entscheidend bei diesem Thema ist, man sollte es
ganzheitlich betrachten, und das wird in der Regel nicht gemacht.
Das geht schon los mit dem Wirkungsgrad. In den paar Quellen, die ich eben nachgeschaut habe, gibt es zwar Aussagen über einen Wirkungsgrad, der ist dann entweder so gerechnet, wieviel Bewegungsenergie der Motor aus dem Treibstoff an das Getriebe weitergibt, oder maximal noch die Herstellung des jeweiligen Treibstoffs aus verschiedenen Kraftwerken mit einrechnet.
Aber keiner versteht den Wirkungsgrad etwa so, wieviel Personen mit durchschnittlichem Gewicht damit 10 km transportiert werden. Das wär für mich wesentlich plausibler.
Ein Motor in einem Auto von 1500 kg transportiert im Durchschnitt (also in der Realität) 1,2 Personen.
Ein Fahrrad von 15 kg transportiert 1 Person.
Und wer sich beklagt, dass die Regierung den falschen Weg einschlägt...
Der muß sich erst mal fragen: Was ist überhaupt das Ziel:
- will man CO2 Ausstoß reduzieren ?
- was ist mit den andern Schadstoffen , Stickoxid, Feinstaub (vom diesel, vom bremsen) ... ?
- will man weniger Landschaftsverbrauch ? oder will man sogar mehr ?
- will man die Gewinne der Autoindustrie für die nächsten 5 Jahre sichern ?
- will man die Arbeitsplätze in der Autoindurstrie für die nächsten 20 Jahre sichern ? oder die Arbeitsplätze insgesamt ?
- will man die Bürger möglichst viel/weit rum fahren lassen ?
- will man den Bürgern die Infrastruktur geben, die sie in der Nähe (ohne rum zu fahren) bleiben lässt ?
das sind nur einige der Fragen, die man entweder so oder so beantworten kann.
Also es gibt kein richtig und falsch. Was richtig und was falsch ist , kommt auf die Perspektive/Interesse des Adressaten an !
Insofern ist es auch immer richtig, was die Regierung macht . Man kann daraus sehen, für wen...
der ascona (hatte noch Benzinmotor)