zusammenbruch
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allgemeiner Austausch
lucaluca

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Post 1 im Thema

Beitrag von lucaluca »

vielleicht ist die überschrift etwas dick aufgetragen, aber teilweise habe ich das gefühl einem zusammenbruch recht naha zu sein.

dieses gefühl, nicht so sein zu drüfen, wie man ist. sich so zu geben, wie man möchte!

es gibt tage an denen ich einfach so durch den alltag komme und zufrieden bin, aber es gibt auch tage, wo das gefühl, dass ich etwas unterdrücke einfach die oberhand gewinnt.
und einer dieser tage ist heute. und er kommt immer öfter. ich weiß nicht was ich dann machen soll. es nimmt mir soviel energie, meine gedanken kreisen um dieses problem und wie ich es lösen kann. ich fantasiere den ganzen tag und verliere dadurch den eigentlichen moment aus den augen.

heute bin ich in der stadt gewesen und das wetter war relativ gut. es waren unheimlich viele leute unterwegs und viele schöne frauen. fand ich sie attraktiv? natürlich! war ich neidisch? ABER KLAR!

doch was macht man dann?
:|
Anne-Mette
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Re: zusammenbruch

Post 2 im Thema

Beitrag von Anne-Mette »

Guten Abend,

erst einmal: Kopf hoch! (smili) (smili) (smili) (smili)

Das hört sich nach Arbeit an - Arbeit, Dich selbst zu finden!

Es ist die Frage, worauf Du "neidisch" bist. Ist es das Gefühl, als Mann falsch zu sein???
... also eine zu sein Frau - oder etwas dazwischen?

Eine Frau - oder ein bestimmter Typ?

Da fängt es an, sehr kompliziert zu werden. Nur wenigen ist es gegeben wie z.B. Kim aus den Stern-Tv-Berichten, "schon von Natur aus" sehr weiblich und schön zu sein.
Es gibt aber auch unter den "Bio-Frauen" viele "Allerweltsfrauen" und Frauen, die - wenn man Leute befragen würde - als "nicht so schön" beschrieben werden.

Nun ist wohl Selbstfindung bei Dir angesagt. Sicherlich solltest Du Dich nicht alleine auf Deine Empfindungen und Sehnsüchte verlassen, sondern Dich beraten lassen.

Du solltest Dir etwas Zeit lassen (smili)

Gruß
CPG
lucaluca

Re: zusammenbruch

Post 3 im Thema

Beitrag von lucaluca »

ich bin zurfrieden als mann. ich bin nur nicht zufrieden mit dem, was von mir erwartet wird.
ich werde so sehr eingeschränkt. klar kann ich etwas dagegen unternehmen, aber sind wir mal ehrlich... bei allem mut, den wir zusammen nehmen können, wir werden nie einfach so akzeptiert. man kann die blicke ignorieren und vielleicht unterstützt einen sogar die familie, doch es ist immer etwas merkwürdiges, etwas anderes.

und manchmal stören mich dann doch details am körper, die typisch männlich sind und eben nicht weiblich und ich rede noch nicht einmal von den brüsten. nur die feine statur, die schmalen schultern, die feinen hände und die nicht vorhandene körperbehaarung :D
Regina
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Re: zusammenbruch

Post 4 im Thema

Beitrag von Regina »

lucaluca hat geschrieben:... und manchmal stören mich dann doch details am körper, ...
ich kann mir sehr gut vorstellen dass es echten Frauen ähnlich geht. Auch hier fällt der Vergleich mit anderen nicht immer positiv aus. Der einen sind ihre Waden zu dick. Die andere stört sich an ihrem Damenbart und eine weitere ist unzufrieden mit ihrem Hüftumfang. Ich denke jeder oder jede hat irgend etwas an sich auszusetzen. Die Frage ist doch nur ob ich mich letztendlich damit abfinden kann meinem inneren Bild nicht zu entsprechen.

Sicher habe auch ich einiges an mir auszusetzen. Wenn ich mich umschaue entdecke ich aber viele echte Frauen, die ich vom Aussehen her locker in die Tasche stecke. Dann bin ich mit mir wieder zufrieden.

Liebe Grüße,
Regina
Franziska-Anita
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Re: zusammenbruch

Post 5 im Thema

Beitrag von Franziska-Anita »

Hallo zusammen,

das was du hier beschreibst das kenne ich. Genauso geht es mir auch. Nur das die Abstände bei mir noch relativ groß sind. Ich bin eigentlich als Mann mit mir
zufrieden. Es gibt Zeiten da bin ich voll und ganz Mann. Das heist: Fußball, Frauen, Kneipe, Skat, Rülpsen u.ä. . Also das voll Programm.
Und dann gibt es die Zeit, wo ich durch die Strassen gehe und natürlich auch neidisch auf die Mädels bin. Warum die und nicht ich. Das sind dann die Zeiten wo ich fertig
bin. Natürlich bleibt das meiner Umgebung nicht verborgen. Ich schieb es dann immer auf die Arbeit. Irgendwie geht diese zeit dnn aber auch vorbei. Nur ist das kein
Zustand für die ewigkeit. Ich habe dazu noch einen sehr nervenaufreibenden Job als Altenpfleger. Einen richtigen Tip kann ich dir auch nicht geben, nur der Trost das du nicht alleine bist.

Liebe Grüße

Franziska
Ich stehe mit beiden Beinen, fest im Konfetti!
lucaluca

Re: zusammenbruch

Post 6 im Thema

Beitrag von lucaluca »

das ist es! dieses kommen und gehen dieser phasen. die abstände bei mir werden immer kürzer und zeitweise auch heftiger. ich kann dir nur voll zustimmen, dass es so nicht weiter geht, aber ich weiß nicht was ich ändern soll :roll:

meiner umgebung bleibt es auch nicht verborgen und ich schiebe es meist auch auf andere dinge.

und wenn ich wenigstens jemand hätte, mit dem ich reden kann. so trägt man ein enormes geheimnis mit sich rum. solch ein großes geheimnis, dass man schon so lange mit sich herumträgt, belastet enorm!

und klar, man vergleicht sich oft mit personen, die etwas haben, was einem selbser fehlt und da unterscheiden wir uns nicht von normalen frauen. ich denke, dass ist etwas, dass man "in den griff" kriegen kann.

womit ich nicht umgehen kann ist die starke ablehnung gegen meine person, oder besser gesagt gegen meine art mich äußerlich auszudrücken.
ich habe lange haare und ich werde kritisiert, ich bin sehr dünn und ich werde kritisiert, ich trage eine schmale hose und ich werde kritisiert.
die welt wird sich nicht für mich ändern deshalb muss ich lernen damit umzugehen, doch trotzdem ist es dieser eine gedanke, der mich so fertig macht, dass so viele menschen (und das sind nunmal frauen) machen dürfen was sie wollen (bzgl. ihres aussehens) und wenn wir es machen (egal wie selbstbewusst wir selbst sind und wie gut wir damit umgehen können) werden wir niemals so akzeptiert.
Franziska-Anita
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Re: zusammenbruch

Post 7 im Thema

Beitrag von Franziska-Anita »

Genau so ist es.

Das große Geheimniss! Ich habe ebenfalls keinen dem ich das erzählen könnte. In meinem Umfeld ist es schon eine Totsünde wenn jemand sagen würde er wäre
schwul. Wenn ich mir vorstell ich würde sagen das ih auf Frauenklamotten "abfahre", dann kann ich mir gleich nen Platz aufm Friedhof suchen. Also schleppt man es mit sich
rum. Ehrlich gesagt ich weis auch nicht was man(n) machen soll. Entweder damit abfinden, oder????????? Nur irgendwann wird der Druck wahrscheinlich zu groß. Und Dann???
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Franziska
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Lena-Lisa

Re: zusammenbruch

Post 8 im Thema

Beitrag von Lena-Lisa »

Hallo lucaluca
ich habe lange haare und ich werde kritisiert, ich bin sehr dünn und ich werde kritisiert, ich trage eine schmale hose und ich werde kritisiert.
Kritisiert wird man anscheinend immer. Im Kritisieren sind wir deutschen Weltmeister :mrgreen: . Lange Haare habe ich auch. Ich schiebe es immer auf die Musik die ich höhre:). Dünn, nun ja wer mich dünn findet ist selbst darann schuld oder hat ein anders Wahrnehmen der Umgebung. Meist bekomm ich von meiner Verwandschaft zu hören ich müsste mehr Essen lol. Wenn die wüssten was ich alles vertilgen kann, ohne Dick zu werden, könnt ich mich kringeln. (auf Bauch runterschaut....Ok ich könnt mal was für die Taille tun aber zu faul XD)

Hatte letztens auch ein nettes Gepräch mit meinem besten Kumpel über Wahrnehmung der Umgebung oder Mitmenschen im Alllgemeinen. War sehr Intressant nur hier schlecht wiederzugeben.

Grüße Lena
Joe95
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Re: zusammenbruch

Post 9 im Thema

Beitrag von Joe95 »

mir ging es ganz genau so...
immer fehlte was, was ich nicht durfte...

bis ich mir eines tages überlegte was ich denn zu verlieren hab...
so nach dem motto lieber ein ende mit schrecken als ein schrecken ohne ende hab ich mir nen rock angezogen.

ich habs überlebt und diese freiheit zu tragen was ich will macht mich ausgeglichen und lässt mich vieles viel leichter ertragen...
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
Bianca D.
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Re: zusammenbruch

Post 10 im Thema

Beitrag von Bianca D. »

lucaluca hat geschrieben: ich kann dir nur voll zustimmen, dass es so nicht weiter geht, aber ich weiß nicht was ich ändern soll :roll:
Moin,

Gut,daß du schonmal erkannt hast,daß es so nicht weiter geht.Was kannst du machen?Ich weiß nicht wie deine Möglichkeiten sind,aber eine Beratungsstelle wie Pro familia oder ähnliches kann
da ein Anfang sein und viel bewegen.Dort kannst du reden,daß macht den Kopf frei und du findest vielleicht einen Lösungsansatz.Zu Beginn meiner Transition habe ich es auch so gemacht.
Nach 2 Gesprächen in dem Beratungscentrum wurde der Gefühls und Gedankenknäuel entwirrt und mein Weg lag immer deutlicher vor mir.Warum soll es also nicht auch für deine Sorgen eine
Lösung geben?
womit ich nicht umgehen kann ist die starke ablehnung gegen meine person, oder besser gesagt gegen meine art mich äußerlich auszudrücken.
ich habe lange haare und ich werde kritisiert, ich bin sehr dünn und ich werde kritisiert, ich trage eine schmale hose und ich werde kritisiert.
Kritik tut weh,noch mehr wenn man mit eigenen Problemen belastet ist.Dazu kommt noch auf Dauer ein sinkendes Selbstwertgefühl und damit wieder negative Ausstrahlung auf die Umwelt.
Aus meiner Erfahrung kann ich dazu nur folgendes sagen: Auch ich hatte Anfangs mit solchen Kritiken zu leben und warum?Weil ich mich verändert hatte,die Haare wurden länger,die Kleidung
femininer usw. und meine Umwelt hat es nicht verstanden.Sie sahen mich immer als den Mann,den ich mein Leben lang vorgegeben habe,zu sein.Und da paßten die Veränderungen nicht ins Bild,
also gab es Kritik.Mit meinem Outing wurde es schlagartig anders.Man hatte eine Erklärung für meine Veränderungen und damit war der Kritik der Boden entzogen.Klar, daß es nicht nur positives
gab,aber mit dem steigenden Selbstbewußtsein lernt man auch damit besser umzugehen.
Zurück zu dir.Ich kann dir nur raten,wenn du in deinem Leben wieder glücklich werden willst,such dir dringend Hilfe und wenn möglich bereite ein Outing vor.Nur wenn du frei und ohne Verstecken
deine CD-Neigung ausleben kannst,kannst du aus dieser Zwickmühle heraus.Es gibt Cd'ler,die mit dem Geheimnis ganz gut umgehen können,aber bei dir sehe ich da schwarz.
dieses kommen und gehen dieser phasen. die abstände bei mir werden immer kürzer und zeitweise auch heftiger.
Logisch!Deine Seele verlangt nach innerem Frieden und den hat sie,wenn du in Frauenkleidern steckst.Da du dem aber auf Grund der äußeren Umstände nicht so nachkommen kannst,schreit
sie eben immer lauter nach Hilfe.Also hilf ihr!

Liebe Grüße und alles Gute
Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
Lina
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Re: zusammenbruch

Post 11 im Thema

Beitrag von Lina »

An Franzisca und LucaLuca hätte ich eigentlich zwei Fragen:

Habt ihr euch mal konkret klar gemach - z.B. indem ihr in einer Liste aufgeschrieben habt, was wirklich hindert, dass ihr so sein könnt wie ihr wollt ...

und

konkret darüber nachgedacht, welche von diesen Ursachen wirklich real von draußen kommen, unfalls so, was nötig wäre um daran was zu ändern,

und

welche von den Ursachen vom Inneren kommt - anerzogene Normen bzw.


Es könnt mich interessieren, was ihr da rausgefunden habt - oder rausfindet.
Julia11

Re: zusammenbruch

Post 12 im Thema

Beitrag von Julia11 »

Ich hab zwar noch wenig Lebenserfahrung gemacht und auch noch keine Beratungsstelle aufgesucht, aber ich kenne auf jeden Fall diese Phasen. Ich hab manchmal Tage, an denen ich komplett am Boden bin und Tage da bin ich total fröhlich. Meine Umwelt wird von meinen "depressiven Phasen" vermutlich nix mitbekommen, da ich über die Jahre gelernt habe relativ gut zu schauspielern auserdem hab ich mir eine pessimistische Einstellung zugelegt :twisted: (samt dem schwarzen Humor den es gratis dazugab :D ), so das die meisten nichts merken. Nur ich merke wie ich an manchen Tagen dem "Zusammenbruch" immer näher komme. Mir hilft es immer wenn ich dann irgendwo alleine nachdenken kann und mir klarwerden kann, wie ich weitermachen will.
Ich habe vor kurzem ein tolles Buch über Psychologie gelesen, darin steht das ein Psychater bei einem Depressiven Menschen nicht fragt: "Warum sind sie depressiv?" sondern "Wie haben sie so lange durchgehalten?". Geht man von diesem Ansatz aus erkenne ich für mich was mich durchhalten lässt. Das ist in den meisten Fällen hilfreicher, als sich darauf zu besinnen, warum es einem nicht so gut geht.
Ich hoffe dieser Ansatz hilft vllt der ein oder anderen hier genauso gut wie mir.
Julia
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Re: zusammenbruch

Post 13 im Thema

Beitrag von Michaela Smile »

Hi Ihr,
also ich kenne das ganz genaso mit den wechselnden Phasen. Mal ganz Mann, mit allem drum und drann (böser Biker und s.. :-) )dann wieder Weibchen :-)
und um so mehr ich die Frau in mir unterdrücke, um so heftiger will diese raus., in Immer kürzeren Abständen - und dann auch nicht nur in der Wohnung..
wenns ganz schlimm wird, packe ich die Micha ein :lol: und gönne Ihr einen Auslauf in Far-far-away. Das ist dann zwar immer noch Arenalin Pur, nimmt aber unheimlich gut den Druck und sorgt für ein lang anhaltendes Glücksgefühl!
Michaela
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bunt ist das dasein......und granatenstark!
lucaluca

Re: zusammenbruch

Post 14 im Thema

Beitrag von lucaluca »

ich denke ja noch immer darüber nach, was ich eigentlich will. bin ich der typ mensch, der voll in der rolle des mannes aufgehen kann und hin und wieder den totalen rollenwechsel braucht?! oder bin ich eher der typ mensch, der nicht diese zwei rollen erfüllen kann (möchte). bin ich eher zwischen mann und frau? im sinne von ich trage was immer ich will und wann immer ich will, ohne in die rolle der frau zu schlüpfen, aber eben auch ohne den switch zurück in die männliche rolle. eben ein ganz eigener typ ;)

das habe ich für mich noch nicht ganz rausgefunden.
exuser-12-02-2013

Re: zusammenbruch

Post 15 im Thema

Beitrag von exuser-12-02-2013 »

Lena-Lisa hat geschrieben: Lange Haare habe ich auch. Ich schiebe es immer auf die Musik die ich höhre:).Lena
Nicht nur du...
Julia11 hat geschrieben:Ich hab zwar noch wenig Lebenserfahrung gemacht und auch noch keine Beratungsstelle aufgesucht, aber ich kenne auf jeden Fall diese Phasen. Ich hab manchmal Tage, an denen ich komplett am Boden bin und Tage da bin ich total fröhlich. Meine Umwelt wird von meinen "depressiven Phasen" vermutlich nix mitbekommen, da ich über die Jahre gelernt habe relativ gut zu schauspielern auserdem hab ich mir eine pessimistische Einstellung zugelegt :twisted: (samt dem schwarzen Humor den es gratis dazugab :D ), so das die meisten nichts merken. Nur ich merke wie ich an manchen Tagen dem "Zusammenbruch" immer näher komme. Mir hilft es immer wenn ich dann irgendwo alleine nachdenken kann und mir klarwerden kann, wie ich weitermachen will.
Bei mir ist das genauso gewesen. Depressiv war ich schon seit vielen Jahren und irgendwie hab ich mir einen ständigen Zynismus und Pessimismus zugelegt. Meine Freunde haben wahrscheinlich nicht mal mitgekriegt wie schlecht es mir manchmal ging. Meist wusste ich es selbst nicht...
Bis vor ein paar Monaten hat mich die Frage "Wer bin ich und was ist mit mir los" unheimlich gequält. Bis mir dieses ewige kreisen um die selben Gedanken einfach nur noch zum Halse heraus hing. Seit dem denke ich einfach nicht mehr daran, es ist mir egal geworden.
Ein wirklicher Rat ist das nicht, ich weiss, aber ich weiss nichtmal ob es in so einer Situation überhaupt so etwas gibt. VIelleicht ist das ja eine Phase durch die jeder mal durchmuss.
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