Für Familienmitglieder von Transmenschen
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Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
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Frieda
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Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 1 im Thema

Beitrag von Frieda »

Guten Morgen liebe Community❣️


Durch den Thread "Outen, ja oder nein" bin ich als Partnerin mal wieder bissl tiefer in die ersten Konflikte anderer Partnerinnen gekommen.

Von Byron Katie stammt die Aussage "Liebe ist die Abwesenheit von Bewertung"❣️
Eigentlich möchte ich diesen für mich extrem klaren Worten von Katie noch ein Krönchen aufsetzen. Für mich ist die Ablehnung des Transseins unserer Partner dazu auch noch diskriminierend und in höchster Form egoistisch, was übrigens in meiner Welt das schlimmste Seelengift ist.

Michi&ich waren gestern im Gespräch über meinen Post den ich im oben genannten Thread gestern geschrieben hatte. Und Michi vielen unteranderem Worte von mir ein, die ich ihr während unseres Kennenlerns gesagt hatte.
Würde mir mein Partner heute ein von ihm über Jahre verheimlichtes Thema erst jetzt anvertrauen, würde ich sofort in die Selbstkritik gehen und ihn und mich fragen.. Was habe ich falsch gemacht, dass du dich mir nicht früher anvertrauen konntest?
Ich will jetzt echt mal konkret beim Thema Trans bleiben.
Ich bin mir ziemlich sicher es hier im Forum schon an anderer Stelle gesagt zu haben. Deswegen bitte ich um Entschuldigung, weil ich mich jetzt wiederhole und trotzdem richte ich meinen Appell nochmals an die Familienmitglieder von Transmenschen.
Für mich ist es ganz ganz schlimm hier mit anzuhören, wie Transmenschen sich damit (viel zu oft über Jahrzehnte) rumquälen ob sie ihrer Familie nun erzählen oder nicht, wie ihr wahrhaftiges Sein ist. Nur dieser Fakt an sich führt schon zu unbeschreiblich viel Leid. Ganz ehrlich ich kann es mir nicht vorstellen, eines meiner Kinder einmal abzulehnen nur weil sie sind wie sie sind. Und ich kann es mir auch nicht vorstellen irgendwann meinen besten Freund zum Teufel zu jagen, nur weil er ein Transmann ist. Und schon gar nicht kann ich es mir vorstellen Michi wegen Crossdressing aus meinem Leben zu verbannen. Eher will ich Michi beistehen und vielleicht sogar helfen können in der Familie und in der Gesellschaft angenommen zu werden.
Menschen, sogar die eigenen Kinder oder die Partner abzulehnen wegen des Themas Trans ist in meinen Augen nichts anderes als Bewertung und Egoismus❣️

Liebe Partnerinnen die sich noch in der Entwicklung im Umgang mit dem Thema Trans befinden.
Für mich bedeutet es die pure Selbstkritik, wenn mein Mann sich erst jetzt trauen würde mir zu sagen, welche Leidenschaft über Jaaahre schon in ihm schlummert. Und es ist in meinen Augen vollkommen egal ob es dafür die Gründe in der Vergangenheit gab, oder ob es die Gründe im Hier&Jetzt für sein Schweigen gab/gibt. Unsere Partner haben geschwiegen aus Scham, aus Angst, und wahrscheinlich auch oft aus Panik. Ich appelliere an euch, dass ihr euch bitte in euren liebsten Menschen hineinfühlt welches Opfer er über Jahre stillschweigend ertragen hat. Oft zwingt Transmenschen dieser unerträgliche Leidensdruck dazu endlich zu reden. Bitte bitte denkt mit daran, wenn ihr über sein Tun urteilen, verurteilen oder bewerten wollt"¼ï¸

Was mir persönlich auch immer wieder in meinem Alltag hilft mit anderen Wesen einen friedlichen und akzeptierenden Umgang zu pflegen, ist die Erinnerung daran, mich selbst nicht ständig zu wichtig zu nehmen❣️ Ich bin nur einer von Milliarden auf diesem Planeten und ich bin schon gar nicht der Nabel der Welt❣️

Namaste 🙏
•Liebe & Mitgefühl sind die höchsten Formen von Intelligenz.
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Marlene K.
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

Liebe Frieda,
Du sprichst hier ein ganz schwieriges Thema an. Du hast recht mit der Feststellung, dass Wertung und Ablehnung eines Gegenübers immer auch egoistisch ist.

Wo Deine benannten Fakten aber haken ist die Tatsache, dass, wenn wir die Forderung stellen, alles was auf uns zu kommt erst einmal anzunehmen und nicht zu werten wir dies ja auch mit uns und unseren eigenen Gefühlen ja so halten sollten.

Die Grundfrage ist hier wohl: Wie egoistisch muss, kann, darf Mensch sein und ist Egoismus in sich schlecht oder gut? Ist das nicht schon eine schädliche Wertung?

Ich habe für mich gelernt, dass es sinnvoll ist auch mich selber ernst zu nehmen und auch Gefühle anzunehmen, die wir oft erst einmal ablehnen und als falsch werten. Nur so werden wir echt, für unser Gegenüber spürbar.

Ich hoffe, Du passt in dieser Hinsicht gut auf Dich und Michi auf... bin aber ziemlich sicher, dass du genau das aus Deinem Herzen heraus tust.

Liebe Grüße

Marlene
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Stina
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 3 im Thema

Beitrag von Stina »

Hallo Frieda!
Sicherlich hast du recht, Egoismus ist in diesem Fall nicht angebracht und kontraproduktiv. Ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen, aber ich habe mir 20 Jahre lang die Frage gestellt, was ich falsch mache. Warum der Mensch, den ich über alles liebe, mich ablehnt. Was mit mir verkehrt ist. Im Gegensatz zu dir, wusste ich halt nicht von Anfang an, was los ist. Erst, als Heidi sich mir offenbart hat, kam Licht ins Dunkel. Erst dann konnte ich verstehen. Das geht nicht von jetzt auf gleich, dauert seine Zeit. Die Partnerinnen die hier aktiv sind, wollen verstehen, wollen lernen. Und da ist es egal, ob der Partner Cross dresser oder trans oder was auch immer ist. Wenn ich Heidi abgelehnt hätte, wäre ich nicht hier. Aber meine Wunden müssen auch heilen. Das mag egoistisch sein, ist aber nötig. Sonst gibt es keine Zukunft für eine Partnerschaft. Werte das bitte nicht als Angriff, aber nicht jedem Menschen ist es gegeben, sich auf die Situation einzulassen. Nur weil wir es können und auch tun, gilt das nicht für alle. Auch das müssen wir akzeptieren.
LG, Stina
Frieda
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 4 im Thema

Beitrag von Frieda »

Ralf-Marlene hat geschrieben: Do 11. Feb 2021, 09:04 ...
Von mir ganz klar und deutlich liebe Marlene, ist und bleibt Egoismus (auch gesunder Egoismus) nix gutes.

Schon vor zich Jahren haben ich mich mit der Frage beschäftigt "Wo hört die Selbstverantwortung auf, und wo beginnt der Egoismus?". Mittlerweile konnte ich für mich eine Antwort finden. Für mich beginnt der Egoismus da, wo meine Entscheidung, mein Tun andere verletzt.

Natürlich bin ich bei dir liebe Marlene, dass wir auch selbst auf uns achten müssen, und ich tue dies auch für mich.
Worum es mir konkret im Eröffnen dieses Threades hier geht, ist die (manchmal anfängliche) Erbostheit der Partnerinnen belogen und betrogen wurden zu sein, weil ihre Männer sich nicht getraut hatten von Anfang an über ihr Transsein zu reden.


Ich grüße dich herzlichst liebe Marlene und achte auch du bitte weiterhin gut auf dich und deine Lieben❣️

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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 5 im Thema

Beitrag von Frieda »

Stina hat geschrieben: Do 11. Feb 2021, 09:35 ...
Auf keinen Fall werte ich deine Worte als Angriff, liebe Stina❣️🤗

Und du sprichst mir auch aus dem Herzen, dass es für jeden Betroffenen eine Entwicklung ist, denn wir wissen alle, dass das Leben kein Stillstand ist.

Und mir ist auch klar, dass es für so manche Beziehungen kein friedliches Miteinander geben kann (egal ob zusammen oder getrennt), wenn die Partnerin zu sehr an alten Gewohnheiten und/oder Erwartungen festhält. Allerdings bist du doch hier im Forum ein junges/frisches und vor allem positives Beispiel dafür, wie erfolgreich eine Beziehung auch mit einer solchen "Veränderung" positiv umgehen kann❣️👍

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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 6 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...und es bleibt in vielen Fällen für die Familienmitglieder von Transmenschen/Betroffenen, wie ich sie immer nenne, das Transsein eine schwierige und oftmals auch wohl befremdliche Tatsache, trotz aller Gespräche und der Versuch, so etwas zu tolerieren oder einfach damit zu leben. Akzeptieren ist da schon eine ganz andere Sache und Dimension. Zu weit gehen oftmals die persönlichen Vorstellungen, Wünsche und Befindlichkeiten zu dieser Thematik auseinander. Nicht in allen Fällen wird es möglich sein, alle Vorstellungen und Wünsche der Partner befriedigen zu können; wie in der Politik sind Lebenskompromisse gefragt, die den Partnern die Möglichkeit geben, ihr Gesicht zu wahren, wie man so sagt. Nein, alles geht nicht im Leben aber eine ganze Menge, wenn Frau/Mann es versucht. Persönliche Verletzungen und Narben in diesem langwierigen Prozess verbleiben gefühlt aber oftmals dauerhaft. Das Leben ist kein Wunschkonzert und nicht alles ist für jede/n möglich. Das ist m. E. einfach so.

Grüße, Ulrike-Marisa
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 7 im Thema

Beitrag von Klaudia »

Frieda hat geschrieben: Do 11. Feb 2021, 07:57 Für mich ist es ganz ganz schlimm hier mit anzuhören, wie Transmenschen sich damit (viel zu oft über Jahrzehnte) rumquälen ob sie ihrer Familie nun erzählen oder nicht, wie ihr wahrhaftiges Sein ist.
Hallo Frieda,

danke für deinen Beitrag. Man kann als Transgender, CD, etc. nur dankbar für einen Partner mit deiner Einstellung sein! (ap)

Ich selber bin eine, bei der das Crossdressing so richtig mit ü50 ausgebrochen ist. Vorher über lange Jahre "nur" mein geheimer Faible für Feinstrumpfhosen und Wäsche (siehe meine Vorstellung). Ich bin seit über 25 Jahren verheiratet und finde einfach nicht den richtigen Einstieg um mich JETZT zu erklären. Vor einem Jahr habe ich mal einen vorsichtigen Anfang gemacht und offen erzählt, dass ich mir einen schwarzen Unisex-Rolli und schwarze Strumpfhose gekauft habe. Auf die Frage "warum?" habe ich gesagt, weil ich mich darin wohlfühlen. Die Antwort war "alles gut". Ich bemerke aber ihre (immer noch) irritierten Blicke, wenn ich zuhause mal tatsächlich SH trage. Oder als sie mal nach dem gemeinsamen Wochenendeinkauf gesehen hat, dass ich FSH statt Socken anhatte und sie meinte, dass ich das doch wenn nur zuhause tun sollte.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich merke, dass sich meine Frau mit meinem CD-light schon schwer tut, so dass ich die ganze Katze momentan noch nicht aus dem Sack lassen kann bzw. will. Wie das weiter geht, weiß ich momentan ich noch nicht.

LG
Klaudia
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 8 im Thema

Beitrag von Michi »

Hallo Zusammen,

aus meinem Gespräch mit Frieda zu diesem Thema möchte ich noch ein paar Gedanken anfügen.

Vor allem Partnerinnen, die (oft erst nach vielen Jahren) gerade erst mit der bisher gut verborgenen Seite ihres Partners konfrontiert werden, klagen sehr über Vertrauensverlust, fühlen sich getäuscht, und sagen, dass der Partner nun nicht mehr der Mensch sei, den sie damals geheiratet haben. Tatsächlich verändern sich Menschen im Laufe ihres Lebens, und wollen (meist) dennoch weiter von ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin weiterhin geliebt und nicht verstoßen werden.

Es wird gefragt, was wohl umgekehrt wäre, wenn die Partnerin sich plötzlich verändert, oder nicht ehrlich zu ihrem Partner ist, und dass dieser wohl nicht sehr erfreut reagieren würde.

Nun sind ein angeklebter Bart und eine in die Unterhose gestopfte Socke zwar schon fast sowas wie ein Running Gag in derartigen Diskussionen, aber vielleicht machen wir es mal etwas realistischer.

Es kommt gar nicht so selten vor, dass Frau ihr Äußeres komplett verändert. Und seid mal ehrlich: Welche Frau, die ihren weiblich eleganten Kleidungsstil über den Haufen wirft und nur noch Schlabberlook trägt, ihre Frisur von lang wallend und lockig auf raspelkurz ändert o.ä. fragt ihren Partner vorher, ob es für ihn okay ist. Manche Frau setzt entgegen gemeinsamer Absprache heimlich die Pille ab, lässt ihren Mann über ihren Kinderwunsch im Unklaren, und setzt ihn vor vollendete Tatsachen, oder umgekehrt .. sie will keine Kinder, und verschweigt dies viele Jahre ihrem Mann, von dem sie wusste, dass er sich sehnlichst Kinder gewünscht hat.

In solchen Fällen erwartet die Frau ganz selbstverständlich, dass ihr Mann damit klar kommt. Jeder Widerspruch wird doch sofort als Unvermögen des Partners deklariert, der nur auf Äußerlichkeiten achtet, und sich nicht für ihre inneren Werte interessiert.


Ich will hier ganz sicher nicht zum gegenseitigen Aufrechnen ermuntern, wer dem Partner oder der Partnerin mehr Verständnis entgegengebracht, wer mehr Zugeständnisse gemacht hat. Wenn ihr damit anfangt, dann ist es wahrscheinlich zu spät.

Ich möchte viel mehr zu etwas mehr Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und dem Partner, dafür weniger Selbtgefälligkeit und Selbstmitleid ermuntern.


Liebe Grüße
Michi
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Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 9 im Thema

Beitrag von sbsr »

MichiWell hat geschrieben: Fr 12. Feb 2021, 22:49 In solchen Fällen erwartet die Frau ganz selbstverständlich, dass ihr Mann damit klar kommt. Jeder Widerspruch wird doch sofort als Unvermögen des Partners deklariert, der nur auf Äußerlichkeiten achtet, und sich nicht für ihre inneren Werte interessiert.
Hallo Michi,

die Ironie an der Geschichte ist, dass diese Frauen sich nicht nur absolut im Recht fühlen und keine Gedanken daran verschwenden, wie ihr Partner das vielleicht finden könnte, sondern solche Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld üblicherweise sogar noch gefeiert und bestärkt werden. Zeigen sie doch, wie unabhängig und emanzipiert die Frau ist.
LG, Svenja

Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Re: Für Familienmitglieder von Transmenschen

Post 10 im Thema

Beitrag von Ulrike-Marisa »

Moin,

...das gehört nicht ganz hier zum Thema, aber die Beiträge zeigen ja doch, wie unemanzipiert der männliche Teil der Bevölkerung ist, scheinbar gewohnt, alle Macht und Rechte auf seiner Seite zu haben, sie geradezu mit dem Löffel gegessen zu haben. Jede Veränderung wird abgelehnt, was die kleidungsordnung in Firmen deutlcih zeigt. Da gäbe es weitere Beispiele. Männer haben einfach keinen rechtzen Mut zur Veränderung, Frauen hingebgen schon. Da gibt es sicher auch unterschiedliche Erwartungshaltungen daraus resultierend; mal provokant gesagt. Jede/r ist aufgerufen an sich zu arbeiten und den oder die Partner/in an eigenen Veränderungen teilhaben zu lassen und so Verständnis und Einvernehmliche Lösungen für das Leben zu ermöglichen und sei es ein kompromiss. Nichts geht von alleine oder von selbst.

Grüße, Ulrike-Marisa :wink:
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