Je suis Charlie - # 3
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Anne-Mette
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Re: Je suis Charlie
@all (damit es nicht zu Missverständnissen kommt)
Moin,
Schade, dass durch Einstreuen unreflektierter "Zündungsworte", die (missverständliche) Antworten provozieren (sollen(?)), solche Diskussionen auf Ebenen gehievt werden, die keinen direkten Bezug mehr zur Eröffnung des Themas haben. Es mag Absicht sein, dann ein "Rechthaben" zu konstruieren und/oder dann in eine Diskussion zu kommen, in der es nur noch um die gegenseitigen "Missverständnisse" geht.
Ich hatte viele Beiträge so verstanden, dass eine persönliche Betroffenheit über die Morde in Paris ausgedrückt werden sollte.
Es ist sicherlich auch gut so, auf dieser persönlichen Ebene zu bleiben, da wir vom tatsächlichen Ablauf der Geschehnisse und deren Hintergründe keine direkte Kenntnis haben. Es wäre falsch, sich einseitig auf "Leitartikel" und Presseberichte zu verlassen.
Meine Solidaritätsbekundung bezieht sich auf die menschliche Ebene. Ich fühle mit den Getöteten und ihren Angehörigen - und als "auch so eine Art Herausgeberin" fühle ich mich berufen, meine Solidarität dem Magazin gegenüber auszudrücken.
Sonntägliche Grüße
Anne-Mette
Moin,
Schade, dass durch Einstreuen unreflektierter "Zündungsworte", die (missverständliche) Antworten provozieren (sollen(?)), solche Diskussionen auf Ebenen gehievt werden, die keinen direkten Bezug mehr zur Eröffnung des Themas haben. Es mag Absicht sein, dann ein "Rechthaben" zu konstruieren und/oder dann in eine Diskussion zu kommen, in der es nur noch um die gegenseitigen "Missverständnisse" geht.
Ich hatte viele Beiträge so verstanden, dass eine persönliche Betroffenheit über die Morde in Paris ausgedrückt werden sollte.
Es ist sicherlich auch gut so, auf dieser persönlichen Ebene zu bleiben, da wir vom tatsächlichen Ablauf der Geschehnisse und deren Hintergründe keine direkte Kenntnis haben. Es wäre falsch, sich einseitig auf "Leitartikel" und Presseberichte zu verlassen.
Meine Solidaritätsbekundung bezieht sich auf die menschliche Ebene. Ich fühle mit den Getöteten und ihren Angehörigen - und als "auch so eine Art Herausgeberin" fühle ich mich berufen, meine Solidarität dem Magazin gegenüber auszudrücken.
Sonntägliche Grüße
Anne-Mette
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Franka
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Re: Je suis Charlie
Nun solltest du aber auch nicht überreagieren.MartinaTrans hat geschrieben: ....
In diesem Sinne...unterzeichnet weiterhin jeden Dreck, von Leuten die ihr nicht kennt ...ach das machen die PEGIDA Anhänger ja auch anscheinend ..naja so weit seid ihr dann ja nicht voneinander entfernt
Wenn du dir die Seite anschaust, kann man sich sehr wohl informieren für wen und was man da unterschreibt.
https://www.campact.de/campact/ueber-campact/das-team/
Beim Thema Religion und Politik geht es ja immer hoch her hier Forum, da kann man wohl mit Argumenten wenig erreichen, jeder hat einfach seine persönliche Meinung und lässt sich davon wohl schwer abbringen, dennoch sollten wir dieses Thema sachlich behandeln.
LG Dahlia
Wir bekommen mit unserer Geburt das Leben geschenkt, doch viele von uns haben noch nicht einmal das Geschenkpapier abgemacht.
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Marielle
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Re: Je suis Charlie
Könnt ihr das bitte lassen? Es gab und gibt genug andere Gelegenheiten sich hier in der Debatte, oder auch draussen, zu engagieren.
Ein paar Irre, Wahnsinnige, Widerliche, Ekelhafte haben sich von den fundamentalsten Werten der Menschlichkeit getrennt und Menschen ermordet.
Ich bin Charlie!
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As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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ab08
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Re: Je suis Charlie
Persönliche Anmerkung:
Aufgrund des Alters und der dortigen, im Lehrberuf tätigen, Verwandschaft kenne ich Paris. Ende der 60er Jahre, auch 68, verbrachte viel Zeit im Quartier Latin, da ich im 14. wohnte. Seitdem war ich fast jedes Jahr einige Tage in Paris. Die respektlosen Karikaturen in Charlie Hebdo begleiteten mich und ich mochte sie. Daniel Cohn-Bendit, der fünf Jahre älter ist, gab ein Interview in der Taz http://www.taz.de/!152559/ das die Bedeutung, die Charlie Hebdo für uns hat, gut verdeutlicht.
"Liberté, Égalité, Fraternité" sind mir wichtig, das schrieb ich hier mehrfach...
Was mich aber nachdenklich macht, ist der Hype, der um das schlimme Attentat inzwischen entstand...
Nix für ungut, liebe Grüße
Andrea
Aufgrund des Alters und der dortigen, im Lehrberuf tätigen, Verwandschaft kenne ich Paris. Ende der 60er Jahre, auch 68, verbrachte viel Zeit im Quartier Latin, da ich im 14. wohnte. Seitdem war ich fast jedes Jahr einige Tage in Paris. Die respektlosen Karikaturen in Charlie Hebdo begleiteten mich und ich mochte sie. Daniel Cohn-Bendit, der fünf Jahre älter ist, gab ein Interview in der Taz http://www.taz.de/!152559/ das die Bedeutung, die Charlie Hebdo für uns hat, gut verdeutlicht.
"Liberté, Égalité, Fraternité" sind mir wichtig, das schrieb ich hier mehrfach...
Was mich aber nachdenklich macht, ist der Hype, der um das schlimme Attentat inzwischen entstand...
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FÜR: Respekt, Menschenrechte und eine gelebte, demokratische Zivilgesellschaft, die Minderheiten schützt
ERGO: Umfassende Bildung für alle, effektive Regeln in Alltag und Netz, eine gut ausgestattete Polizei/Justiz
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ab08
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Re: Je suis Charlie
Danke liebe Daenerys, für den Kommentar von Stefan Niggemeier!
Auch wenn ich die Karikatur anders bewerte, da für mich auch eine Karikatur, die erkennbar eine Absicht verfolgt, erlaubt sein muss.
Aber der Kommentar regt zum Nachdenken an und für eine differenzierte Betrachtungsweise bin ich immer zu haben.
Deshalb mochte ich Charlie Hebdo --> Da bekam jeder/jede sein Fett weg. --> Daniel Cohn-Bendit machte da keine Ausnahme.
Wie beim traditionellen Derblecken auf dem Nockherberg hier in Bayern, da ist beleidigt, wer nicht genannt wird.
Auch wenn ich die Karikatur anders bewerte, da für mich auch eine Karikatur, die erkennbar eine Absicht verfolgt, erlaubt sein muss.
Aber der Kommentar regt zum Nachdenken an und für eine differenzierte Betrachtungsweise bin ich immer zu haben.
Deshalb mochte ich Charlie Hebdo --> Da bekam jeder/jede sein Fett weg. --> Daniel Cohn-Bendit machte da keine Ausnahme.
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Anke
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Re: Je suis Charlie
Hallo,Anne-Mette hat geschrieben: Ich hatte viele Beiträge so verstanden, dass eine persönliche Betroffenheit über die Morde in Paris ausgedrückt werden sollte.
...
Meine Solidaritätsbekundung bezieht sich auf die menschliche Ebene. Ich fühle mit den Getöteten und ihren Angehörigen - und als "auch so eine Art Herausgeberin" fühle ich mich berufen, meine Solidarität dem Magazin gegenüber auszudrücken.
so empfinde ich das auch. Ich bin betroffen, dass hier Menschen ermordet wurden und weil dies ein Versuch war, die Meinungsfreiheit anzugreifen.
Egal wie jemand zu den Zeichnungen von Charlie Hebdo steht, solch eine Tat ist durch nichts zu rechtfertigen.
Meinungsfreihei ist schwierig, unbequem und manchmal schießen die, die sie nutzen auch mal über das Ziel hinaus. Aber eine offene und demokratische Gesellschaft kann das aushalten.
In diesem Sinn: Je suis Charlie!
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
https://www.transcuisine.com
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCQc7XaiWBuzchBQTnGRv80g
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*~Laura~*
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Re: Je suis Charlie
Je suis Charlie (im eigentlich intendierten Sinne...), da mir u.a. eine gute Satire, die sich eben nicht einschränken läßt, wichtig ist, um Inhalte transportieren zu können, was auf anderem Wege nicht oder nur schwer möglich wäre. Denn Satire gibt Denkanstösse, die auch manchmal unter die Gürtellinie des einen oder anderen gehen können (und in meinen Augen auch müssen), hält dazu an, den eigenen Gehirnskasten mal wieder zu benutzen. Das dabei eben auch manchmal Gefühle Einzelner verletzt werden, ist nicht schön, im Geiste der Sache an sich muß meiner Meinung nach dieser Kollateralschaden aber als hinnehmbar betrachtet werden können.
Im übrigen eine Religion (ziemlich egal, welche) als Rechtfertigung für Greueltaten heranzuziehen, zeigt in meinen Augen nur, daß man diese nicht verstanden hat: untersucht man mal die zentralen, abstrakten Aspekte einer x-beliebigen, modernen Weltreligion, wird man feststellen, daß die sich gar nicht wirklich in Bezug auf moralische Ansprüche unterscheiden...
VG,
*~Laura~*
P.S. Ich möchte in diesen Tagen echt kein gläubiger (und nach meinem Verständnis des Islam nach damit friedfertiger) Moslem sein...
Im übrigen eine Religion (ziemlich egal, welche) als Rechtfertigung für Greueltaten heranzuziehen, zeigt in meinen Augen nur, daß man diese nicht verstanden hat: untersucht man mal die zentralen, abstrakten Aspekte einer x-beliebigen, modernen Weltreligion, wird man feststellen, daß die sich gar nicht wirklich in Bezug auf moralische Ansprüche unterscheiden...
Beleidungen sind immer mehr oder weniger subjektiv - zur freien Meinungsäußerung gehört dann auch, daß ich diese Tatsache kundtun darf. Genauso übrigens, wie ich Sachen, die mir nicht gefallen, ignorieren darf.MartinaTrans hat geschrieben:Beleidgung ...ist es aber in meinen Augen nicht und auch nicht in vielen anderer , denn andere und ich Leben nicht nach dem Islamlilijana hat geschrieben:Guten Morgen,
ich bedauere sehr was da in Frankreich passiert ist.
Alle schreien nach freier Meinungsäußerung in einer Demokratie. Aber gehört zu freier Meinungsäußerung dazu das ich andere beleidigen darf?
Das würde ja sonst auch heißen, dass alles was mir nicht gefällt eine Beledigung ist und du damit nicht sagen darfst !![]()
Wenn Du katholisch bist, solltest auch Du den Inhalt der 10 Gebote kennen - auch da gibt es ein Bildnisverbot u.a. von Gott...Ich bin katholisch und nun ?Im Islam ist es nunmal so, das Gott, Propheten oder Engel nicht abgebildet werden dürfen.
Was habe ich mit dem Islam zu tun, der MIR gar nichts vernieten darf auch nicht das ich ein Kopftuch oder Burka tragen soll/muss
VG,
*~Laura~*
P.S. Ich möchte in diesen Tagen echt kein gläubiger (und nach meinem Verständnis des Islam nach damit friedfertiger) Moslem sein...
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Ulrike-Marisa
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Re: Je suis Charlie
Moin zusammen,
...unabhängig davon was sonst so gesagt wurde, täte ich der Meinig des Dalai Lama zustimmen. Religionen in fanatistischer Ausübung haben in der Geschichte wenig gutes für die Menschen gebracht - siehe Kreuzzüge und Heiliger Krieg etc.; da haben die wenigsten gewonnen und ganz viele verloren.
Kämpfen wir für die Freiheit - vive l`Europe et vive le Monde - und stehen wir dafür ein.
ich bin Ulrike-Marisa mit meinem Leben ,wünschen und Fehlern...
wir alle sollten Charlie Hebdo sein und dazu stehen im Namen der Freiheit
...unabhängig davon was sonst so gesagt wurde, täte ich der Meinig des Dalai Lama zustimmen. Religionen in fanatistischer Ausübung haben in der Geschichte wenig gutes für die Menschen gebracht - siehe Kreuzzüge und Heiliger Krieg etc.; da haben die wenigsten gewonnen und ganz viele verloren.
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lilijana
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Re: Je suis Charlie
Ich habe nichts gegen Satire.*~Laura~* hat geschrieben:Je suis Charlie (im eigentlich intendierten Sinne...), da mir u.a. eine gute Satire, die sich eben nicht einschränken läßt, wichtig ist, um Inhalte transportieren zu können, was auf anderem Wege nicht oder nur schwer möglich wäre. Denn Satire gibt Denkanstösse, die auch manchmal unter die Gürtellinie des einen oder anderen gehen können (und in meinen Augen auch müssen), hält dazu an, den eigenen Gehirnskasten mal wieder zu benutzen. Das dabei eben auch manchmal Gefühle Einzelner verletzt werden, ist nicht schön, im Geiste der Sache an sich muß meiner Meinung nach dieser Kollateralschaden aber als hinnehmbar betrachtet werden können.
Im übrigen eine Religion (ziemlich egal, welche) als Rechtfertigung für Greueltaten heranzuziehen, zeigt in meinen Augen nur, daß man diese nicht verstanden hat: untersucht man mal die zentralen, abstrakten Aspekte einer x-beliebigen, modernen Weltreligion, wird man feststellen, daß die sich gar nicht wirklich in Bezug auf moralische Ansprüche unterscheiden...
Da stelle ich mir gerade die Frage, welche 10 Gebote ich denn gelernt habe? Welches Gebot wäre das denn? Und warum habe ich bei meinem letzten Kirchenbesuch eine Abbildung von Jesus gesehen? War vielleicht nur eine Erscheinung.*~Laura~* hat geschrieben: Wenn Du katholisch bist, solltest auch Du den Inhalt der 10 Gebote kennen - auch da gibt es ein Bildnisverbot u.a. von Gott...
Viele liebe Grüße Lilijana
Manche Menschen brauchen lange, bis sie geboren wurden.
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*~Laura~*
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Re: Je suis Charlie
"Du sollst dir kein Bildnis machen, keinerlei Gleichnis, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der Erde ist." (2. Buch Moses) Aber Du hast vermutlich die im katholischen Katechismus im Kopf: da fällt das 2. Gebot weg und das letzte wird in 2 aufgespalten, damit's wieder 10 sind...lilijana hat geschrieben:Da stelle ich mir gerade die Frage, welche 10 Gebote ich denn gelernt habe? Welches Gebot wäre das denn? Und warum habe ich bei meinem letzten Kirchenbesuch eine Abbildung von Jesus gesehen? War vielleicht nur eine Erscheinung.*~Laura~* hat geschrieben: Wenn Du katholisch bist, solltest auch Du den Inhalt der 10 Gebote kennen - auch da gibt es ein Bildnisverbot u.a. von Gott...
Viele liebe Grüße Lilijana
LG,
*~Laura~*
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sascha
Re: Je suis Charlie
Hallo,
all die bisherigen Kommentare und Schuldzuweisungen bilden nur die Spitze des Eisberges ab und verfälschen die wahren Ursachen zur Lage auf dieser Welt.
Jahrhundertelang hat die "Westliche Zivilisation" all diese Völker, die uns jetzt bedrohlich erscheinen mit Gewalt unterdrückt, ausgebeutet, dumm gehalten und hat versucht ihnen "westliche Werte" aufzudrücken und anstatt den Fehler endlich mal einzusehen und diesen Völkern ein anständiges Leben in ihren eigenen Ländern zu ermöglichen, werden diese stattdessen mit "intelligenten Waffen" zerbombt und aufeinander gehetzt (Weil nach wie vor wirtschaftliche Interessen dahinter stehen?)
Ich sehe es also nur als legitim, wenn sich diese Menschen endlich mal wehren und das Chaos auch mal an die Verursacher zurückgeben, selbst wenn es "Unschuldige" trifft. Doch unschuldig ist keiner von uns, denn jeder hat schon mal irgendetwas konsumiert, was zu Lasten der Unterdrückten ging.
Was die Menschheit allgemein betrifft, so sehe ich es wie Michael Schmidt-Salomon:
Zitat: "Während sich aus der individuellen Beschränktheit der Ameisen eine kollektive Intelligenz ergibt, resultiert aus der individuellen Intelligenz der Menschen eine kollektive Beschränktheit: Erst gemeinsam sind wir richtig doof!
Beispiele dafür gibt es genug: Konsumwahn, Schnäppchenjagd, Freibier, Komasaufen, aber auch Vereine, Fussballclubs, Politische Parteien, linke/rechte Gruppierungen, Religionsgemeinschaften alle Couleur u.s.w.
Abschliessen möchte ich mit einem Zitat von Charles de Montesquieu, wie man vom Westen verdummte Menschen mittels des Koran schnell und erfolgreich radikalisiert:
Zitat: "Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil da keine ist, die ihr den Rang streitig machen könnte."
Cui bono?
lg. Sascha
all die bisherigen Kommentare und Schuldzuweisungen bilden nur die Spitze des Eisberges ab und verfälschen die wahren Ursachen zur Lage auf dieser Welt.
Jahrhundertelang hat die "Westliche Zivilisation" all diese Völker, die uns jetzt bedrohlich erscheinen mit Gewalt unterdrückt, ausgebeutet, dumm gehalten und hat versucht ihnen "westliche Werte" aufzudrücken und anstatt den Fehler endlich mal einzusehen und diesen Völkern ein anständiges Leben in ihren eigenen Ländern zu ermöglichen, werden diese stattdessen mit "intelligenten Waffen" zerbombt und aufeinander gehetzt (Weil nach wie vor wirtschaftliche Interessen dahinter stehen?)
Ich sehe es also nur als legitim, wenn sich diese Menschen endlich mal wehren und das Chaos auch mal an die Verursacher zurückgeben, selbst wenn es "Unschuldige" trifft. Doch unschuldig ist keiner von uns, denn jeder hat schon mal irgendetwas konsumiert, was zu Lasten der Unterdrückten ging.
Was die Menschheit allgemein betrifft, so sehe ich es wie Michael Schmidt-Salomon:
Zitat: "Während sich aus der individuellen Beschränktheit der Ameisen eine kollektive Intelligenz ergibt, resultiert aus der individuellen Intelligenz der Menschen eine kollektive Beschränktheit: Erst gemeinsam sind wir richtig doof!
Beispiele dafür gibt es genug: Konsumwahn, Schnäppchenjagd, Freibier, Komasaufen, aber auch Vereine, Fussballclubs, Politische Parteien, linke/rechte Gruppierungen, Religionsgemeinschaften alle Couleur u.s.w.
Abschliessen möchte ich mit einem Zitat von Charles de Montesquieu, wie man vom Westen verdummte Menschen mittels des Koran schnell und erfolgreich radikalisiert:
Zitat: "Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil da keine ist, die ihr den Rang streitig machen könnte."
Cui bono?
lg. Sascha
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Olivia
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Re: Je suis Charlie
Hallo,
Charlie Hebdo hatte vor dem Anschlag eine Auflage von 60.000 Stück - davon wurden aber nur 30.000 verkauft. Es haben also 30.000 Menschen die Zeitschrift gelesen.
Nach dem Anschlag wurden von Charlie Hebdo 3.000.000 Exemplare verkauft - und die werden vermutlich alle gelesen. Durch den Anschlag hat sich die Anzahl der Menschen, die diese Zeitschrift lesen, um den Faktor 100 erhöht. Das nenne ich einen Sieg!!
P.S. Es werden angeblich mindestens 2.000.000 Exemplare in einer Folgeauflage nachgedruckt - der Erfolg wird also zunehmen.
Was lernt uns das? Trotz der Hetze gegen die neu erschienene Ausgabe (da ist ja schon wieder der Prophet abgebildet, der ist doch heilig und das darf man nicht...) ist Meinungs-, Religions- und Pressefreiheit nicht zu unterdrücken. Und mit Religionsfreiheit meine ich neben der Freiheit, mir meine Religion selbst aussuchen zu können vor allem auch die Möglichkeit, mich frei von Religion zu machen!
Liebe Grüße von Olivia
(Die Satire darf alles.)
Charlie Hebdo hatte vor dem Anschlag eine Auflage von 60.000 Stück - davon wurden aber nur 30.000 verkauft. Es haben also 30.000 Menschen die Zeitschrift gelesen.
Nach dem Anschlag wurden von Charlie Hebdo 3.000.000 Exemplare verkauft - und die werden vermutlich alle gelesen. Durch den Anschlag hat sich die Anzahl der Menschen, die diese Zeitschrift lesen, um den Faktor 100 erhöht. Das nenne ich einen Sieg!!
P.S. Es werden angeblich mindestens 2.000.000 Exemplare in einer Folgeauflage nachgedruckt - der Erfolg wird also zunehmen.
Was lernt uns das? Trotz der Hetze gegen die neu erschienene Ausgabe (da ist ja schon wieder der Prophet abgebildet, der ist doch heilig und das darf man nicht...) ist Meinungs-, Religions- und Pressefreiheit nicht zu unterdrücken. Und mit Religionsfreiheit meine ich neben der Freiheit, mir meine Religion selbst aussuchen zu können vor allem auch die Möglichkeit, mich frei von Religion zu machen!
Liebe Grüße von Olivia
(Die Satire darf alles.)
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Nicoletta
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Re: Je suis Charlie
Auf Olivias Zahlen ist man ja direkt versucht, mit Sascha "cui bono" zu fragen. Erstaunlich, dass noch keine Verschwörungstheoretiker aufgetreten sind, die das Attentat als von den Opfern inszeniert gedeutet haben zwecks Steigerung des Umsatzes. Ist das jetzt Satire oder eher geschmacklos?
Laura hat das Alte Testament richtig zitiert, aber vergessen wir bitte nicht, dass das ein Buch der Juden ist. Christen haben das Bilderverbot in ihrer Geschichte selten übernommen (Ausnahmen die Ikonoklasten im 8. Jahrhundert und gewisse protestantische Bilderstürmer). Im Islam gilt das Bilderverbot aber, und zwar ganz im alttestamentlichen Sinne. Nicht nur Gott ist bildlich nicht darstellbar, nicht nur der Prophet darf nicht abgebildet werden, auch kein anderer Mensch. Ich weiß nicht, seit wann oder wie begründet wird, dass Fotografien akzeptiert werden. Das alttestamentliche Gebot geht ja sogar noch weiter und verbietet die Abbildung von allem, was Odem hat. Die orthodoxe Kirche gestattet bildliche Darstellungen von Heiligen nur in zweidimensionaler Form (Spiegelung der transzendenten Realität im Sinne Platons, diese Ikonentheologie ist von Johannes von Damaskus am Hofe der umayyadischen Kalifen entwickelt worden). Im Westen hat man die Bilder nie richtig reflektiert und knüpft eigentlich an das römische Erbe mit seinen Götterbildern an. Die Einstellung zu Bildern ist also durchaus verschieden im Judentum, im Islam, im westlichen und im östlichen Christentum, und die atheistische Welt ist in dieser Hinsicht oft gleich völlig schamlos. Das Schibboleth kann eigentlich nur sein, ob Menschen in ihren tiefsten Empfindungen verletzt werden. Ich bin überzeugt, dass kein Muslim mit Attentaten reagieren würde, weil der Prophet, abgebildet wurde, solange es in würdiger Form geschieht. Es ist die Scham- und Geschmacklosigkeit der Darstellung, die verletzt, und wenn diese Zeitschrift nach dem Attentat noch eins daraufsetzt und damit auch noch ein gutes Geschäft macht, muss man kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das Folgen haben wird, nur sicher nicht die erwünschten. Öl ins Feuer zu gießen ist sicher das Dümmste, was man machen konnte.
Nicoletta
Laura hat das Alte Testament richtig zitiert, aber vergessen wir bitte nicht, dass das ein Buch der Juden ist. Christen haben das Bilderverbot in ihrer Geschichte selten übernommen (Ausnahmen die Ikonoklasten im 8. Jahrhundert und gewisse protestantische Bilderstürmer). Im Islam gilt das Bilderverbot aber, und zwar ganz im alttestamentlichen Sinne. Nicht nur Gott ist bildlich nicht darstellbar, nicht nur der Prophet darf nicht abgebildet werden, auch kein anderer Mensch. Ich weiß nicht, seit wann oder wie begründet wird, dass Fotografien akzeptiert werden. Das alttestamentliche Gebot geht ja sogar noch weiter und verbietet die Abbildung von allem, was Odem hat. Die orthodoxe Kirche gestattet bildliche Darstellungen von Heiligen nur in zweidimensionaler Form (Spiegelung der transzendenten Realität im Sinne Platons, diese Ikonentheologie ist von Johannes von Damaskus am Hofe der umayyadischen Kalifen entwickelt worden). Im Westen hat man die Bilder nie richtig reflektiert und knüpft eigentlich an das römische Erbe mit seinen Götterbildern an. Die Einstellung zu Bildern ist also durchaus verschieden im Judentum, im Islam, im westlichen und im östlichen Christentum, und die atheistische Welt ist in dieser Hinsicht oft gleich völlig schamlos. Das Schibboleth kann eigentlich nur sein, ob Menschen in ihren tiefsten Empfindungen verletzt werden. Ich bin überzeugt, dass kein Muslim mit Attentaten reagieren würde, weil der Prophet, abgebildet wurde, solange es in würdiger Form geschieht. Es ist die Scham- und Geschmacklosigkeit der Darstellung, die verletzt, und wenn diese Zeitschrift nach dem Attentat noch eins daraufsetzt und damit auch noch ein gutes Geschäft macht, muss man kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass das Folgen haben wird, nur sicher nicht die erwünschten. Öl ins Feuer zu gießen ist sicher das Dümmste, was man machen konnte.
Nicoletta
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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Lina
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Re: Je suis Charlie
*~Laura~* hat geschrieben:"Du sollst dir kein Bildnis machen, keinerlei Gleichnis, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, noch des, das im Wasser unter der Erde ist." (2. Buch Moses) Aber Du hast vermutlich die im katholischen Katechismus im Kopf: da fällt das 2. Gebot weg und das letzte wird in 2 aufgespalten, damit's wieder 10 sind...lilijana hat geschrieben:Da stelle ich mir gerade die Frage, welche 10 Gebote ich denn gelernt habe? Welches Gebot wäre das denn? Und warum habe ich bei meinem letzten Kirchenbesuch eine Abbildung von Jesus gesehen? War vielleicht nur eine Erscheinung.*~Laura~* hat geschrieben: Wenn Du katholisch bist, solltest auch Du den Inhalt der 10 Gebote kennen - auch da gibt es ein Bildnisverbot u.a. von Gott...
Viele liebe Grüße Lilijana
LG,
*~Laura~*
Das hat mich schon immer gewundert: Wie können Leute darauf pochen, das wäre alles heilig weil es "Gottes Wort" wäre - und dann wird der Text ständig von irngendwelchen völlig unbekannten Redakteuren geändert? Oder gibt es sowohl Profeten wie auch Korrektur-Profeten oder Redaktions-Profeten?
Und letztendlich haben DIE zehn Gebote auch verschwindend wenig mit denen zu tun, die Moses angeblich vom Berg runter brachte. Ich glaube auch, die wollen niemand - außer einige jüdische West-Bank Siedler - haben.
Aber glauben soll man weil es "Gottes Wort" sei. Super!
Wenn die es ändern dürfen, darf ich auch.
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lilijana
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Re: Je suis Charlie
Hallo
Wie soll man das denn verstehen? Sollen alle die damit nicht einverstanden sind ihren Glauben wechseln? So das es wieder konform mit ihrem Glauben wird?
Wie soll man das denn verstehen? Sollen alle die damit nicht einverstanden sind ihren Glauben wechseln? So das es wieder konform mit ihrem Glauben wird?
Viele liebe Grüße LilijanaOlivia hat geschrieben: ... Und mit Religionsfreiheit meine ich neben der Freiheit, mir meine Religion selbst aussuchen zu können vor allem auch die Möglichkeit, mich frei von Religion zu machen!
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