Stuttgart Grüne und CDU nicht einig beim Thema Schwangerschaftsabbruch
-
Anne-Mette
- Administratorin
- Beiträge: 27530
- Registriert: Sa 24. Nov 2007, 18:19
- Geschlecht: W
- Pronomen: sie
- Wohnort (Name): Ringsberg
- Forum-Galerie: gallery/album/1
- Hat sich bedankt: 205 Mal
- Danksagung erhalten: 2422 Mal
- Gender:
- Kontaktdaten:
-
Karla
- registrierte BenutzerIn
- Beiträge: 1539
- Registriert: Mo 1. Mai 2017, 14:12
- Geschlecht: div
- Pronomen:
- Wohnort (Name): Stuttgart
- Hat sich bedankt: 0
- Danksagung erhalten: 2 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Stuttgart Grüne und CDU nicht einig beim Thema Schwangerschaftsabbruch
Mit Scheinargumenten versucht die CDU, das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch nach Beratung teilweise auszuhebeln:
...besonders für die wirtschaftlich weniger gut gestellten: Wer Geld und Beziehungen hat, schafft den Abbruch in der 12-Wochen-Frist!!!
DIE schafft es, rechtzeitig an die nötigen Informationen zu kommen!
(Bei einem schwangeren Trans-Mann gehe ich davon aus, daß ER wenn, dann bewußt schwanger wird: Hormone absetzen, Dysphorie im Interesse der Fortpflanzung übersteuern)
DER wird ALLES tun, um seine Schwangerschaft nicht zu gefährden!
Isabell Huber, familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
Ein Schwangerschaftsabbruch sei aber kein normaler medizinischer Eingriff, sondern beende ungeborenes Leben, wandte Huber ein. Der Paragraf 219a sei eine über Jahre gewachsene Abwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren und dem Lebensrecht des Ungeborenen. Weil es bereits Beratungslösungen und rechtlich abgesicherte Schwangerschaftsabbrüche gebe, handle es sich um eine Scheindebatte.
...Beratung und Information wollte ich aus ERSTER Hand!!!
im Fall Dr. Hänel ist DIE LINKE eingesprungen: Armutszeugnis für die "C"DU!!!
Wenn frau die folgende Umfrage des Sozialministeriums mal ZWISCHEN DEN ZEILEN LIEST:
Um das medizinische Angebot für Schwangerschaftsabbrüche im Land zu erheben, führte das Sozialministerium Anfang 2021 eine Befragung von 1510 Gynäkologen und Gynäkologinnen durch. Von 768 der antwortenden Ärztinnen und Ärzte nehmen demnach 706 keine Schwangerschaftsabbrüche vor. Einen "akuten Notstand" beim Angebot an Schwangerschaftsabbrüchen sieht das Ministerium aber nicht. Nur für sieben Praxen sei die unsichere Rechtslage der Grund dafür, keine Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen.
von 1510 befragten Medizer:innen geben nur 62 zu, daß sie Abbrüche durchführen, 7 Praxen geben Angst zu! (Rest ist Schweigen... dabei wäre das erlaubte "Werbung")
-> weniger als 5% der Gynäkolog:innen stehen dazu, daß sie Frauen in der Notlage einer ungewollten Schwangerschaft helfen!!!
-> -§219a gehört weg, oder so geändert, daß frau nach 2 Ja/Nein Abfragen - u.a. nach Adoptionsfreigabe ungehinderten Zugang zu Informationen erhält!
-> -§218 wird leider derzeit mißbraucht: Da gehört ein RECHT auf orts- und zeitnahe Beratung und Abbruch rein!!! SOOO bleiben darf er nicht! (ganz weg m.E. aber auch nicht!)
LG Elly
...besonders für die wirtschaftlich weniger gut gestellten: Wer Geld und Beziehungen hat, schafft den Abbruch in der 12-Wochen-Frist!!!
DIE schafft es, rechtzeitig an die nötigen Informationen zu kommen!
(Bei einem schwangeren Trans-Mann gehe ich davon aus, daß ER wenn, dann bewußt schwanger wird: Hormone absetzen, Dysphorie im Interesse der Fortpflanzung übersteuern)
DER wird ALLES tun, um seine Schwangerschaft nicht zu gefährden!
Isabell Huber, familienpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion:
Ein Schwangerschaftsabbruch sei aber kein normaler medizinischer Eingriff, sondern beende ungeborenes Leben, wandte Huber ein. Der Paragraf 219a sei eine über Jahre gewachsene Abwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Schwangeren und dem Lebensrecht des Ungeborenen. Weil es bereits Beratungslösungen und rechtlich abgesicherte Schwangerschaftsabbrüche gebe, handle es sich um eine Scheindebatte.
...Beratung und Information wollte ich aus ERSTER Hand!!!
im Fall Dr. Hänel ist DIE LINKE eingesprungen: Armutszeugnis für die "C"DU!!!
Wenn frau die folgende Umfrage des Sozialministeriums mal ZWISCHEN DEN ZEILEN LIEST:
Um das medizinische Angebot für Schwangerschaftsabbrüche im Land zu erheben, führte das Sozialministerium Anfang 2021 eine Befragung von 1510 Gynäkologen und Gynäkologinnen durch. Von 768 der antwortenden Ärztinnen und Ärzte nehmen demnach 706 keine Schwangerschaftsabbrüche vor. Einen "akuten Notstand" beim Angebot an Schwangerschaftsabbrüchen sieht das Ministerium aber nicht. Nur für sieben Praxen sei die unsichere Rechtslage der Grund dafür, keine Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen.
von 1510 befragten Medizer:innen geben nur 62 zu, daß sie Abbrüche durchführen, 7 Praxen geben Angst zu! (Rest ist Schweigen... dabei wäre das erlaubte "Werbung")
-> weniger als 5% der Gynäkolog:innen stehen dazu, daß sie Frauen in der Notlage einer ungewollten Schwangerschaft helfen!!!
-> -§219a gehört weg, oder so geändert, daß frau nach 2 Ja/Nein Abfragen - u.a. nach Adoptionsfreigabe ungehinderten Zugang zu Informationen erhält!
-> -§218 wird leider derzeit mißbraucht: Da gehört ein RECHT auf orts- und zeitnahe Beratung und Abbruch rein!!! SOOO bleiben darf er nicht! (ganz weg m.E. aber auch nicht!)
LG Elly
Ein Leben ohne Möps(chen) ist möglich, aber sinnlos. (frei nach Loriot)