ich möchte ganz gern den Gedanken aus Carry's Thread auskoppeln..
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sie betont ja mehrfach das bei ihr das katholisch-heteronormative Denken verankert ist.
Nun wurde ich auch katholisch erzogen, war in einem katholischen Kindergarten usw.
meine Eltern waren ein "stinknormales" heteronormatives Cis-Ehepaar.
Ups...trotzdem bin ich trans*. Wäre ich jetzt "transer" wenn ich bei einem homosexuellen
Elternpärchen aufgewachsen wäre? Oder weniger? Wohl kaum.
Es stört mich massiv, wenn ein Glaube zur Rechtfertigung für oder gegen was hergezogen wird.
Das ist nicht der Sinn von Glauben.
Das kann jetzt die katholische Kirche oder der Islam sein-völlig egal.
Fundamentalistische Einstellungen verstehe ich nicht..
Meine Eltern haben mir ein freies Leben ermöglicht und mich zu freiem Denken erzogen,
ebenso hat es meinen Pfarrer nicht gestört ob ich damals mit Hose oder Rock kam..
warum denn auch? Der hat ja auch meist einen angehabt...ja, im übertragenen Sinn.
Wäre ich in einem anderen Glaubenssystem ein anderer Mensch, nein, weil ich bin was und wer
ich bin...
was meint ihr?
Alles Liebe Marie