Long-Term Follow-Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden
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Anne-Mette
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Long„Term Follow„Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden
Zum Festhalten: https://journals.plos.org/plosone/artic ... ne.0016885
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JaquelineL
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Re: Long„Term Follow„Up of Transsexual Persons Undergoing Sex Reassignment Surgery: Cohort Study in Sweden
Liebe Anne-Mette und Ihr anderen Lieben,
einerseits ist die Studie 17 Jahre alt und andererseits lässt bereits die Zusammenfassung Zweifel aufkommen: Suizidraten von post-OP Transsexuellen mit denen der normalen Bevölkerung zu vergleichen wirkt nicht sehr vertrauenswürdig, vor allem hinsichtlich Sinn oder Unsinn operativer Maßnahmen. Wenn man es allerdings zumindest bis in die Einleitung der eigentlichen Studie geschafft hat, wird genau dies durch die Autoren entkräftet: "This study design sheds new light on transsexual persons' health after sex reassignment. It does not, however, address whether sex reassignment is an effective treatment or not." Entsprechend findet sich in der Eigenbewertung der Studie die Aussage, dass GaOps sehr wohl das Risiko für Suizid usw reduzieren können: "[...] the results should not be interpreted such as sex reassignment per se increases morbidity and mortality. Things might have been even worse without sex reassignment."
Erst im Schlusswort der Autoren habe ich erkannt, was die Studienergebnisse derer Meinung nach aussagen können: dass trotz OP eine weiterführende Betreuung erforderlich ist, weil die OPs nicht "Heilung" sind, sondern nur als "Linderung" angesehen werden können ("Even though surgery and hormonal therapy alleviates gender dysphoria, it is apparently not sufficient to remedy the high rates of morbidity and mortality found among transsexual persons. Improved care for the transsexual group after the sex reassignment should therefore be considered.")
Also ist die Studie wohl doch nicht ganz so schlimm, wie sie im ersten Moment auf mich gewirkt hatte.
Liebe Grüße
Jackie
einerseits ist die Studie 17 Jahre alt und andererseits lässt bereits die Zusammenfassung Zweifel aufkommen: Suizidraten von post-OP Transsexuellen mit denen der normalen Bevölkerung zu vergleichen wirkt nicht sehr vertrauenswürdig, vor allem hinsichtlich Sinn oder Unsinn operativer Maßnahmen. Wenn man es allerdings zumindest bis in die Einleitung der eigentlichen Studie geschafft hat, wird genau dies durch die Autoren entkräftet: "This study design sheds new light on transsexual persons' health after sex reassignment. It does not, however, address whether sex reassignment is an effective treatment or not." Entsprechend findet sich in der Eigenbewertung der Studie die Aussage, dass GaOps sehr wohl das Risiko für Suizid usw reduzieren können: "[...] the results should not be interpreted such as sex reassignment per se increases morbidity and mortality. Things might have been even worse without sex reassignment."
Erst im Schlusswort der Autoren habe ich erkannt, was die Studienergebnisse derer Meinung nach aussagen können: dass trotz OP eine weiterführende Betreuung erforderlich ist, weil die OPs nicht "Heilung" sind, sondern nur als "Linderung" angesehen werden können ("Even though surgery and hormonal therapy alleviates gender dysphoria, it is apparently not sufficient to remedy the high rates of morbidity and mortality found among transsexual persons. Improved care for the transsexual group after the sex reassignment should therefore be considered.")
Also ist die Studie wohl doch nicht ganz so schlimm, wie sie im ersten Moment auf mich gewirkt hatte.
Liebe Grüße
Jackie
Today is the first day of the rest of my... forget it.