republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»
republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen» - # 2

Nora_7
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 16 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

heike65 hat geschrieben: So 3. Okt 2021, 22:41 Wenn ich die Antworten von manchen hier lese: habt ihr keine Nachkommen denen ihr eine halbwegs lebenswerte Perspektive hinterlassen möchtet ?
Doch! Aber wir hinterlassen denen nicht eine rudimentäre Urzeit-Erde, sondern eine Zukunftsperspektive mit Jobs und Lebensqualität. Nur alles sofort einzustellen ist einfach nur dumm und ändert nichts.

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ExuserIn-2022-05-22
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 17 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Die Diskussionen hat man jetzt schon wenn man sich überlegt ob eine drei köpfige Familie eine halbe Tankfüllung am Wochenende plus irgendwo essen gehen sich leisten kann. Das interessiert natürlich nicht die gut situierten aus dem Prenzlauerberg in ihren schicken und modernisierten Altbauwohnung die über Gott und die Welt philosophieren können. Die gehen einfach mal um die Ecke zum überteuerten Italiener und trinken darin völlig überteuerten Cappuccino. Und wählen dann weil es das Gewissen beruhigt grün und links.
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Patricia
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 18 im Thema

Beitrag von Patricia »

Maja Göpel hat geschrieben:In diesen Kreisen findet sich zum Teil ein sehr aggressiver Ton mit dem Anstrich eines vulgär ausgelegten Liberalismus: -«Lass mich bloss in Ruhe in meinem Lebensstil! Ist mir total egal, was die Konsequenzen meines Handelns sind. Und wenn du mir das vorhalten willst, dann bist du der Moral-­apostel.-» Hier wird die zweite wichtige Hälfte der liberalen Freiheit, nämlich die Über-­nahme von Verantwortung für Entscheidungen, schlicht gestrichen.
Wie recht Frau Göpel doch hat.
Nora_7 hat geschrieben:Doch! Aber wir hinterlassen denen nicht eine rudimentäre Urzeit-Erde, sondern eine Zukunftsperspektive mit Jobs und Lebensqualität.
Welch eine Zukunftsperspektive ist das, wenn Arten aussterben, Unwetterkatastrophen immer häufiger geschehen und lebenswichtige Ressourcen wie Wasser knapp werden???
Von welcher Lebensqualität kann man dann noch sprechen, wenn das Ökosystem zusammenbricht?

LG
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heike65
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 19 im Thema

Beitrag von heike65 »

Man kann es auch überzeichnen, ein bisschen Einschränkungen und es funzt auch. Unser Nachbarland Dänemark hat ein deutlich höheres Einkommensniveau, eine deutlich höhere Zufriedenheit der Bürger, deutlich mehr soziale Absicherung, vor allem im Alter, ist ein Flächenland mit sehr sehr vielen Inseln, und hat trotz allem einen deutlich niedrigeren CO-² Ausstoss pro Kopf wie wir, und das bei geringerer Staatsverschuldung und ohne AKWs, und nun du liebe Nora
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 20 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

heike65 hat geschrieben: So 3. Okt 2021, 22:57 Man kann es auch überzeichnen, ein bisschen Einschränkungen und es funzt auch. Unser Nachbarland Dänemark hat ein deutlich höheres Einkommensniveau, eine deutlich höhere Zufriedenheit der Bürger, deutlich mehr soziale Absicherung, vor allem im Alter, ist ein Flächenland mit sehr sehr vielen Inseln, und hat trotz allem einen deutlich niedrigeren CO-² Ausstoss pro Kopf wie wir, und das bei geringerer Staatsverschuldung und ohne AKWs, und nun du liebe Nora
Müßige Diskussion. Dänemark ist kein Industrieland. Hohes Einkommen - hohe Preise. Zufriedenheit: das haben alle Länder mit sozialistischer Erfahrung - die Regierung trifft die ENtscheidungen, nicht das Individuum. Ändert sich aber derzeit deutlich in DK - z.B. Flüchtlingspolitik: bitte kein Störungen unseres Wohlbefindens.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 21 im Thema

Beitrag von heike65 »

Ja, in einem Punkt hast du recht, das refugees welcome von 2014 gibt es nicht mehr. Aber Industrieland ist es schon ,nur mit weniger Schwerindustrie
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 22 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

heike65 hat geschrieben: So 3. Okt 2021, 23:14 nur mit weniger Schwerindustrie
Das isses. Es fehlen auch die Braunkohlekraftwerke.
Nora_7
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 23 im Thema

Beitrag von heike65 »

Die kann man ja auch abschalten, und statt dessen Windkraftanlagen bauen
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 24 im Thema

Beitrag von Nora_7 »

heike65 hat geschrieben: So 3. Okt 2021, 23:29 Die kann man ja auch abschalten, und statt dessen Windkraftanlagen bauen
Da sind wir wieder beim Grünen Totalunsinn - NEIN, man kann sie nicht einfach abschalten, weil dahinter viele Familienschicksale stehen und somit neue Jobstrukturen geschaffen werden müssen. Und Windkkraft ist 1. nicht überall effizient, und 2. ist die häßlichste, abstoßende weil landschaftsverschandelnde Energieform. Viele Bürger wehren sich mit Recht dagegen. Ich auch - will nicht aus dem Fenster schau'n und diesen Sch... anblicken.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 25 im Thema

Beitrag von Patricia »

Nora_7 hat geschrieben: So 3. Okt 2021, 23:51 Da sind wir wieder beim Grünen Totalunsinn - NEIN, man kann sie nicht einfach abschalten, weil dahinter viele Familienschicksale stehen und somit neue Jobstrukturen geschaffen werden müssen. Und Windkkraft ist 1. nicht überall effizient, und 2. ist die häßlichste, abstoßende weil landschaftsverschandelnde Energieform. Viele Bürger wehren sich mit Recht dagegen. Ich auch - will nicht aus dem Fenster schau'n und diesen Sch... anblicken.
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Lach, sorry aber das was du gerade hier von dir gibst ist totaler Unsinn. Braunkohlekraftwerke und alles was dazu gehört ist nicht landschaftverschandelnd? Schon mal was vom Hambacher Forst gehört? Nur um ein Beispiel zu nennen. Statt grüner Landschaft ein wunderschönes attraktives Braunkohleloch, dem sogar etliche Gemeinden weichen mussten. Wo Menschen gezwungen wurden ihre Heimatorte zu verlassen damit RWE Braukohle baggern kann. Aber Windanlagen verschandeln die Landschaft. 18 Orte oder Ortsteile mussten alleine dem Tagebau Garzweiler Platz machen. Hauptsache das Problem ist nicht vor der eigenen Haustür, das ist sowas von verlogen....
Dann hätten wir ja noch den Steinkohlebergbau der gewaltige Probleme für die Zeit danach mit sich bringt, denn ein Bergwerk kann nicht einfach so stillgelegt werden, sondern benötigt jahrelange Nachsorge und sorgt mitunter dafür, dass Stadtteile mit der Zeit absacken. Und an Orten wo das Bergwerk etwas höher liegt als die umgebende Stadt, gibt es noch das Problem des steigenden Wassers in den alten Schächten, welches kontrolliert abgeführt und in manchen Fällen aufwändig gereinigt werden muss, weil das Wasser, das die ausgehöhlten Bergwerke durchflutet, sonst jede Menge giftige Stoffe in die Umwelt abgeben würde.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 26 im Thema

Beitrag von Mirjam »

Patricia_cgn hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 00:11 [...] Statt grüner Landschaft ein wunderschönes attraktives Braunkohleloch, dem sogar etliche Gemeinden weichen mussten. Wo Menschen gezwungen wurden ihre Heimatorte zu verlassen damit RWE Braukohle baggern kann. Aber Windanlagen verschandeln die Landschaft. 18 Orte oder Ortsteile mussten alleine dem Tagebau Garzweiler Platz machen.
Dazu habe ich schon vor einiger Zeit eine wie ich finde sehr berührende Photographie gefunden. Nein, sie ist nicht von mir, wie am Namen zu sehen ist ...

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 27 im Thema

Beitrag von Jasmine »

Welchen Lebensstil hätte ich denn wenn die Katastrophen weiter zunehmen? Nehmen wir doch mal die besonders betroffenen Gebiete, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern, Ostbelgien, die Niederlande, die Nordwestschweiz und das Tessin mit mindestens 225 Toten und hohen Sachschäden. Was ist mein Lebensstil wert, wenn 152 Millionen Kinder in Kinderarbeit zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten? Wenn in Indien meine Kleidung gefertigt wird zu schlechtesten Bedingungen und mit schlimmer Verseuchung der Umwelt? Wenn in den Fleischhöfen Menschen ausgebeutet werden? Ich kann auch nicht sagen, mein Strom kommt aus der Steckdose und wozu brauche ich ein Windrad vor der Haustüre. Die Kohleförderung ist ja nicht bei mir, also betrifft sie mich nicht. So kann und darf ich nicht argumentieren. Strom aus dem Atomkraftwerk, was habe ich aus Tschernobyl und Fukushima gelernt?
Nachdenkliche Grüße Jasmine
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 28 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Aber zahlt denn die tollen Veränderungen? Das ist doch die immer dünner werdende Mittelschicht die morgens den Arsch aus dem Bett bewegt. Wer nichts hat bekommt zu gebuttert und wer viel hat dem geht"™s am Hintern vorbei. Der fährt weiter SUV und fliegt zum shoppen nach London. Und die Mittelschicht soll die Welt retten und noch mehr Steuern dank Zitronenregierung zahlen. Die sind froh wenn die Heizkosten nicht explodieren und man sich einen Urlaub zusammen sparen kann. Energiekosten werden übrigens auch jene ohne Auto treffen. Selbst das mickrige Toastbrot wird davon betroffen sein. Da sollte sich niemand Illusionen machen das er ungeschoren davon kommt.
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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 29 im Thema

Beitrag von Dali »

Hi zusammen.
Alyssa hat geschrieben: Mo 4. Okt 2021, 08:12 und noch mehr Steuern dank Zitronenregierung zahlen
Ich wollte mal fragen, ob du irgendwo politisch aktiv bist? Warum soll sich etwas ändern, wenn nicht Menschen die unzufrieden sind, in die Politik gehen um etwas zu ändern? Die Politiker werden es nicht machen. Aber nur zu schimpfen bringt auch nix.

Sicherlich muss man sich einen gewissen Lebensstil leisten können wollen und eine Veränderung hin zu mehr Naturschutz ebenfalls, aber wo ist die Alternative?
Mehr Überschwemmungen die einen immensen Schaden hinterlassen? Mehr Flüchtlinge, die ihr Land verlassen müssen, weil die Natur sie dazu zwingt? Mehr Dürren, die die Ernten vernichten? Noch mehr Tierleid, weil der normale Konsument meint, seinen Sch..ß bei Lidl oder Aldi kaufen zu müssen?
Und ganz ehrlich, wir jammern hier in Westeuropa schon auf einem gewaltig hohem Niveau. Wen es interessiert, ich kann die Seite worlometers.info empfehlen. Vielleicht öffnet es dem einen oder anderen die Augen.
Wir brauchen eine Änderung unseres Lebensstils, sonst geht für die nächste Generation so richtig die Post ab. Und das meine ich nicht im Positiven Sinne.

Eins noch zum Schluss, wie muss man drauf sein, um das Wort "Gutmensch" negativ zu besetzen? Ist gut jetzt schlecht???

LG aus Frankreich

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Re: republik.ch: «Die Frage nach dem Lebensstil wird sich bald sehr stark stellen»

Post 30 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2022-05-22 »

Keine sorge ich war wählen. Ich habe das gewählt von dem ich mir das meiste für mich verspreche. Und da sind die Ansprüche schon mächtig runter geschraubt.
Gutmensch sind jene naiven, Welt und Realitätsfremden Aktivisten die ihre Utopien auf Kosten der kleinen wehrlosen Morgens aus Bett fallenden Arbeitnehmer/ Steuerzahler in die Welt setzen. Frei nach Motto irgendein dämlicher Steuerzahler wird"™s schon bezahlen.
Deutschland rettet die Welt... und wer rettet dann Deutschland? Darauf hätte ich auch mal ( auch als Steuerzahler) gerne eine Antwort.
Meistens verbreiten jene ihre Utopien die gut verdienend sich keine Gedanken machen müssen wie sie die tollen Veränderungen bezahlen müssen.
Nur mal als Beispiel hat mein Vermieter einer Kack normalen Altbauwohnung einfach 50 Euro drauf gepackt. Ohne echten Mehrwert zahlt man im Jahr 600 Euro mehr. Und demnächst dann ebenfalls so viel nochmal an CO2 Steuer. Wo das herkommen soll interessiert niemanden. Und nebenbei soll man für die Rente sparen...Und da soll ich Sympathie für den Nonsens der Limetten haben? Das geht mir dann nur noch am A... vorbei und ich gehe zu Primark und Aldi. Geiz ist geil und billig ist Trumpf!
Zuletzt geändert von ExuserIn-2022-05-22 am Mo 4. Okt 2021, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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