Re: Glauben und trans*
Verfasst: Mi 20. Nov 2019, 17:20
Wenn der Glaube an eine Religion schon derart starken Einfluss auf einen menschlichen Körper hat, dann würde ich mir Gedanken machen.Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 14:54Da es in vermutlich allen Gesellschaften Trans-Menschen gibt, kann ein Glaubenssytem, egal welches, nicht dafür verantwortlich sein. Verantwortlich sind sie aber für Wirkungen, die sie auf Menschen ausübt.Keks-Marie hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 09:07Diese Aussage verstehe ich nicht.Vicky_Rose hat geschrieben: Mi 20. Nov 2019, 08:12 Das Glaubenssystem ist auf gesellschaftlicher Ebene nicht dafür verantwortlich, kann aber im Einzelfall, vor allem vorgeburtlich, eine Rolle spielen, in dem es über die Mutter einen Einfluss auf die Entwicklung hat.
In der vorgeburtlichen Entwicklung gibt zu Beginn kein definiertes Geschlecht. Erst nach einigen Wochen beginnt der Prozess. An diesem Prozess sind eine Menge Faktoren von Bedeutung. Manche dieser Faktoren kann vermutlich von außen beeinflusst werden. So kann ich mir vorstellen, dass z.B. Stress der Mutter einen Einfluss an einer oder mehreren Stellen haben kann. Somit kann auch ein Glaubenssystem auf die Entwicklung eines Kindes Einfluss haben. Das meine ich nicht in dem Sinn, das Glaubensinhalte direkt Einfluss auf die Geschlechtsentwicklung haben, sondern mittelbar und unbeabsichtigt z.B. über Stress. Es ist für mich denkbar, dass Du oder ich in einem anderen Umfeld vielleicht nicht trans geworden wärest. Aber das ist alles ungesteuert. Es ist ein vielgestaltiges Konglomerat unterschiedlicher Einflüsse. Alkoholkonsum oder der Hormonhaushalt der Mutter haben ja auch einen Einfluss auf die Entwicklung des Fötus. Warum nicht Seelenzustände der Mutter ?