am CSD selbst ist es nicht zu Gewalt gekommen, aber davor wurden Flaggen und Banner gestohlen und beschädigt/vernichtet. Auch später ist es wieder zu Beschädigungen an der Einrichtung sebst gekommen.
Zu einigen Themen habe ich Leserinnenbriefe an die Zeitung geschrieben und erlebe immer wieder, dass die durchaus wahrgenommen werden. So erhielt ich manchmal „auf offener Straße“ Belobigungen und eine Zuschrift per Post von einer Leserin, die vermutlich die Zeitung sehr genau liest.
Zu unseren Aktionen haben wir eine gute Presse-Arbeit geleistet. So bin ich fast immer recht gut vorbereitet und habe Info-Papiere dabei und „mache mich bekannt“, soweit das noch nicht geschehen ist, um für eine Nacharbeit zur Verfügung zu stehen.
Wir hatten Kontakt zu mehreren Abgeordneten des Bundestages, des Landtages und der Stadtpolitik.
Zwei Jubiläumsveranstaltungen waren Treffpunkte, um eine Gemeinschaft des gemeinsamen Tuns zu erleben. So war ich mit einer Kollegin in Kiel beim Jubiläum von Haki und erlebte in Flensburg das Jubiläum der Gleichstellungsarbeit. Bei beiden Veranstaltungen hatte ich das Gefühl, dass die Einrichtungen inzwischen breit aufgestellt sind und sich nicht nur „um ein Thema“ kümmern.
Persönlich habe ich viel Freude an meinen Kindern und Enkelkindern und erfreue mich besonders am „Werden und Wachsen“ der Enkel.
Meine Ernährung habe ich umgestellt und komme weitgehend ohne Fleischprodukte aus.
Nach wie vor backe ich mein Brot selbst und achte auf "ausreichend Bewegung" (meistens).
Ach ja: ich mache mir Sorgen: um die Umwelt, wegen der Kriegsgefahr und wegen der Entwicklung im Gesundheits- und Pflegesektor.
... und natürlich auch wegen der Spammer, die das Forum heimsuchen. Eine gewisse Zeit ist immer Ruhe - und dann geht es wieder los.
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AnjaT
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Hallo ihr Lieben,
Dann möchte ich mich hier auch mal melden. 2024 war für meine Frau und mich kein schönes Jahr. Das da für Anja wenig Raum blieb ist schon fast nebensächlich. Unsere beiden Mütter sind beide verstorben, beide wurden genau 90 Jahre alt. Dann waren zwei Haushalte auf zu lösen. Da merkt man was von einem Leben übrig bleibt. Und in diesem ganzen Stress wurde bei meiner Frau ein Tumor festgestellt. Zwei Operationen und eine Strahlenbehandlung waren nötig. Die Ärzte sind aber optimistisch, es wurde alles sehr früh festgestellt und wir sollen uns keine Sorgen machen. Ist aber auch nicht so einfach.
Zum vierten Advent haben wir dann wieder unser Mädels Weihnachten feiern können und ich habe als Überraschung für meine Frau wieder einen Urlaub in Travemünde gebucht. Wir schauen jetzt einfach mal optimistisch in das neue Jahr.
Liebe Grüße aus Duisburg von eurer Anja
Dann möchte ich mich hier auch mal melden. 2024 war für meine Frau und mich kein schönes Jahr. Das da für Anja wenig Raum blieb ist schon fast nebensächlich. Unsere beiden Mütter sind beide verstorben, beide wurden genau 90 Jahre alt. Dann waren zwei Haushalte auf zu lösen. Da merkt man was von einem Leben übrig bleibt. Und in diesem ganzen Stress wurde bei meiner Frau ein Tumor festgestellt. Zwei Operationen und eine Strahlenbehandlung waren nötig. Die Ärzte sind aber optimistisch, es wurde alles sehr früh festgestellt und wir sollen uns keine Sorgen machen. Ist aber auch nicht so einfach.
Zum vierten Advent haben wir dann wieder unser Mädels Weihnachten feiern können und ich habe als Überraschung für meine Frau wieder einen Urlaub in Travemünde gebucht. Wir schauen jetzt einfach mal optimistisch in das neue Jahr.
Liebe Grüße aus Duisburg von eurer Anja
Leben Sie es, ohne sich weh zu tun - Zitat aus dem Blog von Svenja aus Kiel -
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
OMG, ich LIEBE es zu lesen, wie aktiv DU und eure Ecke der Region in Sachen Trans* bist/istAnne-Mette hat geschrieben: Fr 10. Jan 2025, 19:51 Das 2024 habe ich als schwierig empfunden, obwohl ich die besten Vorsätze hatte und dem Jahr sehr positiv gegenübergestanden habe.
Ein unangenehmer Vorgang aus 2023 zog sich noch weit in 2024 hinein und wird auch in 2025 noch nicht endgültig zum Abschluss kommen.
Aber es gab auch einige positive Begegnungen und Aspekte. Zu erwähnen sind zahlreiche Straßen-Aktionen...
Das haben wir natürlich schmerzlich erleben müssen, als plötzlich unser geliebtes Forum plötzlich dicht warAnne-Mette hat geschrieben: Fr 10. Jan 2025, 19:51 Es gab viel „Gegenwind“ im letzten Jahr, den ich leider eher „aus der Community“ erfahren habe, jedenfalls mehr als „von außen“, wo ich meistens sehr positive Erlebnisse hatte.
Das Forum erlebe ich als „fragiles Gebilde“. Das hohe Risiko, das mit dem Betreiben eines solchen Forums verbunden ist, habe ich erst zum Ende des Jahres in aller Tragweite und als ziemlich bedrohlich wahrgenommen.
Deshalb müssen wir alle Anne-Mette auf jede Weise unterstützen und Unruhestüfter*innen draußen lassen!
Ich hoffe liebe Anne-Mette, dass dieses Jahr für dich viel ruhiger wird und die Probleme (die du hinter den Kulissen) erfährst, spürbar zurück gehen.
Liebe Grüße, Tina
+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
+++Wissenswertes+++
Ich bin Tina und die Mutter von Jennifer. Ihr kennt sie unter ihrem Forumsnamen "Lady Jennifer"
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Anne-Mette
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Re: Euer Jahr 2024 im Rückblick -> was hat euch bewegt, was habt ihr erlebt???
Moin,
Überwiegend war ich nicht "in Sachen Trans*" unterwegs; es war eher ein "Randbereich".
Beim Einsatz gegen "geschlechtsspezifische Gewalt" und "Gewalt an Frauen" habe ich natürlich auch die Interessen von intergeschlechtlichen und transsexuellen/ehemaligen transsexuellen Menschen mitvertreten.
Genau so ging es bei "Frauengesundheit" und "sexueller Selbstbestimmung". Dabei spielte die Frage der Schwangerschaftsabbrüche und insbesondere die Entfernung der Regelungen aus dem Strafrecht die größte Rolle.
(Ich will nicht alle Themen hier auflisten)
Ich sehe mich eher als "Mittlerin" zwischen "Trans*-Bereichen" und "anderen Bereichen".
In fast allen Fällen sind auch Streitfälle "im Gespräch" - natürlich auch per PN oder Email zu klären. Dazu müsste natürlich erstmal "gefragt werden".
Wenn es gleich auf eine rechtliche Ebene kommt, dann sind Kosten und Risiken für ForenbetreiberInnen ziemlich hoch - mal ganz abgesehen vom Arbeitseinsatz.
Ich stehe sicherlich nicht alleine mit der Einschätzung, dass unter solchen Voraussetzungen das Betreiben eines kosternlosen Forums unzumutbar ist.
Trotzdem danke ich dir für den Beitrag. Mein Text sollte auch kein "Rumjammern" sein, aber verschiedene negative Aspekte, die auch im Forum auftreten, belasten natürlich die "Gesamt-Bilanz" eines Jahres.
Ich wurde schon manches Mal gefragt: "warum machst du das alles?"
Es ist mir wichtig und bietet an sich großartige Möglichkeiten der Vernetzung und Hilfestellung, aber auch für Spaß und kulturelle Themen, die wir teilen können.
Das Forum ist ein Werkzeug - und Werkzeuge sollten pfleglich behandelt werden.
Ich möchte nicht alles den "großen Anbietenden" wie Facebook überlassen; da geht vieles verloren.
Als kleinere Gemeinschat ist das Teilen von "Freud und Leid" irgendwie "näher", denke ich.
Herzliche Grüße
Anne-Mette
Ich will mir keine falschen und besseren Schuhe anziehen, also keinesfalls ebensolche, die mir nicht passen.Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 11. Jan 2025, 11:34 wie aktiv DU und eure Ecke der Region in Sachen Trans* bist/ist
Überwiegend war ich nicht "in Sachen Trans*" unterwegs; es war eher ein "Randbereich".
Beim Einsatz gegen "geschlechtsspezifische Gewalt" und "Gewalt an Frauen" habe ich natürlich auch die Interessen von intergeschlechtlichen und transsexuellen/ehemaligen transsexuellen Menschen mitvertreten.
Genau so ging es bei "Frauengesundheit" und "sexueller Selbstbestimmung". Dabei spielte die Frage der Schwangerschaftsabbrüche und insbesondere die Entfernung der Regelungen aus dem Strafrecht die größte Rolle.
(Ich will nicht alle Themen hier auflisten)
Ich sehe mich eher als "Mittlerin" zwischen "Trans*-Bereichen" und "anderen Bereichen".
Ich habe lange überlegt, ob ich in meinem Jahresrückblick dazu etwas schreiben sollte.Die fesche Tina hat geschrieben: Sa 11. Jan 2025, 11:34 wenn unsere Plattform angegriffen und unsere Anne-Mette auch noch mit direkten Konsequenzen bedroht wurde
In fast allen Fällen sind auch Streitfälle "im Gespräch" - natürlich auch per PN oder Email zu klären. Dazu müsste natürlich erstmal "gefragt werden".
Wenn es gleich auf eine rechtliche Ebene kommt, dann sind Kosten und Risiken für ForenbetreiberInnen ziemlich hoch - mal ganz abgesehen vom Arbeitseinsatz.
Ich stehe sicherlich nicht alleine mit der Einschätzung, dass unter solchen Voraussetzungen das Betreiben eines kosternlosen Forums unzumutbar ist.
Trotzdem danke ich dir für den Beitrag. Mein Text sollte auch kein "Rumjammern" sein, aber verschiedene negative Aspekte, die auch im Forum auftreten, belasten natürlich die "Gesamt-Bilanz" eines Jahres.
Ich wurde schon manches Mal gefragt: "warum machst du das alles?"
Es ist mir wichtig und bietet an sich großartige Möglichkeiten der Vernetzung und Hilfestellung, aber auch für Spaß und kulturelle Themen, die wir teilen können.
Das Forum ist ein Werkzeug - und Werkzeuge sollten pfleglich behandelt werden.
Ich möchte nicht alles den "großen Anbietenden" wie Facebook überlassen; da geht vieles verloren.
Als kleinere Gemeinschat ist das Teilen von "Freud und Leid" irgendwie "näher", denke ich.
Herzliche Grüße
Anne-Mette