DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP? - # 2
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 378 Mal
- Danksagung erhalten: 467 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo ihr Lieben,
don't panic, I,m only a crossdresser. Ich kann die Ängste verstehen, aber mal ehrlich, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Nicht jeder DWT oder Crossdresser wird sich einer GAOP unterziehen. Ich selbst bin ebenfalls Crossdresser, aber die Intensität hängt von der emotionalen Belastung im Beruf oder in der Familie ab. Ist die Belastung groß, brauche ich das crossdressing als Entspannung. Ist die Belastung gering, kann ich ebenso gut in meiner biologischen Rolle als Mann leben. Manchmal blockiert mich das crossdressing sogar. Klar war ich selbst am Anfang verunsichert und dachte, was ist wenn ich mich einer GAOP unterziehe? Wird meine Frau davon laufen? Ich hab meinen Weg gefunden und bleibe biologisch ein Mann. Wo immer euer Weg lang geht, setzt euch nicht unter Druck. Druck erzeugt Ängste. Ängste blockieren das Denken. Wenn das Denken blockiert ist, lebt ihr nicht im hier und jetzt. Lasst es fließen, seid trotz aller Unsicherheit locker und redet miteinander und vor allem lebt nur für diesen Augenblick. Was ist das Leben? Es ist eine Aneinanderreihung von vielen Augenblicken. Jeder Augenblick ist anders. Nimm jeden Augenblick so an wie er ist. Du kannst nie wissen, was die Zukunft bringt und die Vergangenheit kannst du auch nicht ändern.
So jetzt hab ich genug *klugscheiß* geredet. Vllt ist es aber für euch ein neuer Ansatz in eurer Beziehung miteinander trotz DWT/crossdressing klar zu kommen.
liebe Grüße
Momo
don't panic, I,m only a crossdresser. Ich kann die Ängste verstehen, aber mal ehrlich, Angst ist ein schlechter Ratgeber. Nicht jeder DWT oder Crossdresser wird sich einer GAOP unterziehen. Ich selbst bin ebenfalls Crossdresser, aber die Intensität hängt von der emotionalen Belastung im Beruf oder in der Familie ab. Ist die Belastung groß, brauche ich das crossdressing als Entspannung. Ist die Belastung gering, kann ich ebenso gut in meiner biologischen Rolle als Mann leben. Manchmal blockiert mich das crossdressing sogar. Klar war ich selbst am Anfang verunsichert und dachte, was ist wenn ich mich einer GAOP unterziehe? Wird meine Frau davon laufen? Ich hab meinen Weg gefunden und bleibe biologisch ein Mann. Wo immer euer Weg lang geht, setzt euch nicht unter Druck. Druck erzeugt Ängste. Ängste blockieren das Denken. Wenn das Denken blockiert ist, lebt ihr nicht im hier und jetzt. Lasst es fließen, seid trotz aller Unsicherheit locker und redet miteinander und vor allem lebt nur für diesen Augenblick. Was ist das Leben? Es ist eine Aneinanderreihung von vielen Augenblicken. Jeder Augenblick ist anders. Nimm jeden Augenblick so an wie er ist. Du kannst nie wissen, was die Zukunft bringt und die Vergangenheit kannst du auch nicht ändern.
So jetzt hab ich genug *klugscheiß* geredet. Vllt ist es aber für euch ein neuer Ansatz in eurer Beziehung miteinander trotz DWT/crossdressing klar zu kommen.
liebe Grüße
Momo
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
Magdalena
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2733
- Registriert: Di 4. Feb 2014, 10:17
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Dresden
- Hat sich bedankt: 416 Mal
- Danksagung erhalten: 524 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speedy,
nun mal langsam mit den Pferden. Es ist gut , dass Du Dich erst mal sammeln musst, es ja viel was auf Dich einschlägt. Das muss erst verarbeitet werden.
Wie schon geschrieben eine Patentlösung gibt es nicht, die man einfach aus dem Hut zaubert. Es werden sicher auch viele Gespräche nötig werden, vieleicht auch die Hilfe bei einer SHG in eurer Nähe suchen.
LG Magdalena
nun mal langsam mit den Pferden. Es ist gut , dass Du Dich erst mal sammeln musst, es ja viel was auf Dich einschlägt. Das muss erst verarbeitet werden.
Wie schon geschrieben eine Patentlösung gibt es nicht, die man einfach aus dem Hut zaubert. Es werden sicher auch viele Gespräche nötig werden, vieleicht auch die Hilfe bei einer SHG in eurer Nähe suchen.
LG Magdalena
Lebe jeden Tag.
-
Yasmin
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Ihr vergesst,dass eure "Männer" genau solche Ängste haben.Meine Ängste z.B. sind: Was passiert hier mit mir?Was passiert in meiner Familie?Was passiert in meiner Firma?
Ich bin ein überlegter Mensch und mach erst was,wenn ich die Risiken analysiert habe.Wie ich aber vorher schon geschrieben hab"sag niemals nie"
Ich muss aber sagen,dass sich eure "Männer" auch als Frauen nicht ändern werden.Man ist was man ist.Wenn ihr euren "Mann" (Frau) wirklich liebt,dann liebt ihr nicht das Geschlecht,sondern den Menschen.Ihr würdet euren Sohn der sagt"Ich bin ein Mädchen" und eure Tochter,die sagt "Ich bin ein Junge",auch nicht verstoßen(es sei denn ihr liebt sie nicht)
Liebe Grüße Yasmin
Ich bin ein überlegter Mensch und mach erst was,wenn ich die Risiken analysiert habe.Wie ich aber vorher schon geschrieben hab"sag niemals nie"
Ich muss aber sagen,dass sich eure "Männer" auch als Frauen nicht ändern werden.Man ist was man ist.Wenn ihr euren "Mann" (Frau) wirklich liebt,dann liebt ihr nicht das Geschlecht,sondern den Menschen.Ihr würdet euren Sohn der sagt"Ich bin ein Mädchen" und eure Tochter,die sagt "Ich bin ein Junge",auch nicht verstoßen(es sei denn ihr liebt sie nicht)
Liebe Grüße Yasmin
-
Jaqueline
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1362
- Registriert: Di 16. Apr 2013, 22:02
- Geschlecht: Frau
- Pronomen: Sie
- Wohnort (Name): 82140
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 1 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Guten Morgen Speedy,
ich kann deine Angst / Bedenken verstehen. Sie müssen aber nicht zwangsläufig wahr werden. Ich kenne viele DWTs nicht nur aus dem Forum, die sind mit Ihren Leben glücklich und würden es nie ändern wollen. Da ich deinen Mann nicht kenne, möchte ich diesbezüglich auch keine Prognose abgeben.
Viel Glück
Ganz liebe Grüsse
Jacky
ich kann deine Angst / Bedenken verstehen. Sie müssen aber nicht zwangsläufig wahr werden. Ich kenne viele DWTs nicht nur aus dem Forum, die sind mit Ihren Leben glücklich und würden es nie ändern wollen. Da ich deinen Mann nicht kenne, möchte ich diesbezüglich auch keine Prognose abgeben.
Viel Glück
Ganz liebe Grüsse
Jacky
Genieße jeden Tag, als sei es dein letzter :-)
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
Seit dem 01.01.2024 findet man mich an einer kleinen Klinik in München.
https://www.crossdresser-forum.de/phpBB3/viewtopic.php?p=277174#p277174
-
Sunny
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 357
- Registriert: Di 29. Mai 2012, 22:29
- Geschlecht: Biofrau
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Moin allerseits,Yasmin hat geschrieben:Ihr vergesst,dass eure "Männer" genau solche Ängste haben.Meine Ängste z.B. sind: Was passiert hier mit mir?Was passiert in meiner Familie?Was passiert in meiner Firma?
Ich bin ein überlegter Mensch und mach erst was,wenn ich die Risiken analysiert habe.Wie ich aber vorher schon geschrieben hab"sag niemals nie"
Ich muss aber sagen,dass sich eure "Männer" auch als Frauen nicht ändern werden.Man ist was man ist.Wenn ihr euren "Mann" (Frau) wirklich liebt,dann liebt ihr nicht das Geschlecht,sondern den Menschen.Ihr würdet euren Sohn der sagt"Ich bin ein Mädchen" und eure Tochter,die sagt "Ich bin ein Junge",auch nicht verstoßen(es sei denn ihr liebt sie nicht)
Liebe Grüße Yasmin
der fett markierte Satz greift meiner Meinung nach schlicht und ergreifend zu kurz und erzeugt nur unnötigen Druck auf die Partnerin, vor allem, wenn man diesen Satz nicht nur im Zusammenhang mit Crossdressing, sondern mit Transsexualität und Transition verwendet.
Natürlich liebt man als Ehefrau nicht nur das Geschlecht, aber in einer Ehe spielt das Geschlecht der Beteiligten eine ganz andere Rolle als in der Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind. Das lässt sich ganz schlecht vergleichen.
In mancherlei Hinsicht ändert sich der Mensch tatsächlich nicht, aber in mancherlei Hinsicht eben schon. Über Veränderungen im Charakter oder Verhalten mag ich hier jetzt nicht streiten, aber was niemand leugnen kann, ist die körperliche Veränderung und damit geht auch eine Veränderung des Sexlebens einher. Auch wenn eine Ehe nicht auf Sex basieren sollte, kann man doch auch nicht leugnen, dass er eine Rolle spielt. Und diese Rolle muss für die Zukunft bei einer Transition neu definiert werden und damit muss Frau dann umgehen können. Und das ist der Punkt, der es "einfacher" macht das eigene Kind bei der Transition zu unterstützen als den eigenen Ehemann.
Solange ich mit einem Crossdresser zusammen war, hat mir das Bewusstsein, dass ich den Menschen liebe und nicht seine Verpackung und das damit optisch angebotene Geschlecht, zwar dazu verholfen, dass ich ihm (beinahe) grenzenlose Unterstützung bieten konnte ohne ein Problem damit zu haben, aber wenn es dann tatsächlich an körperliche Veränderungen geht, kommen ganz andere Faktoren, Überlegungen und Konsequenzen ins Spiel. Deshalb waren diese körperlichen Veränderungen für mich immer das Limit, bei dem ich nicht versprechen konnte, dass ich den Weg mitgehen kann.
Inzwischen bin ich die Ehefrau eines transsexuellen Menschen am Beginn der HRT und ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass viele Faktoren zusammenspielen, wenn es um die Frage geht, ob eine Ehefrau den Weg der Transition als solche begleiten kann und Liebe ist nur einer davon, auch wenn sie sehr wichtig und grundlegend ist. Es stellt sich dann schon die Frage, ob nicht nur die Gefühle, sondern auch das Leben miteinander, der Umgang miteinander und die Erwartungen an das weitere gemeinsame Leben noch so weit stimmig sind, dass man diesen Weg gemeinsam auf sich nimmt.
Der Weg der Transition wird für beide hart, wenn sie ihn gemeinsam angehen und es kommt auf diesem Weg für eine Ehefrau zu Verlusten, die sie bereit sein muss, zu akzeptieren. Auch wenn gerne gesagt wird, dass sich der Partner durch die Transition nicht ändert, ist eben doch genau das der Fall.
Es geht dann nicht nur darum, wie sehr man den Partner liebt, sondern auch darum, auf wie viel man dem Partner zuliebe verzichten kann ohne sich dadurch selbst unglücklich zu machen. Und um die Frage, wie man gemeinsam mit dieser Frage umgehen kann. Ich denke, das gilt für beide Seiten.
Aus diesen Gründen ziehe ich meinen Hut vor jeder Ehefrau, die ihren Ehemann den ganzen Weg begleitet und dann mit einer Ehefrau weiterhin eine Ehe führt (in welcher Form dann auch immer). Genauso respektiere ich jedoch jede Ehefrau, die für sich zu dem Schluss kommt, dass es ihr nicht möglich ist, als Ehefrau an der Seite ihres Ehemannes zu bleiben, wenn dieser eine Transition anstrebt, weil ich weiß, wie viel Kraft alleine die Entscheidungsfindung in so einer Situation kostet und weil ich erahnen kann, wie viel Schmerz auch für sie mit den Konsequenzen verbunden ist. Es ist dann ja keine Trennung, weil man sich nicht mehr liebt, sondern eine Trennung, weil der weitere Lebensweg nicht mehr zusammen gangbar ist, obwohl man sich liebt.
Mit all diesen Gedanken im Kopf, kann ich die fett markierte Aussage eigentlich nur als Pistole auf der Brust jeder Ehefrau empfinden. Liebst du mich, machst du alles mit und wenn du nicht alles mitmachst, liebst du mich nicht. Das kann es meiner Meinung nach nicht sein. Falls ich hier überempfindlich erscheine, tut es mir leid, aber ich bin emotional selbst betroffen und kann das dann nicht ganz raushalten. Ich hoffe, mein Text ist trotzdem nachvollziehbar und verbreitet keine Angst bei den neuen Partnerinnen hier. Ansonsten stehe ich für weitere Diskussionen zur Verfügung (auch per PN).
Liebe Grüße
Sunny
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
-
ChristinaF
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2983
- Registriert: So 26. Feb 2012, 09:06
- Geschlecht: weiblich
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Bayern
- Hat sich bedankt: 271 Mal
- Danksagung erhalten: 324 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Liebe Sunny,
du hast es so toll beschrieben, dass es m.m. nach besser nicht mehr geht.
Danke dafür. Ich denke dieser post kann vielen hier helfen.
Liebe Grüße
Christina
du hast es so toll beschrieben, dass es m.m. nach besser nicht mehr geht.
Danke dafür. Ich denke dieser post kann vielen hier helfen.
Liebe Grüße
Christina
-
ab08
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 2160
- Registriert: So 12. Feb 2012, 14:43
- Geschlecht: Frau (TS bzw. IS)
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Nürnberg
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speedy,
meinem Eindruck nach, haben Crossdressing und Transsexualität nicht unbedingt miteinander zu tun.
Ich bin definitiv transsexuell und war es immer. Das CO schob ich hinaus solange es ging. Meine Motivation: Mir und meiner Umgebung Schwierigkeiten zu ersparen.
Crossdressing oder ähnliches machte ich nie, hatte keine Beziehung dazu und auch nie das Verlangen. (Klartext: Mein Körper war/ist das Problem, nicht die Kleidung!!)I
n den letzten Jahren brauchte ich, um die Situation zu ertragen, fast immer weibliche Unterwäsche. Weibliche Oberbekleidung trug ich aber erst nach dem CO.
Kleidung ist mir im Grunde nicht besonders wichtig. Ich möchte wahrgenommen werden, als das, was ich bin: eine Frau.
Wenn ich heute weibliche Kleidung trage, erleichtert dies meiner Umwelt, mich korrekt wahrzunehmen und anzusprechen.
Bei anderen Menschen kann dies natürlich völlig anders sein.
Aber Crossdressing und Transsexualität haben nicht unbedingt was miteinander zu tun, das weiß ich.
Liebe Grüße
Andrea
meinem Eindruck nach, haben Crossdressing und Transsexualität nicht unbedingt miteinander zu tun.
Ich bin definitiv transsexuell und war es immer. Das CO schob ich hinaus solange es ging. Meine Motivation: Mir und meiner Umgebung Schwierigkeiten zu ersparen.
Crossdressing oder ähnliches machte ich nie, hatte keine Beziehung dazu und auch nie das Verlangen. (Klartext: Mein Körper war/ist das Problem, nicht die Kleidung!!)I
n den letzten Jahren brauchte ich, um die Situation zu ertragen, fast immer weibliche Unterwäsche. Weibliche Oberbekleidung trug ich aber erst nach dem CO.
Kleidung ist mir im Grunde nicht besonders wichtig. Ich möchte wahrgenommen werden, als das, was ich bin: eine Frau.
Wenn ich heute weibliche Kleidung trage, erleichtert dies meiner Umwelt, mich korrekt wahrzunehmen und anzusprechen.
Bei anderen Menschen kann dies natürlich völlig anders sein.
Aber Crossdressing und Transsexualität haben nicht unbedingt was miteinander zu tun, das weiß ich.
Liebe Grüße
Andrea
Zuletzt geändert von ab08 am Mi 27. Apr 2016, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
-
Momo58
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1722
- Registriert: Do 13. Dez 2012, 15:13
- Geschlecht: transident
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Hinter dem Mond gleich links
- Hat sich bedankt: 378 Mal
- Danksagung erhalten: 467 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo ihr Lieben,
was ich für Angehörige und Betroffene problematisch finde, ist die unterschiedliche Intensität bei manchen Crossdressern. Manchmal brauche ich täglich weibliche Kleidung, manchmal habe ich auch Phasen, in denen ich einfach Mann bin. Wie soll das meine Partnerin verstehen oder wie kann sie es akzeptieren, wenn es nicht eindeutig ist.
lG Momo
was ich für Angehörige und Betroffene problematisch finde, ist die unterschiedliche Intensität bei manchen Crossdressern. Manchmal brauche ich täglich weibliche Kleidung, manchmal habe ich auch Phasen, in denen ich einfach Mann bin. Wie soll das meine Partnerin verstehen oder wie kann sie es akzeptieren, wenn es nicht eindeutig ist.
lG Momo
Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
-
exuserin-2017-01-16
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speedy, schön das du hier fragst und zu deinem Mann stehst ( ist nicht alltäglich). Was ihr beide braucht ist Zeit ! Diese Probleme sind für niemanden leicht, für dich nicht und deinen Partner auch nicht, zusätzlicher Druck macht die Sache noch schwerer. Man weiß selber nicht was man denken soll , was werden soll Familie usw. Laßt es einfach geschehen, vieles löst sich von alleine bzw. man braucht Zeit für die Selbsterkenntnis. Wenn dann klar ist was mit einem ist, läßt sich nichts verdrängen oder unterdrücken. Es ist ein Teil von uns man muß dann gucken was draus wird und wie man damit leben kann oder nicht. Reden reden reden das hilft, sucht Hilfe bei ebenfalls Betroffenen geht zur SHG.
Meine Frau ist auch nicht begeistert was mit mir passiert, sie sagt aber ich kann es nicht ändern weglaufen bringt auch nix, wir gucken was wird. Ob sie mit mir als Uta weiter zusammen leben wird, weiß sie auch noch nicht. Den Kindern zu liebe versuchen wir damit klar zu kommen.
LG Uta
Meine Frau ist auch nicht begeistert was mit mir passiert, sie sagt aber ich kann es nicht ändern weglaufen bringt auch nix, wir gucken was wird. Ob sie mit mir als Uta weiter zusammen leben wird, weiß sie auch noch nicht. Den Kindern zu liebe versuchen wir damit klar zu kommen.
LG Uta
-
LaraCD
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 293
- Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:17
- Geschlecht: Teilzeitfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Vielleicht hat das ja auch nur etwas mit komfort/bequemlichkeit zu tun?Speedy Gonzales hat geschrieben:Mein Mann trägt täglich und rund um die Uhr und immer (auch beim Sex) DW. Aktuell weiß ich nicht, wann er das letzte mal überhaupt Männerwäsche getragen hat....
LG
Speedy
Ich trage mittlerweile eigentlich nur noch Slips aus der damenabteilung. Sie fühlen sich einfach besser an, sitzen gut und sind einfach viel angenehmer und bequemer als die Modelle aus der Männerabteilung.
Und da sind auch viele Hipster Modelle bei, die sich problemlos als Unisex gelten könnten, aber auf dem Papier sind es eben Damen Slips.
Bloß weil man das täglich trägt ist man ja nicht gleich TS. andere finden Boxershorts bequem, wieder andere klassische Slips. Jeder eben wie er mag.
Übrigens sind Modelle aus der Damenabteilung oft auch günstiger. Von den oft schöneren Materialien wie Satin oder Spitze will ich gar nicht erst anfangen
-
biene38
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 390
- Registriert: Di 12. Feb 2013, 13:18
- Geschlecht: Individualist
- Pronomen: egal
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Ok, Schnitt kann ich nachvollziehen, z.B. wenn der Schniedel keinen Platz hat.... aber Material, Farbe und Muster? Welche Materialien oder Farben/Muster sind denn nur für Damen gedacht?Speedy Gonzales hat geschrieben:Und die Wäsche, die er trägt, sind eindeutig Damenwäschestücke... Sowohl vom Schnitt als auch Material oder Farbe/Muster...
Darf Mann denn nur Baumwolle tragen?
Grüße von der Biene
-
LaraCD
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 293
- Registriert: Mo 26. Mai 2014, 14:17
- Geschlecht: Teilzeitfrau
- Pronomen: sie
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 0
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hi Speedy,
ich denke, dass es nahezu unmöglich ist, sich dem Thema weiter zu nähern, wenn Du nicht mit Ihm sprechen kannst.
Wenn es nicht mal möglich ist, ihm zu sagen, dass Du ab und an auch gerne mal Deinen Mann als Mann (also für Dich offensichtlich mit männlicher Unterwäsche) im Schlafzimmer haben möchtest, wird es schon ziemlich schwierig.
Ich kann Dir nur sagen: Lass Dich nicht durch Berichte hier verunsichern.
Klar gibt es viele, bei denen aus CD dann irgendwann mehr wurde, aber es ist eben nicht IMMER so.
Ich bin zB als Teilzeitfrau/CD glücklich und bin auch gerne Mann. Würde mich daher nicht als TS einordnen und schon gar nicht denke ich über eine GAOP nach.
Meine Frau hatte/hat aber ebenfalls genau davor Angst. Da hat nur Reden geholfen und ich kann ihr dann immer nur sagen, wie ich gerade fühle.
Klar probiere ich seit meinem Outing auch viel mehr aus als davor und dann mag das so wirken, als gäbe es kein anderes Thema mehr. Das liegt aber nur daran, das ich mein ganzes bisheriges Leben auf all das verzichten musste und mich nun endlich frei fühle und erst mal alles mögliche ausprobiere.
Ich finde auch, das Dein Mann Dir gegenüber in der Pflicht steht,Dir Deine Ängste zu nehmen bzw. darüber mit Dir zu sprechen. Also lass Dich nicht zu sehr verunsichern und mach ihm deutlich, dass er eben mit Dir reden MUSS.
LG,
Lara
ich denke, dass es nahezu unmöglich ist, sich dem Thema weiter zu nähern, wenn Du nicht mit Ihm sprechen kannst.
Wenn es nicht mal möglich ist, ihm zu sagen, dass Du ab und an auch gerne mal Deinen Mann als Mann (also für Dich offensichtlich mit männlicher Unterwäsche) im Schlafzimmer haben möchtest, wird es schon ziemlich schwierig.
Ich kann Dir nur sagen: Lass Dich nicht durch Berichte hier verunsichern.
Klar gibt es viele, bei denen aus CD dann irgendwann mehr wurde, aber es ist eben nicht IMMER so.
Ich bin zB als Teilzeitfrau/CD glücklich und bin auch gerne Mann. Würde mich daher nicht als TS einordnen und schon gar nicht denke ich über eine GAOP nach.
Meine Frau hatte/hat aber ebenfalls genau davor Angst. Da hat nur Reden geholfen und ich kann ihr dann immer nur sagen, wie ich gerade fühle.
Klar probiere ich seit meinem Outing auch viel mehr aus als davor und dann mag das so wirken, als gäbe es kein anderes Thema mehr. Das liegt aber nur daran, das ich mein ganzes bisheriges Leben auf all das verzichten musste und mich nun endlich frei fühle und erst mal alles mögliche ausprobiere.
Ich finde auch, das Dein Mann Dir gegenüber in der Pflicht steht,Dir Deine Ängste zu nehmen bzw. darüber mit Dir zu sprechen. Also lass Dich nicht zu sehr verunsichern und mach ihm deutlich, dass er eben mit Dir reden MUSS.
LG,
Lara
-
exuserin-2017-01-16
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speddy, das Verhalten nach dem Outing ist normal. Jahrelang eingesperrt ist man vor Glück euphorisch und schlägt über die Strenge (was die Klamotten und Kosmetik betrifft) Stell dir vor du wärst jahrelang in einem Raum eingesperrt und darfst endlich raus. Man sieht das gut im Frühling, wenn die Tiere wieder auf die Weide dürfen da toben selbst ältere Pferde und Mutterkühe wie Kinder rum.
Ich kann es nur wiederholen sucht Hilfe bei einer Selbsthilfegruppe , wenn du mit deinem Mann nicht reden kannst geh alleine hin. Es hilft sehr die ganze Sache zu verstehen und vielleicht findet ihr einen Weg damit klar zu kommen.
Ruf dort an mach einen Termin mit einer/ einem Transbeauftragten aus und sprecht darüber wie du dich dabei fühlst.
Dein Mann weiß wahrscheinlich auch nicht mehr, wo ihm der Kopf steht was er denken soll , er braucht selber Zeit mit sich klar zu kommen. Das Ganze ist für niemanden einfach , versuche abzuwarten lasst euch Zeit, nimm den Druck aus der Sache. Wo die Reise hingeht weiß keiner , wenn ihr zu einer gewissen " Normalität " gelangen könnt ohne Vorwürfe und Befürchtungen kommt das Gespräch vielleicht von selber in Gang. ( vielleicht ist genau die eigene Angst vor den Konsequenzen das Problem, warum dein Mann nicht mit dir reden kann )
LG Uta
Ich kann es nur wiederholen sucht Hilfe bei einer Selbsthilfegruppe , wenn du mit deinem Mann nicht reden kannst geh alleine hin. Es hilft sehr die ganze Sache zu verstehen und vielleicht findet ihr einen Weg damit klar zu kommen.
Ruf dort an mach einen Termin mit einer/ einem Transbeauftragten aus und sprecht darüber wie du dich dabei fühlst.
Dein Mann weiß wahrscheinlich auch nicht mehr, wo ihm der Kopf steht was er denken soll , er braucht selber Zeit mit sich klar zu kommen. Das Ganze ist für niemanden einfach , versuche abzuwarten lasst euch Zeit, nimm den Druck aus der Sache. Wo die Reise hingeht weiß keiner , wenn ihr zu einer gewissen " Normalität " gelangen könnt ohne Vorwürfe und Befürchtungen kommt das Gespräch vielleicht von selber in Gang. ( vielleicht ist genau die eigene Angst vor den Konsequenzen das Problem, warum dein Mann nicht mit dir reden kann )
LG Uta
-
ExUserIn-2026-04-08
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 3886
- Registriert: Do 20. Nov 2014, 15:59
- Pronomen:
- Hat sich bedankt: 140 Mal
- Danksagung erhalten: 1027 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speedy,und nicht wieder in einer Klinik landen möchte
da gehen bei mir alle Warnlampen an. Auch dass Dein Partner sich relativ ruppig verhält, macht mich stutzig. Euphorie hin oder her, es gibt Grenzen, an denen der Partner auch an die Partnerin denken muss. Ich habe den Eindruck, dass eine SHG auch nicht das Richtige ist, weil sie parteiisch ist. Aus Deinem Blickwinkel scheint es so, dass Du im Augenblick so gar kein Bein auf den Boden bekommst. Und ich sehe die Probleme auf mehreren Ebenen. Zum einen ist da das Transen Deines Partner, da sind Ängste um die Zukunft und die KInder und Du wirst mit Deinen Bedürfnissen nicht wahr genommen. Ichgehe davon aus, dass Du weder im Freundes- noch im Familienkreis jemanden hast, mit dem Du daüber reden kannst oder willst. Darüber hinaus gibt es noch weitere gravierende Probleme. Du stehst also ziemlich in der Ecke.
Ich habe den Eindruck, dass es für Dich gut wäre, mit jemanden zu unterhalten, der Dir hilft, mit der Situation fertig zu werden. Jeder Coach sagt, dass die Lösung in einem selber steckt, aber man muss auch dran kommen. Das sehe ich nicht nach Deiner Beschreibung. Wie wäre es mit einer Beratung bei ProFamilia oder einer ähnlichen Einrichtung ? Ich meine Du alleine, ohne Deinen Mann. Ich habe den Eindruck, dass sich die Möglichkeiten klarer zeigen, wenn Du Deine Gedanken besser strukturieren kannst. Natürlich wäre ein gemeinsamer Besuch auch hilfreich, wenn Dein Mann es will.
Mein Eindruck ist, dass es um viel mehr geht, als nur um Damenwäsche.
Pass' auf Dich auf.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
-
Tatjana_59
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 4287
- Registriert: So 1. Jan 2012, 20:07
- Geschlecht: Frau
- Pronomen: Sie
- Hat sich bedankt: 781 Mal
- Danksagung erhalten: 498 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
Re: DWT- Crossdressing- und dann irgendwann GAOP?
Hallo Speedy,
ich kann deine Ängste durchaus verstehen.
Bei mir war es in etwa so wie du es hier schon des öfteren irgendwo gelesen hast.
Angemeldet vor mehr als vier Jahren als Dwt.
Dann rasante Entwicklung zur TS.
Natürlich stimmt das nicht ganz so.
TS war schon immer in mir, nur ich wusste es nicht.
Meine Frau hatte dieselben Ängste wie du.
Nur wir redeten immer und ständig.
Ich ging immer nur soweit wie es meine Frau akzeptieren konnte. Sie gab mir immer wieder den Ruck, auch wenn ich vor Ungeduld zu platzen drohte. Ich wartete ab.
Nahm nie sofort die ganze Hand statt des kleinen Fingers.
Allerdings stand bei mir die Gaop nur am Rande, da es aus gesundheitlichen Gründen fast unmöglich ist diese machen zu lassen. Mit meinem Leben mochte ich nicht spielen.
Allerdings weiß meine Frau dass es anders wäre wenn ich gesund wäre.
Was ich wiederum nicht verstehe in bezug auf deinen Mann ist die Wäsche, speziell beim Sex.
Ich war schon immer Nacktschläfer/in
Bin es trotz TS geblieben.
Bedeutet auch beim Sex nackt zu sein.
Beim Sex Wäsche egal welcher Art zu tragen würde ich deshalb in die fetisch Schublade schieben.
Gruß Tatjana
ich kann deine Ängste durchaus verstehen.
Bei mir war es in etwa so wie du es hier schon des öfteren irgendwo gelesen hast.
Angemeldet vor mehr als vier Jahren als Dwt.
Dann rasante Entwicklung zur TS.
Natürlich stimmt das nicht ganz so.
TS war schon immer in mir, nur ich wusste es nicht.
Meine Frau hatte dieselben Ängste wie du.
Nur wir redeten immer und ständig.
Ich ging immer nur soweit wie es meine Frau akzeptieren konnte. Sie gab mir immer wieder den Ruck, auch wenn ich vor Ungeduld zu platzen drohte. Ich wartete ab.
Nahm nie sofort die ganze Hand statt des kleinen Fingers.
Allerdings stand bei mir die Gaop nur am Rande, da es aus gesundheitlichen Gründen fast unmöglich ist diese machen zu lassen. Mit meinem Leben mochte ich nicht spielen.
Allerdings weiß meine Frau dass es anders wäre wenn ich gesund wäre.
Was ich wiederum nicht verstehe in bezug auf deinen Mann ist die Wäsche, speziell beim Sex.
Ich war schon immer Nacktschläfer/in
Bin es trotz TS geblieben.
Bedeutet auch beim Sex nackt zu sein.
Beim Sex Wäsche egal welcher Art zu tragen würde ich deshalb in die fetisch Schublade schieben.
Gruß Tatjana
Der Kopf denkt und gibt Rat.
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!
Das Bauchgefühl gibt Rat.
Doch das Herz spricht, höre auf dein Herz!