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EmmiMarie hat geschrieben: Mo 5. Dez 2022, 21:52
Hey Jasmine,
ich habe zwar keine Söhne, aber ich halte es da ganz klar mit Reinhard Mey
"Und eher werde ich mit ihnen fliehen
Als dass ihr sie zu euren Knechten macht
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen
In Armut und wie Diebe in der Nacht
Wir haben nur dies eine kurze Leben
Ich schwör's und sag's euch g'rade ins Gesicht
Sie werden es für euren Wahn nicht geben
Nein, meine Söhne geb' ich nicht"
Und mich auch nicht, ganz offen, die könnten mich kreuzweise..in jeglicher Funktion
alles Liebe Marie
Ich bin auch bei dir, liebe Marie
Denn ich habe einen Sohn, den ich Liebe, Empathie und Mitgefühl zeige
Ich bin ebenso begeistert von diesem Songtext und hänge dieses Video hier deswegen nochmal mit an....
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
•Du musst selbst zu der Veränderung werden, die du in der Welt sehen willst. Mahatma Gandhi
•Irgendwo ist Jemand glücklich mit weniger als du hast!
conny hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 11:17
Waffengleichheit ist am ehesten ein Garant für Frieden.
Okay,
dann bitte NULL Waffen!
Oder anders ausdrückt steckt euch die Dinger sonst wo hin und geht wo anders spielen.
Ich habe an der Stelle nicht die leiseste Lust mir etwas von Menschen die es besser wissen
wollen aufoktroyieren zu lassen. Es gibt auch unbewaffneten Widerstand, ich kann diesen
seit Jahrtausenden wiederholten Krampf von "ich kann nur mit Waffen verteidigen" einfach nicht
mehr hören.
Jede Person die "NEIN" sagt hat mehr Arsch in der Hose als die die abdrückt weil sie einen Befehl
bekam.
Habt es gut Marie
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Di 6. Dez 2022, 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Frieda hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 11:24
Und für die Kriegsverherrlicher hier ....
Unverschämtheit!
Angesichts des aktuellen Angriffskrieges auf die Ukraine machen mich manche Kommentare hier fassungslos. Was wurde nicht alles versucht, Putin davon abzubringen?
Wir haben eben nicht die heile Welt von der hier geträumt wird.
conny hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 11:53
Angesichts des aktuellen Angriffskrieges auf die Ukraine machen mich manche Kommentare hier fassungslos. Was wurde nicht alles versucht, Putin davon abzubringen?
Wir haben eben nicht die heile Welt von der hier geträumt wird.
Entschuldige Conny,
mit welcher Haltung und welcher Ausbildung ist Putin wohl erzogen worden? Finde den Fehler...
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
Wie können wir den Russen den erhobenen Zeigefinger erklären. Von wegen Völkerrecht, Frieden, Souveränität von Ländern etc.. wenn wir den selbst (als Nato Mitläufer) fast jedes Jahr ein souveränes Land überfallen ?
"Wir dürfen immer ... Ihr nicht" hat doch sogar im Kindergärten nie wirklich funktioniert.
Wäre es nicht besser gewesen von Anfang an auf Frieden zu drängen und auf die macht von Diplomatie und Sanktionen zu setzen?
Zur Diplomatie gehören immer 2 Seiten, die wollen. Und Russland wollte nie. Total müßig, diese Diskussion wieder aufzuleben. Russland war vom Sieg überzeugt.
Nora
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 12:17
Wäre es nicht besser gewesen von Anfang an auf Frieden zu drängen und auf die macht von Diplomatie und Sanktionen zu setzen?
Was nicht gemacht wurde.
Deinen letzten Satz verstehe ich nicht.
Vor dem Kriegsbeginn, als Putin seine Truppen an die ukrainische Grenze verlegte, haben sich doch die Regierungsschefs im Kreml die Türklinke in die Hand gegeben.
Nachdem ich all Eure Beiträge gelesen haben, stellen sich für mich zwei Seiten dar. Auf der einen Seite stehen diejenigen die der Meinung sind Frieden lasse sich allein dadurch erreichen, dass ich auf Waffen und bewaffneten Widerstand verzichte. Auf der anderen Seite stehen die, die es eher mit den alten Römern halten "Si vis pacem para bellum". Frei übersetzt "Willst Du den Frieden bereite Dich auf den Krieg vor." Das führt zu einer Diskussion, die eher auf der Beziehungsebene als auf der Sachebene geführt wird, weil beide Seiten für sich das Recht in Anspruch nehmen auf der "richtigen" Seite zu stehen.
Ich will hier niemanden belehren, denn jeder soll sich selbst seine Meinung bilden, aber Reinhard Mey zu zitieren ist ja schön, warum dann nicht gleich ein Zitat, dass gerne Brecht zugeschrieben wird: "Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin..." nun vielleicht weil der zweite Teil gerne unterschlagen wird. denn weiter heißt es "... dann kommt der Krieg zu Euch!."
Sicherlich gibt es viele Menschen, die aus 2 Weltkriegen nichts gelernt haben, oder denen es ziemlich egal ist, wer für ihre Ziele drauf geht. Aber wovon reden wir hier denn eigentlich? Deutschland ist in ein Verteidigungsbündnis eingebunden, dass Uns und Europa die längste Zeit des Friedens seit Jahrhunderten eingebracht hat. Dies war nur möglich, weil junge deutsche Männer bereit und Willens waren im Zusammenwirken mit unseren Verbündeten für Sicherheit und Freiheit des deutschen Volkes einzustehen.
Die Geschichte ist voll von Beispielen, in denen ein Herrscher der Ansicht war sich an seinen "Nachbarn" zu bereichern. Oder einfacher ausgedrückt, lasst ihr Eure Haustür offen wenn ihr weggeht? Schafft ihr die Feuerwehr ab, nur weil es 10 Jahre nicht im Dorf gebrannt hat?
Wann hat reiner Pazifismus je gegenüber Waffengewalt gesiegt?
Ich habe Bilder gesehen als russische und Jahre später sogar live Übertragungen, als chinesische Panzer friedliche Demonstranten überrollt haben. Vielleicht haben die Stimmen recht, die sagen der Westen mischt sich gerne ein, wenn es seinen (wirtschaftlichen) Interessen dient und ich kann auch nicht sagen ob unsere Freiheit wirklich am Hindukusch verteidigt wurde. Aber das "Böse" gewinnt doch nur dann, wenn die "Guten" wegsehen. Und wie in den 30iger Jahren gibt es auch heute einen Machthaber, bei dem niemand sagen kann, wo seine außenpolitischen Ambitionen enden. Aber da wir als Deutsche ja mit der "Erbsünde" zweier verschuldeter Weltkriege belastet sind, lassen wir ihn machen. Die Krim war ein erster Test, was war es in den 30igern das Sudetenland? Jetzt will er die Ukranine, angeblich von Nazis befreien, was kommt als nächstes, Polen, Litauen, Estland oder Finnland? Alles Länder, die mal unter russischer Herrschaft standen. Wo ziehen wir die Grenze? Wenn russische Panzer die Oder-Neiße überqueren ist es zu spät.
Als Soldat, der ich war und als Offizier der ich immer noch bin habe ich einen Eid geleistet dieses Land zu verteidigen. Das war meine freie Entscheidung, so wie jeder das Recht hat sich gegen den Dienst an der Waffe zu entscheiden. Niemanden sollte vorgeworfen werden sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden, aber jeder sollte sich fragen "Wo ist bei mir die rote Linie"?
Wir leben in einem Land, in dem wir das Recht haben unsere Meinung frei zu äußern, unser Leben frei zu gestalten und es so zu führen wie wir es für uns und unsere Kinder wollen. Sind dies keine Rechte, die es zu schützen und bewahren wert sind?
Ich sehe es nicht als Aufgabe deutscher Soldaten an in der Ukraine einen Krieg zu führen, aber wir sind eine Verpflichtung eingegangen unseren Verbündeten bei zu stehen. So wie wir erwarten, dass sie uns beistehen. Die Ukraine ist kein NATO Mitglied und solange die Konflikt andauert wird sie es auch nicht werden (hoffe ich zumindest). Also können wir das tun was andere Nationen zu allen Zeiten getan haben, wir können deren Sache unterstützen indem wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Material bereit stellen oder Personal ausbilden.
Und solange die russische Führung es nicht gezielt auf eine Ausweitung des Konfliktes auf NATO-Gebiet anlegt, können wir, die wir nicht aktiv dienen, weiter darüber diskutieren uns philosophieren ob wir eine Wehrpflicht benötigen oder ob wir das Land, wohin auch immer verlassen, wenn der böse Nachbar kommt. Immer in der Hoffnung, das andere uns dann auch aufnehmen.
Vielleicht konnten meine Gedanken die eine oder andere dazu veranlassen über seine Position nachzudenken und vielleicht die rosa-rote Brille zwischen durch mal abzusetzen.
Vielleicht sollte das Kasperletheater in Berlin endlich mal aufhören Weltpolizei zu spielen. Gibt es innerhalb von Deutschland etwa keinen Handlungsbedarf? Man beachte nur die sich anbahnenden Finanz- und Energiekrisen, Altersarmut, Verarmung der Mittelstände, Aufmarsch des rechten Gesocks, usw usw. Aber nein! Lieber einen auf dicke Backe machend geistern diese grün-, (aber auch gelb- und rot-) schnäbligen regierenden Dumpfbacken mit mahnendem Zeigefinger durch die Weltgeschichte. Sonst aber gilt: der totale Krieg gegen das eigene Volk! Soziale und finanzielle Knechtschaft vieler für einige wenige politischen Dilettanten.
Während den Siebzigern wurde diesen kriegstreibenden politischen Starrköpfen gehörig eingeheizt, jedoch möchte ich nicht näher darauf eingehen... (kleiner Hinweis: es war nicht die Royal Air Force).
Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 12:17
Wäre es nicht besser gewesen von Anfang an auf Frieden zu drängen und auf die macht von Diplomatie und Sanktionen zu setzen?
Was nicht gemacht wurde.
Deinen letzten Satz verstehe ich nicht.
Vor dem Kriegsbeginn, als Putin seine Truppen an die ukrainische Grenze verlegte, haben sich doch die Regierungsschefs im Kreml die Türklinke in die Hand gegeben.
Da hat du 100% Recht Conny,
Aber der Weg zum Konflikt ? Stellen wir mal richtig oder falsch zur Seite und betrachten alles rein diplomatisch:
Russland hat sich immer gestört das die Nato immer näher an ihre Grenzen kam. Dazu kam noch dazu, das die Russen denken das die russische Bevölkerung in der Ukraine misshandelt wird. Als dann Ukraine der Nato betreten wollte und NATOs nukleare Abschreckungsprogramm in der Ukraine installiert haben wollte war es die rote Linie.
Wir sprechen hier von einer Nuklearmacht. Sie haben genug Atomsprengköpfe um die Erde mehrmals zu zerstören.
Ich finde man hatte nicht so weit provozieren dürfen.
Und jetzt danach? Anstelle zu deeskallieren und auf Diplomatie zu setzen. Waffenlieferungen und Säbelrasseln.
Ich habe ein problematisches Verhältnis zu den Russen aber ich habe Angst vor Krieg und vor allem vor dr nuklearen Apokalypse.
Deshalb verstehe ich hier nicht was uns jetzt gerade treibt mit Pandora's Buchse herumzuspielen.
wir hatten lange Zeit Frieden in Europa. Trotzdem waren war auf beiden Lagern Unmengen an Waffen und Soldaten an der damaligen Trennline. Ein Teil davon war die innerdeutsche Grenze. In Deutschland gab es die höchste Konzentration an atomaren Waffen. Wir hatten Frieden, weil beide Seiten sich bewusst waren, was passiert, wenn Einer durchdreht.
Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ist nur ein Teil der Möglichkeiten unser Verteidigung gegenüber Invasoren zu sichern. Nur bei moderner Waffentechnik reicht eine kurze Ausbildung nicht mehr aus. Und wer vor Jahren noch gedient hat, als Wehrpflichtiger, ist in den seltensten Fällen für den Ernstfall ausreichend vorbereitet. Ich komme aus der ehemaligen DDR. Unsere Waffen waren russischer Bauart, so wie in fast allen Ostblockstaaten.
Es kämen andere Aufgaben in Frage, zum Beispiel die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und in der Versorgung der Bevölkerung oder auch der Verwundeten.
Und noch eine provokante Frage, erleben wir nicht jetzt schon den Krieg. Gut nicht mit militärischen Angriffen. Doch wie sieht es mit Angriffen auf unsere Infrastruktur aus. Gezielte Desinformation durch die Nutzung der sozialen Medien. Wer finanziert die AfD und Frau Storch. Bei Jan Böhmermann, in der Sendung zum Thema Transgender, wurde es angerissen. Gut, auch hier kenne ich nicht den Wahrheitsgehalt. Aber ganz abwegig ist es nicht. Doch wie versuchen Staaten durch Sympathisanten bei uns eine Stimmung zu erzeugen, welche unsere Verteidigungsbereitschaft senkt, Spaltung der Gesellschaft. So gesehen ist der Krieg mit anderen Mitteln längst angekommen.
Annette hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 17:52
Vielleicht sollte das Kasperletheater in Berlin endlich mal aufhören Weltpolizei zu spielen.
Wo bitte macht die Regierung das? Alle Entscheidungen bzgl. des Krieges in der Ukraine werden, und darauf legt Berlin allergrößten Wert, mit den Nato- und EG-Ländern besprochen. Oft genug wird Deutschland aufgefordert, sicherheitspolitisch größere Verantwortung zu übernehmen. Der Verweis auf innerdeutsche Probleme ändert nichts an einer notwendigen Sicherheitspolitik.
Laila-Sarah hat geschrieben: Di 6. Dez 2022, 17:57
Russland hat sich immer gestört das die Nato immer näher an ihre Grenzen kam. Dazu kam noch dazu, das die Russen denken das die russische Bevölkerung in der Ukraine misshandelt wird. Als dann Ukraine der Nato betreten wollte und NATOs nukleare Abschreckungsprogramm in der Ukraine installiert haben wollte war es die rote Linie.
Wagenknecht-Argumentation, die schon unendliche Male widerlegt worden ist. Die NATO ist deshalb näher an Rußland gerückt, weil die LÄNDER aus ANGST vor Rußland darum gebeten haben!
Und die Ukraine ist immer abgelehnt worden, es gab NULL Atomwaffendiskussion.
Ach ja, und bitte führt die NATO jedes Jahr Krieg?
An die fundamentalistischen Pazifisten: Eure Meinung ist eingemeißelt. Ich wünsche euch nicht, in die Pistole eines mordlüstigen (Mord = Erfolg) Provinzrussen zu schauen. Vom warmen Sofa aus läßt sich gut reden.... Es wird auf lange Zeit, vielleicht für immer, Kriege geben. Weil die Menschen ihre Kriegsherren selber aussuchen. Wie werden gewählte Politiker zu Diktatoren oder zumindest Faschisten: Sie geben dem Volk, was es will, vor allem Geld / soziale Sicherheit (Polen, Ungarn, Rußland) und erhalten dafür Zustimmung zur Machtausweitung - denn mit dem "geht's mir gut". Alles andere ist sekundär oder noch unwichtiger. Und die Herrscher wollen immer mehr.
Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin