"Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
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Bibi Melina
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
hallo lady jenniffer
also ich sehe so wenn man mir nen komplemnt macht das man mich bewundert und auch den mut aufgebracht habe das ich diesen weg gegangen bin dann ist das für mich nicht so daher geredet sondern ich denke mir die person weiss was da alles dahinter steckt
mit lieben gruss die Hexemelina
also ich sehe so wenn man mir nen komplemnt macht das man mich bewundert und auch den mut aufgebracht habe das ich diesen weg gegangen bin dann ist das für mich nicht so daher geredet sondern ich denke mir die person weiss was da alles dahinter steckt
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Glaube an Wunder, Liebe und Glück! Schaue nach vorn und niemals zurück! Tu was du willst, und steh dazu, denn dieses Leben lebst nur du
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rika
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Bewunderung oder Respekt für "meinen Mut" brauche ich auch nicht, zumal der Mut nur am Anfang notwendig ist. Wenn mir aber eine Freundin ein Kompliment für ein gelungenes Augen Make-up, den Kleidungsstil oder den nach ihrer Meinung wohlgeformten Hintern im entsprechenden Rock macht, senke ich den Blick vor Verlegenheit und freue mich wie Bolle.
rika
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Viggy
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen, mir kommt das etwas, verzeih' den harten Ausdruck, zickig vor.
Freu dich doch, wenn Du nicht schon von Haus aus auf Ablehnung stößt.
Ich finde man sollte alles viel lockerer nehmen, auch wenn manchmal Personen etwas unbeholfen reagieren. Die meisten meinen es doch gut, auch wenn sie in ihrem persönlichen Weltbild erstmal nicht so viel damit anfangen können, aber sie zeigen doch damit, dass sie bereit sind darüber nachzudenken.
Sie wissen nichts über mich
Muss man über dich etwas wissen oder Dich kennen, um diese Courage zu bewundern? Das machen ja schließlich andere auch, über die man außer ein paar hingeworfene Zeilen oder Kommentaren nichts weiß, und diese Person bewundert deren Courage evtl. genauso.sie kennt mich als MENSCH doch überhaupt nicht.
Freu dich doch, wenn Du nicht schon von Haus aus auf Ablehnung stößt.
Damit werden wir die nächsten Jahre noch leben müssen, bis das Normalität wird, falls überhaupt, werden noch Jahrzehnte vergehen, dafür sorgt allein schon der ansteigende Zuzug von Neubürgern aus überwiegend südlichen Ländern mit konservativem Geschlechterbild.daß ich von den Leuten anders gesehen werde
Ich finde man sollte alles viel lockerer nehmen, auch wenn manchmal Personen etwas unbeholfen reagieren. Die meisten meinen es doch gut, auch wenn sie in ihrem persönlichen Weltbild erstmal nicht so viel damit anfangen können, aber sie zeigen doch damit, dass sie bereit sind darüber nachzudenken.
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Jaddy
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Als ich noch vor Epilation und so in (knallig-orangenem) Rock und Bluse am Busbahnhof stand, kam sowas ähnliches von einer Gruppe junger (um die 20 Jahre) Männer[1] vom Stieg gegenüber. "Da musste schon Eier für haben, so rumzulaufen". Wo ich nur erwiderte, ja leider, wegen so Leuten wie euch.
Es ist schon zwiespältig. Bei den Typen damals bin ich ziemlich sicher, dass sie einer non-cis Person im direkten Umfeld, Job, Freundykreis, Familie oder so, das Leben ziemlich vergällen würden.
Bei anderen, gerade so 1:1 privaten Anmerkungen weiss ich es nicht. Die von Jennifer geschilderte Situation könnte auch darauf beruhen, dass die andere Person genau weiss, welche negativen Reaktion auftreten können. Vielleicht hat sie selbst schon Ablehung bekommen für nicht rollen-konformes, aber selbstbewusstes Verhalten.
"Wir hier", in all unserer Vielfalt, sind Exotys. Und nicht das ist das Problem, sondern dass wir drauf getrimmt sind, alles argwöhnisch zu betrachten, was anders aussieht oder unerwartet verhält. Deshalb versuchen so viele unerkannt zu leben, Individualität und Vielfalt zu verstecken - ausser unter ihresgleichen, wo dann das anders wieder die Norm ist und häufig auch wieder beäugt wird, was nicht ganz genau ins Schema passt.
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[1] meine Zuschreibung, übrigens mit Sicherheit in x-ter Generation Eingeborene, bevor hier weitere gruppenfeindliche Assoziationen aufkommen.
Es ist schon zwiespältig. Bei den Typen damals bin ich ziemlich sicher, dass sie einer non-cis Person im direkten Umfeld, Job, Freundykreis, Familie oder so, das Leben ziemlich vergällen würden.
Bei anderen, gerade so 1:1 privaten Anmerkungen weiss ich es nicht. Die von Jennifer geschilderte Situation könnte auch darauf beruhen, dass die andere Person genau weiss, welche negativen Reaktion auftreten können. Vielleicht hat sie selbst schon Ablehung bekommen für nicht rollen-konformes, aber selbstbewusstes Verhalten.
"Wir hier", in all unserer Vielfalt, sind Exotys. Und nicht das ist das Problem, sondern dass wir drauf getrimmt sind, alles argwöhnisch zu betrachten, was anders aussieht oder unerwartet verhält. Deshalb versuchen so viele unerkannt zu leben, Individualität und Vielfalt zu verstecken - ausser unter ihresgleichen, wo dann das anders wieder die Norm ist und häufig auch wieder beäugt wird, was nicht ganz genau ins Schema passt.
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[1] meine Zuschreibung, übrigens mit Sicherheit in x-ter Generation Eingeborene, bevor hier weitere gruppenfeindliche Assoziationen aufkommen.
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Dolores59
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Wieso sollte ich ein Kompliment zerpflücken und die Motivation prüfen? Das ist vergeudete Energie, mit der ich mir selbst schade. Ich nehme Komplimente so wie ich sie höre und nicht so, wie sie gemeint sein könnten. Natürlich kann es sein, dass ich sie nicht echt sind. Das Risiko gehe ich lieber ein als Spekulationen über den Wahrheitsgehalt.
Müssen mich die Leute unbedingt kennen, bevor sie ein Kompliment aussprechen? Ich sehe ja auch Menschen auf der Straße, deren Look mir gefällt und die ich meistens nicht kenne. Trotzdem habe ich schon Komplimente verteilt.
Müssen mich die Leute unbedingt kennen, bevor sie ein Kompliment aussprechen? Ich sehe ja auch Menschen auf der Straße, deren Look mir gefällt und die ich meistens nicht kenne. Trotzdem habe ich schon Komplimente verteilt.
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
(Psalm 139,14)
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Anne-Mette
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Moin,
ich hatte vor ein paar Tagen ein Gespräch mit einer Frau, die von ihrem Kind mit einer Behinderung sprach.
Sie nannte es "positive Diskriminierung", wenn sie auf so eine Art angesprochen wird.
Ich mag es eher nicht, wenn ich als "mutig" angesehen werde, wenn ich "so wie ich nunmal bin" am öffentlichen Leben teilnehme.
Allerdings genieße ich es, Anerkennung zu bekommen ohne "Sonderzuschlag".
Gruß
Anne-Mette
ich hatte vor ein paar Tagen ein Gespräch mit einer Frau, die von ihrem Kind mit einer Behinderung sprach.
Sie nannte es "positive Diskriminierung", wenn sie auf so eine Art angesprochen wird.
Ich mag es eher nicht, wenn ich als "mutig" angesehen werde, wenn ich "so wie ich nunmal bin" am öffentlichen Leben teilnehme.
Allerdings genieße ich es, Anerkennung zu bekommen ohne "Sonderzuschlag".
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Anne-Mette
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ExuserIn-2020-11-14
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Hallo Jennifer, hallo Forum,
ich bin bei Facebook im mehreren Transgender-Gruppen unterwegs. Dort empfinde ich es als irgendwie peinlich, wie sich die Trans-Frauen dort oft mit Komplimenten überschütten. Viele von ihnen sehen für mich "weiblicher als weiblich" aus, so wie Cis-Frauen, wenn sie sich für einen speziellen Anlass "aufdonnern". Im normalen Alltag sind die oft ungeschminkt und tragen nur Jeans, T-Shirt und Turnschuhe. Ich sehe dann keine Frau, sondern ein Idealbild oder Klischee einer Frau. Also halte ich mich lieber mit Komplimenten zurück. Da zeigt sich der Autist in mir, und der kann nicht lügen.
Der Mut sein wahres Ich zu zeigen, ist häufig ein Mut der Verzweiflung. Das ewige Verstecken in der falschen Rolle hat fast meine gesamte Kraft gekostet und nie einen Erfolg für mich selbst oder das wirkliche Ich gezeigt. Meinen Erfolg sahen immer nur andere und begriffen nicht, wieso mich der mich nicht glücklich oder zufrieden machte. Und irgendwann zeigte ich einfach mein wahres Ich, weil es inzwischen egal war, ob ich an meiner Verzweiflung oder am Spott der anderen zugrunde gehe. Daran gibt es nichts zu bewundern. Nur die meisten wissen das nicht. Und sie wissen auch nicht, wie sie reagieren sollen, wenn sie plötzlich mit uns konfrontiert werden.
Der Trans-Weg ist für mich nicht oder inzwischen nicht mehr mein Weg. Ich habe lange den Mann gespielt. Eine Frau zu spielen war am Anfang neu und interessant - aber letztlich war es wieder nur gespielt. Mein wirkliches Ich fand ich dabei nicht.
Vielleicht ist die entgegen gebrachte "Bewunderung" so etwas wie Neid, weil die betreffende Person sich selbst als unfähig für so etwas ansieht, aber im tiefsten Inneren am liebsten auch aus ihrer irgendwie fest gefahrenen Rolle ausbrechen möchte. Das muss jetzt mit Enby oder trans(*) gar nichts zu zu tun haben: der falsche Job, der/die falsche Partner/in, falsche Freunde, ... .
Soweit meine Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Erika
ich bin bei Facebook im mehreren Transgender-Gruppen unterwegs. Dort empfinde ich es als irgendwie peinlich, wie sich die Trans-Frauen dort oft mit Komplimenten überschütten. Viele von ihnen sehen für mich "weiblicher als weiblich" aus, so wie Cis-Frauen, wenn sie sich für einen speziellen Anlass "aufdonnern". Im normalen Alltag sind die oft ungeschminkt und tragen nur Jeans, T-Shirt und Turnschuhe. Ich sehe dann keine Frau, sondern ein Idealbild oder Klischee einer Frau. Also halte ich mich lieber mit Komplimenten zurück. Da zeigt sich der Autist in mir, und der kann nicht lügen.
Der Mut sein wahres Ich zu zeigen, ist häufig ein Mut der Verzweiflung. Das ewige Verstecken in der falschen Rolle hat fast meine gesamte Kraft gekostet und nie einen Erfolg für mich selbst oder das wirkliche Ich gezeigt. Meinen Erfolg sahen immer nur andere und begriffen nicht, wieso mich der mich nicht glücklich oder zufrieden machte. Und irgendwann zeigte ich einfach mein wahres Ich, weil es inzwischen egal war, ob ich an meiner Verzweiflung oder am Spott der anderen zugrunde gehe. Daran gibt es nichts zu bewundern. Nur die meisten wissen das nicht. Und sie wissen auch nicht, wie sie reagieren sollen, wenn sie plötzlich mit uns konfrontiert werden.
Der Trans-Weg ist für mich nicht oder inzwischen nicht mehr mein Weg. Ich habe lange den Mann gespielt. Eine Frau zu spielen war am Anfang neu und interessant - aber letztlich war es wieder nur gespielt. Mein wirkliches Ich fand ich dabei nicht.
Vielleicht ist die entgegen gebrachte "Bewunderung" so etwas wie Neid, weil die betreffende Person sich selbst als unfähig für so etwas ansieht, aber im tiefsten Inneren am liebsten auch aus ihrer irgendwie fest gefahrenen Rolle ausbrechen möchte. Das muss jetzt mit Enby oder trans(*) gar nichts zu zu tun haben: der falsche Job, der/die falsche Partner/in, falsche Freunde, ... .
Soweit meine Gedanken dazu.
Liebe Grüße
Erika
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Aria
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Bei meinen outings wurde mir immer wieder mal gesagt, dass ich mutig bin diesen Schritt zu gehen. Ich habe darauf dann immer geantwortet, dass es nix mit Mut zu tun hat, wenn einem keine andere Wahl mehr bleibt. Es ist die logische Konsequenz und die kommt einem wie eine Befreiung vor.
¡no lamento nada!
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Momo58
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Wenn mir jemand sagt: "Sie haben ein hübsches Kleid an" oder "ihre Kette gefällt mir", dann ist das ein Kompliment, das ich sehr gerne annehme. Es stärkt mein Selbstwertgefühl. Eine Äußerungen wie "sie sind aber mutig" ist für mich kein Kompliment, sondern eine Feststellung von jemand, der damit überfordert ist, plötzlich einem Trans*Menschen gegenüber zu stehen. Das ist dann eine gute Gelegenheit mein Gegenüber wenigstens ansatzweise über das Thema aufzuklären.
Solche Unsicherheiten gibt es in anderen Situationen auch. Vor ein paar Monaten begegnete ich einem 14jährigen Mädchen dessen Gesicht durch eine unfallbedingte Verbrennung entstellt war. In meiner Unsicherheit fragte ich: "mein Gott, was ist denn ihnen passiert". Sie antwortete: "Ich fühle mich so wie sie. Wir sind anders und werden begafft wie die Affen im Zoo". Das war mir ganz schön peinlich.
LG Manuela
Solche Unsicherheiten gibt es in anderen Situationen auch. Vor ein paar Monaten begegnete ich einem 14jährigen Mädchen dessen Gesicht durch eine unfallbedingte Verbrennung entstellt war. In meiner Unsicherheit fragte ich: "mein Gott, was ist denn ihnen passiert". Sie antwortete: "Ich fühle mich so wie sie. Wir sind anders und werden begafft wie die Affen im Zoo". Das war mir ganz schön peinlich.
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Wir alle sind nur ein unbedeutendes Staubkorn im Universum
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Michi
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Danke. So ist es wohl am besten. Allenfalls würde ich noch ergänzen, dass Bewunderung und Anerkennung für unseren Mut wohl gar nicht so selten von Menschen kommen wird, die sich schwer tun, sie selbst zu sein, und gerne ebenso mutig wären wie wir.Dolores59 hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 15:27 Wieso sollte ich ein Kompliment zerpflücken und die Motivation prüfen? Das ist vergeudete Energie, mit der ich mir selbst schade. [...]
Liebe Grüße
Michi
Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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Kerstin
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Grüß dich Jennifer
Die von dir beschriebenen Aussagen sind meines Erachtens nicht mehr als Höflichkeitsfloskeln.
Wenn man fremden Leuten einen Brief oder auch E-Mail schreibt dann fängt man ja auch nicht mit "servus alte Wurschthaut" an.
Dann schreibt man ja auch "Sehr geehrte Damen und Herren" oder wenn ich mein Gegenüber kenne "Sehr geehrte/r Frau / Herr XXXXX".
Die von dir genannten Aussagen sind einfach nur Nettigkeiten um nicht sagen zu müssen "Es interessiert mich nicht".
Mir trängt sich hier eine ganz andere Frage auf. Eigentlich würde es bei einer Vorstellung doch genügen zu sagen "dies ist meine Freundin Jennifer, wir waren gerade gemeinsam z. B. Eis essen".
Warum wird das mit dem Crossdresser überhaupt erwähnt?
LG Kerstin
Ich glaube du gibst hier etwas eine Bedeutung die es nicht hat.Lady Jennifer hat geschrieben: Fr 16. Okt 2020, 13:16 Ich denke, daß niemand von uns zu schüchtern ist ein Kompliment anzunehmen, aber es gibt auch Komplimente die eigentlich gar keine sind - jedenfalls empfinde ich das so. Da gestern wieder so ein "Fall" eintrat, möchte ich darüber kurz schreiben.
.............
Jennifer
Die von dir beschriebenen Aussagen sind meines Erachtens nicht mehr als Höflichkeitsfloskeln.
Wenn man fremden Leuten einen Brief oder auch E-Mail schreibt dann fängt man ja auch nicht mit "servus alte Wurschthaut" an.
Dann schreibt man ja auch "Sehr geehrte Damen und Herren" oder wenn ich mein Gegenüber kenne "Sehr geehrte/r Frau / Herr XXXXX".
Die von dir genannten Aussagen sind einfach nur Nettigkeiten um nicht sagen zu müssen "Es interessiert mich nicht".
Mir trängt sich hier eine ganz andere Frage auf. Eigentlich würde es bei einer Vorstellung doch genügen zu sagen "dies ist meine Freundin Jennifer, wir waren gerade gemeinsam z. B. Eis essen".
Warum wird das mit dem Crossdresser überhaupt erwähnt?
LG Kerstin
Ich brauche Informationen - eine Meinung bilde ich mir selbst.
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Andrea aus Sachsen
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
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Hallo Jennifer,
die von dir genannten Komplimente sehe ich als eine ganz natürliche Reaktion von Menschen, wenn ihr Gegenüber etwas getan hat, was sie selbst nicht können oder sich nie getrauen würden. Da spielt es für mich keine Rolle, wie gut man die betreffende Person kennt. Es geht nur um die eine Leistung und nicht die Gesamtpersönlichkeit.
Ich bin bei meinen Outings oft für meinen (angeblichen) Mut bewundert worden. Ich habe es als Respekt mir gegenüber empfunden, ohne mich nun gleich als Heldin zu fühlen. Das betraf übrigens vor allem Menschen, die mich gerade (in der neuen Rolle) kennengelernt hatten. Mit näherem Kennenlernen normalisierte sich das alles schnell.
Den gleichen Respekt zolle ich auch anderen Menschen, wenn ich einen Aspekt in deren Leben für anerkennenswert halte.
Hallo Jennifer,
die von dir genannten Komplimente sehe ich als eine ganz natürliche Reaktion von Menschen, wenn ihr Gegenüber etwas getan hat, was sie selbst nicht können oder sich nie getrauen würden. Da spielt es für mich keine Rolle, wie gut man die betreffende Person kennt. Es geht nur um die eine Leistung und nicht die Gesamtpersönlichkeit.
Ich bin bei meinen Outings oft für meinen (angeblichen) Mut bewundert worden. Ich habe es als Respekt mir gegenüber empfunden, ohne mich nun gleich als Heldin zu fühlen. Das betraf übrigens vor allem Menschen, die mich gerade (in der neuen Rolle) kennengelernt hatten. Mit näherem Kennenlernen normalisierte sich das alles schnell.
Den gleichen Respekt zolle ich auch anderen Menschen, wenn ich einen Aspekt in deren Leben für anerkennenswert halte.
Viele Grüße
Andrea aus Sachsen
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Magdalena
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Hallo,
ja wie ist es mit den Komplimenten. Grundsätzlich freue ich mich schon, wenn ich ein Kompliment bekomme. So als kleine Aufmerksamkeiten, die nichts kosten, aber eine positive Ausstrahlung haben. Für viele Menschen war es die erste Begegnung mit einem Menschen wie mir, von denen ich Bewunderung für meinen Weg ausgesprochen bekam. Ich bin in ihren Augen aus meinem vorgezeichneten Weg ausgebrochen. Ich erinnere mich hier ein ein Gespräch, was vor über einem Jahr stattfand. Es war mit einer kommunalen Politikerin. Es war in meinem Urlaub voriges Jahr. Wir kamen ins Gespräch und auf mein anders Sein zu sprechen. Und am Ende kam das Kompliment mit dem Mutt für meinen Weg, den ich gegangen bin. Und es war ehrlich gemeint. Heute sind wir per Mail und über ein soziales Netzwerk weiter in Kontakt.
Viele liebe Grüße Magdalena
ja wie ist es mit den Komplimenten. Grundsätzlich freue ich mich schon, wenn ich ein Kompliment bekomme. So als kleine Aufmerksamkeiten, die nichts kosten, aber eine positive Ausstrahlung haben. Für viele Menschen war es die erste Begegnung mit einem Menschen wie mir, von denen ich Bewunderung für meinen Weg ausgesprochen bekam. Ich bin in ihren Augen aus meinem vorgezeichneten Weg ausgebrochen. Ich erinnere mich hier ein ein Gespräch, was vor über einem Jahr stattfand. Es war mit einer kommunalen Politikerin. Es war in meinem Urlaub voriges Jahr. Wir kamen ins Gespräch und auf mein anders Sein zu sprechen. Und am Ende kam das Kompliment mit dem Mutt für meinen Weg, den ich gegangen bin. Und es war ehrlich gemeint. Heute sind wir per Mail und über ein soziales Netzwerk weiter in Kontakt.
Viele liebe Grüße Magdalena
Lebe jeden Tag.
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Laila-Sarah
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Moinsen,
grundsätzlich sind Komplimente Ausdruck von Sympathie oder Respekt. Mindestens Wohlwollen. Und 99% aller Komplimente sind auch überzeichnet. Ich sage grundsätzlich, denn es gibt auch sarkastische Komplimente. "Ich bewundere Ihren Mut" wenn es von Männern kommt, ist so glaube ich ein richtiges Kompliment. Denn vielen CIS Männern erscheint es, wenn sie von sich auf die Situation projizieren als etwas wo sie, wenn sie es denn machen würden, sehr viel Mut brauchen würden. Viele hetero CIS-Männer können dir auch nur diesen Kompliment machen, weil sie ihrer Meinung nach auch in "Schwulitäten" kommen würden, wenn sie dir sagen würden, dass du schön, heiß, geil etc. aussiehst. Es ist ein Geschenk und Türöffner: Nimmt es einfach an
VlG
grundsätzlich sind Komplimente Ausdruck von Sympathie oder Respekt. Mindestens Wohlwollen. Und 99% aller Komplimente sind auch überzeichnet. Ich sage grundsätzlich, denn es gibt auch sarkastische Komplimente. "Ich bewundere Ihren Mut" wenn es von Männern kommt, ist so glaube ich ein richtiges Kompliment. Denn vielen CIS Männern erscheint es, wenn sie von sich auf die Situation projizieren als etwas wo sie, wenn sie es denn machen würden, sehr viel Mut brauchen würden. Viele hetero CIS-Männer können dir auch nur diesen Kompliment machen, weil sie ihrer Meinung nach auch in "Schwulitäten" kommen würden, wenn sie dir sagen würden, dass du schön, heiß, geil etc. aussiehst. Es ist ein Geschenk und Türöffner: Nimmt es einfach an
VlG
The trick is to keep breathing
I have big dreams and a small world in between
I have big dreams and a small world in between
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Engelchen
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Re: "Ich bewundere Sie..." - Wenn Komplimente keine sind
Ich kann wie immer nur von mir reden und meinen Empfindungen dabei:
Ich mag diese Komplimente, denn sie bestätigen mich.
Ich bekomme sie auch oft von völlig unbekannten und das freut mich eigentlich noch mehr - zeigt es mir doch das ich ich nichts falsch mache.
Allerdings werde ich in der Öffentlichkeit hauptsächlich als Frau gelesen.
Liebe Grüße
Lisa
Ich mag diese Komplimente, denn sie bestätigen mich.
Ich bekomme sie auch oft von völlig unbekannten und das freut mich eigentlich noch mehr - zeigt es mir doch das ich ich nichts falsch mache.
Allerdings werde ich in der Öffentlichkeit hauptsächlich als Frau gelesen.
Liebe Grüße
Lisa
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