Die Büchse der Pandora
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SylviaM
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Die Büchse der Pandora
Ich bin 55, verheiratet, zwei Kinder und bezeichne mich als CD. Warum ? Nun, ich liebe es weibliche Kleidung zu tragen, lehne mein Geschlecht jedoch nicht ab und kann mich morgens auch gut im Spiegel ansehen, obwohl es hier auch schon bessere Tage gab. Der Zahn der Zeit.
Meine Frau kennt generell mein Geheimnis schon vor unserer Hochzeit, wir haben es jedoch geschafft den Mantel des Schweigens die letzten 20 Jahre darüber zu legen.
Ja, ich hätte gerne mehr, fürchte jedoch auch was passiert, wenn ich die Büchse der Pandora wirklich öffnen sollte. Wer, wie ich die Beiträge und Entwicklung vieler folgt, sieht, das eben nicht nur das pubertierenden Verhalten Auftritt, wenn mann Mal mehr darf, sondern einige durchaus die Entwicklung von CD zur Transition gemacht haben, obwohl sie wie ich mit gleicher Inbrunst gesagt haben, nur CD zu sein Oder wie jemand hier im Forum anmerkte, der Unterschied zwischen CD und Transgender sind 2 Jahre. Das macht mich wiederum unsicher. Und wenn ich für mich selbst nicht sagen kann, wo ich wirklich stehe und wo ich hin will, wie soll ich dann meine Partnerin abholen. Ich kann die extreme Unsicherheit verstehen, die viele Partnerinnen im Forum schon ausgedrückt haben.
Wie kann ich für mich selber mehr Sicherheit gewinnen ? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht oder würdet ihr heute anders tun in ähnlicher Situation. Wärt ihr ähnlich unsicher?
P.S. das ich grundsätzlich an dem Bedürfnis CD zu sein nichts ändern kann habe ich nach langer Zeit für mich akzeptiert (klingt seltsam, oder?), Ich bin mir nicht sicher wo alles enden soll, wird
An die Partnerinnen hier im Forum:
Da sich an der Tatsache eurer Partner sich im Grundsatz nichts ändern ließ (keine Fee die kommt und alles zurück setzt), was waren für euch in diesem Kontext die NoGos im Nachhinein. Was hätte in der Büchse durchaus bleiben müssen?
Liebe Grüße zum Sonntag
Syl
Meine Frau kennt generell mein Geheimnis schon vor unserer Hochzeit, wir haben es jedoch geschafft den Mantel des Schweigens die letzten 20 Jahre darüber zu legen.
Ja, ich hätte gerne mehr, fürchte jedoch auch was passiert, wenn ich die Büchse der Pandora wirklich öffnen sollte. Wer, wie ich die Beiträge und Entwicklung vieler folgt, sieht, das eben nicht nur das pubertierenden Verhalten Auftritt, wenn mann Mal mehr darf, sondern einige durchaus die Entwicklung von CD zur Transition gemacht haben, obwohl sie wie ich mit gleicher Inbrunst gesagt haben, nur CD zu sein Oder wie jemand hier im Forum anmerkte, der Unterschied zwischen CD und Transgender sind 2 Jahre. Das macht mich wiederum unsicher. Und wenn ich für mich selbst nicht sagen kann, wo ich wirklich stehe und wo ich hin will, wie soll ich dann meine Partnerin abholen. Ich kann die extreme Unsicherheit verstehen, die viele Partnerinnen im Forum schon ausgedrückt haben.
Wie kann ich für mich selber mehr Sicherheit gewinnen ? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht oder würdet ihr heute anders tun in ähnlicher Situation. Wärt ihr ähnlich unsicher?
P.S. das ich grundsätzlich an dem Bedürfnis CD zu sein nichts ändern kann habe ich nach langer Zeit für mich akzeptiert (klingt seltsam, oder?), Ich bin mir nicht sicher wo alles enden soll, wird
An die Partnerinnen hier im Forum:
Da sich an der Tatsache eurer Partner sich im Grundsatz nichts ändern ließ (keine Fee die kommt und alles zurück setzt), was waren für euch in diesem Kontext die NoGos im Nachhinein. Was hätte in der Büchse durchaus bleiben müssen?
Liebe Grüße zum Sonntag
Syl
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Die Büchse der Pandora
Hi Syl,SylviaM hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 17:30 Das macht mich wiederum unsicher. Und wenn ich für mich selbst nicht sagen kann, wo ich wirklich stehe und wo ich hin will, wie soll ich dann meine Partnerin abholen.
ich denke, für Deine Frau ist es am einfachsten, wenn Du für Dich selber eine ehrliche Haltung einnehmen kannst. Damit kann sie vermutlich am sichersten umgehen. Im übrigen glaube ich, dass ein Verdrängen das Verlangen steigert. Meine Erfahrung ist, mit dem Leben damit, wird der Druck, nicht aber der Wunsch zum (gelegentlichen ?) Leben als Frau kleiner wird. Ehrlich zu sich selber zu sein, ist die beste Grundlage miteinander umzugehen. Dinge zuzulassen bedeutet nicht, dass sie sich ins Unendliche steigern, aber man tritt eine Reise an, von der man nicht weiß, wo sie hinführt. Nicht alles muss kontrollierbar sein.
Leben ist nicht kontrollierbar ...
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
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Fen
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Re: Die Büchse der Pandora
Ich wusste von Anfang an, dass meine Liebste gerne Frauenkleidung trägt. NoGos sind für mich Unehrlichkeit und Verheimlichen von wichtigen Dingen gegenüber dem Partner/der Partnerin. Das ist Bisher bei meiner Süßen und mir noch nicht vorgekommen, soweit ich weiß.SylviaM hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 17:30
An die Partnerinnen hier im Forum:
Da sich an der Tatsache eurer Partner sich im Grundsatz nichts ändern ließ (keine Fee die kommt und alles zurück setzt), was waren für euch in diesem Kontext die NoGos im Nachhinein. Was hätte in der Büchse durchaus bleiben müssen?
Diese NoGos gelten aber allgemein für mich,nicht nur im Zusammenhang mit Frauenkleidung.
Life is short. Break the rules. Forgive quickly. Kiss slowly. Love truly. Laugh uncontrollably. And Never regret anything that made you smile. (James Dean)
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Tamara55
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Re: Die Büchse der Pandora
Hallo Sylvia,
Du fragst nach Erfahrungen.
Auch bei mir hat es ca. 50 Jahre gedauert, mich selbst im großen Gender-Kosmos einzusortieren und akzeptieren zu können.
Meine jetzige Partnerin ist nicht diejenige, die ich vor vielen Jahren geheiratet habe (und von der ich geschieden bin).
Im Laufe der Jahrzehnte ist der Wunsch nach Tamara immer wieder durchgebrochen und zeitweise wieder verschwunden.
Nach meiner Scheidung habe ich eine großartige Frau kennen und lieben gelernt.
Ein Jahr nach unserem Kennenlernen - als ich sicher war mit ihr zusammen sein zu wollen - habe ich meine Partnerin mit auf meine Reise genommen.
Natürlich war die Unsicherheit auf beiden Seiten groß, die Diskussionen lang und nervenaufreibend.
Aber ich hielt es für Besser ehrlich zu sein, zu mir und zu ihr.
Das war 2017 - und ich bin heute immer noch sicher "nur" CD zu sein.
Mittlerweile ist meine Partnerin meine Outfit- und Makeup-Beraterin
Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg, die richtige Strategie für euch zu finden-
Liebe Grüße
Tamara
Du fragst nach Erfahrungen.
Auch bei mir hat es ca. 50 Jahre gedauert, mich selbst im großen Gender-Kosmos einzusortieren und akzeptieren zu können.
Meine jetzige Partnerin ist nicht diejenige, die ich vor vielen Jahren geheiratet habe (und von der ich geschieden bin).
Im Laufe der Jahrzehnte ist der Wunsch nach Tamara immer wieder durchgebrochen und zeitweise wieder verschwunden.
Nach meiner Scheidung habe ich eine großartige Frau kennen und lieben gelernt.
Ein Jahr nach unserem Kennenlernen - als ich sicher war mit ihr zusammen sein zu wollen - habe ich meine Partnerin mit auf meine Reise genommen.
Natürlich war die Unsicherheit auf beiden Seiten groß, die Diskussionen lang und nervenaufreibend.
Aber ich hielt es für Besser ehrlich zu sein, zu mir und zu ihr.
Das war 2017 - und ich bin heute immer noch sicher "nur" CD zu sein.
Mittlerweile ist meine Partnerin meine Outfit- und Makeup-Beraterin
Ich wünsche dir viel Kraft und Erfolg, die richtige Strategie für euch zu finden-
Liebe Grüße
Tamara
Leben und Leben lassen
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Angelique
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Re: Die Büchse der Pandora
Hi Silvia,
es ist schade das ihr den "Mantel des Schweigens" über Dein CD gelegt habt.
Mir hat das Sprechen darüber mit meiner Frau sehr geholfen mich selbst zu entdecken. Bis zu dem Outing meiner Frau gegenüber hatte ich ein falsches Selbstverständnis. Es war bis dahin für mich eher ein Fetisch. Im Gespräch mit meiner Frau konnte ich auch eine Art der Selbstreflexion erfahren und eher erkennen was ich wirklich möchte.
Gemeinsam kann man den Weg vielleicht besser erkennen.
LG
Angelique
es ist schade das ihr den "Mantel des Schweigens" über Dein CD gelegt habt.
Mir hat das Sprechen darüber mit meiner Frau sehr geholfen mich selbst zu entdecken. Bis zu dem Outing meiner Frau gegenüber hatte ich ein falsches Selbstverständnis. Es war bis dahin für mich eher ein Fetisch. Im Gespräch mit meiner Frau konnte ich auch eine Art der Selbstreflexion erfahren und eher erkennen was ich wirklich möchte.
Gemeinsam kann man den Weg vielleicht besser erkennen.
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Ich trage Frauenkleider - Na und! 50% der Menschheit tut das.
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Katja S.
- schau
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Re: Die Büchse der Pandora
Hallo Sylvia,
denke, das jeder/jede an der einen oder anderen Stelle unter Dysphorie leidet. Ich glaube aber nicht das eine intensivierung des Crossdressings zu einer Verschärfung dieser führt.
Ich habe eine ziemlich ausgeprägte Köperbeharung - stören tut mich die eigentlich schon immer.
Angefangen dem Urwald einhalt zugebieten habe ich tatsächlich erst vor 3-4 Jahren. Das war ein schleichender Prozess - es kam immer wieder eine neue Körperregion dazu. Neuerdings (und das war das letzte was noch übrig war) sind sogar sogar die Unterarme und die Hände haarfrei.
Tatsächlich macht mich das innerlich irgendwie zufriedener und glücklicher mit mir selbst.
Es ist aber auch so, das ich bezogen auf das Geschlecht kein Problem hatte oder habe. Ich bin zufrieden und happy mit dem was ich heut habe. Da kann ich mir auch bei weitem nicht vorstellen, das sich das durch Crossdressen ändert. Zumindest bei mir.
Was sich durchaus ändert oder ändern mag, ist das Verhältnis zum eigenen Körper. Und das nicht unbedingt im schlechten:
Über die Jahre kam die eine oder andere Bodylotion und Creme hinzu und der "allgemeine Zustand" ist ein anderer - gepflegterer als ohnehin schon - als noch vor 3-4 Jahren (z.B. Augenbrauen, Fingernägel).
Liebe Grüße
Katja
denke, das jeder/jede an der einen oder anderen Stelle unter Dysphorie leidet. Ich glaube aber nicht das eine intensivierung des Crossdressings zu einer Verschärfung dieser führt.
Ich habe eine ziemlich ausgeprägte Köperbeharung - stören tut mich die eigentlich schon immer.
Angefangen dem Urwald einhalt zugebieten habe ich tatsächlich erst vor 3-4 Jahren. Das war ein schleichender Prozess - es kam immer wieder eine neue Körperregion dazu. Neuerdings (und das war das letzte was noch übrig war) sind sogar sogar die Unterarme und die Hände haarfrei.
Tatsächlich macht mich das innerlich irgendwie zufriedener und glücklicher mit mir selbst.
Es ist aber auch so, das ich bezogen auf das Geschlecht kein Problem hatte oder habe. Ich bin zufrieden und happy mit dem was ich heut habe. Da kann ich mir auch bei weitem nicht vorstellen, das sich das durch Crossdressen ändert. Zumindest bei mir.
Was sich durchaus ändert oder ändern mag, ist das Verhältnis zum eigenen Körper. Und das nicht unbedingt im schlechten:
Über die Jahre kam die eine oder andere Bodylotion und Creme hinzu und der "allgemeine Zustand" ist ein anderer - gepflegterer als ohnehin schon - als noch vor 3-4 Jahren (z.B. Augenbrauen, Fingernägel).
Liebe Grüße
Katja
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sbsr
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Re: Die Büchse der Pandora
Das hört sich ein wenig nach der Theorie meiner Frau an, dass vormals "normale" Männer durch das Tragen weiblicher Kleidung zu Transgender werden.SylviaM hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 17:30 Wer, wie ich die Beiträge und Entwicklung vieler folgt, sieht, das eben nicht nur das pubertierenden Verhalten Auftritt, wenn mann Mal mehr darf, sondern einige durchaus die Entwicklung von CD zur Transition gemacht haben, obwohl sie wie ich mit gleicher Inbrunst gesagt haben, nur CD zu sein Oder wie jemand hier im Forum anmerkte, der Unterschied zwischen CD und Transgender sind 2 Jahre.
Der Spruch mit den 2 (manchmal ist von 3 die Rede) Jahren ist ja eher eine etwas zynische Aussage, dass niemand nur CD ist, sondern wir im Grunde alle Trans* sind, wir es nur noch nicht eingesehen haben. Je nachdem wie weit man den Begriff Trans* fast, mag das in Teilen stimmen.
Letztlich ist immer die Frage, was das Ergebnis sein soll. Einen Therapeuten könnte ich sicherlich davon überzeugen, transident oder Transgender zu sein, wenn ich wollte. Mein privates Umfeld kennt mich nur als Mann, meine Arbeitskollegen als das, was wir Crossdresser nennen. Außenstehende würde auch das vermutlich bereits als Transgender bezeichnen, ohne zu ahnen wie es in meinen Gefühlen aussieht. Wer hat nun Recht, und was bringt ihm das?
Natürlich ist nicht von der Hand zu weisen, wenn man einmal Lunte gerochen hat, kann es durchaus passieren, dass man mehr will. Erst probiert man verstohlen etwas aus und merkt, dass es funktioniert, also macht man es öfter oder weniger verstohlen. Seinen Hang zum Crossdressing ausleben heißt aber noch lange nicht Transgender zu sein.
Was sinnvoller ist, vorsichtshalber alles weiter unterdrücken bis es vielleicht irgendwann einen Schlag tut, oder ausprobieren und herausfinden was man wirklich will, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Lillie
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Re: Die Büchse der Pandora
Ich glaube, dass die Büchse der Pandorra geöffnet ist sobald man damit angefangen hat. Ich wollte schon zweimal aufhören, weil meine Frau meine Neigung zu Damenwäsche eher erträgt als miterlebt Aber ich habe wieder damit begonnen. Komme einfach nicht davon los. Es tut mir gut. Wieviel in der Büchse der Pandorra drin ist weiß ich nicht. Gebremst wird der Inhalt sicher durch die Grenze des Erträglichen für meine Frau.
LG
Golfi
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Golfi
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Lavendellöwin
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Re: Die Büchse der Pandora
Hi Syl..
Ich kann Vicky beipflichten-sei bitte ehrlich und sei bitte ehrlich heisst, hol deine Liebste da ab wo du jetzt
stehst und nicht sonst wo-denn so kann sie dann mit auf dem Weg sein und nicht erst dann wenn der halbe Bodensee
schon in der Nordsee ist..
Und da ist auch schon der Punkt wie du Sicherheit für dich gewinnst, das hier und jetzt ist dir doch ziemlich klar,
also sicher, richtig? Denn klar weisst du nicht was in 5 Jahen ist, ich glaube auch, das will sie nicht wirklich wissen.
Sie will wissen, ist jetzt alles gut...
ich habe schon öfter hier festgestellt, das das was du schreibst, die Ausrede dafür ist, erst mal alles brav weiterlaufen zu
lassen. Fehler! Schön wäre, wenn du offen zu dir und zu euch stehst.
Ich kann dir eines versprechen, du würdest wissen und spüren das du eine Frau bist wenn du eine Frau wärst.
Ist es so? Ja? Nein?
Und wär ich deine Frau würde ich wissen wollen wies meinem Liebsten geht...
Alles Liebe Marie
ja, natürlich ist die Situation für dich unsicher und auch was du vermitteln möchtest/solltest!SylviaM hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 17:30 Und wenn ich für mich selbst nicht sagen kann, wo ich wirklich stehe und wo ich hin will, wie soll ich dann meine Partnerin abholen. Ich kann die extreme Unsicherheit verstehen, die viele Partnerinnen im Forum schon ausgedrückt haben.
Wie kann ich für mich selber mehr Sicherheit gewinnen ? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht oder würdet ihr heute anders tun in ähnlicher Situation. Wärt ihr ähnlich unsicher?
P.S. das ich grundsätzlich an dem Bedürfnis CD zu sein nichts ändern kann habe ich nach langer Zeit für mich akzeptiert (klingt seltsam, oder?), Ich bin mir nicht sicher wo alles enden soll, wird
Ich kann Vicky beipflichten-sei bitte ehrlich und sei bitte ehrlich heisst, hol deine Liebste da ab wo du jetzt
stehst und nicht sonst wo-denn so kann sie dann mit auf dem Weg sein und nicht erst dann wenn der halbe Bodensee
schon in der Nordsee ist..
Und da ist auch schon der Punkt wie du Sicherheit für dich gewinnst, das hier und jetzt ist dir doch ziemlich klar,
also sicher, richtig? Denn klar weisst du nicht was in 5 Jahen ist, ich glaube auch, das will sie nicht wirklich wissen.
Sie will wissen, ist jetzt alles gut...
ich habe schon öfter hier festgestellt, das das was du schreibst, die Ausrede dafür ist, erst mal alles brav weiterlaufen zu
lassen. Fehler! Schön wäre, wenn du offen zu dir und zu euch stehst.
Ich kann dir eines versprechen, du würdest wissen und spüren das du eine Frau bist wenn du eine Frau wärst.
Ist es so? Ja? Nein?
Und wär ich deine Frau würde ich wissen wollen wies meinem Liebsten geht...
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Flodur
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Re: Die Büchse der Pandora
Das ist Quatsch!SylviaM hat geschrieben: So 27. Sep 2020, 17:30 ... der Unterschied zwischen CD und Transgender sind 2 Jahre...
Bei mir sind es nun mehr als 40 und "still running".
Nur (?!) CD und weit und breit kein Grund warum sich das ändern sollte.
Ja, es gab eine Entwicklung, mehr Facetten kamen dazu und davor war nicht abzusehen wie weit ich mich ändern wurde.
Aber seit mehr als zehn Jahren ist das auch stabil.
Fazit: Es gibt keine allgemeine Regel, weder in die eine noch andere Richtung.
Du bist ein Individuum und erforschen was für dich gilt.
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Gabi
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Re: Die Büchse der Pandora
Ich bin ähnlich alt und auch verheiratet, meine Frau weiß dass ich gerne Dessous und andere trage, was erst ein wenig Verwunderung und Ärger sorgte, mittlerweile aber ganz normal ist, meine Schublade ist voller Bodies, Slips und feinen Hemdchen, sie wäscht es auch alles mit wie die normale Wäsche. Ich trage es gern dann und wann mal drunter, es gibt da bei mir so Phasen wo ich das einfach schön finde. Ich mache das aber eher so, dass sie es nicht zu Gesicht bekommt wenn ich gerade einen schönen Body trage, so können beide damit leben. Wenn der dann in der Wäsche liegt ist das eben so. Ich merke aber immer dass Sie durchaus die Träger und verschlüsse bemerkt, ist aber normal mittlerweile. Sie leiht sich manches auch bei mir aus, ich lasse ihre Wäsche aber ihre sein. wir habe annähernd die selbe Größe.
Sie hat aus der Not eine Tugend gemacht und lässt sich von mir immer ihre BHs kaufen, sie kennt sich überhaupt nicht damit aus und hatte nur Fehlgriffe, und quälte sich damit rum,ich konnte das nicht mehr mit ansehen, und habe ihr dann mal einen schwung neue BHs gekauft, und siehe da, passten alle super, seitdem kaufe ich ein
Ich probiere die immer vorher an, habe Silis in ihrer Busengröße, so kann ich sehr schön sehen ob sie gut sitzen oder kneifen, mein kleines Erfolgsgeheimnis 
Es hängt natürlich davon ab wie deine Frau dem gegenüber eingestellt ist, da gibt es solche und solche.
Sie hat aus der Not eine Tugend gemacht und lässt sich von mir immer ihre BHs kaufen, sie kennt sich überhaupt nicht damit aus und hatte nur Fehlgriffe, und quälte sich damit rum,ich konnte das nicht mehr mit ansehen, und habe ihr dann mal einen schwung neue BHs gekauft, und siehe da, passten alle super, seitdem kaufe ich ein
Es hängt natürlich davon ab wie deine Frau dem gegenüber eingestellt ist, da gibt es solche und solche.
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Lorelai74
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Re: Die Büchse der Pandora
...nur die Hoffnung verblieb in der Büchse der Pandora.
Ich lebe meinen weiblichen Teil seit bald 3 Jahren aus und bin also auch über der "kritischen" Grenze der 2 Jahre CD-> TG.
Es gibt keine festen Regeln im Bereich Transidentiäres Fühlen.
Wie kannst du dir sicherer werden?
Sei achtsam mit dir selbst.
Nimm dir Zeit und spür in deinen Körper hinein. Spür hinein wenn du EnHomme bist, Spür hinein wenn du EnFemme bist.
Fühlst du dich in beiden Formen angekommen in Dir? Oder nagt da etwas in Dir, dass es mehr sein muss, mehr sein will als das was geht?
Ich denke wenn du dich als Mann gut ansehen kannst und akzeptieren kannst, dann denke ich ist die Chance hoch dass du einfach CD oder TI bist, und das ist einfach ok.
VG
Lori
Ich lebe meinen weiblichen Teil seit bald 3 Jahren aus und bin also auch über der "kritischen" Grenze der 2 Jahre CD-> TG.
Es gibt keine festen Regeln im Bereich Transidentiäres Fühlen.
Wie kannst du dir sicherer werden?
Sei achtsam mit dir selbst.
Nimm dir Zeit und spür in deinen Körper hinein. Spür hinein wenn du EnHomme bist, Spür hinein wenn du EnFemme bist.
Fühlst du dich in beiden Formen angekommen in Dir? Oder nagt da etwas in Dir, dass es mehr sein muss, mehr sein will als das was geht?
Ich denke wenn du dich als Mann gut ansehen kannst und akzeptieren kannst, dann denke ich ist die Chance hoch dass du einfach CD oder TI bist, und das ist einfach ok.
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Männlich / Weiblich: das sind doch bürgerliche Kategorien.
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Re: Die Büchse der Pandora
Mittlerweile fast 63, habe ich mein TG-Dasein auch erst vor ca. 3 Jahren an mir selbst richtig entdeckt.
Bis dahin kam alles nur in ganz kleinen Dosen ans Licht, die aber damals und für sich allein noch keinen Hinweis auf eine veränderte Transidentität gegeben hatten. Es begann mit ca. 30 Jahren mit FSH, dann rasierte Beine, später Nägel mit Klarlack ...
Aber alles hatte damals eine Begründung, die auch für Männer akzeptiert werden konnten und so machten ich und meine Frau uns auch weiter keine Gedanken. Natürlich kann ich aus heutiger Sicht nun sagen, ich war schon seeehr offen, für weibliche Akzente. Und dann vor ein paar Jahren, hatte ich die Büchse der Pandora geöffnet, meiner Neugierde Lauf gelassen und die ersten wirklich weiblichen Kleidungsstücke gekauft. Damit war's passiert, zu den Akzenten kam nun noch hinzu was mir einfach noch gefehlt hat. Danach kamen die üblichen Zweifel, 2mal alles weggeworfen und doch wieder gekauft. Anschließend das Outing bei der Frau, verbunden mit dem üblichen aber auch verständlichen Drama. Nun laufe ich Indoor meist in 'Damenkleidung' rum, Outdoor ist das tabu, außer natürlich neutrale 'Damenkleidung'.
Ich bin nun genau genommen überwiegend feminin gekleidet, aber nicht weil der Wunsch nach Frausein immer stärker wird, sondern weil ich meine Freiheit nun auch nütze, das zu tragen, was mir Spaß macht.
Wenn es für dich eine Hilfe ist, bzw. beruhigend auf dich wirkt, ich für meinen Teil habe auch nach diesen gut 3 Jahren keinen verstärkten Wunsch in mir, eine Frau zu werden. Ich stelle nach wie vor klar männliche Seiten an mir fest, ich habe vieles probiert, aber auch wieder sein lassen, weil's mir dann selbst zu feminin war (Schminken, bestimmte Kleider usw.). Ich trainiere auch weiterhin viel, auch wenn der Körper dadurch nicht gerade weiblicher wird. Auch meine mittlerweile langen Haare sind nicht nur ein Zeichen meiner Femininität, ich will einfach nicht dem Mainstream der jetzt modernen Männer-Kurzhaarfrisuren folgen. Nicht umsonst habe ich 26 Jahre lang Saab gefahren, leider gibt es diese ausgefallene Automarke nicht mehr.
Im Fazit will ich nicht abstreiten, dass ich transgender bin, aber da gibt es Abstufungen und die können auch gesetzt sein und so bleiben.
Bis dahin kam alles nur in ganz kleinen Dosen ans Licht, die aber damals und für sich allein noch keinen Hinweis auf eine veränderte Transidentität gegeben hatten. Es begann mit ca. 30 Jahren mit FSH, dann rasierte Beine, später Nägel mit Klarlack ...
Aber alles hatte damals eine Begründung, die auch für Männer akzeptiert werden konnten und so machten ich und meine Frau uns auch weiter keine Gedanken. Natürlich kann ich aus heutiger Sicht nun sagen, ich war schon seeehr offen, für weibliche Akzente. Und dann vor ein paar Jahren, hatte ich die Büchse der Pandora geöffnet, meiner Neugierde Lauf gelassen und die ersten wirklich weiblichen Kleidungsstücke gekauft. Damit war's passiert, zu den Akzenten kam nun noch hinzu was mir einfach noch gefehlt hat. Danach kamen die üblichen Zweifel, 2mal alles weggeworfen und doch wieder gekauft. Anschließend das Outing bei der Frau, verbunden mit dem üblichen aber auch verständlichen Drama. Nun laufe ich Indoor meist in 'Damenkleidung' rum, Outdoor ist das tabu, außer natürlich neutrale 'Damenkleidung'.
Ich bin nun genau genommen überwiegend feminin gekleidet, aber nicht weil der Wunsch nach Frausein immer stärker wird, sondern weil ich meine Freiheit nun auch nütze, das zu tragen, was mir Spaß macht.
Wenn es für dich eine Hilfe ist, bzw. beruhigend auf dich wirkt, ich für meinen Teil habe auch nach diesen gut 3 Jahren keinen verstärkten Wunsch in mir, eine Frau zu werden. Ich stelle nach wie vor klar männliche Seiten an mir fest, ich habe vieles probiert, aber auch wieder sein lassen, weil's mir dann selbst zu feminin war (Schminken, bestimmte Kleider usw.). Ich trainiere auch weiterhin viel, auch wenn der Körper dadurch nicht gerade weiblicher wird. Auch meine mittlerweile langen Haare sind nicht nur ein Zeichen meiner Femininität, ich will einfach nicht dem Mainstream der jetzt modernen Männer-Kurzhaarfrisuren folgen. Nicht umsonst habe ich 26 Jahre lang Saab gefahren, leider gibt es diese ausgefallene Automarke nicht mehr.
Im Fazit will ich nicht abstreiten, dass ich transgender bin, aber da gibt es Abstufungen und die können auch gesetzt sein und so bleiben.