Hallo zusammen,
am 18.11. erzählt Eli Kappo im Queeren Zentrum Darmstadt, Kranichsteiner 81 (Oetinger Villa) von ihrer wechselhaften Transitionsgeschichte. Auch Online im Stream verfügbar.
Infos zur Veranstaltung:
https://www.vielbunt.org/news/eli-detra ... um-19-uhr/
Elis Website:
https://shesindetransition.wordpress.com/
Ihre Instagram-Site:
https://www.instagram.com/shesindetransition/
Liebe Grüße
Monika
Vortrag zu Detransition in Darmstadt am 18. November
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Moni-Ka
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Vortrag zu Detransition in Darmstadt am 18. November
"A little bit of Monica in my life" (Lou Bega, Mambo No. 5)
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Nicole Fritz
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Re: Vortrag zu Detransition in Darmstadt am 18. November
Danke Monika,
das ist wieder etwas, das meine Sichtweise bestätigt, dass unsere Seele oder das, was unsere Persönlichkeit ausmacht, kein Geschlecht kennt. Damit wäre eine Transition immer nur ein herum Doktern an Symptomen und keine Lösung für das Problem, wenn man sich mit der aufgrund des biologischen Geschlechts zugedachten Rolle nicht identifizieren kann. Sich nicht identifizieren können wird dann gerne als Störung des geschlechtlichen Identität und damit als psychische Krankheit angesehen. Das hat zur Folge, dass Betroffene andere Ursachen dafür suchen wie aufgrund einer hormonellen Besonderheit während der Embryonalentwicklung im falschen Körper geboren zu sein. Und daraus resultiert dann der Weg, diesen falschen Körper mittels einer hormonellen und operativen Angleichung irgendwie richtig zu machen.
Wenn die Dysphorie sehr stark ist, funktioniert das auch. Mir wurde aber sehr schnell klar, dass das bei mir nicht funktionieren würde. Für mich wäre das nur eine Angleichung an eine gesellschaftliche Rolle gewesen, aus der ich mich jetzt mit C.. praktisch vollkommen zurückgezogen habe. Eine körperliche Angleichung hätte also außer gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen nichts gebracht. Ich war nie ein Mann, aber eine Frau bin ich auch nicht. Meine nicht-binäre Seele hat kein Geschlecht. Biologisch bin ich immer noch ein Mann und fühle mich so heterosexuell zu Frauen hin gezogen. Nur für eine Frau den Mann spielen mag ich nicht. Wirklich lesbisch sein könnte ich aber nur, wenn ich eine Frau wäre. Es passt also nichts zusammen, mit oder ohne körperliche Angleichung.
Und der Weg zurück? Wohin zurück? - Genau das fragen sich vermutlich alle, die mit der Transition nicht das erreicht haben, was sie sich erhofften. Ich vermute da eine große Dunkelziffer. Bei der Trans-Community erhalten sie so gut wie keine Unterstützung. Also ziehen sie sich einfach nur enttäuscht zurück. Komplett Detransitionieren funktioniert nur ohne OP. Dann kann man die Hormone langsam zurück fahren und körperlich den alten Zustand ein Stück weit wieder herstellen. Mit OP fehlt die natürliche Testosteron-Quelle. Also was tun? "weiblich" bleiben oder die Biologie künstlich auf "männlich" einstellen? Für die meisten sollte das keinen Unterschied mehr ausmachen. Also sind es nur wenige, die detransitionieren.
Soweit aus der Sicht einer nicht binären "Transfrau". Für nicht binäre "Transmänner" dürfte umgekehrt dasselbe zutreffen.
Liebe Grüße
Nicole
das ist wieder etwas, das meine Sichtweise bestätigt, dass unsere Seele oder das, was unsere Persönlichkeit ausmacht, kein Geschlecht kennt. Damit wäre eine Transition immer nur ein herum Doktern an Symptomen und keine Lösung für das Problem, wenn man sich mit der aufgrund des biologischen Geschlechts zugedachten Rolle nicht identifizieren kann. Sich nicht identifizieren können wird dann gerne als Störung des geschlechtlichen Identität und damit als psychische Krankheit angesehen. Das hat zur Folge, dass Betroffene andere Ursachen dafür suchen wie aufgrund einer hormonellen Besonderheit während der Embryonalentwicklung im falschen Körper geboren zu sein. Und daraus resultiert dann der Weg, diesen falschen Körper mittels einer hormonellen und operativen Angleichung irgendwie richtig zu machen.
Wenn die Dysphorie sehr stark ist, funktioniert das auch. Mir wurde aber sehr schnell klar, dass das bei mir nicht funktionieren würde. Für mich wäre das nur eine Angleichung an eine gesellschaftliche Rolle gewesen, aus der ich mich jetzt mit C.. praktisch vollkommen zurückgezogen habe. Eine körperliche Angleichung hätte also außer gesundheitlichen Risiken und Nebenwirkungen nichts gebracht. Ich war nie ein Mann, aber eine Frau bin ich auch nicht. Meine nicht-binäre Seele hat kein Geschlecht. Biologisch bin ich immer noch ein Mann und fühle mich so heterosexuell zu Frauen hin gezogen. Nur für eine Frau den Mann spielen mag ich nicht. Wirklich lesbisch sein könnte ich aber nur, wenn ich eine Frau wäre. Es passt also nichts zusammen, mit oder ohne körperliche Angleichung.
Und der Weg zurück? Wohin zurück? - Genau das fragen sich vermutlich alle, die mit der Transition nicht das erreicht haben, was sie sich erhofften. Ich vermute da eine große Dunkelziffer. Bei der Trans-Community erhalten sie so gut wie keine Unterstützung. Also ziehen sie sich einfach nur enttäuscht zurück. Komplett Detransitionieren funktioniert nur ohne OP. Dann kann man die Hormone langsam zurück fahren und körperlich den alten Zustand ein Stück weit wieder herstellen. Mit OP fehlt die natürliche Testosteron-Quelle. Also was tun? "weiblich" bleiben oder die Biologie künstlich auf "männlich" einstellen? Für die meisten sollte das keinen Unterschied mehr ausmachen. Also sind es nur wenige, die detransitionieren.
Soweit aus der Sicht einer nicht binären "Transfrau". Für nicht binäre "Transmänner" dürfte umgekehrt dasselbe zutreffen.
Liebe Grüße
Nicole