Hallo Maya,
Maya hat geschrieben: Do 27. Jan 2022, 23:44
Nein, leider darf man auch mit Funkgeräten mit Handhörern, nach einer Übergangsfrist seit Juli 2021, nicht mehr während der Fahrt telefonieren oder funken. Die Trucker haben da echt ein Problem jetzt. Mit Telefonen ja sowieso nicht mit Hörer.
schade. Das wäre doch was gewesen, um stilvoll im Auto zu telefonieren.
Maya hat geschrieben: Do 27. Jan 2022, 23:44
Die Platine habe ich mit anderen zusammen im Reflow-Ofen gebacken. Hatte sich gerade so ergeben.
Ansonsten löte ich 1-3 St von Hand. Eigentlich schon lange nur noch SMD. Baugrösse 0805 geht stressfrei. Mit Stencil und Lötpaste.
Dann mit Heizplatte und Heissluftlötkolben.
Ansonsten kann man sowas aber auch nach etwas Übung easy von Hand mit Lötkolben löten.
Microchips bis hinunter zu Pitch 0,5mm mit einer Hohlkehllötspitze geht auch prima.
Mit einem Ofen habe ich noch nicht gearbeitet, aber mit Heizplatte und Heißluft. Das klappte ganz gut und war sinnvoll bei den geringen Stückzahlen. 0805 ist doch Grobtechnik.
0603 löte ich häufig von Hand, aber 0402 selten, wobei das dann nur LED sind, die Lackdrähte bekommen. Bei den 0201 LED bin ich doch auf Leitlack umgestiegen. Inzwischen habe ich dafür aber eine passende Lötspitze. Muss ich mal probieren.
Die 144poligen Prozessoren habe ich bei meinem vorherigen Job oft getauscht, wenn wieder die Pins abgerüttelt waren. War aber eigentlich kein Problem das zu löten. Platine auf der großen Heizplatte vorheizen und dann Heißluft zum Entlöten und wieder drauf löten.
Wir überlegen ob wir für die Modellbahnfirma die Bastellösung mit dem Pizzabackofen besorgen. Bei den kleinen Stückzahlen lohnt eine externe Vergabe nicht, aber von Hand löten dauert auch zu lange. Eine andere Firma macht damit auch die Prototypen und dafür reicht der aus.
Maya hat geschrieben: Do 27. Jan 2022, 23:44
Ab 25 Stück gebe ich den Auftrag ausser Haus. Das tue ich mir nicht mehr an. Dann liefere ich die fertig programmierten Microcontroller an.
Software gebe ich niemals raus.
Verständlich, wobei es durchaus Möglichkeiten gibt, die Daten herauszuholen. EEPROM auslöten und auslesen oder mit der JTAG-Schnittstelle kommt man auch oft an Sachen heran, die nicht auslesbar sein sollen. 100% Sicherheit gibt es nie.
Wenn wir bei den Umrichtern den defekten Prozessor getauscht haben, musste der fabrikneue seine Software bekommen. Der Fehlerspeicher und Betriebsstundenzähler legte alles ins EEPROM ab. Da war ich auch erstaunt, was ging.
Der Badetag für die Platine war dann vorhin auch durch.
Nun sind die Platinen sauber und es geht am Testadapter weiter, der die Testerei vereinfacht.
LG
Claudia