Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück
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Maya
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Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 1 im Thema

Beitrag von Maya »

Gerade eben im Ticker reingekommen.
Zitat:

"Es braucht neue Gesichter, um die Partei aus der Krise zu führen", erklärte Ricarda Lang.

Wieder nix kapiert.
Es braucht keine neuen Gesichter, sondern eine neue Politik.
Na, ich lass mich überraschen...................
Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.
Hakuna Matata
Sabrina Verena
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 2 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Der Schritt war überfällig.
Ich hoffe die Grünen wählen einen neuen Vorstand, der auch mal die Parteilinie gegenüber Fraktion und Ministerinnen und Minister vertritt.
Der sich auf die Herkunft besinnt und nicht allzu schnell Kompromisse bildet.
Die Fraktion hat selbst ein Vorstand, da braucht sich der Parteivorstand nicht selbst drum kümmern.
Vor allem sollten verlorene Wählerinnen und Wähler wieder zurück gewonnen werden, durch glaubwürdige, verlässliche Politik.
Das Anbiedern an einer Märzunion kann nicht funktionieren.
März ist nicht Merkel und da war auch nicht alles Gold.
LG Verena
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MoreThan2m
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 3 im Thema

Beitrag von MoreThan2m »

Immerhin ziehen sie eine Konsequenz, die ich von anderen vermisse.... (angefangen bei der FDP)
missy
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 4 im Thema

Beitrag von missy »

Die Grünen sind m.E. zu viel von allen Seiten hofiert worden als mögliche Mehrheitsbeschaffer.

Und sie haben in der Realpolitik ihre Wurzeln verloren. (verkauft?)

Mein Vorschlag: Back to the roots.
Auch ohne Regierungsverantwortung.

Liebe Grüße,
missy
Toleranz ist lernbar, zu viel Toleranz ist heilbar.
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 5 im Thema

Beitrag von missy »

Na prima,
viel besser kann frau sich nicht mehr selbst zerfleischen.
Kaufen wir uns doch vom Restgeld gleich Mottenkugeln.
Grüße von einer frustrierten missy
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Joo
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 6 im Thema

Beitrag von Joo »

Lieber garnicht regieren als mit der FDP regieren.

LG Joo
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 7 im Thema

Beitrag von Lana »

Sabrina Verena hat geschrieben: Mi 25. Sep 2024, 11:19 Der Schritt war überfällig.
Ich hoffe die Grünen wählen einen neuen Vorstand, der auch mal die Parteilinie gegenüber Fraktion und Ministerinnen und Minister vertritt.
Der sich auf die Herkunft besinnt und nicht allzu schnell Kompromisse bildet.
Ich fürchte, deine Hoffnung wird enttäuscht werden. Habeck möchte Kanzlerkandidat werden. Da wollte er Frau Lang nicht dabei haben, und Herr Nouripour ist inkompatibel mit dem Wunsch-Koalitionspartner CDU. Das ist umso wichtiger, als dass es unwahrscheinlich ist, dass die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl stärkste Partei werden können. Es ist auch unwahrscheinlich, dass schwarz-grün alleine regieren könnte.

Da hat also jemand die Gunst der Stunde genutzt, um seine innerparteiliche Machtposition auszubauen. Inhaltliche Änderungen sind natürlich nicht ausgeschlossen, dürften aber genau in die entgegengesetzte Richtung gehen wie von dir erhofft. Schließlich erfordert der grünentypische Opportunismus eine maximale Kompatibilität mit der Merz-CDU.

Das geht viel einfacher, wenn die eigene Partei vorher auf Linie gebracht wurde. Dabei hilft Habeck seine Parlamentarische Staatssekretärin Franziska Brandtner, die als neue Parteichefin gehandelt wird.

Langer Rede kurzer Sinn:
Wir sind mal wieder Zeuge einer Inszenierung, die den Hauptzweck hat, die wichtigen Dinge zu verschleiern und ansonsten alles beim Alten zu belassen, es aber als "großen Neustart" zu verkaufen.

LGL
Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 8 im Thema

Beitrag von Inga »

Rücktritte bei den Grünen an allen Ecken und Enden -
Wirklich nur Katastrophe? Oder ehrr Verschlankung?

Zumindest ist den Grünen breiteste mediale Aufmerksamkeit gesichert.
Sabrina Verena
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Re: Kompletter Grünen-Vorstand tritt zurück

Post 9 im Thema

Beitrag von Sabrina Verena »

Lana hat geschrieben: Fr 27. Sep 2024, 22:16
Sabrina Verena hat geschrieben: Mi 25. Sep 2024, 11:19 Der Schritt war überfällig.
Ich hoffe die Grünen wählen einen neuen Vorstand, der auch mal die Parteilinie gegenüber Fraktion und Ministerinnen und Minister vertritt.
Der sich auf die Herkunft besinnt und nicht allzu schnell Kompromisse bildet.
Ich fürchte, deine Hoffnung wird enttäuscht werden. Habeck möchte Kanzlerkandidat werden. Da wollte er Frau Lang nicht dabei haben, und Herr Nouripour ist inkompatibel mit dem Wunsch-Koalitionspartner CDU. Das ist umso wichtiger, als dass es unwahrscheinlich ist, dass die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl stärkste Partei werden können. Es ist auch unwahrscheinlich, dass schwarz-grün alleine regieren könnte.

Da hat also jemand die Gunst der Stunde genutzt, um seine innerparteiliche Machtposition auszubauen. Inhaltliche Änderungen sind natürlich nicht ausgeschlossen, dürften aber genau in die entgegengesetzte Richtung gehen wie von dir erhofft. Schließlich erfordert der grünentypische Opportunismus eine maximale Kompatibilität mit der Merz-CDU.

Das geht viel einfacher, wenn die eigene Partei vorher auf Linie gebracht wurde. Dabei hilft Habeck seine Parlamentarische Staatssekretärin Franziska Brandtner, die als neue Parteichefin gehandelt wird.

Langer Rede kurzer Sinn:
Wir sind mal wieder Zeuge einer Inszenierung, die den Hauptzweck hat, die wichtigen Dinge zu verschleiern und ansonsten alles beim Alten zu belassen, es aber als "großen Neustart" zu verkaufen.

LGL
Tja, das ist das Paradoxe.
Nach der Legislatur Schröder/Fischer standen Leute wie Robert für Neuanfang, und sie hatten ihn hinbekommen.
Jetzt versuchet Robert es dem Joschka nach zu machen.
Schade!
Der Parteivorstand hat die Partei zu vertreten und sich nicht als Erfüllungsgehilfe einzelner machtbewusster Politiker zu etablieren.
Ich kann nur hoffen, dass nicht alle der Linke Krankheit Separatithis verfallen, sondern ihrer Aufgabe als innere Opposition bewusst werden.
Was übrigens etwas mit Qualitätssicherung und nicht mit "feindlicher Übernahme" zu tun hat.
Eine demokratische Partei lebt von Meinungsaustausch und nicht von Gleichschaltung.
Sagt ein linksliberaler Exgrüner auf der Suche nach einer neuen politischen Heimat.
LG Verena
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