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Danke Aria für den verlinkten "Stern"-Artikel. Er ist in der Tat sehr instruktiv, trotz einiger Vorbehalte meinerseits. Und die betreffen vor allem den nachfolgenden Punkt.
Schlug das Pendel früher in die Richtung, alles Unangepasste als "krank" zu empfinden und zu bezeichnen, schwingt es heute in die Gegenrichtung: Heute darf nichts mehr "krank" sein, oder zumindest kaum etwas:
All diese Erklärungsversuche sind nicht belegt und gelten inzwischen als überholt. Sie gehen an der Tatsache vorbei, dass die große Mehrheit der Cross-Dresser eben nicht psychisch gestört ist. Sie sind gesunde, kontaktfreudige und zufriedene Menschen.
Entschuldigung, aber hier muss ich dreimal herzhaft lachen.
Ich halte, immer auf meine eigene Person bezogen, folgende angeblich "überholte" Erklärungsversuche für höchst aktuell und keineswegs überholt:
1. Der Transvestit versucht, da er als Mann sich nicht an eine Frau herantraut, die Frau selbst darzustellen. Er kleidet sich als Frau und ist so (biologischer) Mann und Frau in einer Person, ideal für schwer kontaktgestörte Persönlichkeiten, denn so können sie die Mühen und Enttäuschungen, eine reale Frau zu finden, umgehen. Man hat eine Frau, die man bei Bedarf in die Ecke stellen und bei Bedarf wieder aus der Ecke hervorholen kann.
2. Der Transvestit hat heimliche homosexuelle Anlagen, die er nicht wahrhaben und ausleben kann. Er traut sich nicht als Mann an einen anderen Mann heran. Also nimmt er den Umweg über die Frau. Er kleidet sich als Frau, die für einen heterosexuellen Mann attraktiv sein muss. Je attraktiver die Frau, je kürzer der Rock, je wohlgestalteter die Beine in der Strumpfhose, je größer und geiler sich der Busen wölbt, umso attraktiver für den heterosexuellen Mann. Der Transvestit sieht sich selbst als Frau durch die Brille eines heterosexuellen Mannes.
Bei mir gab es eine Besonderheit: Ich brauchte mich erst gar nicht als Frau zu kleiden. Ich nahm mir beispielsweise eine attraktive Kellnerin oder ein Model, das Reklame für Reizwäsche machte, und identifizierte mich mit ihm: So wurde ich als sexy Reizwäsche-Model in meiner Phantasie für heterosexuelle Männer attraktiv. Mehr noch, da Weiblichkeit für Hetero-Männer attraktiv ist, Brüste aber für Weiblichkeit stehen, entwickelte ich die Gleichung: große Brüste gleich weiblich, noch größere Brüste gleich noch weiblicher, unvorstellbare Riesen-Titten als die Super-Weiblichkeit. Also fixierte ich mich auf solche Atombusen...
Lukretia hat geschrieben:... Denn wenn wir diesen Kasten öffnen, dann entspringt daraus auch der böse Geist "Hass auf die Frauen", der mir nicht fremd war und den ich überwinde, indem ich mich nun auch aus nicht-sexuellen Gründen mit Frauenkleidung ausstaffiere....
Sehe ich es richtig, dass dieses Gefühl des Hasses/Neid gegenüber Frauen geringer wird bzw. verschwindet, wenn Du es Frauen gleich tust, und so in die Öffentlichkeit gehst?
Kann es auch sein, dass direkt nach dem Orgasmus das Gefühl des Hasses/Neides auf Frauen auch verschwunden ist? Dieses nach kurzer Zeit sich aber wieder verstärkt?
Würde mich sehr interessieren....
Als Antwort auf Biene: Es besteht/bestand bei mir grundsätzlich ein Neid und auch ein Hass auf Frauen, neben der unglaublichen, fast schon krankhaften Faszination für Frauen (das ist Borderline, beide Seiten sind in einer Person vereint). Ich habe das Gefühl, seitdem ich neuerdings Damenwäsche unter der Männerkleidung trage und nachts in Damennachthemden und -Pyjamas schlafe, ist mein versteckter Hass und auch mein Neid auf Frauen verschwunden.
Ich fühlte mich früher nach dem Orgasmus, wenn ich mich in Damenwäsche befriedigt hatte, schuldig und unwert, heute erleichtert und befreit. Ich habe für eine kurze Zeit die Rolle der Frau gespielt, die ich in sexueller Hinsicht gerne wäre.
Ich fühle mich, wenn ich mich im Spiegel betrachte, für Augenblicke wirklich als Frau und verspüre keinen Hass und Neid auf Frauen. Eher im Gegenteil: Im Alltagstrott bilden sich wieder Neidgefühle, bis zum nächsten Orgasmus. Das heißt, früher war das so. Heute haben sich die Neid- und Hassgefühle ja zurückgebildet.
Lukretia hat geschrieben:
Ich fühlte mich früher nach dem Orgasmus, wenn ich mich in Damenwäsche befriedigt hatte, schuldig und unwert, heute erleichtert und befreit.
also direkt nach dem Orgasmus war somit der sexuelle Drang und die Vorliebe für die Damenwäsche verschwunden...hast sie vermutlich auch sofort ausgezogen, oder? Zu dem Zeitpunkt konntest Du wahrscheinlich auch gar nicht mehr verstehen, was so toll dran ist, oder? Neid und unerfüllte Vorliebe / sexueller Drang hängen offenbar zusammen. Wenn die Vorliebe für die Wäsche verschwunden war, war vermutlich auch der Neid nicht mehr präsent. Du fühltest dich früher schuldig und unwert (heute erleichtert), der belastende Drang war/ist verschwunden...zumindest für eine kurze Zeit.
richtig verstanden?
Jetzt wäre die Frage, was ist Ursache, was Wirkung?
Meine Hypothese: unerfüllte Vorliebe für schöne Wäsche -> Neid/Hass auf Frauen -> sexuelles Abreagieren/Kompensation usw.
An Biene: Ich habe die Wäsche nach dem Orgasmus blitzartig ausgezogen. Sie war plötzlich entwertet und zu nichts mehr gut. Ich hätte sie am liebsten fortgeworfen, aber ich wusste, dass ich damit meinen Drang nicht fortwerfen konnte.
Über die genauen Mechanismen, die da in mir abgelaufen sind, bin ich mir aber noch nicht im Klaren. Ich kann daher nicht viel dazu sagen. Ich weiß nur, dass ich früher schwere Schuldgefühle hatte, vor allem wenn ich es geschafft hatte, längere Zeit enthaltsam zu leben.
Möglicherweise habe ich auch Frauen gehasst, weil ich auf diese Art gezwungen war, sie nachzuahmen, was mir so viele Schuldgefühle verursachte.
Über Ursache und Wirkung lässt sich viel spekulieren. Ich vermute, dass die Ursache darin lag, dass ich nicht fähig war und mich nicht traute, so zu leben wie ich eigentlich hätte leben müssen. Anstatt als Frau zu leben und mir einen Kerl zu suchen, flüchtete ich in solche schuldbeladenen Rituale. Die eigentliche Schuld lag also darin, dass ich mich nicht aus dem mir aufgepfropftem männlichen Klischee befreien konnte.
schwieriges Thema, und letztendlich ist es doch bei jedem etwas anders trotz Parallelen. Deswegen wäre es auch nicht gut, Ratschläge zu geben.
Jeder kann eben nur für sich sprechen.
Manche gehen den Weg, das Geschlecht zu wechseln, in der Hoffnung, dass alles gut wird, wenn sie sich den gesellschaftlichen Erwartungen betr. Geschlechterrolle anpassen. Es mag jeder sehen wie er es will. Für den einen ist es der richtige Weg, für den anderen vielleicht nicht.
Mir ist klar, dass von frühester Kindheit einem suggeriert wird, dass Frauen (von Natur aus!) diejenigen sind, die verführerisch sind, die jenigen, die umworben werden, die sich schminken, feine Wäsche tragen, körperbetont sind, das schöne Geschlecht sind, die verletzlich sein dürfen usw. Mittlerweile versuchen zwar viele Frauen sich von diesen Erwartungen frei zu machen, aber dennoch bleibt es den Männern scheinbar verwehrt. Ich bin allerdings überzeugt, dass diese Attribute im Grunde nichts mit Weiblichkeit zu tun haben. Nur in der heutigen Zeit wird es mit Weiblichkeit verbunden.
Verwirkliche dich einfach, und trage als Mann einfach das was du willst...so einfach ist es aber auch nicht. Es besteht die Gefahr der Ausgrenzung und des Verlustes.
Man fühlt sich etwas wie in einer Zwickmühle.
Zuletzt geändert von biene38 am Mo 8. Dez 2014, 08:43, insgesamt 1-mal geändert.
@1. Der Transvestit versucht, da er als Mann sich nicht an eine Frau herantraut, die Frau selbst darzustellen. ....
2. Der Transvestit hat heimliche homosexuelle Anlagen, die er nicht wahrhaben und ausleben kann. Er traut sich nicht als Mann an einen ...
Das mag ja für dich so sein - genau deshalb habe ich auch die Fragen gestellt, die du nur teilweise kommentiert hast, wahrscheinlich aber nicht für dich selbst beantwortet.
Darüber hinaus ist das, was du da als universelle Wahrheit darstellst also solche total daneben. Wie kommst du darauf, dass eine T-Frau sich nicht an Frauen ran traut? Worauf basierst du die Annahme, außer vielleicht, dass es für dich so ist? Bei mir ist es definitiv nicht der Fall. Im Gegenteil. Frauen mögen mich auch als T. Im traditionellen Männerverpackung tun die auch, aber es sind dann meist Frauen, mit denen ich nichts anfangen kann. Das ist auch kein Wunder, denn ich mag mich selbst nicht so. Ich weiß auch, dass ich hier keine Ausnahme bin.
Und was ist denn das für einen altmodischen Quatsch mit den heimlichen homosexuellen Veranlagungen? Da ist doch nichts, was dafür spricht, dies wäre ein Phänomen was isoliert mit T zu tun hätte. Ich wüsste nicht mal, dass es jemand genau untersucht hätte. Sicher ist aber schon, dass sehr, sehr viele Männer die weder offenkundig T noch in irgend einer Art Fetischisten tierische Angst vor dem Persönlichkeitsanteil von ihnen, der auf Männer steht. Persönlich glaube ich eher, das T bereit ist zu ihrer Bi-Sexualität zu stehen als Männer im Allgemeinen. Les dir Mal die Profile von Kontaktforen u.ä. durch und zähle mal zusammen vieviele phys.männliche Pesonen sich als bi definieren - und dann vieviele von ihnen T sind.
Und warum sollten T - heimlich oder nicht heimlich - ihre homosexuelle Veranlagung nciht ausleben können? Oder sich nicht an Männern herantrauen? Ich zumindest habe kein Problem damit. Gut, es ist lange her, dass ich mit einem Mann Sex hatte, wo ich nicht en femme war. Aber warum sollte ich dabei nicht auch en femme sein? Ich mag mich selbst so. Wenn ich mich selbst mag und wohl fühle, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass andere es auch tun. Außerdem gefällt mir mein Part der Rollenstereotype, die sich daraus ergeben. Daran ändere ich doch nichts, nur um eine Theorie zu widerlegen oder beweisen.
Ich hatte ja gesagt, du hängst offensichtlich sehr in irgendwelche stark polarisierten Grundannahmen, darüber was man tun oder nicht tun kann, fest. Denk mal darüber nach, dass es auch was zwischen diesen Extreme gibt.
@1. Der Transvestit versucht, da er als Mann sich nicht an eine Frau herantraut, die Frau selbst darzustellen. ....
2. Der Transvestit hat heimliche homosexuelle Anlagen, die er nicht wahrhaben und ausleben kann. Er traut sich nicht als Mann an einen ...
Das mag ja für dich so sein - genau deshalb habe ich auch die Fragen gestellt, die du nur teilweise kommentiert hast, wahrscheinlich aber nicht für dich selbst beantwortet.
Darüber hinaus ist das, was du da als universelle Wahrheit darstellst also solche total daneben. Wie kommst du darauf, dass eine T-Frau sich nicht an Frauen ran traut? Worauf basierst du die Annahme, außer vielleicht, dass es für dich so ist? Bei mir ist es definitiv nicht der Fall. Im Gegenteil. Frauen mögen mich auch als T. Im traditionellen Männerverpackung tun die auch, aber es sind dann meist Frauen, mit denen ich nichts anfangen kann. Das ist auch kein Wunder, denn ich mag mich selbst nicht so. Ich weiß auch, dass ich hier keine Ausnahme bin.
Und was ist denn das für einen altmodischen Quatsch mit den heimlichen homosexuellen Veranlagungen? Da ist doch nichts, was dafür spricht, dies wäre ein Phänomen was isoliert mit T zu tun hätte. Ich wüsste nicht mal, dass es jemand genau untersucht hätte. Sicher ist aber schon, dass sehr, sehr viele Männer die weder offenkundig T noch in irgend einer Art Fetischisten tierische Angst vor dem Persönlichkeitsanteil von ihnen, der auf Männer steht. Persönlich glaube ich eher, das T bereit ist zu ihrer Bi-Sexualität zu stehen als Männer im Allgemeinen. Les dir Mal die Profile von Kontaktforen u.ä. durch und zähle mal zusammen vieviele phys.männliche Pesonen sich als bi definieren - und dann vieviele von ihnen T sind.
Und warum sollten T - heimlich oder nicht heimlich - ihre homosexuelle Veranlagung nciht ausleben können? Oder sich nicht an Männern herantrauen? Ich zumindest habe kein Problem damit. Gut, es ist lange her, dass ich mit einem Mann Sex hatte, wo ich nicht en femme war. Aber warum sollte ich dabei nicht auch en femme sein? Ich mag mich selbst so. Wenn ich mich selbst mag und wohl fühle, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass andere es auch tun. Außerdem gefällt mir mein Part der Rollenstereotype, die sich daraus ergeben. Daran ändere ich doch nichts, nur um eine Theorie zu widerlegen oder beweisen.
Ich hatte ja gesagt, du hängst offensichtlich sehr in irgendwelche stark polarisierten Grundannahmen, darüber was man tun oder nicht tun kann, fest. Denk mal darüber nach, dass es auch was zwischen diesen Extreme gibt.
@Über Ursache und Wirkung lässt sich viel spekulieren.
Ja, kann man. Die Frage ist aber wirklich, selbst wenn du die Ursache kennen würdest, was würde es dann in deinem Leben ändern?
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und Biene38
@Mir ist klar, dass von frühester Kindheit einem suggeriert wird, dass Frauen diejenigen sind, die verführerisch sind, die jenigen, die umworben werden, die sich schminken, feine Wäsche tragen, körperbetont sind, das schöne Geschlecht sind, die verletzlich sein dürfen usw.
Ist ja nicht nur Suggestion sondern Teil eines traditionellen Rollenmusters, das z.T. heute weiter gepflegt wird. Und zwischen Männern und T-Frauen ist es doch häufig auch nicht anders. Das kann doch einen riesen Spaß machen, aber das setzt natürlich auch voraus, dass man raus geht und am Leben teil nimmt. - Neulich habe ich eine Freundin erzählt, dass z.B. wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dass Männer mir gerne die Tür auf halten und so ... also ganz normale Unbekannte, bei Karstadt oder sonstwo. Sie antwortete: "Das würde ich auch tun - du siehst aus wie eine, wo man das tut." - Siehst du was ich meine?
Ich halte Lukretias Thesen auch für untragbar, wenn ich sie auf mich anwende. Ich lebe mit einer Partnerin zusammen, die davon weiß und es akzeptiert. Ich habe die meiste Zeit meines Lebens mit einer Frau zusammen gelebt bzw. eine Beziehung geführt. Das ist es aus meiner Sicht nicht. Aber ich habe die Faszination gespürt, wenn ich mich en femme im Spiegel oder auf Fotos betrachte. Wer kennt das nicht ?
Aber die meisten Beziehungen habe ich in einer Art Kokon gelebt. Damit meine ich, dass ich meine Gefühlswelt nicht wirklich in die Beziehung einbringen konnte. Deshalb sind einige dieser Beziehungen mit viel Schmerz auseinander gegangen. Im Laufe der Jahre glaube ich aber festgestellt zu haben, woran das lag. Der Kern ist wie so häufig vermutet wird, in der Kindheit. Hier war ich gezwungen, wesentliche Teile meines Wesens und meiner Gefühlswelt abzuspalten und zu verstecken, da sie sich für einen Jungen nicht ziemen. Ich glaube, hier liegen die Wurzeln für meine Wut. T* wurde ich deshalb, weil ich in der (Vor-?)Pubertät begonnen habe, das Tragen weiblicher Kleidung mit Sexualität und meiner verdrängten Seelenwelt zu verbinden. Viele Kinder tragen vorübergehend Sachen der Eltern. Das ist spielerisch und nicht mit dauernden Folgen behaftet. Es ist bei mir die Verbindung zwischen Empfindsamkeit, die ich als Mann nicht leben durfte und Weiblichkeit, die die Verbindung herstellt.
Ich weiß, dass ich als Kind zu meiner Mutter ein eher schwierigeres Verhältnis hatte und habe. Liebe und Akzeptanz habe nicht als sehr stark empfunden. Da ich z.Z. die Wohnung meiner Eltern auflösen muss, habe ich einiges in der Wohnung zu tun. Ich spüre, dass hier die Wurzeln meiner Wut liegen, die in mir wieder dramatisch hochkochen. Auf der anderen Seite kann ich heute Empfindsamkeit und Einfühlungsvermögen viel besser in mein Leben als Mann integrieren. In diesen Phasen lebe ich als Mann ohne Not und der Wunsch zu dressen, ist nicht mehr vorhanden, teilweise lehne ich das Dressen sogar ab. Aber in Situationen, in denen ich unter Druck stehe, ist Dressen ein Regulativ für meine Seelenwelt. Es wirkt als Seelenhygiene.
Zur anderen These: Ich spüre in mir keine Wunsch, Sexualität mit Männern, auch nicht en femme, zu haben. Ich habe das praktisch ausprobiert und gute Erfahrungen gemacht. Aber an einer Wiederholung habe ich kein Interesse. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass es T* gibt, deren Hass auf Frauen so groß ist, dass sie mit Frauen nichts anfangen können/wollen. Aber was ich immer in solchen Beiträgen spüre, ist ein latenter, vielleicht auch manifester Hass auf sich selbst. Vielleicht liegt der darin begründet, dass durch abgespaltene Teile des Ichs man nicht in der Lage ist, sein ganzes Wesen zu leben. Das erzeugt Wut. Manchmal ist die Richtung der Wut auch nicht ganz klar. Dieser Frage nachzuspüren, kann einen dazu bringen, mit sich selber ins Reine zu kommen und ein ausgeglicheneres Leben zu führen. Die Wut wird geringer und das eigene Leben wird friedlicher und zufriedener. Die Beziehung zu anderen Menschen (nicht nur Frauen) wird besser. Das ist meine Erfahrung. T* geht deswegen nicht weg. Aber es bekommt eine andere Wertigkeit. Es wird von Anzeiger, dass etwas nicht stimmt, zum Mittel mit inneren Spannungen umzugehen.
Wenn ich mir nicht über die Gründe meiner Wut klarer geworden wäre, hätte ich vielleicht auf dem homosexuellen Weg weiter gemacht. Da wäre ich aber nicht homosexuell aus Veranlagung, sondern aus innerem Zwang. Hätte ich meinen homosexuellen Versuch in der Pubertät gemacht, gäbe es vielleicht eine T* weniger und einen Homo mehr. Warum ? Ich glaube, die Verknüpfung von Sexualität mit etwas anderem in der Jugend ist entscheidend für das ganze Leben. Ich stelle mir vor, dass in dieser Phase eine Art "Programmierung", vergleichbar wie in der frühen Kindheit, stattfindet. Ich bin T* aus Gelegenheit, nicht aus Veranlagung. Ich könnte mir vorstellen, dass so mancher Fetisch in dieser Zeit generiert wird. Bei mir ist es der Defizit an Liebe, Nähe und Akzeptanz meines Wesens, der mich letztlich dahin gebracht hat.
Was die Wertung betrifft, bin ich nicht so streng wie Lukretia, bei der ich viel Wut in den Worten lese. Ich habe aufgehört, mich selber zu verurteilen. Für das, was mit mir geschehen ist, trage ich keine Verantwortung. Ebenso wenig trage ich Verantwortung für die Mechanismen, die in mir ablaufen. Ich bin aber verantwortlich, für das, was ich daraus mache. Was mache ich mit meiner Wut ? Wie gehe ich damit um, dass ich heute T* bin ? Wie kann ich Sorge tragen, dass es mir wirklich gut geht ? T* ist mir nicht in die Wiege gelegt, aber die Einsicht, dass ich daran nichts ändern kann, ist einerseits hilfreich, es anders zu sehen und zu werten. Ich kann es sogar für mich positiv nutzen. Die Frage ist also, was zeigt es an, wenn ich Frau sein will ? Welche Gefühle schwelen im Untergrund. Sich dabei selber ins Auge zu schauen, kann sehr hart werden und schnelle Erfolge gibt es nicht. Aber mir hat es geholfen, mein Leben zu verstehen und es als solches zu akzeptieren und sogar zu lieben.
Als ich vor eingen Wochen meine Kleider verpackt habe, hat mir die Vorstellung, dass ich sie nicht mehr anziehe, fast körperliche Schmerzen bereitet. Da wurde mir klar, diesen Teil werde ich nicht los. Als ich vor kurzem die Kleider meiner Mutter aussortiert habe, habe ich die ganze Wut gespürt, die in mir steckt. Da ich alleine war, habe ich teilweise die Kleider angezogen und mich vor den Spiegel gestellt. Da mich die Wut und sogar Hass überschwemmt. Es war eine Art Rache an meiner Mutter, dass ich heute so bin wie ich bin. Das hätte ihrem Gelungsbedürfnis sicher einen schweren Schlag versetzt. Diese Gefühle zeigen mir, dass ich auf der richtigen Spur bin. Aber wesentlich ist, dass ich die Wut nicht gegen mich richte. Ich muss und darf sie auch nicht unterdrücken. Ich gebe ihr de Gelegenheit, sich zu zeigen. Das äußert sich nicht in physische Gewalt, sondern ich versuche hin zu schauen, wogegen sie sich richtet m Detail richtet. Denn dort liegen die Ursachen meiner Probleme.
Das ist meine persönliche Sicht, aber vielleicht kann ja jemand damit etwas anfangen.
Himmelherrgott nochmal, wie oft muss ich betonen, dass ich nur für mich spreche. Jeder Mensch ist anders, besonders diejenigen hier im Forum. Ich will keine absoluten Wahrheiten verkünden, sondern Denkanstöße geben und zeigen, dass jeder anders empfindet.
Ich beschäftige mich seit langem mit der Materie. Das sind keine Schnellschüsse aus dem hohlen Bauch, das ist lange durchdacht und beruht auf jahrzehntelangem eigenem Erleben und Empfinden.
Im Moment fehlt mir leider die Zeit, näher auf die Beiträge der anderen einzugehen. Ich bitte um Entschuldigung.
@Himmelherrgott nochmal, wie oft muss ich betonen, dass ich nur für mich spreche.
Die Frage ist aber immer noch, was du dadurch erreichst, die ganzten polarisierten Blickwinkel für dich gelten lässt. "Man kann als T nicht dies, man tut das" etc. Das Einzige, was ich für dich tun kann, ist dich einzuladen, dir selbst genau die Fragen zu stellen, die ich aufgelistet habe. Hast du das getan oder willst du nicht? Das ist ja auch OK, und dann steige ich aus diesem Thread aus. Nur, erzähl mir nicht, dass du mit den Sichtweisen glücklich bist. Beispiel: "Unterdrückte Homosexualität". Was bringt dir mehr Lebensqualität, unterdrücken, oder z.B. zu einer Freundin offen sagen, "hey, schau dir mal den Typ an - irgendwie finde ich ihn süß. Mit dem könnte ich mir gut vorstellen ..."? Und wenn wir gerade von Freundinnen sprechen: Was bringt dir mehr Lebensqualität: Dich in deinem Schlafzimmer in Soloausübung einer fetischistischen Neigung oder rausfinden, wie man auch raus geht und solche Freundinnen findet? Also wieder etwas, was außerhalb deiner polarisierten Sichtweisen. Also irgendwo in dem weiten Spektrum zwischen heimlich trans und "normaler Mann" sein.
Aber wie gesagt, wenn du keine Lust hast, dich mit solchen Fragen zu befassen - und alles so erhalten willst, wie es ist, dann sag es einfach. Dann bin ich aus dem Thread raus. (Es stellt sich dann natürlich die Frage, weshalb du den Thread angefangen hast. Das muss ja einen Grund haben.)
@Mir ist klar, dass von frühester Kindheit einem suggeriert wird, dass Frauen diejenigen sind, die verführerisch sind, die jenigen, die umworben werden, die sich schminken, feine Wäsche tragen, körperbetont sind, das schöne Geschlecht sind, die verletzlich sein dürfen usw.
Ist ja nicht nur Suggestion sondern Teil eines traditionellen Rollenmusters, das z.T. heute weiter gepflegt wird. Und zwischen Männern und T-Frauen ist es doch häufig auch nicht anders. Das kann doch einen riesen Spaß machen, aber das setzt natürlich auch voraus, dass man raus geht und am Leben teil nimmt. - Neulich habe ich eine Freundin erzählt, dass z.B. wenn ich in der Stadt unterwegs bin, dass Männer mir gerne die Tür auf halten und so ... also ganz normale Unbekannte, bei Karstadt oder sonstwo. Sie antwortete: "Das würde ich auch tun - du siehst aus wie eine, wo man das tut." - Siehst du was ich meine?
Habe mich leider etwas zu unpräzise ausgedrückt.
Ich wollte damit sagen, dass einem von Kindheit an suggeriert wird, dass diese Attribute mit Weiblichkeit zu tun haben, und zwar von Natur aus (so wie Kindergebären). Sich schminken, sich körperbetont kleiden, verführerisch sein etc. sei absolut frauenspezifisch. Wir sind alle in dem Glauben aufgewachsen.
Deswegen lese ich vermutlich hier auch so häufig, dass , wenn sich einer gerne schminkt oder kurze Röcke usw. anzieht, er seine weibliche Seite auslebt.
Mit weiblicher Seite hat dies für mich eher weniger zu tun (in andere Zeiten, anderen Kulturen war/ist es teilweise ganz anders). Es ist eben ein Mann, der sich gerne schminkt, und Sachen macht, die gesellschaftlich momentan den Frauen zugeschrieben werden. Mann der sich schminkt und fein kleidet passt scheinbar nicht in das geprägte und gewohnte Bild vom Mann, eine Frau passt da besser in das Bild.
Jaddy hat geschrieben:Und ich sage Dir, dass diese Hypothese widerlegt ist. Heisst: Tabu und Verbot haben für manche einen gewissen Reiz bei sexueller Erregung, aber mit Fetischismus sind sie nicht zwingend verknüpft. Schau mal in die einschlägige Literatur. Sigursch hat da meines Wissens was.
Ich bin mir sicher, dass sich für jede Behauptung Literatur findet, die etwas belegt oder widerlegt. Es gibt scheinbar so viele Theorien wie es Menschen gibt, die sie aufstellen, so dass sie daraufhin wieder umgestoßen werden.
Ich stelle fest, dass Du Dich nicht ernsthaft mit Entwicklung und aktuellem Stand der Forschung auseinadersetzen möchtest.
In Deinen Worten
biene38 hat geschrieben:(5.9.14) Dies klingt nicht nach Fakten und darauf lässt sich nur schlecht eine Argumentation aufbauen.
Akzeptiere ich. Das bedeutet aber andererseits, dass Du nur Dein Bauchgefühl als Wahrheit gelten lässt, was eine echte Diskussion unmöglich macht. Schalten wir also noch mal kurz um auf emotional, bevor ich Deinen Thread unter "rant" ablege *shrug*
biene38 hat geschrieben:
Jaddy hat geschrieben:
Äh, what? Da gibt's aber vom Goldkettchen über offene, behaarte Männerbrust (und Putin oben nackig auf dem Pferd) bis zu den Chippendales reichlich Gegenbeispiele. Und Männer wie Brad Pitt, George Clooney und Co sind nicht aufreizend, wenn sie es drauf anlegen?
Du meinst vermutlich etwas anderes als ich. Ich spreche vom alltäglichen Leben .
Ich habe selten einen Mann im Rock/High-Heels/transparente/ hautenge/ figurbetonte etc. Kleidung im alltäglichen Leben gesehen, weder im Büro, noch in der Bahn etc.. Frauen dagegen ständig. [...] Die Show-Branche zählt nicht wirklich, die lässt sich nicht auf den Mainstream übertragen. Und die Beispiele, die du nanntest entsprechen auch wieder diesem Männerklischee, das ich so anprangere. ...behaarte Männerbrust ...igitt
Deine persönlichen Vorstellungen, als Mann "aufreizend" zu wirken weichen also vom derzeitigen Mainstream ab. Aha. Wussten wir. Und? Im Endeffekt beklagst Du Dich darüber, dass Deine Vorstellungen nicht mainstream sind. Sorry, aber das ist witzlos. Zeitgeist und Mode werden nicht per Dekret verordnet - ja, spar Dir die Polemik vom Modediktat. Wenn viele Frauen auf die Clooney-Typen stehen, behaarte Männerbrust oder auf Fred den Skilehrer, dann wirst Du ihnen nichts anderes aufdrücken können. Entweder Du machst Dich zu ihrer Zielgruppe oder ignorierst sie.
Allerdings gibt es durchaus Frauen, die auf andere Typen stehen. Meine zum Beispiel ist so eine. Und mehr will ich gar nicht. Weder allgemeine Bewunderung, noch einen Harem. Ich habe auch keine revolutionären Absichten. Du etwa? Dann schlage ich allerdings positives Beispiel vor statt auf der Mehrheit rumzuschlagen.
Zum Thema Alltag: Keine Ahnung, wo Dein Alltag stattfindet. Ich habe mit Industriebetrieben zu tun, Planungsabteilungen, Produktionsleitung und IT. Dort läuft niemand "aufreizend" rum, weder Männer noch Frauen. Ausnahme, aber nicht in meinem Arbeitsumfeld: Die Sexworkerinnen in meinem Freundeskreis. Und die sind froh, wenn sie sich aus ihren "aufreizenden" Klamotten schälen können.
Wenn Du überall "aufreizende" Frauen siehst, könnte es sein, dass Dein Neid, bzw Deine Hemmungen, Dich wo Du willst so zu kleiden wie Du magst, Deinen Blick etwas -hm- einseitig beeinflussen?
Jaddy hat geschrieben:Ausserdem lebst Du Dich doch schon aus. Also wo ist Dein Problem?
Woher weißt Du bitte, dass ich mich schon auslebe?[/quote]
Ich nehme mal Deine Worte:
biene38 hat geschrieben:(14.9.14) Hochsteckfrisuren mache ich jetzt schon in Ansätzen. Den Pferdeschwanz ziemlich weit oben gebunden, und dann zum Dutt zusammen...
Geht auch als Mann super...sieht so ein bisschen alternativ aus
biene38 hat geschrieben:(17.9.14) Mit Sicherheit machen wir uns viel zu viel Gedanken, ob man als Mann sich so zeigen kann ohne Aufzufallen. Meistens interessiert es vermutlich niemanden.
Manche machen sich Sorgen, ob sie mit enthaarten Beinen auffallen...ich kann bestätigen, dass noch nie jemand etwas zu mir gesagt hat wegen meiner Beine.
Manche machen sich Sorgen, ob die gezupften Augenbrauen auffallen...keine Ahnung ob es bei mir auffällt, jedenfalls hat so gut wie niemand etwas gesagt. (einmal, und das war ein Depp )
Lange Haare bei Männern sie eh schon lange nichts mehr besonderes.... habe ich seit knapp 20 Jahren.
Denn Du hattest mir geantwortet:
biene38 hat geschrieben:(7.12.14) Bis vor vor einigen Jahren wurde ich noch häufiger von Frauen angesprochen worden, somit würde ich sagen, dass ich schon attraktiv bin/war für Frauen. Zu einem gewissen Grad ist es mir auch gelungen, den Spieß umzudrehen...Aktiv bin ich nur seltenst auf eine Frau zugegangen. Mann im Rock kam und kommt immer noch sehr gut bei einigen wenigen Frauen an. Da gibt es einige sehr schöne Erlebnisse und Erfahrungen... manche wollten einem fast schon die Kleider vom Leib reissen....
deshalb zum Schluss:
biene38 hat geschrieben:(25.5.14) ja wenn ja wenn ja wenn...
so wird das nix. Und jünger wirst Du auch nicht.
Wann, wenn nicht jetzt!
Übrigens ich spreche aus Erfahrung, Mann im schön abgestimmten Rock/Kiltoutfit bekommt vor allem Komplimente.
Wie wäre es z.B. mit einem schönen Kilt von Heritage of Scotland?
Oder hier: http://www.rettl.com
Zu Lina: Ich kann mit Deinen Fragen nicht viel anfangen. Begreifst Du denn nicht, dass ich autistisch bin? Du kannst zu einem Autisten nicht sagen: Such Dir eine Partnerin, ebenso wenig wie zu einem Alkoholiker: Hör auf mit dem Trinken! Ich kann nur versuchen, mich mit meiner autistischen Veranlagung so gut wie möglich für den Rest meines Lebens einzurichten. Eine Partnerin kommt für mich auch gar nicht in Frage. Ich stehe auf jüngere Männer und möchte mit ihnen in der Rolle der Frau Sex haben. Das kann ich aber, wie gesagt, nicht ausleben, abgesehen davon, dass ich auch für jüngere Männer zu alt bin. Frauen interessieren mich sexuell nicht, obwohl sie mich als Rollenvorbild (ich möchte sein wie sie) erotisch ansprechen. Im übrigen hat jemand anderes den Thread eröffnet, sieh bitte mal nach!
Zu Vicky: Irgendwo hast Du sinngemäß geschrieben, dass Crossdressing ein Indikator dafür sein könnte, dass möglicherweise mit jemandem etwas nicht stimmt. Genau das ist mein Thema.
Was die Wut betrifft, die Du in meinen Worten zu spüren glaubst: Vorsicht, dass Du Deine eigene Wut, von der Du ja mehrfach redest, nicht auf mich projizierst!
Jaddy hat geschrieben:
Ausserdem lebst Du Dich doch schon aus. Also wo ist Dein Problem?
Biene: Woher weißt Du bitte, dass ich mich schon auslebe?
Ich nehme mal Deine Worte:
biene38 hat geschrieben:(14.9.14) Hochsteckfrisuren mache ich jetzt schon in Ansätzen. Den Pferdeschwanz ziemlich weit oben gebunden, und dann zum Dutt zusammen...
Geht auch als Mann super...sieht so ein bisschen alternativ aus
biene38 hat geschrieben:(17.9.14) Mit Sicherheit machen wir uns viel zu viel Gedanken, ob man als Mann sich so zeigen kann ohne Aufzufallen. Meistens interessiert es vermutlich niemanden.
Manche machen sich Sorgen, ob sie mit enthaarten Beinen auffallen...ich kann bestätigen, dass noch nie jemand etwas zu mir gesagt hat wegen meiner Beine.
Manche machen sich Sorgen, ob die gezupften Augenbrauen auffallen...keine Ahnung ob es bei mir auffällt, jedenfalls hat so gut wie niemand etwas gesagt. (einmal, und das war ein Depp )
Lange Haare bei Männern sie eh schon lange nichts mehr besonderes.... habe ich seit knapp 20 Jahren.
Denn Du hattest mir geantwortet:
biene38 hat geschrieben:(7.12.14) Bis vor vor einigen Jahren wurde ich noch häufiger von Frauen angesprochen worden, somit würde ich sagen, dass ich schon attraktiv bin/war für Frauen. Zu einem gewissen Grad ist es mir auch gelungen, den Spieß umzudrehen...Aktiv bin ich nur seltenst auf eine Frau zugegangen. Mann im Rock kam und kommt immer noch sehr gut bei einigen wenigen Frauen an. Da gibt es einige sehr schöne Erlebnisse und Erfahrungen... manche wollten einem fast schon die Kleider vom Leib reissen....
deshalb zum Schluss:
biene38 hat geschrieben:(25.5.14) ja wenn ja wenn ja wenn...
so wird das nix. Und jünger wirst Du auch nicht.
Wann, wenn nicht jetzt!
Übrigens ich spreche aus Erfahrung, Mann im schön abgestimmten Rock/Kiltoutfit bekommt vor allem Komplimente.
Wie wäre es z.B. mit einem schönen Kilt von Heritage of Scotland?
Oder hier: http://www.rettl.com
Also keine Angst...und los! Keine Ausreden mehr!
Schön positiv bleiben
wo kommen wir denn hin, wenn einer meint, mir sagen zu müssen, wann es für mich genug ist?
Das kannst du schon getrost mir überlassen, wann ich zufrieden bin und wieweit ich mich ausleben möchte und kann.
Schon mal auf die Idee gekommen, dass mir lange Haare gebunden zu einem Dutt, enthaarte Beine, gezupfte Augenbrauen, und ab und zu Partyabende im Rock/Kilt nicht genug sind?
Übrigens auf deine Art der Diskussion mit Zusammengesammle von Zitaten von mir, die ja angeblich einen Widerspruch aufzeigen sollen, den ich beim besten Willen nicht erkennen kann, habe ich keine Lust. Dieses Rumgeschnüffele wirkt auf mich sehr seltsam.
Und auf Beleidigungen habe ich auch keine Lust.
Diskussion mit Dir beendet. Such dir jemand anderes.