Petra Sofie hat geschrieben: Di 28. Jan 2020, 08:38
Fiktiver Anzeigentext:
Wir suchen einen neuen Mitarbeiter in der Produktion als Meister m/w/d im Bereich der Schweißtechnik
Wir möchten zum xx.xx.xxxx eine Stelle mit jemandem bestzen der die entsprechenden Qualifikationen inne hat.
Erwartet wird von Ihnen daß Sie sich ------------------
Das Team das sie erwartet ist entsprechend unserer Firmenphilosophie orientiert.
Für weitere Einzelheiten stehen---------- und unsere Web----- zur ---------
Also mir fällt dabei sehr auf, dass die sich eigentlich einen Kerl vorstellen. Mitarbeiter, Meister, jemandem ... der. Das sticht einfach aus jedem Wort.
Aber das muss nicht sein. Es geht kürzer und deutlicher:
Wir suchen zum xx.xx.xxxx eine Fachkraft Schweißtechnik mit Meisterbrief für unsere Produktion. Ihre Aufgaben sind...
Alternativ könnte das geforderte Zertifikat noch unter Qualifikationen erwähnt werden. Ich vermute, da gibt es inzwischen auch neutrale oder inkludierende Bezeichnungen des Titels. Einfach, neutral, keine Sternchen oder Verrenkungen, und keine langatmigen Statements. Bei dem Text wird nicht einmal das "m/w/d"-Alibi benötigt
Der eigentliche Knackpunkt ist dann natürlich, wenn eine nicht cis-männliche Person dann da auftaucht. Sanitärräume, Namenslisten und Schichtpläne, Firmenveranstaltungen, auchwas zum Beispiel auch betriebliche Sportgruppen betrifft. Und das ist nur der offizielle Teil.