Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
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Anne-Mette
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Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Die Berliner Zeitung schreibt dazu:
Letzte Woche berichtete die Berliner Zeitung über eine transsexuelle Klimaaktivistin, die eine Haftstrafe im Männergefängnis befürchtet — auch in Berlin. Nun widerspricht die Senatsverwaltung.
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... -li.376848
Letzte Woche berichtete die Berliner Zeitung über eine transsexuelle Klimaaktivistin, die eine Haftstrafe im Männergefängnis befürchtet — auch in Berlin. Nun widerspricht die Senatsverwaltung.
https://www.berliner-zeitung.de/politik ... -li.376848
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Blossom
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Tja, man sollte sich der Folgen seiner Handlungen schon im Vorfeld bewusst sein und sich über deren Konsequenzen im Klaren sein. Hinterher ein Fass aufmachen, wenn es bei einer strafbewehrten Tat zur Haftstrafe kommte, insbesondere wissend, man ist trans, halte ich für unangemessen. Die Freiheit des Protests/Widerstands war bereits an dem Punkt fragwürdig, an denen die anderer eingeschränkt wurde - denn dort hört m.E. die Freiheit des Einzelnen auf. Ich persönlich hoffe, dass die Gerichte eine klare Ansage machen und durchgreifen. Es müssen ja nicht direkt 10 Jahre sein, aber 4, da wäre sie nach zwei Drittel eh wieder draußen. Eine angemessene Zeit, sich über eigene Handlungen Gedanken zu machen - ganz abgesehen davon, dass ihr und den Mittätern die entstandenen Verluste der Fluglinien aufbürden würde.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Paula
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Ist nicht nur deine Meinung, sondern klar im Grundgesetz verankert:Blossom hat geschrieben: Mi 9. Aug 2023, 17:46 Die Freiheit des Protests/Widerstands war bereits an dem Punkt fragwürdig, an denen die anderer eingeschränkt wurde - denn dort hört m.E. die Freiheit des Einzelnen auf.
GG Art.2 "Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt..."
Gruß
Paula
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Aria
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Hhhmmm ja.....Penelope.....eine Person die schon immer aufgefallen und angeeckt ist und mMn der Communitiy nicht wirklich dienlich ist.... 
¡no lamento nada!
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Julia CD
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Ich sehe es genauso wie Blossom.
Wer sich für den radikalen Weg entscheidet und da spielt mener Meinung nach das Thema und das Ziel für das man kämpft keine Rolle, der darf sich hinterher nicht auch noch Beschweren wenn die eigenen Bedürfnisse und Wünsche nicht mehr geachtet werden.
LG
Julia
Wer sich für den radikalen Weg entscheidet und da spielt mener Meinung nach das Thema und das Ziel für das man kämpft keine Rolle, der darf sich hinterher nicht auch noch Beschweren wenn die eigenen Bedürfnisse und Wünsche nicht mehr geachtet werden.
Das ist leider auch ein negativer Effekt. Die Bevölkerung sieht dann eher eine Transfrau, welche radikal und rechtswidirg für eine Sache kämpft und dabei anderen mutwilligen Schaden zufügt. Der Mensch neigt leider zur Veralgemeinierung und schon stehen alle Transfrauen in einem schlechten Licht was in 99% der Fälle dann auch noch völlig unberechtigt ist weil die Leute einfach dazu neigen sich von der Medialen Berichterstattung täuschen zu lassen und so ein Bild von uns entsteht was in den allermeisten Fällen sowas von Falsch auf so vielen Ebenen ist.
LG
Julia
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Mirjam
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Naja, das kann frau auch anders rum sehen. Wie sieht es denn mit der Freiheit zukünftiger Generationen aus, ein Leben in einer einigermaßen intakten Umwelt führen zu können? Denn genau dies wird ja durch das Nichtstun in Sachen Klimaschutz (und anderer Dinge mehr) ernsthaft gefährdet. So einfach ist die Sache für mich nicht "¦Blossom hat geschrieben: Mi 9. Aug 2023, 17:46 Die Freiheit des Protests/Widerstands war bereits an dem Punkt fragwürdig, an denen die anderer eingeschränkt wurde - denn dort hört m.E. die Freiheit des Einzelnen auf.
LG
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Blossom
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
In einer Demokratie gibt es auch andere Möglichkeiten. Statt massenhaft Klebstoff zu verbrauchen, hätte die Gruppe ja auch eine Partei gründen und auf ihre Ziele aufmerksam machen können, oder? Sind so nicht mal die "Grünen" entstanden?
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
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Julia CD
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Ich sehe das nicht so, dass wir in Deutschland "nichts" tun. Allerdings werden wir Deutschen den Planeten allein nicht retten können. Ich halte es richtig und wichtig den Klimaschutz zu fördern aber mal ehrlich wie viele Entbehrungen und Einschnitte sollen wir mit unseren 0.24% der Weltweiten Landmasse noch hinnehmen während die wirklich großen Nationen wie USA, China, Russland etc. auf den Klimaschutz nen dicken Haufen setzen.Mirjam hat geschrieben: Mi 9. Aug 2023, 21:09 Denn genau dies wird ja durch das Nichtstun in Sachen Klimaschutz (und anderer Dinge mehr) ernsthaft gefährdet. So einfach ist die Sache für mich nicht "¦
Ich bin Bereit meinen Teil beizutragen indem ich nur mit dem Auto fahre wenn es wirklich sein muss und auch meinen Fleischkonsum mittlerweile reduziere. Wenn ich mir aber die Preisentwicklungen bei der Energieversorgung ansehe weil wir hier alles auf erneuerbar umstellen wollen und den fehlenden Strom teuer im Ausland einkaufen hört mein Verständnis auf. Ich zahle einen haufen Steuern wodurch mir von meinem Gehalt schon echt wenig bleibt und soll dann noch dafür zahlen die Welt zu retten, was völlig unmöglich ist wenn nicht ALLE Länder an diesem Strang ziehen. Ich halte das Ziel von den Klebefanatikern für gut aber den Weg den sie gewählt haben für das allerletzte. Das Co2 was ausgestoßen wird durch die Staus und die nötigen Umleitungen mit den entsprechenden Mehrkilometern wird meiner Meinung nach von denen nicht bedacht und die Klebstofftuben sind auch ganz toll für die Umwelt wenn man sie einfach in den Gulli wirft. Daher denke ich Richtiges Ziel, falscher Weg. Und egal wie ehrenvoll die Absichten sind Sachbeschädigung bleibt Sachbeschädigung und kein Ziel rechtfertigt eine Straftat.
LG
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Marlene K.
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Ich wunder mich etwas über die Eindeutigkeit der Reaktionen hier außer einer:
Hier mal ein paar Tatsachen:
Ja, die Grünen sind aus der Umweltbewegung entstanden und haben in der Anti Atomkraft Bewegung auch damals strafbare Handlungen vorgenommen. Da wiederholen sich Muster, sowohl was Wertung und Vorgehen angeht.
Nein, wir in Deutschland und der gesamten industrialisierten sogenannten "ersten" Welt tun nicht genug und so viel wie es unserer Verantwortung entspricht. Ich verweise auf die unterschiedlichen Erdüberlastungstage der einzelnen Nationen. Es ist die Verantwortung der Ausbeutenden der natürlichen Resourcen der Welt, nicht der ausgebeuteten Nationen, das zu ändern.
Ähnlich sieht es mit der Nutzung von Flugzeugen rein zum Vergnügen aus. Hier wird die Freiheit zur rücksichtslosen Ausbeutung der Resourcen über das Lebensrecht in ärmeren Ländern gestellt und dies als unser natürliches Freiheitsrecht dargestellt. Das darf Mensch durchaus hinterfragen, und zwar so, dass Menschs Diskussaionsbeitrag gehört wird.
Ich warte nur noch auf das Argument, was auch gegen Frydays for Future genutzt wurde: Überlast doch den Fachleuten, die bisher so erfolgreich an der Zerstörung der Welt gearbeitet haben deren Rettung. Noch besser ist für mich das Argument, dass der freie Markt, der mit seiner Gewinnmaximierung diese Zerstötung befeuert am besten geeignet sei, die Zerstörungen zu beenden
Hier mal ein paar Tatsachen:
Ja, die Grünen sind aus der Umweltbewegung entstanden und haben in der Anti Atomkraft Bewegung auch damals strafbare Handlungen vorgenommen. Da wiederholen sich Muster, sowohl was Wertung und Vorgehen angeht.
Nein, wir in Deutschland und der gesamten industrialisierten sogenannten "ersten" Welt tun nicht genug und so viel wie es unserer Verantwortung entspricht. Ich verweise auf die unterschiedlichen Erdüberlastungstage der einzelnen Nationen. Es ist die Verantwortung der Ausbeutenden der natürlichen Resourcen der Welt, nicht der ausgebeuteten Nationen, das zu ändern.
Ähnlich sieht es mit der Nutzung von Flugzeugen rein zum Vergnügen aus. Hier wird die Freiheit zur rücksichtslosen Ausbeutung der Resourcen über das Lebensrecht in ärmeren Ländern gestellt und dies als unser natürliches Freiheitsrecht dargestellt. Das darf Mensch durchaus hinterfragen, und zwar so, dass Menschs Diskussaionsbeitrag gehört wird.
Ich warte nur noch auf das Argument, was auch gegen Frydays for Future genutzt wurde: Überlast doch den Fachleuten, die bisher so erfolgreich an der Zerstörung der Welt gearbeitet haben deren Rettung. Noch besser ist für mich das Argument, dass der freie Markt, der mit seiner Gewinnmaximierung diese Zerstötung befeuert am besten geeignet sei, die Zerstörungen zu beenden
Marlene
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon
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Patricia
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Normalerweise beteilige ich mich nicht mehr an solchen Diskussionen, denn es bringt wenig. Die meisten Menschen denken an dieser Stelle viel zu kurz und zu sehr konsumorientiert.
Die Erde und das Leben darauf brauchen uns Menschen nicht, im Gegenteil, wir sind so eine Art bösartiger Krebs... Doch wir brauchen die Erde und ihre Fähigkeit uns am Leben zu erhalten. Und leider schwindet diese Fähigkeit zunehmendst.
Es mag sein, daß die Mittel welche von den sog. Klimaklebern verwendet werden uns radiakal erscheinen uns jede Menge Unbequemlichkeit verursachen. Dennoch ist das ein friedlicher Protest und verdient definitiv keiner Gefängnisstrafen.
Oder sollten wir künftig auch das gesetzlich verankerte Streikrecht der öffentlichen Verkehrsbetriebe abschaffen und mit Knast drohen, weil es uns sehr ähnliche Unannehmlichkeiten bereitet?
Wir haben nur diesen einen Planeten und wir fahren ihn gewaltig gegen die Wand.
Patricia
Die Erde und das Leben darauf brauchen uns Menschen nicht, im Gegenteil, wir sind so eine Art bösartiger Krebs... Doch wir brauchen die Erde und ihre Fähigkeit uns am Leben zu erhalten. Und leider schwindet diese Fähigkeit zunehmendst.
Es mag sein, daß die Mittel welche von den sog. Klimaklebern verwendet werden uns radiakal erscheinen uns jede Menge Unbequemlichkeit verursachen. Dennoch ist das ein friedlicher Protest und verdient definitiv keiner Gefängnisstrafen.
Oder sollten wir künftig auch das gesetzlich verankerte Streikrecht der öffentlichen Verkehrsbetriebe abschaffen und mit Knast drohen, weil es uns sehr ähnliche Unannehmlichkeiten bereitet?
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Lavendellöwin
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Patricia_cgn hat geschrieben: Do 10. Aug 2023, 10:02 Wir haben nur diesen einen Planeten und wir fahren ihn gewaltig gegen die Wand
Ja, so ist das....
es ist immer das Gleiche, alle denken und sagen immer sie würden genug tun und verzichten
und das glaub ich einfach nicht.
Es macht auch keinen Sinn von Verbrenner auf Stromer im Verkehr umzustellen, wir müssen
einfach weniger fahren. Am Besten sogar gar nicht. Oder eben gesammelt oder mit geteilten Autos
um da die Produktion runterzufahren.
Wenn ich lese ich fahr nur wenn ich muss, kommt mir sorry die Galle hoch. Es gibt schon
seit Ewigkeiten ein Bußgeld für Unnützes Umherfahren. Fahren zum Spass kostet eigentlich bis zu 100 Euro.
Und dann auf andere schimpfen weil sie darauf aufmerksam machen ist und bleibt bigot.
Ich hätte aber auch niemand der sich wo festklebt von dort entfernt, sondern da sitzen lassen.
Gut ich muss auch nicht fahren weil ich HomeOffice habe und mach mir auch nicht viele Gedanken
wegen Strom und Internet/Telefonkosten weil netterweise mein Arbeitgeber die Hälfte davon übernimmt.
Da bin ich auf jedenfall privilegiert, ich weiss das das in der Industrie und im Aussendienst einfach nicht geht.
Trotzdem wäre es wünschenswert, das Arbeit und Wohnen näher zusammenliegt und ein Zwang zur
Mobilität wegfällt-das war im Grund eh nur eine verdeckte Subventionierung der Autoindustrie.
Aber falls es euch aufgefallen ist, geht es in dem Artikel darum auf einen anderen Missstand hinzuweisen.
Es geht nicht um das Klima sondern um eine Sache die jede trans/inter/abinäre Person treffen könnte.
Und da bin ich eindeutig bei der Person die sich da Gedanken drüber macht.
Alles Liebe Marie
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Do 10. Aug 2023, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Jaddy
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Okay, das gehört nicht zum Ursprungsthema, aber da hier eh das große gesellschaftspolitische Fass aufgemacht wird, möchte ich ein paar Mythen aufklären:Julia CD hat geschrieben: Mi 9. Aug 2023, 22:31 Ich sehe das nicht so, dass wir in Deutschland "nichts" tun. Allerdings werden wir Deutschen den Planeten allein nicht retten können. Ich halte es richtig und wichtig den Klimaschutz zu fördern aber mal ehrlich wie viele Entbehrungen und Einschnitte sollen wir mit unseren 0.24% der Weltweiten Landmasse noch hinnehmen während die wirklich großen Nationen wie USA, China, Russland etc. auf den Klimaschutz nen dicken Haufen setzen.
Ich bin Bereit meinen Teil beizutragen indem ich nur mit dem Auto fahre wenn es wirklich sein muss und auch meinen Fleischkonsum mittlerweile reduziere. Wenn ich mir aber die Preisentwicklungen bei der Energieversorgung ansehe weil wir hier alles auf erneuerbar umstellen wollen und den fehlenden Strom teuer im Ausland einkaufen hört mein Verständnis auf. Ich zahle einen haufen Steuern wodurch mir von meinem Gehalt schon echt wenig bleibt und soll dann noch dafür zahlen die Welt zu retten, was völlig unmöglich ist wenn nicht ALLE Länder an diesem Strang ziehen.
Wenn es richtig gemacht wird, geht es nicht um Einschnitte, sondern um anders besser machen. Es wird nur von "interessierter Seite" - denen, die uns die Fossilien verkaufen bzw für sie lobbyieren - als Verzicht und Entbehrung verkauft.
"China" hat zur Summe des gobalen CO2 Budget ähnlich wenig beigetragen wie Indien oder Afrika. D.h. die Misere nicht verschuldet. Das haben Europa und die USA und danach Russland. "China" bzw ganz Asien tut es immer noch nicht so nennenswert wie wir. Hier mal kumulativ, d.h. die Summen seit 1850: (Quelle)
Kurzer Exkurs: Die Klimaveränderung ist - bis zu den Kipppunkten - ziemlich proportional zur Gesamtmenge der Klimagase in der Atmosphäre. Seit Beginn der industriellen Revolution ~1880 ist die CO2 Konzentration in der Atmosphäre von ~277ppm auf ~420ppm gestiegen. Das entspricht ~2455 Milliarden Tonnen CO2 (Gt). Aktuell kommen jedes Jahr ca 40Gt hinzu. Das Restbudget, um die 1,5-°C zu halten beträgt noch ca 350 GT. Den Grossteil der 2455 Gt haben wir, Europa und USA seit 1880 verschuldet. Unser Wohlstandzuwachs seit 1880 beruht darauf. Und tut es noch. Auch der aktuell Pro-Kopf-Anteil ist in EU/USA mehrfach so hoch wie in China. Ourworldindata hat dazu die Zahlen und auf https://globalcarbonbudget.org gibt es die Budgetrechnung.
(Global Carbon Budget 2022)Cumulative anthropogenic CO2 emissions for 1850—2021 totalled [...]2455 -± 240 GtCO2, of which 70% occurred since 1960 and 33 % since 2000. Total anthropogenic emissions more than doubled over the last 60 years, from 4.5 -± 0.7 GtC yr−1 for the decade of the 1960s to an average of 10.8 -± 0.8 GtC yr−1 during 2012—2021, and reaching 40.0 -± 3.3 GtCO2 in 2021. For 2022, we project global total anthropogenic CO2 emissions from fossil and land-use changes to be also around 40.5 GtCO2.
Es ist etwas billig, zuerst jahrelang den Stadtpark vollzuscheissen und dann die Neuankömmlinge wegen ihres Bonbonpapiers zu beschuldigen. Vor allem ist das kein Grund, den eigenen Müll der Vergangenheit nicht zu beseitigen.
Die meisten Solarpanele und Windräder werden übrigens aktuell in China installiert. Weil es billiger ist, als auf fossile Energie zu setzen.
Deutschland kauft keinen "fehlenden Strom teuer aus dem Ausland". Es fehlt nämlich kein Strom. Deutschland ist nach wie vor Strom-Netto-Exportland und zwar mit regenerativen Strom. Der ist nämlich billiger als fossiler oder gar nuklearer. Gekauft wird aus dem Ausland, wenn der Strom dort billiger ist als unser Kohlestrom. Die gestiegenen Stromkosten sind nicht den Erneuerbaren geschuldet, sondern gestiegenen Rohstoffpreisen für Kohle, Gas und Öl, gestiegenen Netzentgelten (die Stromkonzerne lassen sich die Durchleitung einfach mal teurer bezahlen) und jahrzehntelang hinausgezögerten Kosten für die Netzinfrastruktur. Das Stromnetz wurde nämlich seit Kohls Zeiten auf Verbrauch gefahren.
Wäre in D statt Kohle, Kernenergie und Gas/Öl die regenerative Energie plus modernes Netz dermassen gefördert worden, hätten wir seit vielen Jahren deutlich geringere Preise. Zitat: "Die Subventionen für fossile Energieträger in Deutschland sind laut IWF bezogen auf die Wirtschaftsleistung mit 1,9 Prozent — das entspricht 70 Milliarden Euro pro Jahr — noch immer sehr hoch. Allein der Preis für Kohle müsste in Deutschland viermal höher sein, als er derzeit ist. Man kann sich vorstellen, was ein fairer Preis für Kohle bedeuten würde: Diskussionen über einen "vorzeitigen" Kohleausstieg vor 2038 würden sich von selbst erledigen und die gigantischen Subventionen von 40 Milliarden Euro für den Kohleausstieg könnte sich der Staat, und damit die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, sparen." (Marcel Fratscher, DIW, 2021)
Eigener Verzicht ist... nett aber relativ sinnlos. Das soll keine Entschuldigung für mehrere Langstreckenflüge pro Jahr, SUVs oder Regenwald-Soja gefüttertes Nackensteak sein. Jede positive Veränderung zählt. Aber das wird nicht viel retten, solange die fossilen Profitsysteme nicht grundlegend ersetzt werden. Das geht nur über Politik, auch hier in D. Beginnend tatsächlich kommunal, zB mit besserem ÖPNV und Radwegen, lokaler Vermarktung, usw. Aber letztlich mindestens Deutschland- und Europaweit.
Fazit: "Wir" im reichen globalen Norden tragen sowohl die historische, wie die aktuelle Verantwortung für die Krise. "Wir" in D hätten mit einer anderen Politik seit Jahrzehnten eine bessere Richtung einschlagen können. Uns wurde seit 1995 versprochen, dass sich gekümmert wird, aber tatsächlich ist viel zu wenig passiert. Siehe Altmaiers Vernichtungsfeldzug gegen Erneuerbare 2011 und die andauernden Fossilsubventionen. Auf ein paar Leute auf der Strasse zu schimpfen, die lediglich die EInhaltung der Versprechen bzw Verträge fordern, ist aus meiner Sicht eine völlig durchsichtige Ablenkung. Genauso wie die Mythen über "aber China" und "fehlender Strom in D". Die tatsächlichen Probleme tragen Anzug und Kravatte und sitzen weit oberhalb der Strassen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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edeka
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
das hast du sehr gut gemacht !
Genau so - als Mythos - muß man diese Phrasen entlarven, "Deutschland kann nicht die Welt retten", "wir sind die Öko-Musterknaben" (weil wir besonders viel Müll trennen - was nützt das ? trotzdem sind wir einer der Meister im Plastikkonsum), etc. Mit andern Politikfeldern will ich gar nicht erst anfangen
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Aria
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Lustig.....ungefähr 95% der Beiträge gehen am eigentlichen Thema vorbei - meinem 1. eingeschlossen
Das liegt aber daran, dass ich eine ziemlich voreingenommene Haltung zu P. habe und es mir im Grunde egal ist, wo sie ihre gerechte Strafe verbringt.
Das liegt aber daran, dass ich eine ziemlich voreingenommene Haltung zu P. habe und es mir im Grunde egal ist, wo sie ihre gerechte Strafe verbringt.
¡no lamento nada!
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Anne-Mette
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Re: Als Transfrau in den Männerknast? Senatsverwaltung widerspricht Klimaaktivistin
Das kann schon mal passieren und wird nicht gleich mit Knast bestraftAria hat geschrieben: Do 10. Aug 2023, 19:59 ungefähr 95% der Beiträge gehen am eigentlichen Thema vorbei - meinem 1. eingeschlossen