ob eine Transsexualität vorliegt, merkt/spürt die Person meistens früher oder später selbst. Wenn der Unterschied zwischen innen und außen zu stark wird. ("Leidensdruck")
Der erste Schritt ist dann häufig, dass man/frau sich dazu bekennt (z.B. gegenüber guten Freunden, dem Ehepartner usw.).
Der Psychotherapeut wird informiert, wenn er dann überzeugt ist, bescheinigt er später seinen Eindruck.
Überprüfen oder eine eindeutige, nachprüfbare Diagnose erstellen, das kann er eigentlich nicht.
Anmerkung:
Vertrauten Personen gegenüber bezeichnete ich mich schon viele Jahre vor meinem CO als transsexuell.
Ich wollte es aber lange Zeit vor der Öffentlichkeit, besonders im Beruf (Schuldienst), aus nachvollziehbaren Gründen(!) geheim halten.
Liebe Grüße
Andrea
P.S. Wer sich dazu entschließt, kann auch gleich also ohne "Diagnose" NÄ/PÄ beim Amtsgericht beantragen. Die Gutachter werden dann vom Gericht zugewiesen.
Depression ist etwas anderes. Da kann eine Behandlung notwendig sein.
Aber das hat im Grunde überhaupt nix mit Transidentität zu tun. - Daher ist es bei TS durchaus wichtig, psychische Erkrankungen auszuschließen.