White Privilege
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ExuserIn-2021-04-19
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White Privilege

Post 1 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Guten Morgen,

gerade habe in in der "Zeit" online ein interessantes Interview mit der amerikanischen Wissenschaftlerin Peggy McIntosh gelesen. Ich denke, es zeigt sehr anschaulich, was es ausmacht, in eine privilegierte Kultur hineingeboren zu sein.

https://www.zeit.de/campus/2020-07/whit ... rivilegien
It's not Crossdressing, it's just dressing.
Marlene K.
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Re: White Privilege

Post 2 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

In der Stadtbibliothek Köpenick haben sie dazu die ganzen Bücher der Literaturnobelpreisträgerin Toni Morrisson https://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Morrison von der ich gerade das Buch "Jazz" in deutscher Übersetzung gelesen habe, in den Blickpunkt gerückt. Alles was ich bisher von ihr gelesen habe ist lesenswert und erweitert den Blick...
Marlene

Ich halte es mit Karl Popper im 1945 formulierten Toleranz-Paradoxon https://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz-Paradoxon

Ich bin (nur) intolerant gegenüber der Intoleranz.
Marlene K.
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Re: White Privilege

Post 3 im Thema

Beitrag von Marlene K. »

...und der heutige Queerspiegel, der die Betroffenheit in unserer Community erwähnt...
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... Vx0M9hVi3E
...
Oft habe ich diese Reaktion entlang eines anderen Themas beobachtet, das einige weiße Queers regelmäßig auf die Palme zu bringen scheint: Rassismus innerhalb der Community. Man kann mit antirassistischen Statements ganze queere Partys crashen — und queere Partys sind normalerweise äußerst resilient.
Viele denken: Wer diskriminiert ist, kann nicht diskriminieren

Viele Queers denken, dass sie selbst nicht diskriminierend reden oder agieren können, weil sie selbst diskriminiert werden. Dies fällt auf Mehrfachdiskriminierte in der Community zurück. Die Körper von Queers of Color werden fetischisiert, muslimische LGBTIQ* schief angeguckt, nichtweiße Menschen als Außenstehende markiert, die lediglich die Früchte des weiß-queeren Aktivismus genießen würden. Schwarze und People of Color werden in der Community häufig genug paternalisiert. Doch wenn man mit einigen weißen LGBTIQ*s über das Thema Rassismus reden möchte, schalten sie von defensiv in den Angriffsmodus.

Vor rund fünf Jahren berichtete ich für den Tagesspiegel von einer Podiumsdiskussion, bei der queere Geflüchtete und Queers of Color von den rassistischen Anfeindungen und der Andersmachung innerhalb der Berliner Community erzählten.

Nach der Veröffentlichung meines Beitrags erreichten mich und die Redaktion beleidigte Zuschriften von weiß-queeren Individuen. Darunter auch Repräsentant*innen von Berliner Organisationen, die eigentlich für die Inklusion jedes queeren Lebens in Berlin zuständig sind und dafür mit öffentlichen Mitteln gefördert werden.
...
Marlene

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Re: White Privilege

Post 4 im Thema

Beitrag von ExuserIn-2021-04-19 »

Dazu passt dieser Kommentar von Stefanie Kuhnen in der "Siegessäule".

Zwar ist er schon 3 Jahre alt, hat aber wohl durchaus noch seine Aktualität.

https://www.siegessaeule.de/magazin/340 ... C3%BChlen/
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Michi
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Re: White Privilege

Post 5 im Thema

Beitrag von Michi »

Passend zum Thema ein sehr anschauliches Experiment:

Wenn dir jemand auf den Fuß tritt, schreist du "Aua" und erwartest eine Entschuldigung.
Mir treten andere dauernd auf die Füße und erwarten, dass ich mich dafür entschuldige, dass es mir weh tut.
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