Ohne diesen Tag
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Magdalena
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Ohne diesen Tag
Hallo liebe Forenmitglieder!
eine liebe Freundin hier aus dem Forum brachte mich auf den Gedanken etwas zu dem heutigen Tag zu schreiben.
Ohne diesen Tag hätten wir uns nie kennen gelernt.
Ja es ist auf die Distanz eine Freundschaft gewachsen, welche es ohne diesen Tag nie geben würde.
Über WhatsApp tauschen wir uns aus.
Und uns verbindet etwas. Ein Fluss, an deren Ufern wir zu Hause sind. Die Freundin wohnt in Hamburg und ich in Dresden.
Mittlerweile kann ich auf liebe Menschen in ganz Deutschland zählen.
Ohne diesen Tag wäre mein Leben sicher anders verlaufen. Ich würde jetzt nicht als Magdalena hier vor meinem
Rechner sitzen und diesen Beitrag schreiben. Der Zugang zu diesem Forum wäre mir vielleicht nie möglich geworden.
Ohne diesen Tag wäre heute kein Feiertag.
Ich wünsche Euch allen einen schönen Feiertag!
Viele liebe Grüße von Magdalena
eine liebe Freundin hier aus dem Forum brachte mich auf den Gedanken etwas zu dem heutigen Tag zu schreiben.
Ohne diesen Tag hätten wir uns nie kennen gelernt.
Ja es ist auf die Distanz eine Freundschaft gewachsen, welche es ohne diesen Tag nie geben würde.
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Viele liebe Grüße von Magdalena
Zuletzt geändert von Magdalena am Di 3. Okt 2023, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
Lebe jeden Tag.
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Franziska
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Re: Ohne diesen Tag
Liebe Magdalena,
Du hast das sehr schön beschrieben und wir sollten uns alle freuen, dass diese furchtbare Grenze weggefallen ist
und seitdem viele Freundschaften über die alten Grenzen hinweg entstanden sind.
Natürlich ist nicht alles perfekt gelaufen, aber wir sollten doch positiv denken und uns freuen,
dass wir wieder vereint in unserem Land leben können.
Ich habe immer noch Bilder aus meiner Kindheit/Jugend vor Augen, als ich im Harz am Torfhaus stand, mit Blick auf den Brocken,
und mich fragte, warum können wir nicht auf diesen Berg wandern?
Ja, jetzt können wir das und sogar mit der Dampfeisenbahn hinauffahren.
Ganz liebe Grüße nach Dresden
Franziska
Du hast das sehr schön beschrieben und wir sollten uns alle freuen, dass diese furchtbare Grenze weggefallen ist
und seitdem viele Freundschaften über die alten Grenzen hinweg entstanden sind.
Natürlich ist nicht alles perfekt gelaufen, aber wir sollten doch positiv denken und uns freuen,
dass wir wieder vereint in unserem Land leben können.
Ich habe immer noch Bilder aus meiner Kindheit/Jugend vor Augen, als ich im Harz am Torfhaus stand, mit Blick auf den Brocken,
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Franziska
Genieße Deine Zeit, denn du lebst nur jetzt und heute. Morgen kannst Du gestern nicht mehr nachholen.
Und später kommt früher als Du denkst.
Albert Einstein
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Juliane
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Re: Ohne diesen Tag
Juliane
Die mich kennen mögen mich. Die mich nicht mögen können mich. Frei nach Konrad Adenauer
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Annette
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Re: Ohne diesen Tag
Tja, liebe Magdalena, da hast du die Erinnerung an diesen Tag in wunderschönen Worten verfasst. Was mich als Luxemburgerin betrifft, die Wende war damals für uns eher eine Schlagzeile in den Medien gewesen, dennoch eine sehr schöne Schlagzeile. Ich habe so einiges darüber gelesen, vor allem die damit verknüpften tragischen Einzelschicksale zu Zeiten des SED-Regimes gaben mir oftmals sehr zu denken. Um so mehr weiss ich deine eigenen positiven Erfahrungen zu schätzen. Danke für diese schönen Worte.
Liebe Grüsse,
Annette
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Franziska
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Re: Ohne diesen Tag
Liebe Magdalena,
liebe Mädels,
hier noch ein Nachsatz meinerseits:
auf dem Weg zur Deutschen Einheit gab es in den Wochen und Monaten davor viele bewegende Szenen,
die sicherlich auch bei Euch "hängengeblieben" sind.
Für mich war es neben der Maueröffnung in Berlin vor allem die Situation in der Prager Botschaft und der großen Zahl an DDR-Flüchtlingen.
Und als dann der damalige Außenminister H.-D. Genscher vom Balkon der Botschaft verkünden wollte, dass die Ausreise aller Flüchtlinge
erfolgen kann und seine Worte im Jubelsturm untergingen. Wenn ich diese Bilder sehe, bekommen ich heute noch eine Gänsehaut.
LG
Franziska
liebe Mädels,
hier noch ein Nachsatz meinerseits:
auf dem Weg zur Deutschen Einheit gab es in den Wochen und Monaten davor viele bewegende Szenen,
die sicherlich auch bei Euch "hängengeblieben" sind.
Für mich war es neben der Maueröffnung in Berlin vor allem die Situation in der Prager Botschaft und der großen Zahl an DDR-Flüchtlingen.
Und als dann der damalige Außenminister H.-D. Genscher vom Balkon der Botschaft verkünden wollte, dass die Ausreise aller Flüchtlinge
erfolgen kann und seine Worte im Jubelsturm untergingen. Wenn ich diese Bilder sehe, bekommen ich heute noch eine Gänsehaut.
LG
Franziska
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YvonneTV
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Re: Ohne diesen Tag
Hallo Ihr LiebenFranziska hat geschrieben: Di 3. Okt 2023, 16:29 ... gab es ... viele bewegende Szenen,
die sicherlich auch bei Euch "hängengeblieben" sind.
Für mich war es neben der Maueröffnung in Berlin ....
JAAAAAAAAA,, in der Tat sind da viele Szenen hängen geblieben
Hatte ich doch die Maueröffnung live vom Balkon aus erlebt: In Berlin-Kreuzberg wohnend, nur knapp 1 km entfernt von der Mauer war es Samstag morgen plötzlich gaaaaanz voll auf den Straßen und meine Eltern erklärten mir, dass die Mauer offen ist .....
Wir haben das zusammen mit Freunden aus Ost-Berlin tagelang gefeiert
Ganz liebe Grüsse - Yvi
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Violetta Arden
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Re: Ohne diesen Tag
Wir haben's in Österreich natürlich auch mitbekommen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern was ich damals tat. Aber aufregend war es schon. Ohne diesen Tag wäre es wohl später sowieso so gekommen. Speziell für die östlichen Deutschen war es dann doch nicht alles eitel Wonne .Zuviel hat der Turbokapitalismus kaputt gemacht....und machte es auch mit den weiteren Öffnungen gegen Osten. Sozial oder sozialistisch als solches betrachtet wäre für die Menschheit sowieso der bessere Weg.
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Malvine
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Re: Ohne diesen Tag
Der Tag der Grenzöffnung ist mir noch sehr gut in Erinnerung. Denn genau an dem Tag der Grenzöffnung war ich selber in Ost-Berlin unterwegs. Viele kennen es vielleicht noch, dass es damals bildungspolitische Fahrten nach Berlin gab, die von der Regierung gesponsert wurden. Ich war damals mit meinen Eltern zusammen unterwegs, da die Tour über die Behörde von meinem Vater organisiert wurde.
Am Tag der Grenzöffnung war die Rückfahrt nach Bayern geplant und ich hatte mir den Vormittag für eine Besuch in Ostberlin vorgenommen. S-Bahnhof Friedrichstraße mit Übergang nach Ostberlin. Rüber in den Osten war am Vormittag kein Problem, für die Rückkehr wurde es dann aber spannend, da es lange Schlangen an den Schaltern gab....außer dem für Wessis, da stand keiner an. Die ganze Reisegesellschaft hat mich am Hotel schon erwartet, es waren nur noch 10 Minuten bis zur Abfahrt mit dem Bus. Am Grenzübergang Hirschberg bei Hof standen wir dann Stundenlang im Stau zwischen unzähligen stinkenden Trabis.
Malvine
Am Tag der Grenzöffnung war die Rückfahrt nach Bayern geplant und ich hatte mir den Vormittag für eine Besuch in Ostberlin vorgenommen. S-Bahnhof Friedrichstraße mit Übergang nach Ostberlin. Rüber in den Osten war am Vormittag kein Problem, für die Rückkehr wurde es dann aber spannend, da es lange Schlangen an den Schaltern gab....außer dem für Wessis, da stand keiner an. Die ganze Reisegesellschaft hat mich am Hotel schon erwartet, es waren nur noch 10 Minuten bis zur Abfahrt mit dem Bus. Am Grenzübergang Hirschberg bei Hof standen wir dann Stundenlang im Stau zwischen unzähligen stinkenden Trabis.
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Nicht das schwarze Schaf ist anders, die Weißen sind alle gleich
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Juliane
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Re: Ohne diesen Tag
Da bin ich mir nicht so sicher. Die Staaten die sozialistisch sind oder waren, sind für mich keine Beispiele. Und wenn,Violetta Arden hat geschrieben: Mi 4. Okt 2023, 22:38 sozialistisch als solches betrachtet wäre für die Menschheit sowieso der bessere Weg.
dann schlechte.
Polen, CSSR, DDR, UDSSR, Korea, Kuba,
Da hätte ich nirgends leben mögen.
Liebe Grüße nach Österreich, Juliane
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Magdalena
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Re: Ohne diesen Tag
Hallo
Da war die Mangelwirtschaft noch das geringste Übel. Im Gegenteil, es machte erfinderisch. Und man war glücklich, wenn man dem Mangel ein Schnippchen schlagen konnte. Auch wenn es nicht ganz legal war. Ab was war in einem sozialistischen Land schon legal.
Viele liebe Grüße von Magdalena
Ich war ja in einem der sozialistischen Staaten aufgewachsen. Die Grundidee war erstmal nicht schlecht. Nur die Umsetzung!!! Und wer sich nicht der "Sache" unterordnete, bekam sehr schnell die Repressalien zu spüren. Viele zogen sich ins Private zurück. Die eigene Meinung sagte man nur "hinter vorgehaltener Hand".Man hatte quasi zwei Meinungen, eine Öffentliche und eine Private. Je nach dem, mit wem man zusammen war. Sicher konnte man aber nie sein, dass nicht doch ein Denunziant in der Nähe ist.Da bin ich mir nicht so sicher. Die Staaten die sozialistisch sind oder waren, sind für mich keine Beispiele. Und wenn,
dann schlechte.
Da war die Mangelwirtschaft noch das geringste Übel. Im Gegenteil, es machte erfinderisch. Und man war glücklich, wenn man dem Mangel ein Schnippchen schlagen konnte. Auch wenn es nicht ganz legal war. Ab was war in einem sozialistischen Land schon legal.
Viele liebe Grüße von Magdalena
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Lea Michele
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Re: Ohne diesen Tag
Hallo,
die Gedanken der Systeme sind mMn gut.
Aber die Umsetzung, da es das Problem "Menschen" gibt, hapert es!
Gruß Lea Michele
die Gedanken der Systeme sind mMn gut.
Aber die Umsetzung, da es das Problem "Menschen" gibt, hapert es!
Gruß Lea Michele
Auf dem Weg endlich so zu sein wie ich mich fühle❣️
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Franziska
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Re: Ohne diesen Tag
Magdalena und Juliane haben das sehr treffend beschrieben.
Sozialistische Staaten rundum den Globus sind im Regelfall totalitäre Staaten.
Die Freiheit der Menschen wird dort unterdrückt und eine kleine Kaste macht sich die Taschen voll.
Und gerade diese Freiheit, auch die Freiheit des Denkens ist doch das, was Demokratien ausmacht und sie voran bringt.
Natürlich ist auch in einer Demokratie nicht alles perfekt. Aber wer von euch, liebe Mädels, möchte denn in einem Staat leben,
wo man noch nicht einmal seine Meinung sagen darf. Schaut mal in die sozialistischen Staaten wie Russland oder Belarus, um in Europa zu bleiben.
Die Opposition wird weggesperrt und gefoltert, die Menschenrechte mit Füßen getreten.
Das kann doch nicht unser Ziel sein.
Sozialistische Staaten rundum den Globus sind im Regelfall totalitäre Staaten.
Die Freiheit der Menschen wird dort unterdrückt und eine kleine Kaste macht sich die Taschen voll.
Und gerade diese Freiheit, auch die Freiheit des Denkens ist doch das, was Demokratien ausmacht und sie voran bringt.
Natürlich ist auch in einer Demokratie nicht alles perfekt. Aber wer von euch, liebe Mädels, möchte denn in einem Staat leben,
wo man noch nicht einmal seine Meinung sagen darf. Schaut mal in die sozialistischen Staaten wie Russland oder Belarus, um in Europa zu bleiben.
Die Opposition wird weggesperrt und gefoltert, die Menschenrechte mit Füßen getreten.
Das kann doch nicht unser Ziel sein.
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Re: Ohne diesen Tag
Ich meinte NICHT die Staaten...ich meine das soziale Grunddenken....Leider wurden das nur sehr begrenzt durchgesetzt. Und wenn wir ehrlich sind: Der Kapitalismus macht unsere Erde kaputt
Mein weibliches Ich ist ein Teil von mir und lässt sich nicht mehr unterdrücken. Ungenützte Zeit lässt sich nie mehr zurückholen.
Lebe Dein Leben.
Mein Blog:
https://violettaarden9.blogspot.com/
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Lea Michele
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Re: Ohne diesen Tag
Nein, der Mensch!!!!
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Re: Ohne diesen Tag
Wie heisst es doch?Magdalena hat geschrieben: Do 5. Okt 2023, 09:28 Die Grundidee war erstmal nicht schlecht. Nur die Umsetzung!!!
Marx ist die Theorie und Murks die Praxis.