Von Frau zu Mann zu Frau
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Andrea K
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Von Frau zu Mann zu Frau
Ein schon etwas älterer Beitrag auf emma.de:
Sie haben als Transmänner gelebt und irgendwann gemerkt, dass sie die -falsche Entscheidung getroffen haben.
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Sie haben als Transmänner gelebt und irgendwann gemerkt, dass sie die -falsche Entscheidung getroffen haben.
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sbsr
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Wir haben ja hier regelmäßig Diskussionen über "Transitions Gegner" und ich muss sagen, ich sehe das durchaus auch kritisch, gerade bei Jugendlichen.
Wenn Kritiker von einem Trans Hype sprechen oder eine ordentliche, ausführliche psychologische Betreuung (nicht so eine Schlamperei wie in dem Artikel beschrieben) fordern, sind das Argumente, die nicht von der Hand zu weisen sind.
Das ist vermutlich ein häufiges Problem und bestimmt auch oft Auslöser für eine Transition, die später bereut wird. Diese verdammten Denkmuster, die einfach nicht tot zu kriegen sind, wie Mädchen und Jungen gefälligst zu sein haben. Die drei jungen Frauen wollten bzw. konnten nicht der Schublade Mädchenâ„¢ entsprechen, also klare Sache sind sie Trans Männer. Dazwischen gibt es ja schließlich nichtsDa habe ich langsam verstanden, dass mein Problem mit Geschlechterstereotypen zu tun hatte.
Wenn Kritiker von einem Trans Hype sprechen oder eine ordentliche, ausführliche psychologische Betreuung (nicht so eine Schlamperei wie in dem Artikel beschrieben) fordern, sind das Argumente, die nicht von der Hand zu weisen sind.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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Dwt-Lilo-SL
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Guten Morgen Leute,
schade das diesen drei "Frauen" -- Transmännern die körperliche weibliche Entwicklung
genommen würde.
Und jetzt müssen diese Menschen als was eigentlich leben, Ihnen würden die Gebärmuttern,
Brüste und selbst die Eierstöcke entnommen.
Kinder können Sie nicht mehr bekommen.
Schade das einige Mediziner vorschnell handeln, ja ja einige Transfrauen geht es nicht
schnell genug.
Aber diese jungen (ich nenne es ) Mädels ist die weibliche Zukunft zum Teil verbaut.
trotzdem einen sonnigen Tag
und Licht u. Liebe euch da draußen.
lg
von LILO-GINA
schade das diesen drei "Frauen" -- Transmännern die körperliche weibliche Entwicklung
genommen würde.
Und jetzt müssen diese Menschen als was eigentlich leben, Ihnen würden die Gebärmuttern,
Brüste und selbst die Eierstöcke entnommen.
Kinder können Sie nicht mehr bekommen.
Schade das einige Mediziner vorschnell handeln, ja ja einige Transfrauen geht es nicht
schnell genug.
Aber diese jungen (ich nenne es ) Mädels ist die weibliche Zukunft zum Teil verbaut.
trotzdem einen sonnigen Tag
und Licht u. Liebe euch da draußen.
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Seufzer gleiten die Seiten des Herbstes entlang,
Treffen mein Herz mit einem Schmerz dumpf und bang
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Andrea K
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
sbsr hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 08:23Diese verdammten Denkmuster, die einfach nicht tot zu kriegen sind, wie Mädchen und Jungen gefälligst zu sein haben. Die drei jungen Frauen wollten bzw. konnten nicht der Schublade Mädchenâ„¢ entsprechen, also klare Sache sind sie Trans Männer. Dazwischen gibt es ja schließlich nichts...Da habe ich langsam verstanden, dass mein Problem mit Geschlechterstereotypen zu tun hatte.
Genau das ist aus meiner Sicht der Punkt. Als mich Anfang letzen Jahres der Therapeut nach einigen Terminen fragte, mit welchem Personalpronomen ich angesprochen werden möchte, habe ich ganz ehrlich geantwortet:
"Das ist mir egal!"
Schweigen - dann antwortete er genau so ehrlich wie ich:
"Sie haben mich soeben sprachlos gemacht!"
Schubladendenken - das ist hier des Pudels Kern. Entweder oder... schwarz oder weiß... Mann oder Frau... er oder sie. Dazwischen gibt es nichts - ein Vakuum.
Ich fühle so wie ich fühle, wahrscheinlich für keinen Mensch nachvollziehbar. Ich selbst muss mit mir im Reinen sein, niemand sonst. Da ist es mir egal wie man mich anspricht.
Ich habe einen geschlechtsneutralen Kurzhaarschnitt. Meine Kleidung ist komplett aus der Damenabteilung, aber eher unauffällig. Ich schminke mich nicht und lackiere mir auch nicht die Fingernägel, dafür aber die Fußnägel. Ich werde mich nicht unter das Messer legen und eine geschlechtsangleichende Operation durchführen lassen. Ich werde auch nicht eine Vornamens- und Personenstandsänderung beantragen. Ich werde dieses Jahr 65 Jahre alt, wozu also noch der ganze Zirkus? Und überhaupt - einen schönen Schwan wird man aus mir bei aller Kunst nicht mehr machen können. Aber das ist mir auch egal.
Wäre ich jetzt 12 oder 13 Jahre alt, hätte das Wissen und könnte die medizinischen Möglichkeiten von heute in Anspruch nehmen, meine Entscheidung und mein Leben sähen völlig anders aus.
Am 9.12.2019 begann meine Hormonersatztherapie und ich fühle mich seitdem deutlich besser. Das war eine gute und richtige Entscheidung. Psychotherapie und Endokrinologie begleiten und beraten, aber die Entscheidungen trifft man selbst.
Ich passe in keine Schublade - und das ist auch gut so!
Andrea
Zuletzt geändert von Andrea K am Di 7. Jul 2020, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Lea92
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Ich find den Begriff "Trans-Hype" allerdings ziemlich fragwürdig. Ja, die Outings sind in den letzten Jahren nach oben geschossen. Aber warum? In erster Linie doch, weil das Thema endlich allgemein bekannt ist und auch die Akzeptanz langsam steigt. Nichtsdestotrotz ist es richtig, dass eine Indikation für eine HRT nicht schon nach dem ersten oder zweiten psychologischen Gespräch erfolgen sollte, sondern der Psychologe unbefangen und ohne Zeitdruck erstmal gründlich untersuchen sollte, ob der Mensch wirklich trans ist, oder nur Probleme mit den Erwartungen an die Geschlechterrolle hat. Oder ob diese Person eventuell auch einfach genderfluid oder anderweitig nichtbinär ist. In solchen Fällen wäre von einer HRT auch abzuraten, oder zumindest eindeutig über die Folgen aufzuklären. Eine Transition kann vieles lösen, ich bin grundsätzlich ein Befürworter. Aber sie löst nicht alles und schon gar nicht bei jedem. Man sollte gründlich abwägen und dazu gehört auch die Aufklärung durch den Psychologen.sbsr hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 08:23 Wir haben ja hier regelmäßig Diskussionen über "Transitions Gegner" und ich muss sagen, ich sehe das durchaus auch kritisch, gerade bei Jugendlichen.
Das ist vermutlich ein häufiges Problem und bestimmt auch oft Auslöser für eine Transition, die später bereut wird. Diese verdammten Denkmuster, die einfach nicht tot zu kriegen sind, wie Mädchen und Jungen gefälligst zu sein haben. Die drei jungen Frauen wollten bzw. konnten nicht der Schublade Mädchenâ„¢ entsprechen, also klare Sache sind sie Trans Männer. Dazwischen gibt es ja schließlich nichtsDa habe ich langsam verstanden, dass mein Problem mit Geschlechterstereotypen zu tun hatte.![]()
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Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.
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Lavendellöwin
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Hi Lea,Lea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 13:23 Ja, die Outings sind in den letzten Jahren nach oben geschossen. Aber warum? In erster Linie doch, weil das Thema endlich allgemein bekannt ist und auch die Akzeptanz langsam steigt.
naja zum Teil würde ich sagen und ein Outing heisst ja auch noch nicht, das sich jemand in medizinischer Hinsicht auf den
Weg macht. Ein bisschen sehe ich tatsächlich sogar die Gefahr das das Leben als Mann als einfacher oder besser eingeschätzt wird.
Das ist glaube ich aber ein Denkfehler der entsprechenden Person (manche junge Mädchen meine ich damit)...
Das wäre in der Tat vielleicht etwas früh, magst du mir sagen warum eine Therapieperson Zeitdruck haben sollte?Lea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 13:23 Nichtsdestotrotz ist es richtig, dass eine Indikation für eine HRT nicht schon nach dem ersten oder zweiten psychologischen Gespräch erfolgen sollte, sondern der Psychologe unbefangen und ohne Zeitdruck erstmal gründlich untersuchen sollte, ob der Mensch wirklich trans ist, oder nur Probleme mit den Erwartungen an die Geschlechterrolle hat.
Der ist glaube ich wenn doch eher bei der Person zu finden die eine Therapieperson aufsucht. Und ein Psychologe
kann nicht untersuchen ob jemand trans ist, denn es ist keine Krankheit. Eine Therapieperson hat die Aufgabe
der Person die sich als Transperson sieht, eine gute Begleitung zu sein und Unterstützung zu geben.
Die Aussage ich bin trans kommt aber bitte von der Person die trans ist selbst.
Wieso sollte eine nichtbinäre oder genderfluide Person nicht auch den Wunsch spüren den eigenen KörperLea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 13:23 Oder ob diese Person eventuell auch einfach genderfluid oder anderweitig nichtbinär ist. In solchen Fällen wäre von einer HRT auch abzuraten, oder zumindest eindeutig über die Folgen aufzuklären.
entsprechend dem Empfinden anzugleichen? Hat so eine Person weniger Rechte als eine "richtige" Transperson
in der Hinsicht? Ich glaube nicht...das in einer Endokrinologie aufgeklärt wird, was passiert halte ich für eine
Selbstverständlichkeit-das nimmt der einzelnen Person aber nicht die Verantwortung sich selbst zu informieren
und somit zu einer Art eigenem Fachwissen zu kommen-wie sollte ich mich sonst auf Augenhöhe mit
der Fachperson unterhalten können?
Versteh mich nicht falsch, vieles auf dem Transweg muss in der eigenen Hand liegen, denn niemand kann das
besser als man selbst. Die Verantwortung für sich selbst kommt aus dem eigenen Herzen.
Gut, mir wird nachgesagt, das ich manchmal etwas beratungsresistent bin, dafür stehe ich dann auch zu eventuellen
Fehlern die ich mache und das hilft mir sehr.
Alles Liebe Marie
Fang an. Schritt für Schritt. Denn Mut wächst im Tun. Jeder kleine Schritt zählt – auch der unperfekte.
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Lea92
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Das kann man so nicht stehen lassen. Ja, Transsexualität ist per Definition keine Krankheit mehr und das ist auch richtig so. Aber nur, weil es keine Krankheit mehr ist, kann es ein Psychologe plötzlich nicht mehr erkennen? Zunächst einmal ist ein Psychologe nicht dazu da, Krankheiten zu erkennen, denn er ist kein Arzt. Hinzu kommt, dass Transsexualität zwar selbst keine Krankheit ist, aber Krankheiten auslösen kann. Und es wäre doch fatal, gerade bei psychischen Erkrankungen, wenn Psychologen nur die Krankheiten selbst, aber nicht die Ursachen erkennen könnten. Transsexualität manifestiert sich doch vor allem im Kopf, das ist unbestritten und damit ist es genau das Gebiet, auf dem sich ein Psychologe auskennen sollte.!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 14:10 Und ein Psychologe
kann nicht untersuchen ob jemand trans ist, denn es ist keine Krankheit.
Körper ganz Mann, Kopf halb Mann, halb Frau, doch auch eine halbe Frau braucht auch Freiheiten und will sich gelegentlich mal zeigen.
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ExuserIn-2020-11-14
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Dem ist von meiner Seite nichts mehr hinzu zu fügen.!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 14:10 Wieso sollte eine nichtbinäre oder genderfluide Person nicht auch den Wunsch spüren den eigenen Körper
entsprechend dem Empfinden anzugleichen? Hat so eine Person weniger Rechte als eine "richtige" Transperson
in der Hinsicht? Ich glaube nicht...das in einer Endokrinologie aufgeklärt wird, was passiert halte ich für eine
Selbstverständlichkeit-das nimmt der einzelnen Person aber nicht die Verantwortung sich selbst zu informieren
und somit zu einer Art eigenem Fachwissen zu kommen-wie sollte ich mich sonst auf Augenhöhe mit
der Fachperson unterhalten können?
Einfach nur D A N K E dafür!
Gruß Erika
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Jaddy
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Aber hallo! Volle Zustimmung, Marie.!EmmiMarie! hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 14:10Wieso sollte eine nichtbinäre oder genderfluide Person nicht auch den Wunsch spüren den eigenen KörperLea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 13:23 Oder ob diese Person eventuell auch einfach genderfluid oder anderweitig nichtbinär ist. In solchen Fällen wäre von einer HRT auch abzuraten, oder zumindest eindeutig über die Folgen aufzuklären.
entsprechend dem Empfinden anzugleichen? Hat so eine Person weniger Rechte als eine "richtige" Transperson
in der Hinsicht?
Ich möchte mal generell drei häufige Fehlannahmen adressieren.
Zum einen den biologistischen Binarismus. Es gibt nicht nur zwei Varianten von Körpern, sondern beliebige Kombinationen der diversen körperlichen Merkmale, die konventionell als "binär geschlechtsspezifisch" katalogisiert wurden. Aber hey, es gibt cis-Frauen mit Bartwuchs, cis-Männer mit Brustwachstum und so geht das mit ziemlich jedem Merkmal, irgenwo stufenlos über in den inter Bereich.
Und genau so vielfältig sind auch die persönlichen Vorstellungen vom eigenen Körper. Aus verschiedenen Gründen, über die sicherlich mal gut nachgedacht werden kann, die aber nichtsdestoweniger genau so valide sind, wie Vorstellungen zur Lebensweise, Familie, undsoweiter.
Das führt linear zu zweitens, der viel zu häufigen gedanklichen Zwangskopplung von Gender und Körper. Es wollen nicht alle trans Personen das volle binäre Paket. Es sind nicht mal alle cis Menschen mit ihrem Geburtskörper 100% zufrieden. Ja, "Angleichung" ist vermutlich das bisher beste Wort, aber dahinter steckt die - falsche - Idee, jedem Gender - und da wird meist nur binär gedacht - genau einen zwangsläufigen Idealkörper zuzuschreiben. Blödsinn. Angleichem richtig verstanden heisst nicht an eine externe körperliche Norm, sondern an den Körper, der zum Empfinden der jeweiligen Person passt. Und das kann durchaus vom Lexikonbild abweichen. Nicht nur bei nicht-binären Menschen, sondern auch bei gender-binären.
Selbst den verkorksten psychologisch-medizinischen Behandlungsmodellen für trans liegt ja eigentlich die Idee zugrunde, mit der körperlichen Angleichung die Diskrepanz bzw Dysphorie zwischen Empfinden und Körper zu lindern. Und das Empfinden ist eben nicht immer konform zu binären Idealtypen.
Drittens das Leidensdruck-Dogma. Krieg ich immer wieder zu hören in unterschiedlichen Formen von "Hormone und_oder OPs nur, wenn es dir scheisse genug geht". Was ist denn das für eine sadistische Idee, sach ma? Wo beginnt denn "scheisse genug", knapp vor Suizid? Nee, liebe Leute, bei aller Liebe, aber ein erwachsener Mensch kann und darf sich tagtäglich für eine Menge Dinge entscheiden, die andere als unklug oder gefährlich bezeichnen würden. Irgendwas unklug zu finden gibt aber noch lange nicht das Recht, es anderen zu verbieten. Die Bewertung von Risiken, Konsequenzen, Vor- und Nachteilen variiert stark.
Es muss dir nicht erst total scheisse gehen, um etwas zu verändern! Wenn dir die Konsequenzen klar sind - informed consent - und du keinen anderen Personen schadest, dann ist es durchaus legitim, an deinem eigenen Körper zu verändern, was dir beliebt. Und ich akzeptiere keine Zwangsbeschützung oder wohlmeinende Gatekeeping-Tyrannei, solange Menschen auch ohne derartige Bevormundung Kinder erzeugen, potenziell destruktive Beziehungen eingehen können und viele andere Dinge.
Ja, Hormone oder OPs allein lösen keine Probleme, sondern verändern "nur" Körper und Emotionen. Aber ein Kind zum Beispiel löst auch keine Probleme. Weder die des Elters, noch mit der Beziehung, etc. Statt irgendwas zu reglementieren und idiotischer "ultima ratio" Hürden wäre also Aufklärung und Hilfe angesagt. Mag sein, dass ein paar Leute nach ein paar Jahren feststellen, dass sie falsch abgebogen sind. Well, yes, passiert. Andere investieren in das falsche Haus und landen über Zwangsversteigeurng in der Mittellosigkeit.
Aber wie viele Menschen leiden immer noch vor sich hin, weil sie nicht mal die Möglichkeiten kennen, Prozeduren und Ressourcen unbekannt sind - und absichtlich veränderte Körper immer noch exotisiert werden? Hört doch einfach mal auf, diesen überkommenen, biologistischen, essentialistischen Modellen und irgendwelchen Geschlechternormen zu folgen!
Ganz unabhängig davon: Nicht-binäre Menschen aller Gender, genderfluide, bi-, a-, xenogender, was auch immer, haben selbstverständlich das gleiche Recht auf einen Körper, in dem sie sich wohl fühlen, wie alle anderen auch! Ich kenne viele, die mit einzelnen Features unzufrieden sind, häufig auch mit einem zu eindeutigen körpereigenen Hormonspiegel.
Also, tl;dr:
"¢ Es gibt mehr als zwei Arten von Körpern. Und persönliche Varianten wegen des eigenen Wohlbefindens sind valide.
"¢ Körper und Gender sind zwei verschiedene Dinge. Es gibt keine Pflicht, sich wegen des einen für das andere zu entscheiden.
"¢ Es muss dir nicht total scheisse gehen, bevor du etwas an dir verändern darfst.
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Jaddy
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Äh... interessante Theorie. Aber in der Praxis gibt es keinerlei zuverlässigen Test, ob eine Person "wirklich trans" ist. Also mal abgesehen davon, dass schon die Definition von "wirklich" äusserst komplex werden würde. Ich denke sogar unmöglich.Lea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 19:33 Das kann man so nicht stehen lassen. Ja, Transsexualität ist per Definition keine Krankheit mehr und das ist auch richtig so. Aber nur, weil es keine Krankheit mehr ist, kann es ein Psychologe plötzlich nicht mehr erkennen? Zunächst einmal ist ein Psychologe nicht dazu da, Krankheiten zu erkennen, denn er ist kein Arzt. Hinzu kommt, dass Transsexualität zwar selbst keine Krankheit ist, aber Krankheiten auslösen kann. Und es wäre doch fatal, gerade bei psychischen Erkrankungen, wenn Psychologen nur die Krankheiten selbst, aber nicht die Ursachen erkennen könnten. Transsexualität manifestiert sich doch vor allem im Kopf, das ist unbestritten und damit ist es genau das Gebiet, auf dem sich ein Psychologe auskennen sollte.
Das Problem hinter Deiner Theorie ist aber real. Zum Beispiel Gutachter"¢innen, die reine Stereotypenkonformität abfragen. Hast Du mit Puppen oder Autos gespielt? Fussball oder Handarbeiten? Kommst Du im Kleid oder Jeans an? Ich weiss von solchen, die Motorradfahrende nicht als Frauen akzeptieren, und andere, bei denen du ohne Hemd nicht als Mann durchgehst. Jeans und T-Shirt: Nicht trans genug. Was für eine Idiotie im Jahre 2020.
Soweit ich weiss ist der wissenschaftliche Konsens aktuell, dass nur die Selbstbeschreibung einigermassen verlässlich ist. Schon weil das Modell des selbst zugewiesenen Genders persönlich und vom Bild der Mitmenschen - und der Therapeut"¢in abweichen kann.
Was hingegen abgetestet wird sind Indizien für das Inkongruenzgefühl und mögliche Co-Morbiditäten. Sprich: Es kann nicht festgestellt werden, ob oder warum 1 trans ist, sondern allerhöchstens, ob 1 aufgrund unzureichenden Durchblicks auf eine unzutreffende Lösung - trans - gekommen ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied!
Und eine andere problematische Ansicht möchte ich auch mal ansprechen. Psychische Erkrankungen bei trans Personen werden häufig nicht _durch_ trans sein ausgelöst, sondern weil 1 nicht trans leben darf. Und der Gipfel der Perfidie ist dann, Transition zu versagen, weil zuerst diese durch die Umwelt erzeugten Belastungen geheiltr werden müssen. Passiert auch immer noch.
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Lavendellöwin
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Liebe Lea,
in deinem eigenen Interesse bitte ich dich darüber nachzudenken, ob es Sinn machen würde, wenn
du dir von jemand sagen lässt das du trans bist.
Das ist nicht gut, weil "trans sein" eine Selbsterkenntnis ist. Meinetwegen kann eine Fachperson dann
sagen, ja, das ist auch stimmig für mein Gefühl, aber nicht wirklich mehr.
Ich geb dir ein Beispiel aus einem anderen Bereich der Medizin.
Letztes Jahr hatte ich einen doppelten Bandscheibenvorfall auf L4/L5, bei einem der beiden hat
auch der Nucleus seinen Platz komplett verlassen. Also war ich beim MRT um Bilder machen zu lassen.
Als ich nach der Röhre bei dem Arzt im Zimmer stand, hat er mich erst einmal völlig ungläubig angeschaut
und dann gesagt "wenn ich nur das Bildmaterial bewerten würde, dürfte die Person nicht laufen können."
So, ich war da aber auf meinen eigenen Beinen reingewackelt. Dann sagt er "Ihnen tut das rechte Bein weh"
und ich darauf hin "nein, das linke".
Er hatte also ein Bild im Kopf, was nicht der (meiner) Wirklichkeit entsprach. Das Bild hat er sich erzeugt.
Und deswegen kann jeder Mensch sich nur sein eigenes Bild erzeugen.
kann ein Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater zu "trans sein" sagen, ja, das entspricht auch
meinem Gefühl was sie mir sagen, aber erkennen in dem Wortsinn, nein, das kann nur die Person selbst.
Die Therapiepersonen sind, sagte ich schon, zum begleiten da, zum Wege aufzeigen, zum Tipps geben,
aber nicht um zu sagen "ja, ich habe erkannt sie sind trans". Das wäre eine Diagnose und das kann
keine Person ausser man selbst.
Hätte ich nicht meiner Begleitthera gesagt "ich bin eine Frau" hätte ich bis heute keine Indikation für die HRT
bekommen, denn, sie hätte sich nicht den Schuh angezogen zu sagen "sie sind eine Frau".
Was wenn sie damit falsch liegt? Was wenn sie dann den falschen Weg bereitet?
Nein, die Verantwortung liegt bei dir selber...
inzwischen sind es fast 2 Jahre die ich offiziell in der HRT bin und ICH hätte es nicht richtiger machen können.
Also....Selbsterkenntnis führt zu eigener Verantwortung.
ich kenne Leute mit schweren Angststörungen, das bekommt man auf den einen oder anderen Blick nicht
mit. Sondern erst wenn sie sich mitteilen...was macht ein guter Therapeut? Nicht sagen tun sie das und das,
sondern Wege aufzeigen die die Ängste möglicherweise lindern und optimaler Weise auflösen.
Ich habe eine gute Freundin die Kinder und Jugendpsychologin ist und auch Transkinder betreut und wir reden
recht oft über das Thema. Und sie entscheidet auch nicht ist trans oder nicht, sondern gibt Hilfestellungen
für Eltern und natürlich für die Kids...
das war gut geschrieben-so ist es...
an der Stelle poste ich nochmal einen Link den ich schon mal irgendwo hier gepostet hatte.
Ich finde Charlie erklärt das ganz treffend...
Alles Liebe Marie
in deinem eigenen Interesse bitte ich dich darüber nachzudenken, ob es Sinn machen würde, wenn
du dir von jemand sagen lässt das du trans bist.
Das ist nicht gut, weil "trans sein" eine Selbsterkenntnis ist. Meinetwegen kann eine Fachperson dann
sagen, ja, das ist auch stimmig für mein Gefühl, aber nicht wirklich mehr.
Ich geb dir ein Beispiel aus einem anderen Bereich der Medizin.
Letztes Jahr hatte ich einen doppelten Bandscheibenvorfall auf L4/L5, bei einem der beiden hat
auch der Nucleus seinen Platz komplett verlassen. Also war ich beim MRT um Bilder machen zu lassen.
Als ich nach der Röhre bei dem Arzt im Zimmer stand, hat er mich erst einmal völlig ungläubig angeschaut
und dann gesagt "wenn ich nur das Bildmaterial bewerten würde, dürfte die Person nicht laufen können."
So, ich war da aber auf meinen eigenen Beinen reingewackelt. Dann sagt er "Ihnen tut das rechte Bein weh"
und ich darauf hin "nein, das linke".
Er hatte also ein Bild im Kopf, was nicht der (meiner) Wirklichkeit entsprach. Das Bild hat er sich erzeugt.
Und deswegen kann jeder Mensch sich nur sein eigenes Bild erzeugen.
Es war nie und niemals eine Krankheit-sondern nur dort einsortiert. Wie ich oben schon anmerkteLea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 19:33 Ja, Transsexualität ist per Definition keine Krankheit mehr und das ist auch richtig so. Aber nur, weil es keine Krankheit mehr ist, kann es ein Psychologe plötzlich nicht mehr erkennen?
kann ein Psychologe, Psychotherapeut oder Psychiater zu "trans sein" sagen, ja, das entspricht auch
meinem Gefühl was sie mir sagen, aber erkennen in dem Wortsinn, nein, das kann nur die Person selbst.
Die Therapiepersonen sind, sagte ich schon, zum begleiten da, zum Wege aufzeigen, zum Tipps geben,
aber nicht um zu sagen "ja, ich habe erkannt sie sind trans". Das wäre eine Diagnose und das kann
keine Person ausser man selbst.
Hätte ich nicht meiner Begleitthera gesagt "ich bin eine Frau" hätte ich bis heute keine Indikation für die HRT
bekommen, denn, sie hätte sich nicht den Schuh angezogen zu sagen "sie sind eine Frau".
Was wenn sie damit falsch liegt? Was wenn sie dann den falschen Weg bereitet?
Nein, die Verantwortung liegt bei dir selber...
inzwischen sind es fast 2 Jahre die ich offiziell in der HRT bin und ICH hätte es nicht richtiger machen können.
Also....Selbsterkenntnis führt zu eigener Verantwortung.
ja. stimmt-und weil es dein Kopf ist, ist es auch an dir zu sagen es ist so und so...Lea92 hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 19:33 Transsexualität manifestiert sich doch vor allem im Kopf
ich kenne Leute mit schweren Angststörungen, das bekommt man auf den einen oder anderen Blick nicht
mit. Sondern erst wenn sie sich mitteilen...was macht ein guter Therapeut? Nicht sagen tun sie das und das,
sondern Wege aufzeigen die die Ängste möglicherweise lindern und optimaler Weise auflösen.
Ich habe eine gute Freundin die Kinder und Jugendpsychologin ist und auch Transkinder betreut und wir reden
recht oft über das Thema. Und sie entscheidet auch nicht ist trans oder nicht, sondern gibt Hilfestellungen
für Eltern und natürlich für die Kids...
Danke Jaddy,Jaddy hat geschrieben: Di 7. Jul 2020, 23:40 Was hingegen abgetestet wird sind Indizien für das Inkongruenzgefühl und mögliche Co-Morbiditäten. Sprich: Es kann nicht festgestellt werden, ob oder warum 1 trans ist, sondern allerhöchstens, ob 1 aufgrund unzureichenden Durchblicks auf eine unzutreffende Lösung - trans - gekommen ist. Das ist ein himmelweiter Unterschied!
Und eine andere problematische Ansicht möchte ich auch mal ansprechen. Psychische Erkrankungen bei trans Personen werden häufig nicht _durch_ trans sein ausgelöst, sondern weil 1 nicht trans leben darf. Und der Gipfel der Perfidie ist dann, Transition zu versagen, weil zuerst diese durch die Umwelt erzeugten Belastungen geheilt werden müssen. Passiert auch immer noch.
das war gut geschrieben-so ist es...
an der Stelle poste ich nochmal einen Link den ich schon mal irgendwo hier gepostet hatte.
Ich finde Charlie erklärt das ganz treffend...
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ExuserIn-2020-07-10
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Mittlerweile haben ehemalige Trans Männer den Reddit Detransition fest im Griff auch auf Youtube steigen die Berichte von ehemaligen Trans Männern.
Warum sieht man so wenig ehemalige Trans Frauen? Mir fällt sehr stark auf, dass es sich bei den ehemaligen Trans Männern oft um Frauen handelt die bereits in der MySpace Zeit stark involviert waren in Sozialen Medien. Desweiteren sind sie nun auf Tumblr anzutreffen. Außerdem zeigen sie sich gerne mit Bildchen im Reddit Detransition. Diese Frauen lieben es sich zu schau zu stellen. Dabei ist das genau ihr Problem, welches sie überhaupt erst zu Transition und zu MySpace Zeit zur Magersucht geführt hat. Sie vergleichen sich unentwegt und wollen bewertet werden. Sie machen die gleichen Fehler in der Detranscommunity wie sie es schon in der Transcommunity gemacht haben.
Es handelt sich häufiger um junge Frauen Anfang ihrer 20er. Sie haben ein Problem damit wie Frau in der Gesellschaft dargestellt wird. Aber wie wird sie eigentlich dargestellt? Die ehemaligen Trans Männer tauchen vor allem in den USA und England auf, dort wo sie mit einem liberalen alles ist möglich Wirtschaftsmodell groß geworden sind und gleichzeitig aber in der Gesellschaft extreme Geschlechterklischees durch das Rosa-Blau-Marketing befeuert werden. Im reality Shows, Serien und Filmen sehen sie dann, wie ultra feminine selfmade karriere Frauen die Welt dominieren (Bossy Feminismus) und wie sich Ariana Grande und Co im Pornolicht auf Betten in Dessous rekeln. Dabei blenden sie dann die hunderte von lesbischen Filme aus die es gibt und weshalb anscheinend manche Lesben nach mehr Sichtbarkeit rufen, weil sonst würden ja nicht so viele Frauen transitionieren (also ich kenne mehr lesbische Filme als schwule Filme oder mehr lesbische starke Frauen in Serien als schwule Männer in Serien). Viele der ehemaligen Trans Männer haben ein romantisiertes Bild vom Mann sein. Was vor allem daher kommt, weil sie durch Feminismus ständig gesagt bekommen, wie scheiße es Frauen geht und wie gut es Männer haben, nur weil sie Mann sind.
Das böse Erwachen kommt dann wenn sie tatsächlich in die Rolle des Mannes schlüpfen bzw. sie in diese Rolle gedrängt werden, weil sie wegen Bartwuchs und tiefer Stimme da nicht mehr raus kommen. Dann kommt das böse erwachen und viele merken, dass es Männer in unsere westlichen Gesellschaft schon lange nicht mehr so toll haben wie es der Gendermainstreaming uns immer weiß machen will. (das heißt nicht das es Männern schlecht geht aber es geht ihnen auch nicht signifikant besser als Frauen)
Ich sehe da ein grundlegendes Problem von Frauen mit ihrem Geschlecht und ihren Geschlechtsgenossinnen. Frauen werden als Opfer dargestellt und zwar in sehr vielen Lebenslagen. Selbst wenn sie nicht mehr Opfer sind, werden sie in Medien als Opfer der Umstände dargestellt als die ewig aufopfernde Person. Da werden dann historische Serien als Vorlage genommen, wenn es im heutigen Leben eben nicht mehr klar zu erklären ist wo Frauen Opfer sein sollen.
Da wünsche ich mir von Frauen endlich mal ein klare Absage an die Opferhaltung. Aber so lange eine Ariana Grande sich im Musikvideos rekelt, werden Frauen sich immer gegenseitig unterdrücken und dem Feminismus einen Bärendienst erweisen. So lange Frauen sich wie Bonbons anziehen, darf man nicht erwarten das sie einem Mann gleichwertig behandelt werden, denn wer Fingernägel wie Schaufeln hat, der signalisiert ich will nicht arbeiten. Oder wer Haare bis zum Boden hat, braucht sich nicht wundern wenn er stolpert. Frauen und Männer müssen aber auch den Mut zur Hässlichkeit wieder finden. Zur Punkzeit wurde Hässlichkeit und damit die Natürlichkeit von jedem noch zelebriert, heute werden auf Konzerten die schönen Menschen gefeiert "ich sehe nur schöne Menschen". (Am Rande: Ich finde das gehört zur neuen Dekade dazu. Ein Umdenken der gesellschaftlichen Werte. Mut zur Hässlichkeit. Zeigen das man Anpacken kann. Verpönen von hemmungslosen Konsum. Verpönen von Selbstdarstellung.)
Und es handelt sich um ein Problem von diesen Personen die sich unentwegt in sinnbefreiter Beschäftigung aufhalten. Soziale Medien ersetzen keine echten Kontakte, sie sorgen dafür das man Abhängig wird und noch mehr sinnbefreit sich beschäftigt und das macht unzufrieden.
Diese Unzufriedenheit wird dann in Hasskommentare artikuliert. Dabei hassen sie nicht die Person die sie kommentieren, sondern ihre im inneren wachsende Unzufriedenheit ist es die aus ihnen spricht. Unzufriedenheit nicht mit real erlebten Situationen sondern meist mit Situationen die man annimmt das sie so sind, weil man sie gelesen hat. Fragt euch selbst mit wie viel tragischen Geschichten ballert man sich in sozialen Medien zu? Da ist es doch kein Wunder das man unzufrieden wird.
Warum sieht man so wenig ehemalige Trans Frauen? Mir fällt sehr stark auf, dass es sich bei den ehemaligen Trans Männern oft um Frauen handelt die bereits in der MySpace Zeit stark involviert waren in Sozialen Medien. Desweiteren sind sie nun auf Tumblr anzutreffen. Außerdem zeigen sie sich gerne mit Bildchen im Reddit Detransition. Diese Frauen lieben es sich zu schau zu stellen. Dabei ist das genau ihr Problem, welches sie überhaupt erst zu Transition und zu MySpace Zeit zur Magersucht geführt hat. Sie vergleichen sich unentwegt und wollen bewertet werden. Sie machen die gleichen Fehler in der Detranscommunity wie sie es schon in der Transcommunity gemacht haben.
Es handelt sich häufiger um junge Frauen Anfang ihrer 20er. Sie haben ein Problem damit wie Frau in der Gesellschaft dargestellt wird. Aber wie wird sie eigentlich dargestellt? Die ehemaligen Trans Männer tauchen vor allem in den USA und England auf, dort wo sie mit einem liberalen alles ist möglich Wirtschaftsmodell groß geworden sind und gleichzeitig aber in der Gesellschaft extreme Geschlechterklischees durch das Rosa-Blau-Marketing befeuert werden. Im reality Shows, Serien und Filmen sehen sie dann, wie ultra feminine selfmade karriere Frauen die Welt dominieren (Bossy Feminismus) und wie sich Ariana Grande und Co im Pornolicht auf Betten in Dessous rekeln. Dabei blenden sie dann die hunderte von lesbischen Filme aus die es gibt und weshalb anscheinend manche Lesben nach mehr Sichtbarkeit rufen, weil sonst würden ja nicht so viele Frauen transitionieren (also ich kenne mehr lesbische Filme als schwule Filme oder mehr lesbische starke Frauen in Serien als schwule Männer in Serien). Viele der ehemaligen Trans Männer haben ein romantisiertes Bild vom Mann sein. Was vor allem daher kommt, weil sie durch Feminismus ständig gesagt bekommen, wie scheiße es Frauen geht und wie gut es Männer haben, nur weil sie Mann sind.
Das böse Erwachen kommt dann wenn sie tatsächlich in die Rolle des Mannes schlüpfen bzw. sie in diese Rolle gedrängt werden, weil sie wegen Bartwuchs und tiefer Stimme da nicht mehr raus kommen. Dann kommt das böse erwachen und viele merken, dass es Männer in unsere westlichen Gesellschaft schon lange nicht mehr so toll haben wie es der Gendermainstreaming uns immer weiß machen will. (das heißt nicht das es Männern schlecht geht aber es geht ihnen auch nicht signifikant besser als Frauen)
Ich sehe da ein grundlegendes Problem von Frauen mit ihrem Geschlecht und ihren Geschlechtsgenossinnen. Frauen werden als Opfer dargestellt und zwar in sehr vielen Lebenslagen. Selbst wenn sie nicht mehr Opfer sind, werden sie in Medien als Opfer der Umstände dargestellt als die ewig aufopfernde Person. Da werden dann historische Serien als Vorlage genommen, wenn es im heutigen Leben eben nicht mehr klar zu erklären ist wo Frauen Opfer sein sollen.
Da wünsche ich mir von Frauen endlich mal ein klare Absage an die Opferhaltung. Aber so lange eine Ariana Grande sich im Musikvideos rekelt, werden Frauen sich immer gegenseitig unterdrücken und dem Feminismus einen Bärendienst erweisen. So lange Frauen sich wie Bonbons anziehen, darf man nicht erwarten das sie einem Mann gleichwertig behandelt werden, denn wer Fingernägel wie Schaufeln hat, der signalisiert ich will nicht arbeiten. Oder wer Haare bis zum Boden hat, braucht sich nicht wundern wenn er stolpert. Frauen und Männer müssen aber auch den Mut zur Hässlichkeit wieder finden. Zur Punkzeit wurde Hässlichkeit und damit die Natürlichkeit von jedem noch zelebriert, heute werden auf Konzerten die schönen Menschen gefeiert "ich sehe nur schöne Menschen". (Am Rande: Ich finde das gehört zur neuen Dekade dazu. Ein Umdenken der gesellschaftlichen Werte. Mut zur Hässlichkeit. Zeigen das man Anpacken kann. Verpönen von hemmungslosen Konsum. Verpönen von Selbstdarstellung.)
Und es handelt sich um ein Problem von diesen Personen die sich unentwegt in sinnbefreiter Beschäftigung aufhalten. Soziale Medien ersetzen keine echten Kontakte, sie sorgen dafür das man Abhängig wird und noch mehr sinnbefreit sich beschäftigt und das macht unzufrieden.
Diese Unzufriedenheit wird dann in Hasskommentare artikuliert. Dabei hassen sie nicht die Person die sie kommentieren, sondern ihre im inneren wachsende Unzufriedenheit ist es die aus ihnen spricht. Unzufriedenheit nicht mit real erlebten Situationen sondern meist mit Situationen die man annimmt das sie so sind, weil man sie gelesen hat. Fragt euch selbst mit wie viel tragischen Geschichten ballert man sich in sozialen Medien zu? Da ist es doch kein Wunder das man unzufrieden wird.
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Jaddy
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Du meinst, das zugrunde liegende Problem sei die allgegenwärtige Zuschreibung und Anforderung an viel zu enge Gender-Stereotypen? Dieses ständige Einsortieren und daraus folgern, wer was muss und nicht darf? Der Konformitätsdruck und soziale Ablehnung von Diversität jeglicher Art?
<insert>Louis de Funes: "Nein!" - "Doch!" - "Orr!" Clip</insert>
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Ich helfe malJaddy hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 10:44 <insert>Louis de Funes: "Nein!" - "Doch!" - "Orr!" Clip</insert>
Quelle: https://i.ibb.co/L6zfYhC/nein.jpgLiebe geben und offen sein für Neues
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Re: Von Frau zu Mann zu Frau
Oh wie ich sowas liebeToni Smith hat geschrieben: Do 9. Jul 2020, 10:26 So lange Frauen sich wie Bonbons anziehen, darf man nicht erwarten das sie einem Mann gleichwertig behandelt werden, denn wer Fingernägel wie Schaufeln hat, der signalisiert ich will nicht arbeiten.
Das sind nämlich genau die Sprüche, die dann zu solchen komplett aus dem Ruder gelaufenen Transitionen führen, weil die Betroffenen aus genau dieser Rolle raus wollen.
Eine Frau, die Frau sein und darstellen möchte, kann aufgrund dessen also nie etwas erreichen. Es sei denn sie benimmt und kleidet sich wie ein Mann, oder noch besser wird einer.
Bevor ich mich in Rage rede sei nur kurz angemerkt, auch hier scheint es ein weitreichendes Schubladendenken zu geben, denn "Arbeiten" muss nicht immer mit vollem Körpereinsatz und Dreck bis zu den Knien verbunden sein. Wer denkt wir sitzen den ganzen Tag rum und spielen mit dem Telefonhörer ist herzlich eingeladen.
Ich habe gerne gepflegte lange Nägel, nein das stört mich beim Arbeiten am PC tatsächlich nicht und zuhause mache ich die gleichen Hausarbeiten wie meine Frau, abgesehen davon dass ich außerdem die Gartenarbeit alleine mache.
Eine meiner besten Mitarbeiterinnen sitzt gerade mir gegenüber in einem Sommerkleid mit Blumenmuster, hat sich vor zwei Tagen die Gelnägel neu machen lassen, und hat den Laden besser im Griff als so mancher verknöcherter Produktionsleiter mit Krawatte unterm Kittel.
LG, Svenja
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können.
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