Amanda Reiter und Balian Buschbaum reden in Lenggries über ihre Geschlechtsanpassungen.
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Anne-Mette
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Amanda Reiter und Balian Buschbaum reden in Lenggries über ihre Geschlechtsanpassungen.
Moin,
die SÜDDEUTSCHE schreibt über die Veranstaltung, zu der 150 TeilnehmerInnen erschienen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wol ... -1.2905986
Gruß
Anne-Mette
die SÜDDEUTSCHE schreibt über die Veranstaltung, zu der 150 TeilnehmerInnen erschienen: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/wol ... -1.2905986
Gruß
Anne-Mette
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Sigrid
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Re: Amanda Reiter und Balian Buschbaum reden in Lenggries über ihre Geschlechtsanpassungen.
Danke Anne-Mette ,
ein sehr schöner Bericht . Habe das Thema selten so klar und anschaulich erklärt gelesen .
LG Sigrid
ein sehr schöner Bericht . Habe das Thema selten so klar und anschaulich erklärt gelesen .
LG Sigrid
Ich bin wie ich bin… und das ist gut so !!
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nicole.f
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Re: Amanda Reiter und Balian Buschbaum reden in Lenggries über ihre Geschlechtsanpassungen.
Hallo,
also ich finde den Artikel eher mäßig.
Es beginnt schon mit der Schlagzeile "Im falschen Körper". Nein, es geht nicht primär um den Körper und es ist nicht "der falsche Körper", wir haben nur den einen. Es sind Aspekte des Körpers, die als falsch und unpassend wahrgenommen werden. Die Grundfrage ist eine Frage der geschlechtlichen Identität und nicht des Körpers. Wir streiten set Jahren dafür, dass die geschlechtliche Indentität unabhängig vom Körper, also vor allem nicht abhängig von den Genitalien, anerkannt wird. Und hier wird wieder alles auf den Körper reduziert.
Und was meinen die mit "dass es in der Natur keine absolute Norm für Sexualität gibt"? Es geht auch nicht um Sexualität, sondern und Geschlecht und Geschlechtsidentität.
Die spätere Beschreibung Buschbaums der embryonalen Entwicklung ist schlicht falsch und suggeriert zudem einen Determinismus, den es in dieser Form schlicht nicht gibt - man zeige mir eine Studie oder Forschung, die dies eindeutig belegen würde. Gibt es nicht. Es gibt diverse Anzeichen und Hinweise, doch nichts davon ist eindeutig, für alles finden sich ständig Gegenbeispiele. In der Wissenschaft nennt man das Falsifizierung, kann auch nur ein Gegenbeweis gefunden werden, dann gilt die Theorie als widerlegt.
So ist das eben auch mit irgendwelchen neurologischen "Beweisen" für Transsexualität. Ganz sicher wird die Entwicklung des Gehirns eine Rolle spielen, doch welche und wann, das ist nach wie vor völlig unklar. Neuere Forschungen unter den Stichworten "Neuroplastizität" und "Epigenetik" werfen gerade viel vermeintliches Wissen über den Haufen. Ich finde es daher gefährlich, von nicht-Wissenschaftlern solches Halbwissen zu verbreiten, wie es in diesem Artikel passiert. Auch halte ich die Reduktion von Trans* auf das Körperliche für gefährlich. Es bringt uns wieder an den Rand von Diskussionen wie, dass nur "transsexuell" sei, wer auch alle angleichenden Maßnahmen in Anspruch nehmen wolle. Und das ist, ich hoffe da sind wir uns einig, Unsinn. Trans* ist zuallererst eine Frage der persönlichen geschlechtlichen Identität und nicht des Körpers.
Also schön, dass es eine Veranstaltung gab. Schade nur, dass dort mal wieder nur alte Klischees bedient wurden, anstatt für wirkliche Aufklärung zu sorgen.
Liebe Grüße
nicole
also ich finde den Artikel eher mäßig.
Es beginnt schon mit der Schlagzeile "Im falschen Körper". Nein, es geht nicht primär um den Körper und es ist nicht "der falsche Körper", wir haben nur den einen. Es sind Aspekte des Körpers, die als falsch und unpassend wahrgenommen werden. Die Grundfrage ist eine Frage der geschlechtlichen Identität und nicht des Körpers. Wir streiten set Jahren dafür, dass die geschlechtliche Indentität unabhängig vom Körper, also vor allem nicht abhängig von den Genitalien, anerkannt wird. Und hier wird wieder alles auf den Körper reduziert.
Und was meinen die mit "dass es in der Natur keine absolute Norm für Sexualität gibt"? Es geht auch nicht um Sexualität, sondern und Geschlecht und Geschlechtsidentität.
Die spätere Beschreibung Buschbaums der embryonalen Entwicklung ist schlicht falsch und suggeriert zudem einen Determinismus, den es in dieser Form schlicht nicht gibt - man zeige mir eine Studie oder Forschung, die dies eindeutig belegen würde. Gibt es nicht. Es gibt diverse Anzeichen und Hinweise, doch nichts davon ist eindeutig, für alles finden sich ständig Gegenbeispiele. In der Wissenschaft nennt man das Falsifizierung, kann auch nur ein Gegenbeweis gefunden werden, dann gilt die Theorie als widerlegt.
So ist das eben auch mit irgendwelchen neurologischen "Beweisen" für Transsexualität. Ganz sicher wird die Entwicklung des Gehirns eine Rolle spielen, doch welche und wann, das ist nach wie vor völlig unklar. Neuere Forschungen unter den Stichworten "Neuroplastizität" und "Epigenetik" werfen gerade viel vermeintliches Wissen über den Haufen. Ich finde es daher gefährlich, von nicht-Wissenschaftlern solches Halbwissen zu verbreiten, wie es in diesem Artikel passiert. Auch halte ich die Reduktion von Trans* auf das Körperliche für gefährlich. Es bringt uns wieder an den Rand von Diskussionen wie, dass nur "transsexuell" sei, wer auch alle angleichenden Maßnahmen in Anspruch nehmen wolle. Und das ist, ich hoffe da sind wir uns einig, Unsinn. Trans* ist zuallererst eine Frage der persönlichen geschlechtlichen Identität und nicht des Körpers.
Also schön, dass es eine Veranstaltung gab. Schade nur, dass dort mal wieder nur alte Klischees bedient wurden, anstatt für wirkliche Aufklärung zu sorgen.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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