Hast du dich schon mal gefragt, ob es den Frauen nicht manchmal ähnlich geht wie dir? Dass sie bestimmte Sachen nicht tragen, weil sie das Gefühl haben, sie "dürfen" das nicht? Weil man ihnen zu oft zu verstehen gab, dass ihre Kleiderwahl in einem unguten Sinne interpretiert wird? Und sie sich deshalb einschränken, um negativen Reaktionen von anderen vorzubeugen?Dali hat geschrieben: Mo 15. Nov 2021, 05:23 Ist ja alles recht und schön, aber mich treibt die Frage um, warum sich das so stark (wenn ich von mir ausgehen darf) in den Klamotten äußert? Wie ich schon geschrieben hatte, ich kenne in meinem Umfeld keine Frauen, die sich femininer anziehen und stylen würden als ich, wenn ich es komplett ausleben dürfte / könnte.
Sie hatten ja ihr ganzes Leben lang Zeit, diese Erfahrungen zu machen. Das geht Crossdressern natürlich ab, und man möchte sich nicht einschränken lassen, nur weil andere es tun. Probier einfach aus, was dein Umfeld bei dir zu akzeptieren bereit ist. Vielleicht sind die Grenzen weiter gesteckt als du ahnst.
Und letztlich geht es auch um Geschmacksfragen. Darüber kann man so wenig streiten, wie man es erklären kann.
Ich glaube auch, dass der Reiz des Neuen tatsächlich eine große Rolle spielt. Einige haben berichtet, dass nach einer anfänglichen Phase des Überschwangs, die auch das Finden des eigenen Stils umfasst, ausgefallene Kleidung weniger interessant wurde. Man war in einer Phase angekommen, wo das Frausein etwas selbstverständliches wurde und die Überbetonung von weiblichen Attributen zur Selbstvergewisserung nicht mehr nötig war.
LGL