Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?
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Anne-Mette
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Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Post 1 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Moin,

lauter "Vereinigungsthemen" geistern durch den Blätter- und Internetwald.
Hier das Thema, das nicht so oft vorkommt: https://www.genderleicht.de/30-jahre-wi ... e-sprache/

Gruß
Anne-Mette
Michi
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Re: Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Post 2 im Thema

Beitrag von Michi »

Ahja .. same procedure as everywhere ...

Die Ostfrauen haben das mit der Emanzipation natürlich falsch verstanden, und wenn jene sich nicht sofort dem West-Duktus unterwarfen, dann war das selbstverständlich nur eine Trotzreaktion.

Die Welt ist so einfach, wenn man überzeugt ist, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. :roll:
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Marlene K.
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Re: Männlich geprägte Sprache versus feministisches Sprachverständnis: Wie war das in der Wendezeit?

Post 3 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

MichiWell hat geschrieben: Di 29. Sep 2020, 20:41 Ahja .. same procedure as everywhere ...

Die Ostfrauen haben das mit der Emanzipation natürlich falsch verstanden, und wenn jene sich nicht sofort dem West-Duktus unterwarfen, dann war das selbstverständlich nur eine Trotzreaktion.

Die Welt ist so einfach, wenn man überzeugt ist, im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein. :roll:
Liebe Michi,
ich stimme Dir in Bezug auf viele andere Fragen gerne zu. Bei der Journalistin oder Frau Journalist ist die Antwort aber nicht so eindeutig nach Ost und West zu sortieren... und die männliche Krankenschwester musste auch in der DDR ja nicht das generische Femininum ertragen oder der Herr Kindergärtnerin kam auch nicht vor... was von Ostfrauen gesehen wurde...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
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