Rücksichtslosigkeit
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Violetta Arden
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Rücksichtslosigkeit
Hallo erstmal,
Das Thema hat jetzt eigentlich nichts mit Trans/Crossdress/Intersex oder ähnlichem zu tun. Es kommt bei mir immer wieder hoch wenn es im Winter zu schneien beginnt. Denn da gibt es zwischen unserern Dörfern eine große Fläche, wo ich, wenn genug Schnee liegt meine Langlaufspur in die weisse Pracht selbst lege. Und die dann immer wieder ausfahre bis sie ganz passabel zu befahren ist. Nun gibt es auch viele Spaziergänger, die dieses Feld auch nutzen. Und meistens werden dort auch einige Wege ausgetreten, die von den meisten auch begangen werden. Von den meisten. Denn immer wieder -und das regelmässig- muss ich beim nächsten Laufen feststellen, dass Fußstapfen in der Spur sind. Und das wo auch dem unsportlichsten Wanderer klar sein müsste, dass dort eben eine Loipe und KEIN Weg gespurt wurde. Es sind ja immer nur ein paar, die die Spur zertreten, aber ich muss mich dann immer über diese Rücksichtslosigkeit ärgern. Das würde mir selbst nie einfallen, etwas zu zerstören, das ein anderer aufgebaut oder gemacht hat. Aber das wird in unserer Gesellschaft auch auch irgendwie gefördert. Natürlich muss man auch auf sich schauen, sonst wird man nicht zufrieden sein und kann anderen auch nicht zuvorkommend begegnen. Aber dass das eigene Ego über alles geht, dass man nicht mehr nachdenkt ob es anderen schadet.. Man muss ja nicht gleich die andere Wange hinhalten - das bringt einen auch nicht weiter. Und wenn auf die Watsche verzichtet wird geht es beiden besser.
Und damit ihr auch seht, wie das ausschaut hier ein Foto Oder bin ich zu empfindlich? Ich glaube nicht. Irgendwie kommt mir vor, dass wir in der Gesamtheit auf immer falschere Wege gelangen.
Das musste ich mal loswerden.
Schönen Abend noch
Gerda
Das Thema hat jetzt eigentlich nichts mit Trans/Crossdress/Intersex oder ähnlichem zu tun. Es kommt bei mir immer wieder hoch wenn es im Winter zu schneien beginnt. Denn da gibt es zwischen unserern Dörfern eine große Fläche, wo ich, wenn genug Schnee liegt meine Langlaufspur in die weisse Pracht selbst lege. Und die dann immer wieder ausfahre bis sie ganz passabel zu befahren ist. Nun gibt es auch viele Spaziergänger, die dieses Feld auch nutzen. Und meistens werden dort auch einige Wege ausgetreten, die von den meisten auch begangen werden. Von den meisten. Denn immer wieder -und das regelmässig- muss ich beim nächsten Laufen feststellen, dass Fußstapfen in der Spur sind. Und das wo auch dem unsportlichsten Wanderer klar sein müsste, dass dort eben eine Loipe und KEIN Weg gespurt wurde. Es sind ja immer nur ein paar, die die Spur zertreten, aber ich muss mich dann immer über diese Rücksichtslosigkeit ärgern. Das würde mir selbst nie einfallen, etwas zu zerstören, das ein anderer aufgebaut oder gemacht hat. Aber das wird in unserer Gesellschaft auch auch irgendwie gefördert. Natürlich muss man auch auf sich schauen, sonst wird man nicht zufrieden sein und kann anderen auch nicht zuvorkommend begegnen. Aber dass das eigene Ego über alles geht, dass man nicht mehr nachdenkt ob es anderen schadet.. Man muss ja nicht gleich die andere Wange hinhalten - das bringt einen auch nicht weiter. Und wenn auf die Watsche verzichtet wird geht es beiden besser.
Und damit ihr auch seht, wie das ausschaut hier ein Foto Oder bin ich zu empfindlich? Ich glaube nicht. Irgendwie kommt mir vor, dass wir in der Gesamtheit auf immer falschere Wege gelangen.
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Re: Rücksichtslosigkeit
Hallo Gerda,
natürlich hast du vollkommen recht - man zerstört nichts, was andere gebaut oder gemacht haben. Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und auch mal Hirn in Betrieb nehmen würde unserer Gesellschaft echt gut tun.
Nun latschen in Österreich aber nicht nur loipenkennende Schneemenschen rum, sondern auch Flachlandtiroler, die von Schnee und Wintersport soviel Ahnung haben wie ein Schwein vom Pfeifen. Und eben nicht wissen, dass ihr Rumgelatsche eben Schaden verursacht - "Sind doch nur Fußspuren, du kannst doch trotzdem fahren .... "
Es ist wohl bei den Meisten eher Unwissenheit ob des Aufwandes der Präparierung und der Funktion einer Loipe ("DAS soll ne Loipe sein? Sieht doch aus, als wäre hier nur einer mal langgefahren ...").
Denn nicht nur du hast dieses Problem. Es besteht auch, und das in wohl auch wirklich finanziell merkbaren Größenordnungen, in großen Skigebieten. Und hier sind die Loipen echt als genau so und dort gewollt und technisch hergestellt erkennbar, was aber einige völlig darin Unbemittelte nicht vom Nutzen der schön begehbaren Spur abhält (" Wieso sind die so auseinander, kann ich ganz schlecht laufen ...").
In den meisten Skigebieten wird darauf explizit in den Verhaltensregeln und mittels Schilder hingewiesen.
Vielleicht auch ne Idee für dich?
Quelle: https://loipenpark.de/sdoridsch/2021/11 ... schild.jpg
Alles Liebe und ganz viel Schnee wünscht
Claudia
natürlich hast du vollkommen recht - man zerstört nichts, was andere gebaut oder gemacht haben. Ein bisschen mehr Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und auch mal Hirn in Betrieb nehmen würde unserer Gesellschaft echt gut tun.
Nun latschen in Österreich aber nicht nur loipenkennende Schneemenschen rum, sondern auch Flachlandtiroler, die von Schnee und Wintersport soviel Ahnung haben wie ein Schwein vom Pfeifen. Und eben nicht wissen, dass ihr Rumgelatsche eben Schaden verursacht - "Sind doch nur Fußspuren, du kannst doch trotzdem fahren .... "
Es ist wohl bei den Meisten eher Unwissenheit ob des Aufwandes der Präparierung und der Funktion einer Loipe ("DAS soll ne Loipe sein? Sieht doch aus, als wäre hier nur einer mal langgefahren ...").
Denn nicht nur du hast dieses Problem. Es besteht auch, und das in wohl auch wirklich finanziell merkbaren Größenordnungen, in großen Skigebieten. Und hier sind die Loipen echt als genau so und dort gewollt und technisch hergestellt erkennbar, was aber einige völlig darin Unbemittelte nicht vom Nutzen der schön begehbaren Spur abhält (" Wieso sind die so auseinander, kann ich ganz schlecht laufen ...").
In den meisten Skigebieten wird darauf explizit in den Verhaltensregeln und mittels Schilder hingewiesen.
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rika
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Re: Rücksichtslosigkeit
Ja, liebe Gerda-Johanna,
ist es Gedankenlosigkeit = Unachtsamkeit oder gesteigert die Rücksichtslosigkeit? Ich fahre mit dem Rad eine Straße entlang und sehe all den Müll, der da liegt - wahrscheinlich gedankenlos aus dem Fenster geworfen.
Aber ich erlebe ....coronabedingt???... auch weniger Rempler und ausgefahrene Ellbogen in Schlangen vor den Kassen. So gesehen hätte das Virus ja eine positive Wirkung!
Rücksicht und Höflichkeit leben ist so einfach und wird in den allermeisten Fällen reflektiert: Ich halte die Türe für die nächste Person offen und höre ein Danke, ein kleines-großes Glück.
rika
ist es Gedankenlosigkeit = Unachtsamkeit oder gesteigert die Rücksichtslosigkeit? Ich fahre mit dem Rad eine Straße entlang und sehe all den Müll, der da liegt - wahrscheinlich gedankenlos aus dem Fenster geworfen.
Aber ich erlebe ....coronabedingt???... auch weniger Rempler und ausgefahrene Ellbogen in Schlangen vor den Kassen. So gesehen hätte das Virus ja eine positive Wirkung!
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Aria
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Re: Rücksichtslosigkeit
Kenne mich damit nicht aus.....ist es jetzt so schlimm da wieder drüber zu fahren????
Ich sehe da viele Fußspuren und denke mir automatisch, dass es den meisten Personen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen ist, dass da was ist und vor allem, sich jemand Mphe damit gegeben hat. Daher würde ich auch nicht gleich rücksichtslos dazu sagen, weil das ja beinhaltet das man von etwas Ahnung hat und dennoch nicht beachtet.
Ganz ehrlich.....ich wäre da vermutlich auch drüber gelaufen
Ich sehe da viele Fußspuren und denke mir automatisch, dass es den meisten Personen wahrscheinlich gar nicht aufgefallen ist, dass da was ist und vor allem, sich jemand Mphe damit gegeben hat. Daher würde ich auch nicht gleich rücksichtslos dazu sagen, weil das ja beinhaltet das man von etwas Ahnung hat und dennoch nicht beachtet.
Ganz ehrlich.....ich wäre da vermutlich auch drüber gelaufen
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Violetta
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Re: Rücksichtslosigkeit
Hallo !
Anbei ein kleiner Text:
(nur abgeschrieben und etwas angepasst)
Die Geschichte vom Schmunzelsteinchen
In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschen. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich.
So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.
In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle, Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht.
Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: "Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast Du bald keine mehr!"
Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich gebe, bekomme ich auch wieder etwas zurück. So war das auch mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Kobolds war Unruhe gestiftet. Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten, bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes.
Missmut - Verschlossenheit - Freudlosigkeit - das waren nun die Merkmale eines einst fröhlichen, liebevollen Völkchens. Viele Jahre vergingen. Die Menschlein hetzten durch das Leben .... Sie schauten nicht nach links und rechts.
"Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan", so dachten sie alle. Aber irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit den Schmunzelsteinchen. Ein alter Mann hatte sie von seinem Vater erzählt bekommen, der von seinem Vater ...
Er erzählte "das Märchen von den guten Vorfahren" seinem Enkel. Nachdenklich machte sich der Enkel ans Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellt und formte kleine, lachende Tongesichter.
In den nächsten Tagen verschenkt er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als netter, harmloser Träumer bezeichnet. Aber einigen Menschen gefiel diese Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in ihrer Tasche berührten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Fröhlichkeit, das Lachen, die Liebe und viel Mut zurückschenkten....
Ein Schmunzelsteinchen habe ich nicht, bin ja auch kein Töpfer und unser Griesgramix heißt heuer Corona. Ich habe in der analogen Welt ein gesticktes Sternchen mit dieser Geschichte verteilt, leider funktioniert das nicht digital.
Bis zum nächsten Treffen
Violetta
Anbei ein kleiner Text:
(nur abgeschrieben und etwas angepasst)
Die Geschichte vom Schmunzelsteinchen
In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschen. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich.
So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.
In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle, Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht.
Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: "Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast Du bald keine mehr!"
Das stimmte zwar nicht, denn wenn ich gebe, bekomme ich auch wieder etwas zurück. So war das auch mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Kobolds war Unruhe gestiftet. Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten, bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes.
Missmut - Verschlossenheit - Freudlosigkeit - das waren nun die Merkmale eines einst fröhlichen, liebevollen Völkchens. Viele Jahre vergingen. Die Menschlein hetzten durch das Leben .... Sie schauten nicht nach links und rechts.
"Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan", so dachten sie alle. Aber irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit den Schmunzelsteinchen. Ein alter Mann hatte sie von seinem Vater erzählt bekommen, der von seinem Vater ...
Er erzählte "das Märchen von den guten Vorfahren" seinem Enkel. Nachdenklich machte sich der Enkel ans Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellt und formte kleine, lachende Tongesichter.
In den nächsten Tagen verschenkt er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als netter, harmloser Träumer bezeichnet. Aber einigen Menschen gefiel diese Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in ihrer Tasche berührten.
Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch die Fröhlichkeit, das Lachen, die Liebe und viel Mut zurückschenkten....
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ExuserIn-2023-08-12
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Re: Rücksichtslosigkeit
gerda joanna hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 17:47 Das würde mir selbst nie einfallen, etwas zu zerstören, das ein anderer aufgebaut oder gemacht hat.
Mein 6jähriger Junior und ich haben so eine richtig tolle Sandburg an den Strand gezaubert. (hab ich immer schon gerne gemacht)
So richtig toll, das viele die vorbeigehen stehen bleiben, sich daran erfreuen und Komplimente machen.
Skrupellos,so mit vollen Anlauf.. und voller Absicht drauf springen auf dieses Bauwerk, um es zu vernichten......das Kind war auch nicht älter wie 6 ..und die gleichgültigen Eltern in Sichtweite...
Mit 6 die Sandburg...mit 16 wird dann die S-Bahn vollgeschmiert...mit 26 der Sperrmüll in den Wald gekarrt...wer weiß?
Für meine Junior war das ein prägendes negatives Erlebnis...er hält sich zum Glück, bisher von solchen verzogenen Gören fern.Der kann mit denen nichts anfangen.
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manchmal_melissa
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Re: Rücksichtslosigkeit
Hallo Gerda,
ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen, aber ich fürchte ich muss das unwissende Fußvolk in Schutz nehmen. Dass professionell gespurte Loipen tabu sind, ist wohl jedem klar. Aber für mich sieht das Bild auch so aus, als wäre da "nur" jemand ein-, zweimal langgefahren. Ich will gar nicht wissen, wie oft ich als Kind in einer solchen Spur gelaufen bin.

Mein erster Gedanke war auch ein Schild, aber das könnte auch komisch rüberkommen. Sowohl bei mir, als auch bei deinen Mitbürger:innen fehlte wohl das Bewusstsein, etwas falsch zu machen. Da hilft nur, selbiges zu fördern, was dir mit diesem Post erfolgreich gelungen ist. Danke dafür.
Liebe Grüße,
Melissa
ich kann deinen Ärger sehr gut verstehen, aber ich fürchte ich muss das unwissende Fußvolk in Schutz nehmen. Dass professionell gespurte Loipen tabu sind, ist wohl jedem klar. Aber für mich sieht das Bild auch so aus, als wäre da "nur" jemand ein-, zweimal langgefahren. Ich will gar nicht wissen, wie oft ich als Kind in einer solchen Spur gelaufen bin.
Mein erster Gedanke war auch ein Schild, aber das könnte auch komisch rüberkommen. Sowohl bei mir, als auch bei deinen Mitbürger:innen fehlte wohl das Bewusstsein, etwas falsch zu machen. Da hilft nur, selbiges zu fördern, was dir mit diesem Post erfolgreich gelungen ist. Danke dafür.
Liebe Grüße,
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Violetta Arden
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Re: Rücksichtslosigkeit
...oh da kamen ja einige Rückmeldungen. Ich bin noch nicht dazugekommen, sie alle durchzulesen. Ich wollte nur mal kurz etwas präzisieren. So sieht es auch, wenn man in den frischen Schnee eine Spur macht.
Und dann muss ich noch vorausschicken, dass die Leute, die dort durchwandern wohl zu über 90% Anwohner sind - und die wissen mit Sicherheit, was das ist. Also, da würde ich Achtlosigkeit als keine Entschuldigung sehen.
Schönen Abend noch.
Gerda
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Re: Rücksichtslosigkeit
Hallo Gerda,
das Bild kann ich zwar (noch) nicht sehen, mir aber gut vorstellen. Habe so etwas auch schon erlebt und wenn man da jemanden auf der Spur sieht und anspricht wird der zumeist direkt pampig. Ganz wenige haben das nicht registriert, entschuldigen sich und gehen daneben weiter.
Aber das betrifft alle Lebensbereiche. Im besten Falle ist es Gedankenlosigkeit aber häufig auch die Einstellung "ich darf das, Regeln sind nur für die anderen da." Mußte leider im Laufe der Jahre feststellen, dass Egoismus und Rücksichtslosigkeit zwar in Sonntagsreden abgelehnt aber im realen Leben dann gefördert wird.
LG, Shoshana
das Bild kann ich zwar (noch) nicht sehen, mir aber gut vorstellen. Habe so etwas auch schon erlebt und wenn man da jemanden auf der Spur sieht und anspricht wird der zumeist direkt pampig. Ganz wenige haben das nicht registriert, entschuldigen sich und gehen daneben weiter.
Aber das betrifft alle Lebensbereiche. Im besten Falle ist es Gedankenlosigkeit aber häufig auch die Einstellung "ich darf das, Regeln sind nur für die anderen da." Mußte leider im Laufe der Jahre feststellen, dass Egoismus und Rücksichtslosigkeit zwar in Sonntagsreden abgelehnt aber im realen Leben dann gefördert wird.
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Michi
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Re: Rücksichtslosigkeit
Rücksichtslosigkeit?!
Ist das nicht vielleicht doch ein "ganz klein wenig" übertrieben?
Betreibst du Leistungssport?
Klar kann es doof finden, wenn jemand in die Spur gelaufen ist. Aber Rücksichtslosigkeit zeichnet sich durch bewusstes Handeln gegen berechtigte Interessen anderer aus.
Es ist wohl öffentlich zugänglicher Grund, und auch nicht als Loipe ausgewiesen. Langläufer haben also keine höher stehenden Rechte als die Fußgänger.
Kinder finden es oft lustig, herausfordernd oder sonst wie animierend, auf irgendwelchen sichtbaren Linien zu laufen. Solche Spuren im Schnee laden Kinder regelrecht dazu ein, Spaß zu haben.
Das mal zum Nachdenken.
Ist das nicht vielleicht doch ein "ganz klein wenig" übertrieben?
Betreibst du Leistungssport?
Klar kann es doof finden, wenn jemand in die Spur gelaufen ist. Aber Rücksichtslosigkeit zeichnet sich durch bewusstes Handeln gegen berechtigte Interessen anderer aus.
Es ist wohl öffentlich zugänglicher Grund, und auch nicht als Loipe ausgewiesen. Langläufer haben also keine höher stehenden Rechte als die Fußgänger.
Kinder finden es oft lustig, herausfordernd oder sonst wie animierend, auf irgendwelchen sichtbaren Linien zu laufen. Solche Spuren im Schnee laden Kinder regelrecht dazu ein, Spaß zu haben.
Das mal zum Nachdenken.
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Violetta Arden
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Re: Rücksichtslosigkeit
Nein, das ist nicht übertrieben.MichiWell hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 20:42 Rücksichtslosigkeit?!
Ist das nicht vielleicht doch ein "ganz klein wenig" übertrieben?
Betreibst du Leistungssport?
Klar kann es doof finden, wenn jemand in die Spur gelaufen ist. Aber Rücksichtslosigkeit zeichnet sich durch bewusstes Handeln gegen berechtigte Interessen anderer aus.
Es ist wohl öffentlich zugänglicher Grund, und auch nicht als Loipe ausgewiesen. Langläufer haben also keine höher stehenden Rechte als die Fußgänger.
Kinder finden es oft lustig, herausfordernd oder sonst wie animierend, auf irgendwelchen sichtbaren Linien zu laufen. Solche Spuren im Schnee laden Kinder regelrecht dazu ein, Spaß zu haben.
Das mal zum Nachdenken.
Ich betreibe keinen Leistungssport, bei den Spuren sind immer Erwachsenenschuhe dabei. Natürlich ist das ein freies Feld und ich habe keine besonderen Rechte. Aber die Hineintreter haben auch die Freiheit, ihre Schritte neben die Spur zu setzen oder den ausgetretenen Fussweg zu benutzen. Wir sind ein Wintersportland, die Leute wissen, was eine Langlaufspur ist. Und es ist, ja ich sage rücksichtslos, etwas zu zerstören oder zu beschädigen weil es für mich möglicherweise feiner ist in der Spur zu gehen als daneben zu stapfen.
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Re: Rücksichtslosigkeit
Ganz ehrlich, wie soll man das wissen? Ich würde grundsätzich da treten, wo es am enfachsten ist und ich nichts vom Naturreichtum zerstöre. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass eine Spur, mit nackten Füßen, Stiefeln, Skiern oder Fahrzeug als Eigentum von jemandem betrachtet werden würde. Ich wäre auch nie darauf gekommen, dass jemand darauf hin plant die gleiche Spur wieder zu verwenden. Ich tendiere eher dazu Spuren zu verwischen, da wo ich gewesen bin.gerda joanna hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 17:47 Hallo erstmal,
Das Thema hat jetzt eigentlich nichts mit Trans/Crossdress/Intersex oder ähnlichem zu tun. Es kommt bei mir immer wieder hoch wenn es im Winter zu schneien beginnt. Denn da gibt es zwischen unserern Dörfern eine große Fläche, wo ich, wenn genug Schnee liegt meine Langlaufspur in die weisse Pracht selbst lege. Und die dann immer wieder ausfahre bis sie ganz passabel zu befahren ist. Nun gibt es auch viele Spaziergänger, die dieses Feld auch nutzen. Und meistens werden dort auch einige Wege ausgetreten, die von den meisten auch begangen werden. Von den meisten. Denn immer wieder -und das regelmässig- muss ich beim nächsten Laufen feststellen, dass Fußstapfen in der Spur sind. Und das wo auch dem unsportlichsten Wanderer klar sein müsste, dass dort eben eine Loipe und KEIN Weg gespurt wurde. Es sind ja immer nur ein paar, die die Spur zertreten, aber ich muss mich dann immer über diese Rücksichtslosigkeit ärgern. Das würde mir selbst nie einfallen, etwas zu zerstören, das ein anderer aufgebaut oder gemacht hat. Aber das wird in unserer Gesellschaft auch auch irgendwie gefördert. Natürlich muss man auch auf sich schauen, sonst wird man nicht zufrieden sein und kann anderen auch nicht zuvorkommend begegnen. Aber dass das eigene Ego über alles geht, dass man nicht mehr nachdenkt ob es anderen schadet.. Man muss ja nicht gleich die andere Wange hinhalten - das bringt einen auch nicht weiter. Und wenn auf die Watsche verzichtet wird geht es beiden besser.
Und damit ihr auch seht, wie das ausschaut hier ein Foto
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Oder bin ich zu empfindlich? Ich glaube nicht. Irgendwie kommt mir vor, dass wir in der Gesamtheit auf immer falschere Wege gelangen.
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Gerda
Steht das irgendwo?
Ist es Teil einer Kultur, die man kennen müsste, wenn man in bestimmten Teilen der Welt unterwegs ist, oder über die man sich irgendwo informieren kann?
Wenn es auf einem schmalen Fußweg ist, welche Alternativen hat man überhaupt?
Und WTF ist ein "unsportlicher Wanderer"? Ich weiß nicht mal was der Unterschied zwischen Wanderer und Spaziergänger ist, denn was manche "wandern" nennen, ist für mich immer noch spazieren gehen.
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Claudia_G
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Re: Rücksichtslosigkeit
Sorry, aber nach DEEEM Posting halte ich das für ein Gerücht.Lina hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 22:12 Ich tendiere eher dazu Spuren zu verwischen, da wo ich gewesen bin.
Du ziehst, zumindest hier im Forum, eine Schneise der Unhöflichkeit und fehlender Empathie durch einzelne Themen, deren Spuren wir wohl auch noch in Jahren sehen werden.
Du hast in vielem Recht und deine Meinung sei dir auch gegönnt - aber bitte, weniger verletzend geht es auch.
Danke
Claudia
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Re: Rücksichtslosigkeit
Dem kann ich mich nur anschließen. Danke.Claudia_G hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 22:26 Du hast in vielem Recht und deine Meinung sei dir auch gegönnt - aber bitte, weniger verletzend geht es auch.
Jeder hat in seinem Leben Menschen um sich, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind.
Sie wollen es vielleicht nicht zugeben, aber ich garantiere, sie kennen jemanden.
Billie Jean King (*1943)
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Lina
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Re: Rücksichtslosigkeit
Claudia_G hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 22:26Sorry, aber nach DEEEM Posting halte ich das für ein Gerücht.Lina hat geschrieben: Di 14. Dez 2021, 22:12 Ich tendiere eher dazu Spuren zu verwischen, da wo ich gewesen bin.
Du ziehst, zumindest hier im Forum, eine Schneise der Unhöflichkeit und fehlender Empathie durch einzelne Themen, deren Spuren wir wohl auch noch in Jahren sehen werden.
Du hast in vielem Recht und deine Meinung sei dir auch gegönnt - aber bitte, weniger verletzend geht es auch.
Danke
Claudia
Du weißt natürlich auch nichts über mich - insbesondere nicht was Militärausbildung betrifft. Ich bin es aber gewohnt mich im Gelände unerkannt aufzuhalten und mich zu bewegen.