Androgynität als Lösung - # 2
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Franka
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Re: Androgynität als Lösung
anja,
ich weiß nicht ob die Gesellschaft uns schon akzeptiert hat, aber zumindest toleriert sie uns inzwischen. Oder wir werden einfach ignoriert, was aber auch kein Problem darstellt. Ich habe noch nie negative Erfahrungen in der Öffentlichkeit gemacht.
Es wird immer Leute geben, die gegen alles sind, auch gegen Menschen, wie wir. Denen kann aber wohl nicht geholfen werden, das muss die Evolution im Laufe der Zeit erledigen.
Aussage einer Kollegin heute, die bewunderte, wie ich den ganzen Tag auf den Heels laufen kann:" Jeder soll so leben wie er mag." Ich denke auch nicht, das fremde Frauen ein Problem mit uns haben, das sind dann wohl eher die eigenen (Ehe)Frauen.
Da geht es dann um Gefühle und Rollenverteilung und wie es in der Partnerschaft weiter gehen kann oder auch nicht.
Androgyn kann natürlich ein erstes vorantasten in die Öffentlichkeit erleichtern, weil man nicht gleich so auffällt und wenn man erst mal bemerkt hat, wie wenig Reaktionen von der Welt das draußen kommen, dann kann man ja Schritt für Schritt weiter gehen, bis man an dem Punkt ist, wo man immer gern sein wollte.
ich weiß nicht ob die Gesellschaft uns schon akzeptiert hat, aber zumindest toleriert sie uns inzwischen. Oder wir werden einfach ignoriert, was aber auch kein Problem darstellt. Ich habe noch nie negative Erfahrungen in der Öffentlichkeit gemacht.
Es wird immer Leute geben, die gegen alles sind, auch gegen Menschen, wie wir. Denen kann aber wohl nicht geholfen werden, das muss die Evolution im Laufe der Zeit erledigen.
Aussage einer Kollegin heute, die bewunderte, wie ich den ganzen Tag auf den Heels laufen kann:" Jeder soll so leben wie er mag." Ich denke auch nicht, das fremde Frauen ein Problem mit uns haben, das sind dann wohl eher die eigenen (Ehe)Frauen.
Da geht es dann um Gefühle und Rollenverteilung und wie es in der Partnerschaft weiter gehen kann oder auch nicht.
Androgyn kann natürlich ein erstes vorantasten in die Öffentlichkeit erleichtern, weil man nicht gleich so auffällt und wenn man erst mal bemerkt hat, wie wenig Reaktionen von der Welt das draußen kommen, dann kann man ja Schritt für Schritt weiter gehen, bis man an dem Punkt ist, wo man immer gern sein wollte.
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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conny
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Re: Androgynität als Lösung
wieder so eine behauptung die du nicht wirklich beweisen kannst. woher willst du wissen, dass die leute dein äußeres nicht sch.....e finden und das ganz einfach aus reiner höflichkeit nicht sagen?anja--w hat geschrieben:Hi Andrea-Yvette,
aus meinem Ansatz würde ich nicht Diejenigen ausklammern, die normalerweise komplett "en femme" unterwegs sind.
Zentraler Punkt ist für mich Authentizität im Auftreten; also, nicht vorzutäuschen, eine (Bio)Frau zu sein. Eher, wie Conchita, ein wenig Bartschatten stehen lassen, damit die Dinge klar sind.
Damit entfällt der Aspekt der Heimlichkeit: man präsentiert sich offen, unverkrampft als das, was man ist.
Wenn man dagegen vorgibt, eine Frau zu sein, schwingt immer das Moment der Täuschung mit, des irgendwie Unsauberen, und es gibt nicht ganz Wenige, die auf sowas empfindlich reagieren.Wenn du stattdessen als feminin gekleideter Mann auftrittst, bist du "mit offenem Visier" unterwegs: du täuscht niemanden über deine Identität..
sorry, ich gehe so raus wie es MIR gefällt und ich täusche oder verbiege mich dabei nicht. dass andere auf eine vermeintliche täuschung empfindlich reagieren ist doch nicht unser problem.
hier hat m.w. allerdings noch keiner von solchen empfindlichen reaktionen (wie sollten die sein?) berichtet.
An dem Punkt kann man wohl sagen, dass eine bestimmte Selbstverständlichkeit der Präsenz in dieser Form erreicht ist und du kannst zu 90% von Akzeptanz ausgehen (außer in bestimmten Sonderfällen: ein Vorstellungsgespräch hätte ich in diesem Outfit wohl nicht absolviert).
...aber verbiegst dich für andere.
Und an diesem Punkt würde ich auch eine Art von "Verankerung im morphischen Feld" annehmen, so dass die Integration mehr oder weniger stattgefunden hat.
LG - Anja
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Lieschen
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Re: Androgynität als Lösung
Hallo Anja,
du hast nicht nur mich weitergebracht, danke dafür.
Zur gelebten Androgynität: ich habe nach 18 Sitzungen mit der Logopädie aufgehört. Und die gleiche positive Erfahrung gemacht wie du: die Akzeptanz ist da.
Die Mitmenschen sehen eine Frau (mir gefällt das Äussere) und hören einen Kerl. Es geht.
Venceremos!
Lieschen
du hast nicht nur mich weitergebracht, danke dafür.
Zur gelebten Androgynität: ich habe nach 18 Sitzungen mit der Logopädie aufgehört. Und die gleiche positive Erfahrung gemacht wie du: die Akzeptanz ist da.
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Lieschen
An die Rausgemobbten und/oder Ausgeschlossenen, die hier evtl. (nur) noch still mitlesen (Hugo, Darialena, Breakfast@Tiffany, ingedie2te u. A.): bitte schreibt mir doch kurz, in welchen Foren ihr euch jetzt aufhaltet.
lieschen-77ätgmx.de
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Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Hallo Dahlia,
zu Deiner Aussage zur Gesellschaft, den Frauen an sich und den Ehefrauen stimme ich absolut zu. Von Kolleginnen erhielt ich bisher mehr Lob und Anerkennung als dass meine Ehefrau davon begeistert wäre. Vielleicht wird es so gesehen, dass alles möglich und akzeptabel ist, aber doch bitte nicht "bei meinem Mann".
Wie Du sagst werden wir toleriert. Auch meine Erfahrungen sind nur positiv. Deinem Avatar und der Aussage Deiner Kollegin zufolge bist Du schon ein Stück weiter als ich. Den Weg der Androgynität finde ich ganz gut. Zum einen um meine eigene Komfortzone zu erweitern, Selbstbewusst zu bleiben und eine gewisse Unsicherheit bei mir zu vermeiden. Aber auch um mein direktes Umfeld langsam daran zu gewöhnen.
LG Andrea-Yvette
zu Deiner Aussage zur Gesellschaft, den Frauen an sich und den Ehefrauen stimme ich absolut zu. Von Kolleginnen erhielt ich bisher mehr Lob und Anerkennung als dass meine Ehefrau davon begeistert wäre. Vielleicht wird es so gesehen, dass alles möglich und akzeptabel ist, aber doch bitte nicht "bei meinem Mann".
Wie Du sagst werden wir toleriert. Auch meine Erfahrungen sind nur positiv. Deinem Avatar und der Aussage Deiner Kollegin zufolge bist Du schon ein Stück weiter als ich. Den Weg der Androgynität finde ich ganz gut. Zum einen um meine eigene Komfortzone zu erweitern, Selbstbewusst zu bleiben und eine gewisse Unsicherheit bei mir zu vermeiden. Aber auch um mein direktes Umfeld langsam daran zu gewöhnen.
LG Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Hallo Anja,
wenn ich komplett "en femme" bin, gebe ich doch vor eine Frau zu sein. Selbstverständlich bin ich für jeden dankbar, der sich zeigt und gibt wie er ist, sich fühlt und uns alle dadurch unterstützt und weiter bringt. Nur meinte ich, wie Du auch erklärst, dass es eine gewisse Täuschung ist. Die Authentizität fehlt mir "en femme" im Bezug auf die Androgynität. Wobei ich mich natürlich, wenn ich komplett als Frau gestylt bin auch als Frau wohl fühle und wahrgenommen werden will. Im Prinzip meinen wir wohl das selbe. Mir geht es ebenfalls um alle diejenigen, welche sich feminin(er) kleiden und stylen, dabei klar erkennbar Mann oder so androgyn sind, dass das jeweilige Gegenüber erstmal ins Grübeln kommt.
Unter der "kritischen Masse" verstehe ich den Punkt zu erreichen, an dem ich und alle welche gerne weibliche Stil-/Kleidungselemente verwenden wollen in der Gesellschaft wirklich anerkannt werden. Das gilt vor allem auch für das nächste Umfeld. Wenn ich mit Pfennigabsätzen zum Tanken fahre oder um den Block laufe ist es den Leuten egal. Die grössten Diskussionen habe ich mit meiner Frau. Wie ich auch schon an Dahlia schrieb wird alles akzeptiert, nur bitte nicht in "unserer Familie".
LG Andrea-Yvette
wenn ich komplett "en femme" bin, gebe ich doch vor eine Frau zu sein. Selbstverständlich bin ich für jeden dankbar, der sich zeigt und gibt wie er ist, sich fühlt und uns alle dadurch unterstützt und weiter bringt. Nur meinte ich, wie Du auch erklärst, dass es eine gewisse Täuschung ist. Die Authentizität fehlt mir "en femme" im Bezug auf die Androgynität. Wobei ich mich natürlich, wenn ich komplett als Frau gestylt bin auch als Frau wohl fühle und wahrgenommen werden will. Im Prinzip meinen wir wohl das selbe. Mir geht es ebenfalls um alle diejenigen, welche sich feminin(er) kleiden und stylen, dabei klar erkennbar Mann oder so androgyn sind, dass das jeweilige Gegenüber erstmal ins Grübeln kommt.
Unter der "kritischen Masse" verstehe ich den Punkt zu erreichen, an dem ich und alle welche gerne weibliche Stil-/Kleidungselemente verwenden wollen in der Gesellschaft wirklich anerkannt werden. Das gilt vor allem auch für das nächste Umfeld. Wenn ich mit Pfennigabsätzen zum Tanken fahre oder um den Block laufe ist es den Leuten egal. Die grössten Diskussionen habe ich mit meiner Frau. Wie ich auch schon an Dahlia schrieb wird alles akzeptiert, nur bitte nicht in "unserer Familie".
LG Andrea-Yvette
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Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Hallo Conny,
ich glaube kaum, dass ich mich für andere als Mann mit androgynem Erscheinungsbild verbiege.
Wenn Du sagst, dass es nicht unser Problem ist, wenn andere auf eine vermeintliche Täuschung empfindlich reagieren ist das absolut richtig. Genau wie Dir sind mir auch jene egal, welche mit meinem Erscheinungsbild "Probleme" haben. "Lass die Leute reden, solang die Leute reden machen sie nichts schlimmeres" — Lasse reden/Die Ärzte
Sicherlich muss jeder sich irgendwie "verbiegen" — z.B. für den Chef, oder die Ehefrau, was aber auch mit der Rolle zusammen hängt, welche ich im jeweiligen Fall einnehme. Gerade bei meiner Frau ist es so, dass sie von Andrea-Yvette nichts sehen will. Ich muss mich also verbiegen in dem ich mich dafür auf die äusserst wenigen Augenblicke/Stunden begrenze, welche mir alleine bleiben. Und Andrea-Yvette muss wieder verschwunden sein, wenn meine Frau nach hause kommt.
Im Gegenteil muss ich sagen, dass ich jeden Schritt geniesse, den ich in Richtung eines androgynen Erscheinungsbildes mache. Denn dadurch kann ich im ganz normalen Leben weibliche Elemente leben und an mir zeigen. Zeitlich unbegrenzt, frei und in aller Öffentlichkeit. Gerade die Rückmeldung des Umfeldes ist es doch die ich brauche. Es ist das, was mir das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Schritte bringt. Ausserdem kann ich mich dadurch jeden Tag so zeigen wie ich es will. Sicherlich würde ich gewünscht gerne gleich viel weiter gehen. Es kann sein, dass Du dies mit "verbiegen" meinst. Aber für mich selbst und um den richtigen Weg auch mit meinem Umfeld zu finden gehe ich lieber viele kleine Schritte. Es wird sowieso immer mehr und geht zum Glück schnell voran.
Was wäre denn, wenn wir es schaffen, dass es ganz normal ist, sich als Mann mit typischer Damenbekleidung zu zeigen? Die Frauen haben das umgekehrt auch erreicht.
Und wie Eingangs bereits angedeutet, sind mir weniger positiv gemeinte Blicke egal. Die anerkennenden und freundlichen nehme ich gerne auf und freue mich über jedes angenehme Gespräch zu meinem Erscheinungsbild. Ausserdem sind die Rückmeldungen der Umwelt immer abhängig von dem was ich ausstrahle. Diese Erfahrungen wirst Du sicherlich auch bereits komplett "en femme" gemacht haben.
Viele liebe Grüsse
Andrea-Yvette
ich glaube kaum, dass ich mich für andere als Mann mit androgynem Erscheinungsbild verbiege.
Wenn Du sagst, dass es nicht unser Problem ist, wenn andere auf eine vermeintliche Täuschung empfindlich reagieren ist das absolut richtig. Genau wie Dir sind mir auch jene egal, welche mit meinem Erscheinungsbild "Probleme" haben. "Lass die Leute reden, solang die Leute reden machen sie nichts schlimmeres" — Lasse reden/Die Ärzte
Sicherlich muss jeder sich irgendwie "verbiegen" — z.B. für den Chef, oder die Ehefrau, was aber auch mit der Rolle zusammen hängt, welche ich im jeweiligen Fall einnehme. Gerade bei meiner Frau ist es so, dass sie von Andrea-Yvette nichts sehen will. Ich muss mich also verbiegen in dem ich mich dafür auf die äusserst wenigen Augenblicke/Stunden begrenze, welche mir alleine bleiben. Und Andrea-Yvette muss wieder verschwunden sein, wenn meine Frau nach hause kommt.
Im Gegenteil muss ich sagen, dass ich jeden Schritt geniesse, den ich in Richtung eines androgynen Erscheinungsbildes mache. Denn dadurch kann ich im ganz normalen Leben weibliche Elemente leben und an mir zeigen. Zeitlich unbegrenzt, frei und in aller Öffentlichkeit. Gerade die Rückmeldung des Umfeldes ist es doch die ich brauche. Es ist das, was mir das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Schritte bringt. Ausserdem kann ich mich dadurch jeden Tag so zeigen wie ich es will. Sicherlich würde ich gewünscht gerne gleich viel weiter gehen. Es kann sein, dass Du dies mit "verbiegen" meinst. Aber für mich selbst und um den richtigen Weg auch mit meinem Umfeld zu finden gehe ich lieber viele kleine Schritte. Es wird sowieso immer mehr und geht zum Glück schnell voran.
Was wäre denn, wenn wir es schaffen, dass es ganz normal ist, sich als Mann mit typischer Damenbekleidung zu zeigen? Die Frauen haben das umgekehrt auch erreicht.
Und wie Eingangs bereits angedeutet, sind mir weniger positiv gemeinte Blicke egal. Die anerkennenden und freundlichen nehme ich gerne auf und freue mich über jedes angenehme Gespräch zu meinem Erscheinungsbild. Ausserdem sind die Rückmeldungen der Umwelt immer abhängig von dem was ich ausstrahle. Diese Erfahrungen wirst Du sicherlich auch bereits komplett "en femme" gemacht haben.
Viele liebe Grüsse
Andrea-Yvette
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Ulrike-Marisa
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Re: Androgynität als Lösung
Moin,
...sicher kann und muss jede/r selbst entscheiden, wie sie/er sich kleidet. Weibliche Stilelemente in der Kleidung aufzugreifen, bzw. weibliche Kleidungsstücke auch zu tragen und weiblichen Schmuck zu tragen, ist heute überall möglich. Ob das beachtet wird, hängt dabei doch wieder vom jeweiligen Umfeld ab. Den weiblichen Anteil an Kleidung, den ich ständig trage, interessiert draußen niemanden auch bei der Arbeit nicht - auch meine Ohrringe nicht - außer meine Frau und meine Kinder, die von dem allen in keiner Weise begeistert sind nach dem Motto, wie sieht das denn aus, was sollen die Leute denken, die Farbe als Mann das geht überhaupt nicht und eine taillierte Jacke schon gar nicht etc. - tausend Argumente dagegen.... Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung, dass Androgynität als Richtung eine Lösung sein kann, ohne jetzt genau definieren zu wollen, was denn mit dem Begriff exakt gemeint ist.
LG, Ulrike-Marisa
...sicher kann und muss jede/r selbst entscheiden, wie sie/er sich kleidet. Weibliche Stilelemente in der Kleidung aufzugreifen, bzw. weibliche Kleidungsstücke auch zu tragen und weiblichen Schmuck zu tragen, ist heute überall möglich. Ob das beachtet wird, hängt dabei doch wieder vom jeweiligen Umfeld ab. Den weiblichen Anteil an Kleidung, den ich ständig trage, interessiert draußen niemanden auch bei der Arbeit nicht - auch meine Ohrringe nicht - außer meine Frau und meine Kinder, die von dem allen in keiner Weise begeistert sind nach dem Motto, wie sieht das denn aus, was sollen die Leute denken, die Farbe als Mann das geht überhaupt nicht und eine taillierte Jacke schon gar nicht etc. - tausend Argumente dagegen.... Deshalb bleibe ich bei meiner Meinung, dass Androgynität als Richtung eine Lösung sein kann, ohne jetzt genau definieren zu wollen, was denn mit dem Begriff exakt gemeint ist.
LG, Ulrike-Marisa
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Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Guten Morgen Anja,
die Bedenken der Ehefrauen hast Du mit "Flurschaden" und der dazu passenden Erklärung sehr gut beschrieben. Hier hilft nur miteinander zu reden sowie die gemeinsamen Erfahrungen Stück für Stück auszubauen.
Vor mehr als einem Jahr hatte ich weder Ohrstecker, noch bin ich komplett geschminkt mit meiner Frau essen gegangen. Die Vielzahl meiner als Mann getragenen weiblichen Schuhe ist in dieser Zeit ebenfalls enorm angestiegen. Die permanent sichtbaren Veränderungen meiner Wimpern und Augenbrauen. Ganz zu schweigen davon, so und mit ständig wechselnden Schals ins Büro zu gehen. In einer Boutique als Mann ein ärmelloses Wasserfalltop anzuprobieren, wie ich das vor drei Wochen tat, mit der Verkäuferin zu diskutieren und auch meine Frau um Ihre Meinung zu fragen wäre damals für mich undenkbar und ewig weit weg gewesen. Sicherlich haben wir bei einigen meiner Schritte Diskussionen, manches wird aber doch glücklicherweise recht schnell akzeptiert. Es hat sich also für mich schon einiges getan, was mich sehr freut und glücklich macht.
Wichtig ist für mich, die Entscheidung zu treffen, was ich will. Das Ziel zu setzen, es in Teilschritte zu zerlegen, diese durchzuführen um Zwischenerfolge zu erzielen und schliesslich dahin zu kommen wo ich mich sehe, wie ich mich fühle und sein will.
Ob das alles nun Esoterik genannt werden soll oder es jemand aus diesem Grund ablehnt ist jedem selbst überlassen. Wichtig finde ich, dass ich erst mal herausfand wie ich "funktioniere". Was geht in meinem Gehirn vor? Wie verarbeitet es Informationen? Welche Suggestionen/Autosuggestionen wirkten bisher/früher und wirken derzeit von aussen auf mich ein? Was will ich an mich heranlassen? Was ausstrahlen und entsprechend anziehen? Das unser Gehirn bzw. das Unterbewusstsein die Worte "kein" und "nicht" falsch versteht. Selbstverständlich bin ich auch hier in diesem Forum um mein Resonanzfeld zu erweitern. Meine Erfahrungen und Wissen zu geben und um von den Erfahrungen der hier anwesenden zu lernen, was ich sehr schätze.
Sicherlich kann man z. B. die Autorin "Bärbel Mohr" als rein esoterisch bezeichnen. Dies würde ich aber kaum für die Autoren: "Bodo Schäfer, Dale Carnegie oder Napoleon Hill" so sehen. Die Aussagen sind jedoch ähnlich. Es geht um meine Glaubenssätze. Gedanken formen Materie. Ich bin und werde was ich denke.
Gerne können wir uns mal zu autogenem Training austauschen. Es ist mir zum Teil bekannt. Ich wende es gerade für kürzere Pausen an, habe mich aber sonst bisher kaum direkt diesbezüglich informiert.
LG Andrea-Yvette
die Bedenken der Ehefrauen hast Du mit "Flurschaden" und der dazu passenden Erklärung sehr gut beschrieben. Hier hilft nur miteinander zu reden sowie die gemeinsamen Erfahrungen Stück für Stück auszubauen.
Vor mehr als einem Jahr hatte ich weder Ohrstecker, noch bin ich komplett geschminkt mit meiner Frau essen gegangen. Die Vielzahl meiner als Mann getragenen weiblichen Schuhe ist in dieser Zeit ebenfalls enorm angestiegen. Die permanent sichtbaren Veränderungen meiner Wimpern und Augenbrauen. Ganz zu schweigen davon, so und mit ständig wechselnden Schals ins Büro zu gehen. In einer Boutique als Mann ein ärmelloses Wasserfalltop anzuprobieren, wie ich das vor drei Wochen tat, mit der Verkäuferin zu diskutieren und auch meine Frau um Ihre Meinung zu fragen wäre damals für mich undenkbar und ewig weit weg gewesen. Sicherlich haben wir bei einigen meiner Schritte Diskussionen, manches wird aber doch glücklicherweise recht schnell akzeptiert. Es hat sich also für mich schon einiges getan, was mich sehr freut und glücklich macht.
Wichtig ist für mich, die Entscheidung zu treffen, was ich will. Das Ziel zu setzen, es in Teilschritte zu zerlegen, diese durchzuführen um Zwischenerfolge zu erzielen und schliesslich dahin zu kommen wo ich mich sehe, wie ich mich fühle und sein will.
Ob das alles nun Esoterik genannt werden soll oder es jemand aus diesem Grund ablehnt ist jedem selbst überlassen. Wichtig finde ich, dass ich erst mal herausfand wie ich "funktioniere". Was geht in meinem Gehirn vor? Wie verarbeitet es Informationen? Welche Suggestionen/Autosuggestionen wirkten bisher/früher und wirken derzeit von aussen auf mich ein? Was will ich an mich heranlassen? Was ausstrahlen und entsprechend anziehen? Das unser Gehirn bzw. das Unterbewusstsein die Worte "kein" und "nicht" falsch versteht. Selbstverständlich bin ich auch hier in diesem Forum um mein Resonanzfeld zu erweitern. Meine Erfahrungen und Wissen zu geben und um von den Erfahrungen der hier anwesenden zu lernen, was ich sehr schätze.
Sicherlich kann man z. B. die Autorin "Bärbel Mohr" als rein esoterisch bezeichnen. Dies würde ich aber kaum für die Autoren: "Bodo Schäfer, Dale Carnegie oder Napoleon Hill" so sehen. Die Aussagen sind jedoch ähnlich. Es geht um meine Glaubenssätze. Gedanken formen Materie. Ich bin und werde was ich denke.
Gerne können wir uns mal zu autogenem Training austauschen. Es ist mir zum Teil bekannt. Ich wende es gerade für kürzere Pausen an, habe mich aber sonst bisher kaum direkt diesbezüglich informiert.
LG Andrea-Yvette
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conny
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Re: Androgynität als Lösung
hallo,Andrea-Yvette hat geschrieben:Hallo Conny,
ich glaube kaum, dass ich mich für andere als Mann mit androgynem Erscheinungsbild verbiege.
bitte das von mir gemeinte "verbiegen" nicht aus dem zusammenhang reissen.
es hiess:
"Wenn du stattdessen (anm.: statt komplett en femme) als feminin gekleideter Mann auftrittst, bist du "mit offenem Visier" unterwegs: du täuscht niemanden über deine Identität.."
meine antwort:
"...aber verbiegst dich für andere."
wenn ich rausgehe, dann nur "komplett" und wenn du dieses bedürfnis nicht hast, verbiegst du dich logischerweise auch nicht.
gruß
conny
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Re: Androgynität als Lösung
Hmm, seit gestern abend bin ich mir da nicht mehr so sicher, da ich eigentlich im Männermodus mit eher weiblicher Kleidung und etwas Makeup unterwegs war, aber dennoch teilweise mit den typischerweise der weiblichen Hemisphäre vorbehaltenen Verhaltensweisen seitens der männlichen bedacht wurde... Aber es ist vermutlich wie immer - die Grenzen der Zuordnung zu einem Geschlecht etc. sind individuell und fließend...conny hat geschrieben: es hiess:
"Wenn du stattdessen (anm.: statt komplett en femme) als feminin gekleideter Mann auftrittst, bist du "mit offenem Visier" unterwegs: du täuscht niemanden über deine Identität.."
LG,
*~Laura~*
P.S. Für mich "erschreckend" war in diesem Fall die Erkenntnis, daß anscheinend je weniger Aufwand man mit dem Passing betreib, desto weniger fällt man auf...was sicher auch wieder von Individuum zu Individuum allein aufgrund der Physiognomie verschieden ist.
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Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Hallo Conny,
irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung. Vielleicht dämmert's mir gleich. Wenn ich es richtig verstehe beziehst das "verbiegen" auf die Aussage der "Täuschung" von Anja.
Keinesfalls wollte ich hier irgendetwas aus dem Zusammenhang reissen oder durcheinander bringen. Mir geht es weniger um eine "Täuschung" als darum sein zu können, wie ich will.
Wie ich bereits schrieb will ich noch weiter gehen. Mache das für mich aber in kleineren Schritten, um es jeden Tag meines Lebens und wann immer ich will erleben zu können. Selbstverständlich hast Du dann mit Deiner Aussage des "verbiegens" Recht. Nur meine ich dass dies wohl jeder in den verschiedenen Rollen, welche im täglichen Leben übernommen werden tut.
Klar würde ich gerne auch komplett als Frau rausgehen und werde das auch noch tun. Nur geht es mir hier eben um die Gefühle, die Unterstützung und das Verständnis meiner Frau.
LG Andrea-Yvette
irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung. Vielleicht dämmert's mir gleich. Wenn ich es richtig verstehe beziehst das "verbiegen" auf die Aussage der "Täuschung" von Anja.
Keinesfalls wollte ich hier irgendetwas aus dem Zusammenhang reissen oder durcheinander bringen. Mir geht es weniger um eine "Täuschung" als darum sein zu können, wie ich will.
Wie ich bereits schrieb will ich noch weiter gehen. Mache das für mich aber in kleineren Schritten, um es jeden Tag meines Lebens und wann immer ich will erleben zu können. Selbstverständlich hast Du dann mit Deiner Aussage des "verbiegens" Recht. Nur meine ich dass dies wohl jeder in den verschiedenen Rollen, welche im täglichen Leben übernommen werden tut.
Klar würde ich gerne auch komplett als Frau rausgehen und werde das auch noch tun. Nur geht es mir hier eben um die Gefühle, die Unterstützung und das Verständnis meiner Frau.
LG Andrea-Yvette
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Re: Androgynität als Lösung
Hi Laura,
so ähnlich ging es mir auch schon. Ich fand es jedenfalls schön und sehr angenehm; war richtig glücklich. Und ich denke getäuscht oder enttäuscht war derjenige nicht
LG Andrea-Yvette
so ähnlich ging es mir auch schon. Ich fand es jedenfalls schön und sehr angenehm; war richtig glücklich. Und ich denke getäuscht oder enttäuscht war derjenige nicht
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Re: Androgynität als Lösung
bingo!Andrea-Yvette hat geschrieben:Hallo Conny,
irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung. Vielleicht dämmert's mir gleich. Wenn ich es richtig verstehe beziehst das "verbiegen" auf die Aussage der "Täuschung" von Anja.
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lg
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Re: Androgynität als Lösung
Also ich fasse mich Kurz ,,Keine Schubladen-denken-mehr"" nicht Frau, nicht Mann nicht dazwischen sondern das was mir selbst gefällt und ich mich drin wohlfühle, ohne Vorurteile.
Also hat Conchita W. dort was eröffnet was noch nicht vorbei ist . Also Daumen nach oben !!!
Ganz lieben Gruß aus dem Zwischenraum weder Frau, aber auch nicht ganzer Mann ???
Also hat Conchita W. dort was eröffnet was noch nicht vorbei ist . Also Daumen nach oben !!!
Ganz lieben Gruß aus dem Zwischenraum weder Frau, aber auch nicht ganzer Mann ???
Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
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conny
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Re: Androgynität als Lösung
z. zt. gibt es in leipzig eine ausstellung zu dem thema: "schamlos? sexualmoral im wandel".
in ihr kommt auch conchita wurst zu ehren mit dem zitat: "ich passe in keine schublade, ich brauche die ganze kommode".
in ihr kommt auch conchita wurst zu ehren mit dem zitat: "ich passe in keine schublade, ich brauche die ganze kommode".