Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
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nicole.f
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Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Hallo Ihr Lieben,
ich möchte kurz die frohe Kunde verbreiten, dass wir vergangenes Wochenende ein NRW Pilot-Vernetzungstreffen hatten, an dem 19 Personen aus NRW teilnahmen. Die Frage war, wie können wir in NRW besser zusammenarbeiten und mehr erreichen.
Es wurde einstimmig verabredete, mit dem Ziel Juni 2016 eine solche Struktur in Form eines förderbaren Vereins auf den Weg zu bringen. Für Juni 2016 ist dann die Gründungsversammlung geplant. Im Hinblick auf die nächsten Wahlen in NRW 2017 möchten wir versuchen, noch 2016 formal gegründet zu sein, um 2016 noch einen Antrag auf Strukturförderung stellen zu können, der dann noch vor der Neuwahl 2017 genehmigt werden könnte.
Nach drei vergeblichen Anläufen, soetwas in NRW auf die Beine zu stellen, war dieses Wochenende von einer ähnlichen Aufbruchstimmung wie die Trans*Aktiv Treffen getragen - alle wollen gemeinsam etwas bewegen und eine gemeinsame Struktur schaffen!
Aktueller Arbeitstitel ist "Landesarbeitsgemeinschaft Trans*" oder kurz "LAG Trans*" - es gibt in NRW weitere solche Landesarbeitsgemeinschaften, wie die LAG Lesben, die LAG Selbsthilfe etc.
Ich bin völlig begeistert, dass sich nun auch in NRW etwas tut! Das Wochenende war getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt, auch gegenüber anderen Meinungen und Ansichten. Streit um Begriffe und Definitionen kam nicht auf, denn alle waren sich einige, dass wir darüber niemals Konsens erreichen würden, dieser aber auch für unsere gemeinsame Arbeit gar nicht nötig ist - es gibt sehr viel mehr Gemeinsames an dem wir arbeiten können, als Unterschiede und am Ende wollen wir praktisch alles sowieso das gleiche.
Ich habe große Zuversicht, dass es dieses mal endlich etwas längerfristig tragfähiges werden kann.
Liebe Grüße
nicole
ich möchte kurz die frohe Kunde verbreiten, dass wir vergangenes Wochenende ein NRW Pilot-Vernetzungstreffen hatten, an dem 19 Personen aus NRW teilnahmen. Die Frage war, wie können wir in NRW besser zusammenarbeiten und mehr erreichen.
Es wurde einstimmig verabredete, mit dem Ziel Juni 2016 eine solche Struktur in Form eines förderbaren Vereins auf den Weg zu bringen. Für Juni 2016 ist dann die Gründungsversammlung geplant. Im Hinblick auf die nächsten Wahlen in NRW 2017 möchten wir versuchen, noch 2016 formal gegründet zu sein, um 2016 noch einen Antrag auf Strukturförderung stellen zu können, der dann noch vor der Neuwahl 2017 genehmigt werden könnte.
Nach drei vergeblichen Anläufen, soetwas in NRW auf die Beine zu stellen, war dieses Wochenende von einer ähnlichen Aufbruchstimmung wie die Trans*Aktiv Treffen getragen - alle wollen gemeinsam etwas bewegen und eine gemeinsame Struktur schaffen!
Aktueller Arbeitstitel ist "Landesarbeitsgemeinschaft Trans*" oder kurz "LAG Trans*" - es gibt in NRW weitere solche Landesarbeitsgemeinschaften, wie die LAG Lesben, die LAG Selbsthilfe etc.
Ich bin völlig begeistert, dass sich nun auch in NRW etwas tut! Das Wochenende war getragen von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt, auch gegenüber anderen Meinungen und Ansichten. Streit um Begriffe und Definitionen kam nicht auf, denn alle waren sich einige, dass wir darüber niemals Konsens erreichen würden, dieser aber auch für unsere gemeinsame Arbeit gar nicht nötig ist - es gibt sehr viel mehr Gemeinsames an dem wir arbeiten können, als Unterschiede und am Ende wollen wir praktisch alles sowieso das gleiche.
Ich habe große Zuversicht, dass es dieses mal endlich etwas längerfristig tragfähiges werden kann.
Liebe Grüße
nicole
Ich bin trans* - und das ist gut so!
Homepage: http://www.dpin.de/nf
Blog: http://www.dpin.de/nf/category/trans/
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Inga
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Hallo, Nicole,
da gratuliere ich euch zu dem guten Start der LAG Trans*!
Es ist gerade die Zeit, wo jeden Tag so manches Türchen aufgemacht wird. Schön, dass ihr dies Türchen in NRW aufgestoßen habt.
Liebe Grüße
Inga
da gratuliere ich euch zu dem guten Start der LAG Trans*!
Es ist gerade die Zeit, wo jeden Tag so manches Türchen aufgemacht wird. Schön, dass ihr dies Türchen in NRW aufgestoßen habt.
Liebe Grüße
Inga
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ExUserIn-2026-04-08
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Hallo Rosi,
ich kann nicht verstehen, weshalb Du Dich so aufregst. Wenn jemand eine Vereinigung gründen will,warum denn nicht. Und warum sollen TS sich dagegen stellen ? Es gibt in allen Bereichen viele kleine Vereine und Gruppierungen. Letztlich drückt das ja auch die Vielfalt aus. Das Entscheidende ist die Kooperation, nicht die Konkurrenz oder gar Konfrontation.
Nicole betont ja den Vernetzungsgedanken. Das bedeutet für mich, dass man gewillt ist, andere Meinungen und Lebenseinstellungen zu akzeptieren. Aus meiner Sicht ist das ein gute Haltung.
Ich wünsche der Vereinigung viel Erfolg und dass Ihr auch die schwierigeren Zeiten übersteht.
ich kann nicht verstehen, weshalb Du Dich so aufregst. Wenn jemand eine Vereinigung gründen will,warum denn nicht. Und warum sollen TS sich dagegen stellen ? Es gibt in allen Bereichen viele kleine Vereine und Gruppierungen. Letztlich drückt das ja auch die Vielfalt aus. Das Entscheidende ist die Kooperation, nicht die Konkurrenz oder gar Konfrontation.
Nicole betont ja den Vernetzungsgedanken. Das bedeutet für mich, dass man gewillt ist, andere Meinungen und Lebenseinstellungen zu akzeptieren. Aus meiner Sicht ist das ein gute Haltung.
Ich wünsche der Vereinigung viel Erfolg und dass Ihr auch die schwierigeren Zeiten übersteht.
Viele Grüße
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
Vicky
Respekt ist nicht teilbar.
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Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Moin,
leider melden sich immer wieder Gruppen zu jedweder Sache mit "Standardfloskeln", sodass eine fachliche und sachliche Auseinandersetzung nicht möglich ist
An anderer Stelle habe ich schon einmal gefragt: "Was geht es euch überhaupt an, wenn z.B. 'Toiletten für alle' Geschlechter angeboten werden, oder 'Trans*-Schwimmern' ?"
Wenn ihr nicht betroffen seid und keiner euch zwingt, ein Angebot zu nutzen, dann lasst es doch gut sein freut euch im besten Fall mit denen, die sich darüber freuen.
Und ich mag nicht recht verstehen, warum ihr nicht "unter dem Dach der Vielfalt aller Menschen" euren Platz haben wollt/könnt.
Und noch einmal: Vielfalt gehört ALLEN!
Schade - oder "nu mal Butter bei die Fische" - und helft mir bei der Frage: "watt wollt ihr eigentlich?"
Gruß
Anne-Mette
leider melden sich immer wieder Gruppen zu jedweder Sache mit "Standardfloskeln", sodass eine fachliche und sachliche Auseinandersetzung nicht möglich ist
An anderer Stelle habe ich schon einmal gefragt: "Was geht es euch überhaupt an, wenn z.B. 'Toiletten für alle' Geschlechter angeboten werden, oder 'Trans*-Schwimmern' ?"
Wenn ihr nicht betroffen seid und keiner euch zwingt, ein Angebot zu nutzen, dann lasst es doch gut sein freut euch im besten Fall mit denen, die sich darüber freuen.
Immer wieder wird von der "Ausgrenzung transsexuellere Menschen", von einer "Unsichtbarmachung" gesprochen. Dabei sind es gewisse Gruppierungen, von denen ich den Eindruck habe, sie nehmen für sich das Etikett "die einzig wahren Transsexuellen"in Anspruch, die sich - und damit auch weitere Menschen, die sie zu vertreten glauben - freiwillig ins Abseits stellen, um danach behaupten zu können: Ihr habt uns ins Abseits gedrängt."Ihr" prügelt ja transsexuelle Menschen geradezu dahin, sich immer vehementer gegen "Euch" zu stellen.
Die Vielfalt gehört keinem Menschen; die Vielfalt gehört zu ALLEN MENSCHENgar keine Lust haben andere Wahrheiten der
Vielfalt, außer der ihrigen, gelten zu lassen.
Und ich mag nicht recht verstehen, warum ihr nicht "unter dem Dach der Vielfalt aller Menschen" euren Platz haben wollt/könnt.
Alles eine Machtfrage?Ich denke mittlerweile, dass die Menschen, die zur Zeit glauben in dieser Form das Zepter in die Hand
genommen zu haben und es nicht mehr hergeben möchten, gar keine Lust haben andere Wahrheiten der
Vielfalt, außer der ihrigen, gelten zu lassen.
Und noch einmal: Vielfalt gehört ALLEN!
Schade - oder "nu mal Butter bei die Fische" - und helft mir bei der Frage: "watt wollt ihr eigentlich?"
Gruß
Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Moin,
SICHTBAR können sich Menschen nur machen, indem sie sich in eine Gruppe hineinbegeben, die z.B. Vertretungsaufgaben übernimmt und dort dafür sorgen, dass ihre Belange wahrgenommen und vertreten werden...
... oder sie machen eine eigene Gruppe auf und übernehmen "Vertretungsaufgaben" für die Menschen, die der Gruppe zugetan sind.
Wegen des "Gespenstes der angeblichen Unsichtbarmachung" kommen wir nie mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung weiter.
Gruß
Anne-Mette
Trans* macht genau so viel oder so wenig andere Menschen unsichtbar wie MENSCH oder DEUTSCHER oder FRAU oder MANN oder..."Trans*" macht unsichtbar, auch wenn ständig behauptet wird, das damit nicht unsichtbar gemacht werden soll.
SICHTBAR können sich Menschen nur machen, indem sie sich in eine Gruppe hineinbegeben, die z.B. Vertretungsaufgaben übernimmt und dort dafür sorgen, dass ihre Belange wahrgenommen und vertreten werden...
... oder sie machen eine eigene Gruppe auf und übernehmen "Vertretungsaufgaben" für die Menschen, die der Gruppe zugetan sind.
Wegen des "Gespenstes der angeblichen Unsichtbarmachung" kommen wir nie mit einer inhaltlichen Auseinandersetzung weiter.
Gruß
Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Moin,
hier ist kein "Unterbrett der dgti".
Trotzdem werde ich Deinen Beitrag löschen; er hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Gruß
Anne-Mette
hier ist kein "Unterbrett der dgti".
Trotzdem werde ich Deinen Beitrag löschen; er hat nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun.
Gruß
Anne-Mette
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Sabrina.P
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Sichbar machen kann man die Blatt-, oder Baumstruktur in dem man sie einzeln benennt. => Richtig
Aber wenn sich alle zusammen treffen wollen, dann treffen sie sich im Wald. => Richtig
Über was streitet ihr hier eigentlich?
Aber wenn sich alle zusammen treffen wollen, dann treffen sie sich im Wald. => Richtig
Über was streitet ihr hier eigentlich?
Liebe Grüsse
Sabrina
Sabrina
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eilinfox
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Das würde mich auch interessieren.Alex.andra hat geschrieben:Dürfte ich da bitte mal eine Begründung fürs Löschen ergahren?
Ich hab den Beitrag vor Löschung noch lesen können und fand ihn jetzt nicht so schlimm, dass er gelöscht werden musste. War halt eine Meinung über die diskutiert werden kann.
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Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Guten Tag,
es ging darum, dass etwas, was in einem anderen Forum angezettelt wurde, hier fortgesetzt werden sollte.
Der Beitrag wurde in weiten Teilen hier hineinkopiert.
Außerdem glaube ich kaum, dass mit einigen Leuten eine (fruchtbare) Diskussion möglich ist. Es geht in der Regel nicht über ein Hinausposauen hinlänglich bekannter Standardfloskeln hÃnaus.
Leider scheint eine äußerst negative Sichtweise auf alles vorhanden zu sein, was sich außerhalb eines eng definierten eigenen Kreises befindet.
Was will und soll da diskutiert werden?
Dabei wäre eine fachliche und sachliche Auseinandersetzung gut und wichtig; aber manche Menschen "können nur APO".
Gruß
Anne-Mette
es ging darum, dass etwas, was in einem anderen Forum angezettelt wurde, hier fortgesetzt werden sollte.
Der Beitrag wurde in weiten Teilen hier hineinkopiert.
Ja, aber nicht hier.War halt eine Meinung über die diskutiert werden kann.
Außerdem glaube ich kaum, dass mit einigen Leuten eine (fruchtbare) Diskussion möglich ist. Es geht in der Regel nicht über ein Hinausposauen hinlänglich bekannter Standardfloskeln hÃnaus.
Leider scheint eine äußerst negative Sichtweise auf alles vorhanden zu sein, was sich außerhalb eines eng definierten eigenen Kreises befindet.
Was will und soll da diskutiert werden?
Dabei wäre eine fachliche und sachliche Auseinandersetzung gut und wichtig; aber manche Menschen "können nur APO".
Gruß
Anne-Mette
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Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Moin,
Dieses Forum ist unabhängig.
Das bedeutet allerdings auch, dass es nicht als Sprachrohr für diejenigen dient, die als Vereinigung kein eigenes Forum haben, oder es so gut "verstecken" und dort eine Meinungsvielfalt schon vor dem Entstehen ausschließen, weil Menschen, die eine andere Meinung haben (könnten), von vornherein keinen Zutritt haben.
Rosi, Du hast ausführlich Gelegenheit gehabt, Deine und "Eure" Meinung hier einzubringen.
Leider nimmst Du JEDEN auch nur geringsten Anlass wahr, um hier wieder eine Begriffsdiskussion um angebliche "Unsichtbarmachung" und Ausgrenzung durch einen möglichen zu verwendenden Oberbegriff.
Dabei schafft es sogar die BILD, zu Trans* eine Erklärung hinzuzufügen, die die gemeinten Gruppen benennt.
Ich habe offen gesagt, dass ich den Begriff Trans* ohne weitere Zusätze auch nicht besonders gut finde; aber diese Zusätze könnten und müssten sicherlich in einer LAG diskutiert werden.
Vielleicht so: Die Arbeitsgemeinschaft Trans* versteht sich als Arbeitsgruppe, die sich für die Belange transsexueller, transidentischer...usw. Menschen einsetzt.
Diese Menschen müssten sich natürlich bei dieser AG melden oder mitmachen, um das so zu gestalten und weiter auszuführen.
Wenn das dort dann nicht möglich ist, dann könnte immer noch über Ausgrenzung diskutiert werden; aber nicht im Vorfeld auf diese altbekannte und (inzwischen für viele UserInnen) langweilige Weise.
Gruß
Anne-Mette
Das sehe ich nicht so.vielleicht etwas "eingefärbt"
Dieses Forum ist unabhängig.
Das bedeutet allerdings auch, dass es nicht als Sprachrohr für diejenigen dient, die als Vereinigung kein eigenes Forum haben, oder es so gut "verstecken" und dort eine Meinungsvielfalt schon vor dem Entstehen ausschließen, weil Menschen, die eine andere Meinung haben (könnten), von vornherein keinen Zutritt haben.
Rosi, Du hast ausführlich Gelegenheit gehabt, Deine und "Eure" Meinung hier einzubringen.
Leider nimmst Du JEDEN auch nur geringsten Anlass wahr, um hier wieder eine Begriffsdiskussion um angebliche "Unsichtbarmachung" und Ausgrenzung durch einen möglichen zu verwendenden Oberbegriff.
Dabei schafft es sogar die BILD, zu Trans* eine Erklärung hinzuzufügen, die die gemeinten Gruppen benennt.
Ich habe offen gesagt, dass ich den Begriff Trans* ohne weitere Zusätze auch nicht besonders gut finde; aber diese Zusätze könnten und müssten sicherlich in einer LAG diskutiert werden.
Vielleicht so: Die Arbeitsgemeinschaft Trans* versteht sich als Arbeitsgruppe, die sich für die Belange transsexueller, transidentischer...usw. Menschen einsetzt.
Diese Menschen müssten sich natürlich bei dieser AG melden oder mitmachen, um das so zu gestalten und weiter auszuführen.
Wenn das dort dann nicht möglich ist, dann könnte immer noch über Ausgrenzung diskutiert werden; aber nicht im Vorfeld auf diese altbekannte und (inzwischen für viele UserInnen) langweilige Weise.
Gruß
Anne-Mette
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Beatrix
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Auf die Gefahr hin, jetzt in alle aufgestellten Fettnäpfchen zu treten, melde ich mich auch zu Wort.
Diese ewige Diskussion über trans*/transsexuell nervt mich langsam.
Ich selbst definiere mich als Transsexuell, habe aber keine Probleme damit, mich auch von Nicole vertreten zu lassen. Was mich so nervt ist die ewige Schwarz-/Weißmalerei von einigen. Es gibt nun mal Menschen, die auch gescheckt oder mehr oder weniger grau sind.
Meine Meinung wird von diesem dgti-Posting ganz gut wieder gegeben.
Menschen mit Humor können noch diesen Link besuchen, allen anderen rufe ich zu:
Beatrix
Diese ewige Diskussion über trans*/transsexuell nervt mich langsam.
Ich selbst definiere mich als Transsexuell, habe aber keine Probleme damit, mich auch von Nicole vertreten zu lassen. Was mich so nervt ist die ewige Schwarz-/Weißmalerei von einigen. Es gibt nun mal Menschen, die auch gescheckt oder mehr oder weniger grau sind.
Meine Meinung wird von diesem dgti-Posting ganz gut wieder gegeben.
Menschen mit Humor können noch diesen Link besuchen, allen anderen rufe ich zu:
SPALTER !!!
Tolerante GrüßeBeatrix
Zuletzt geändert von Beatrix am Do 3. Dez 2015, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
Nachdem Gott mich geschaffen hatte, sagte er: "Ups, da ist mir doch
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
ein Fehler passiert. Na egal, den müssen andere wieder ausbügeln. :-)"
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Marielle
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Guten Tag zusammen, Guten Tag Rosi,
Deiner Argumentation fehlt nach wie vor ein hinreichendes Kriterium, mit dem man Transsexualität beschreiben kann. Notwendig (und anzuerkennen!) ist die Selbstaussage eines Menschen, die aber nicht reicht, um daraus gesellschaftliche Regeln zu machen. Wir sind wohl darin einig, dass ein Penis oder eine Vagina kein hinreichendes Kriterium sind, nur fordert deine Darstellung gesellschaftliche Regeln, ohne irgendeine Alternative dazu anzubieten. Die hier immer wieder auftauchenden (manchmal ziemlich verzweifelt wirkenden) Versuche, ein solches Kriterium am Umgang eines Menschen mit dem eigenen Selbst festzumachen, kommen über die Erwartung (oder gar Forderung) nach Anlehnung an stereotype Geschlechterrollen bisher auch nicht hinaus. Sie befassen sich eigentlich nur mit der Selbstsicht und der Selbstbestätigung einzelner Individuen, anstatt wirklich am Problem zu arbeiten.
Das dieser Aspekt in deinen Ausführungen kurzerhand gar nicht vorkommt macht die Sache nicht besser. Die Ausblendung des fehlenden Kriteriums und der dadurch notwendige, hilfsweise eingebaute Bezug auf einen 'natürlich' gegebenen Zustand ist leider keinen Deut besser als das genitalistische Zuweisungssystem. Das Konstrukt lässt es nämlich nicht zu, dass verschiedene Menschen einen jeweils individuellen Umgang mit ein und demselben Phänomen haben könnten (was genauso gut oder schlecht belegt ist, wie der natürliche Zustand auf den Bezug genommen wird).
Ich gebe dir uneingeschränkt Recht, wenn es darum geht, dass die bestehende Situation nicht gut ist. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass der von dir und anderen vertretene Ansatz eher ein Teil des Problems als ein Teil der Lösung ist. Die wird nicht dadurch erreicht, das mehrere Ts verwendet werden, sondern viel eher dadurch, dass M, F, L, G, B, Q, I, A, T, T, T und T gute Kategorien für die Selbstbeschreibung von Menschen bleiben, als gesellschaftliche Kategorien aber verschwinden.
Ich würde mich freuen, wenn du mal aus deinem Verständnis heraus darstellst, wie mit Kindern gesellschaftlich so umgegangen werden kann, dass die Vielfalt ihrer individuellen Eigenschaften im Bezug auf ein, wie auch immer geartetes, Geschlecht(-sempfinden) sich frei entfalten kann, auch wenn sie noch nicht in der Lage sind, sich selbst zu artikulieren. Daran lässt sich nämlich die Tauglichkeit (oder die Untauglichkeit) eines Geschlechterbildes oder Menschenverständnisses viel besser festmachen, als am Umgang mit der Selbstaussage von erwachsenen Menschen.
Marielle
Ich sehe das, wie du weisst, ganz anders. Es ist m.E. vielmehr das Beharren auf der (immer weniger belegbaren) Binärität, die dazu führt, dass Menschen ein Geschlecht zugewiesen wird unter dem einige dann sehr lange zu leiden haben. Aus der Sicht eines erwachsenen Menschen und als Beschreibung des eigenen Selbstverständnisses sind deine Erläuterungen ziemlich OK. Als Beschreibung eines natürlichen Zustands, und so willst du sie ja verstanden haben, sind sie selbst "Elimination" und "Auslöschung" (wenn man es so ausdrücken will).Was heute dagegen von Einigen begangen wird, ist das zertreten von Vielfalt. Das Eliminieren von Verständniswelten. Auslöschen von Wirklichkeiten. Am Ende kostet das fehlende verstehen von Menschen (= Verständnis) deren Leben! Und wer für so etwas verantwortlich ist, ist nicht mein Freund.
Deiner Argumentation fehlt nach wie vor ein hinreichendes Kriterium, mit dem man Transsexualität beschreiben kann. Notwendig (und anzuerkennen!) ist die Selbstaussage eines Menschen, die aber nicht reicht, um daraus gesellschaftliche Regeln zu machen. Wir sind wohl darin einig, dass ein Penis oder eine Vagina kein hinreichendes Kriterium sind, nur fordert deine Darstellung gesellschaftliche Regeln, ohne irgendeine Alternative dazu anzubieten. Die hier immer wieder auftauchenden (manchmal ziemlich verzweifelt wirkenden) Versuche, ein solches Kriterium am Umgang eines Menschen mit dem eigenen Selbst festzumachen, kommen über die Erwartung (oder gar Forderung) nach Anlehnung an stereotype Geschlechterrollen bisher auch nicht hinaus. Sie befassen sich eigentlich nur mit der Selbstsicht und der Selbstbestätigung einzelner Individuen, anstatt wirklich am Problem zu arbeiten.
Das dieser Aspekt in deinen Ausführungen kurzerhand gar nicht vorkommt macht die Sache nicht besser. Die Ausblendung des fehlenden Kriteriums und der dadurch notwendige, hilfsweise eingebaute Bezug auf einen 'natürlich' gegebenen Zustand ist leider keinen Deut besser als das genitalistische Zuweisungssystem. Das Konstrukt lässt es nämlich nicht zu, dass verschiedene Menschen einen jeweils individuellen Umgang mit ein und demselben Phänomen haben könnten (was genauso gut oder schlecht belegt ist, wie der natürliche Zustand auf den Bezug genommen wird).
Ich gebe dir uneingeschränkt Recht, wenn es darum geht, dass die bestehende Situation nicht gut ist. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass der von dir und anderen vertretene Ansatz eher ein Teil des Problems als ein Teil der Lösung ist. Die wird nicht dadurch erreicht, das mehrere Ts verwendet werden, sondern viel eher dadurch, dass M, F, L, G, B, Q, I, A, T, T, T und T gute Kategorien für die Selbstbeschreibung von Menschen bleiben, als gesellschaftliche Kategorien aber verschwinden.
Ich würde mich freuen, wenn du mal aus deinem Verständnis heraus darstellst, wie mit Kindern gesellschaftlich so umgegangen werden kann, dass die Vielfalt ihrer individuellen Eigenschaften im Bezug auf ein, wie auch immer geartetes, Geschlecht(-sempfinden) sich frei entfalten kann, auch wenn sie noch nicht in der Lage sind, sich selbst zu artikulieren. Daran lässt sich nämlich die Tauglichkeit (oder die Untauglichkeit) eines Geschlechterbildes oder Menschenverständnisses viel besser festmachen, als am Umgang mit der Selbstaussage von erwachsenen Menschen.
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Anne-Mette
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Guten Tag,
es "vereinnahmt keine(r)"; im Gegenteil: immer wieder mischen sich einige Gruppen in die Belange von Menschen ein, die sich engagieren und etwas bewegen. Dabei agitieren sie sterotyp im Sinne eines elitären Zirkels der "wahren Transsexuellen" und betreiben Ausgrenzung von Menschen, denen sie die Bezeichnung "transsexuell" nicht zubilligen, weil diese nicht nach ihren "Richtlinien" oder ihrer Definition erfolgt ist.
Das ist ein großes Problem; denn sie laden sich immer wieder in Diskussionen ein, die sie eigentlich nichts angehen, schließlich sind sie ja "anders".
Leider haben sie selbst nicht den Mut, ein offenes und frei zugängliches Forum zu betreiben und dort ihre Standpunkte "für die Allgemeinheit " zu vertreten und zur Diskussion stellen.
Da schotten sie sich lieber ab
Eigentlich ist es müßig, mit einigen Leuten zu diskutieren. Wieder einmal tritt eine inhaltliche Auseinandersetzung über Themen, die uns bewegen, zurück.
Ich überlege, ob ich die Ankündigung von Nicole als Ankündigung stehen lasse und die (leider) übliche Begriffsdiskussion abtrenne.
Gruß
Anne-Mette
es "vereinnahmt keine(r)"; im Gegenteil: immer wieder mischen sich einige Gruppen in die Belange von Menschen ein, die sich engagieren und etwas bewegen. Dabei agitieren sie sterotyp im Sinne eines elitären Zirkels der "wahren Transsexuellen" und betreiben Ausgrenzung von Menschen, denen sie die Bezeichnung "transsexuell" nicht zubilligen, weil diese nicht nach ihren "Richtlinien" oder ihrer Definition erfolgt ist.
Das ist ein großes Problem; denn sie laden sich immer wieder in Diskussionen ein, die sie eigentlich nichts angehen, schließlich sind sie ja "anders".
Leider haben sie selbst nicht den Mut, ein offenes und frei zugängliches Forum zu betreiben und dort ihre Standpunkte "für die Allgemeinheit " zu vertreten und zur Diskussion stellen.
Da schotten sie sich lieber ab
Eigentlich ist es müßig, mit einigen Leuten zu diskutieren. Wieder einmal tritt eine inhaltliche Auseinandersetzung über Themen, die uns bewegen, zurück.
Ich überlege, ob ich die Ankündigung von Nicole als Ankündigung stehen lasse und die (leider) übliche Begriffsdiskussion abtrenne.
Gruß
Anne-Mette
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eilinfox
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
Ich habe die Frage schon mal gestellt und bisher keine Antwort erhalten:
Was sind denn die gemeinsamen Ziele genau?
Als transsexueller Mensch der sich im binären Geschlechtermodell zurecht findet und verortet, kann es geschlechtliche Vielfalt und eine Auflösung der Geschlechter Mann/Frau ja nicht sein.
Was sind denn die gemeinsamen Ziele genau?
Als transsexueller Mensch der sich im binären Geschlechtermodell zurecht findet und verortet, kann es geschlechtliche Vielfalt und eine Auflösung der Geschlechter Mann/Frau ja nicht sein.
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Anke
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Re: Landesarbeitsgemeinschaft Trans* gestartet
[quote="eilinfox"]
Was sind denn die gemeinsamen Ziele genau?[quote]
Hallo,
ein gemeinsames Ziel ist für mich, dass in der Gesellschaft breit akzeptiert ist, dass jeder sich geschlechtlich so verorten und leben kann, wie er es für richtig hält. Ein weiteres gemeinsames Ziel ist, dass jeder dazu die Unterstützung bekommt, die dafür notwendig ist.
Das lässt sich sicher noch ausbauen. Wenn es dann konkreter wird, dann sind die Zielsetzungen wieder unterschiedlicher, ohne sich dabei widersprechen zu müssen. Als Transfrau habe ich gar kein Problem mit geschlechtlicher Vielfalt, ich weißt genau wo ich stehe und wie ich gesehen werden möchte. Und Auflösung des binären Geschlechtermodells heißt nicht notwendigerweise, dass es die beiden Punkte "männlich" oder "weiblich" nicht mehr gibt. Der Unterschied liegt doch darin, dass es neben diesen beiden noch viele andere gibt.
Und warum sollte ein Crossdresser ein Problem haben, wenn es ein einfaches Verfahren zu Vornamens- und Personenstandsänderung gibt. Niemand erwartet, dass er dieses Verfahren auch nutzt.
Liebe Grüße
Anke
Was sind denn die gemeinsamen Ziele genau?[quote]
Hallo,
ein gemeinsames Ziel ist für mich, dass in der Gesellschaft breit akzeptiert ist, dass jeder sich geschlechtlich so verorten und leben kann, wie er es für richtig hält. Ein weiteres gemeinsames Ziel ist, dass jeder dazu die Unterstützung bekommt, die dafür notwendig ist.
Das lässt sich sicher noch ausbauen. Wenn es dann konkreter wird, dann sind die Zielsetzungen wieder unterschiedlicher, ohne sich dabei widersprechen zu müssen. Als Transfrau habe ich gar kein Problem mit geschlechtlicher Vielfalt, ich weißt genau wo ich stehe und wie ich gesehen werden möchte. Und Auflösung des binären Geschlechtermodells heißt nicht notwendigerweise, dass es die beiden Punkte "männlich" oder "weiblich" nicht mehr gibt. Der Unterschied liegt doch darin, dass es neben diesen beiden noch viele andere gibt.
Und warum sollte ein Crossdresser ein Problem haben, wenn es ein einfaches Verfahren zu Vornamens- und Personenstandsänderung gibt. Niemand erwartet, dass er dieses Verfahren auch nutzt.
Liebe Grüße
Anke
Sentio ergo sum. - Ich fühle, also bin ich.
Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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Les femmes sont fortes quand elles sont feminines. (Coco Chanel)
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