Vielen Dank für dieses uns alle berührende Thema.
Ja, nur wenige empfinden den Tod als Teil des Lebens. Genau wie die Geburt gehört er aber doch unlöslich zu unserem Sein.
Berührt hat mich die Unterscheidung zwischen Mitleid und Mitgefühl, die Du, liebe Frieda getroffen hast. Erst wenn wir es lernen auch unsere Gefühle ernst zu nehmen ohne uns überwältigen zu lassen können wir dem Mitmenschen Stütze und nicht Last sein. Das gilt hier ebenso wie bei jeder Krisensituation zum Beispiel in Selbsthilfegruppen, ja sogar in der politischen Arbeit.
Vertörend finde ich Deinen Ansatz, liebe Alyssa, Hedonismus als Leben im Augenblick als besonders wertvoll zu sehen. Für mich bedeutet leben im Hier und Jetzt nicht wie im Hedonismus mein Glück im Augenblick als absolut wertvoll und wichtiger als alle anderen Interessen zu sehen. Für mich bedeutet leben im Hier und Jetzt im Einklang mit der mich umgebenden Welt zu leben. Es bedeutet die Abwägung welches meine Interessen sind und welche Interessen meiner Mitmenschen ich mitdenken muss.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hedonismus Ich schließe mich hier der modernen Lesart des Begriffs Hedonismus an, wobei selbst die klassische Lesart für mich der Ergänzung bedürfte, um nicht als reiner überzogener Egoismus zu gelten. Gegen einen gesunden, abgewogenen Egoismus ist meines Erachtens nach nichts zu sagen.
Liebe Grüße
Marlene