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Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: So 20. Okt 2019, 15:51
von Sahara65
Ich behänge mich weder noch motze ich mich auf.
Trage deutlich erkannbare Frauenkleidung.
Meistens Jeans, Shirts Oberteile je nach dem.
Natürlich auch Schuhe.
Dezent Make Up und das wars.
Gehe in der Öffentlichkeit unter, was ich so haben möchte.
Warum soll ich jahrzente alte Gewohnheit ablegen.
Wobei, da ich mich als Frau sehe gibt es keine Frauenkleidung für Männer

oder doch ....
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mi 6. Nov 2019, 18:46
von Swenja
Swenja hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 08:24
Seit einen Jahr trage ich nur noch Damen Höschen, Jeanshose gehören natürlich auch schon dazu, Oberteile habe ich noch nicht so viel. Aber da ich Damen Jeans trage mache ich mir immer wider Gedanken ob ich mir nicht doch eine Handtasche zulegen sollte, wegen den kleinen Taschen in der Jeans. Aber sonst sitzen die Sachen alle gut bei mir. Ach so gesagt hat auch noch niemand etwas.
Ja das mit den keinen Hosentasche kenne ich auch, darum habe ich die gleiche Überlegung. Was hast du gemacht?
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mi 6. Nov 2019, 19:03
von Dolores59
So richtig passe ich nicht in das Schema. Denn es gibt keinen Männer- bzw. Frauenmodus. Es sieht höchstens so aus. In meinem "optischen Männermodus" finden auch Damensachen ihren Platz. Beispielsweise Damenblusen kombiniert mit einem Männeranzug. Oder Damenjeans, Bluse und Damenjacke samt Männerschuhen. Oder ganz komplett Damensachen während des Männermodus`.
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Sa 23. Nov 2019, 22:40
von Natascha
Hallo zusammen, dann schreib ich mal was zu mir, ich passe vielleicht nicht so ganz in die bisher vorgestellten Rollen. Ich sehe mich als Mann und ich bin auch nur im "Männermodus" wie ihr es nennt unterwegs.
Jedoch liebe ich ganz bestimmte Kleidungsstücke. Bei Fetischsachen können dies Männer und Frauensachen sein, hauptsache sie gefallen mir. Ich habe von beidem und ich trage beides.
Bei den normaleren Sachen trage ich gern Damensachen. Ich möchte aber nicht als Frau auftreten, ich schminke mich nicht etc....
Ich trug zunächst Miss Sixty Jeans in der Öffentlichkeit. Einfach weil es mich anmachte, dass diese Hose unverkennbar eine Damenhose ist, sofern man die Labels aus der Nähe erkennt. Schon sehr lange trage ich ganzjährig (ausser im Hochsommer) flache sportliche Damenstiefel, z.B. von Mustang oder früher von Boras. Derzeit bemühe ich mich nach einer Damenjacke. Ich hätte gern eine taillierte kurze schwarze Lederjacke mit etwas Kunstfell. Es darf wegen mir gern jedem auffallen dass es eine Damenjacke ist. Allerdings möchte ich sie gern so auswählen und so kombinieren, dass sowohl ich, als auch andere sagen können "steht ihm".
Das ist generell mein Ziel. Ich für mich (und jeder andere darf gern machen was er will) möchte gern möglichst viel Damenkleidung tragen, ohne dabei "verkleidet" zu wirken. Das Outfit soll stimmig sein. Mir ist bis zu einem gewissen Grad nicht egal was meine Umwelt denkt. Ich bin gern Teil einer harmonischen Gemeinschaft.
Früher habe ich meine Sachen immer online gekauft. Mittlerweile habe ich viel mehr Freude beim Shoppen in Kaufhäusern. Ich gehe völlig selbstbewusst in die Damen-Oberbekleidungs-Abteilungen und suche mir aus was mir gefällt und gehe damit in die Umkleide. Klar manchmal wird einem ein Blick zugeworfen. Ab und an auch ein positives Anlächeln. Aber generell kann man sich dort völlig frei bewegen. Ein bisschen unangenehm ist es mir noch wenn ich mir Sachen wie beschichtete Hosen oder welche aus Kunstleder, oder wie zuletzt kurze Damenkunstlederjacken ausgewählt habe. Einfach weil in den Köpfen natürlich was abfälliges darüber gedacht werden könnte und sicher auch wird. Ich suche mir dann vorher einfach noch 2 Jeans aus, dann fällt es nicht so sehr auf, auf dem Weg in die Umkleide.
In der Umkleide ziehe ich mich wie gewohnt hinter dem Vorhang um und schreite im Anschluss auch ganz normal zwischen den Spiegeln des Umkleidegangs hin und her. Ausser mit glänzenden Kleidungsstücken schaut niemand hin.
Im Alltag trage ich ab und an auch mal eine Herrenkunstlederhose im Skinny-Schnitt. Natürlich besonders hemmungslos, ausserhalb der eigenen Umgebung. Da traue ich mich auch Strapshalter drunter zu tragen, die sich bei einer Skinnylederhose natürlich gut abzeichnen. Das macht mir dann einfach Spass.
Aber auch sonst trage ich gern Corsage oder auch mal Korsett mit Strapsstrümpfen drunter, dazu nen Herrenstring.
Daheim, auch vor meiner, kann ich dann glücklicherweise ganz meinen Vorlieben fröhnen. Da ich schwarzes Kunstleder mag, darf es dann Hose, Stiefel usw. daraus sein. Dazu habe ich ein tolles maßgeschneidertes Tomto Korsett mit 12 Strapshalter. Da bin ich dann im Fetisch-Modus, so kann ich sicher nicht vor die Tür. Was mich dabei vielleicht von anderen unterscheidet, ich gebe dabei meine Rolle als Mann nicht ab, auch wenn ich nur noch Damen-Fetisch-Kleidung und hohe Stiefel trage. Ich bin immernoch der Mann, auch beim S*x. Und da bin ich gern auch etwas dominant.
Ich freue mich auf meine nächsten Shoppingexkursionen, da aktuell wieder genau das in den Läden ist wonach ich suche.
Auch euch viel Spass beim Shoppen und viel Mut!
LG Natascha
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 2. Dez 2019, 22:21
von ExuserIn-2022-05-22
Also zum Job Damenkleidung zu integrieren ist schwierig. Das beschränkt sich auf Pullover oder Shirts .
Aber ansonsten in der privaten Freizeit kommen zb Stiefeletten, Wäsche , Strumpfhosen , Shirts Wintermantel dazu .
Der Wintermantel ist neu . Etwas tailliert aber ansonsten recht neutral.
Am We wenn es auf Partys geht kommen Röcke dazu .
Das ist dann aber speziell wegen dem Event und nicht ständig. Was ich noch täglich mache ist dezent schminken.
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: So 14. Jun 2020, 19:09
von Scharap
Inga hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 00:00
ich trage fast nur noch Hosen (Jeans und andere), Anoraks, Strickjacken, Pullover, T-Shirts, Halstücher, Schals, Badezeug und manches mehr aus der Damenabteilung
Wie machst du denn das mit dem Badezeug genau und was ziehst da denn an, wenn du im MM baden gehst? Gehst du so auch öffentlich baden?
Wollte das auch mal machen/ausprobieren, war mir bisher nur etwas peinlich, weil ich nicht weiss, was ich da dann anziehen soll?
LG
Scharap
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: So 14. Jun 2020, 23:17
von Andrea aus Sachsen
.
Damit die Antworten hier nicht zu eintönig ausfallen, möchte ich mal meine ganz andere Sichtweise aufzeigen:
Als es für mich noch einen Männermodus gab, habe ich in diesem
nie Teile aus der Damenabteilung getragen. Meine männliche und weibliche Seite hatte ich damals konsequent getrennt.
Siehe auch hier:
viewtopic.php?f=9&t=5089
Inzwischen hat sich die Sache für mich erledigt. Es gibt mich nur noch in der weiblichen Ausführung.
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 02:22
von Inga
Scharap hat geschrieben: So 14. Jun 2020, 19:09
Inga hat geschrieben: Fr 30. Aug 2019, 00:00
ich trage fast nur noch Hosen (Jeans und andere), Anoraks, Strickjacken, Pullover, T-Shirts, Halstücher, Schals, Badezeug und manches mehr aus der Damenabteilung
Wie machst du denn das mit dem Badezeug genau und was ziehst da denn an, wenn du im MM baden gehst? Gehst du so auch öffentlich baden?
Wollte das auch mal machen/ausprobieren, war mir bisher nur etwas peinlich, weil ich nicht weiss, was ich da dann anziehen soll?
LG
Scharap
Hallo Sharap,
also, ich mache es beim Baden mit dem Badezeug so: Ich ziehe mich vorher um, meist in der Umkleidekabine. So auch nach dem Baden. Die nasse Badekleidung ziehe ich aus und die trockene Tageskleidung wieder an.
Aber ich glaube, danach hast du gar nicht gefragt. Ich habe geschrieben, dass ich auch Badezeug aus der Damenabteilung anziehe. Lieb gewonnen habe ich mehrere Bikinis. Zum einem trage ich sie gerne im Alltag als Unterwäsche, wobei das Oberteil vom Bikini einen BH ersetzt, das Unterteil ein Höschen. Die Sachen haben ja hohen Strech-Anteil und passen sich darum meinen fehlenden Rundungen und fehlenden Füllungen ganz gut an. Das ist aber alles noch versteckt.
Bei Badengehen "im Männermodus" verwende ich ein Bikini-Unterteil (Slip) als Badehose. Dazu muss ich sagen, es ist einfarbig in dezentem schwarz und großzügig geschnitten.Es gibt in der Damenabteilung sicherlich andere Teile, die mehr nacktes Bein zeigen als mein Slip. Aber die muss ich auch nicht kaufen und die muss ich auch nicht zum Schwimmen anziehen. Ähnllich auch zu knallig bunt gemusterten Einteilern: Ich muss ja nicht gerade diese Stücke auswählen, zumal sie häufig nicht recht passen wollen. Aber die kaufe ich auch nicht und die ziehe ich demzufolge auch nicht zum Schwimmen an.
Liebe Grüße
Inga
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 08:31
von lilly.fae
Hallo ihr Lieben
Als Teilzeitfrau im Mannmodus unter der Kleidung "en Femme" ein muß ! Ohne schönes Höschen und Hemdchen oder auchmal ein dezenter Bh geht nicht. Strümpfe oder Strumphose ist ebenfalls ein "MUß"
Bei der Bekleidung trage ich immer öfter "Damenjeans", obenrum Unisex. Ich kann mich so als Mann ganz gut "Weiblich fühlen" wenn ich draußen bin. Da das Rausgehen für mich noch Probleme mit sich bringt und ich es nur in "sicheren Bereichen" machen kann, komme ich damit ganz gut zurecht.

gruß Lilly
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 09:28
von matthias55
Ich trage als Mann fast nur noch Röcke und Strumpfhosen. Für mich ist das aber inzwischen keine Damenkleidung mehr, sondern es ist MEINE Kleidung.
Gruß
matthias
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 11:06
von Silke61
Ich trage mittlerweile auschließlich Sachen aus der Damenabteilung. Im MM dezente Hosen, T-Shirts/Blusen und Sneaker, einfache Ohrstecker.
Dabei versuche ich, möglichst nah an das heran zu gehen, was ich als gerade noch gesellschaftliche Akzeptanz empfinde.
Ich möchte für die Umwelt eben manchmal noch als Mann durchgehen, mich aber doch weiblich fühlen.
Kleider, Röcke, größere Ohrringe oder Schuhe mit deutlichem Absatz, also eindeutig als weiblich angesehene Kleidung trage ich nur im Haus oder wenn ich bewußt als Frau rausgehe, dann auch mit Silikoneinlagen, Perücke und geschminkt.
Da ich eher schüchtern und harmoniebedürftig bin, möchte ich nicht auffallen, weder als Mann noch als Frau, oder wenn es doch einem auffällt, dann möchte ich kein Entsetzen in den Augen der mir begegnenden Menschen sehen, sondern eher ein gefühltes "Ich hab' Dich erkannt, sieht aber doch ganz gut aus, alles ok..."
Grüße
Silke
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 14:58
von matthias55
Silke61 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2020, 11:06wenn es doch einem auffällt, dann möchte ich kein Entsetzen in den Augen der mir begegnenden Menschen sehen, sondern eher ein gefühltes "Ich hab' Dich erkannt, sieht aber doch ganz gut aus, alles ok..."
Das kannst du selbst nicht steuern und beeinflussen.
Erstens weißt du nie, wie die Leute, denen es auffällt, charakterlich und stimmungsmäßig drauf sind.
Zweitens bin ich selbst manchmal verwundert, wenn ich irgendwem auffalle, obgleich ich in einem eher unauffälligem Jeansrock unterwegs bin, während ich andere Male, wenn ich einen knallroten Rock trage, gar nicht aufzufallen scheine.
Drittens gibt es Frauen, die es drauf haben, sich reichlich unansehnlich zu kleiden. Wie reagierst du oder andere darauf? Da ist höchstens Entsetzen in den Hirn-Synapsen, aber bis zu den Augen dringt es seltenst vor.
Das ist alles eine Sache des Zufalls. Heißt nichts anderes, als dass du solche Gedanken außen vorlassen kannst. Wichtig ist nur, dass du dich in der Kleidung wohlfühlst und das auch nach außen ausstrahlst.
Gruß
matthias
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 17:04
von rika
Das ist ein wichtiger Begriff, lieber Matthias! Es ist meine Kleidung. Eine ecru-farbene Jeans mit kleinen Steinchen auf den hinteren Hosentaschen - ja und? Klar ist es eine "Damenhose", da der Reißverschluss links schließt. Japp, da wird auch schon mal geschaut.
Aber ich hatte Herrenbekleidung, die noch viel mehr aufgefallen ist: 1984 erschien ich mit einer dunkelblauen Nappalederhose im Büro, später hatte ein Hemd auch mal eine Schluppe und noch viel später war es ein Pullover mit vielen Lurexfäden. Alles "Herrenkleidung". Das Büro war in einem sehr konservativen Metallunternehmen. Ich war optisch vielleicht schon der Exot, aber die Verkaufszahlen stimmten.
Noch viel früher - so Anfang der 70er hatte ich eine hellbraune Cordhose in der Größe 29/36 und dazu Stiefeletten, beides für Herren.
Vor vielen Jahren las ich diverse Artikel von einem Mann aus dem Rheinland, der konsequent Röcke trug und damit ziemlich bekannt wurde. Ich glaube, er hieß Ferdi und ist vor etlichen Jahren verstorben.
rika
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Mo 15. Jun 2020, 22:51
von Michi
rika hat geschrieben: Mo 15. Jun 2020, 17:04
Vor vielen Jahren las ich diverse Artikel von einem Mann aus dem Rheinland, der konsequent Röcke trug und damit ziemlich bekannt wurde. Ich glaube, er hieß Ferdi und ist vor etlichen Jahren verstorben.
Hallo Rika, Hallo zusammen,
er hieß Ferdi la Roche, und ich hatte mich zwischen irgendwas nach 2000 und seinem Tod im September 2008 auch in 2 oder 3 unterschiedlichen Web-Foren ausgetauscht.
Wen es interessiert... hier seine archivierte Webseite:
http://dress2kilt.eu/ferdi.htm
... und ein Nachruf:
https://michael-alwis-schmiedel.blogspo ... e-ein.html
Liebe Grüße
Michi
Re: Damenkleidung für Männer
Verfasst: Di 16. Jun 2020, 07:13
von Silke61
matthias55 hat geschrieben: Mo 15. Jun 2020, 14:58
Das kannst du selbst nicht steuern und beeinflussen.
Ich habe es tatsächlich nicht vollständig in der Hand, ich kann es aber schon beeinflussen.
Kleidung ist unsere Außenseite, eine Form, mit den Menschen um uns herum zu kommunizieren. Und da sage ich "schaut, ich fühle mich weiblich, will aber damit nicht provozieren"
Klar gibt es immer noch welche, die das einfach für pervers oder was auch immer halten und entsetzt schauen, bei denen also mein Kommunikationsversuch nicht ankommt.
Meine Erfahrung ist aber, daß die Kommunikation bei den allermeisten meiner Mitmenschen gut ankommt. Wirklich schlechte Erfahrungen hatte ich bisher nur, als ich mit einem damals noch sehr schlechten Passing als Frau rausgegangen bin. Da gab es tatsächlich die entsetzten Blicke. Seit es mit dem Schminken besser klappt, hatte ich das nicht mehr. Lediglich schon mal sehr erstaunte Blicke, wenn ich anfange zu sprechen. Meine ziemlich tiefe Stimme verwirrt dann sichtlich. Ich sehe die Verwirrung dann aber als Beweis für mein Passing, das offensichtlich ganz ok ist und damit eher als Kompliment.
Im MM mit Kleidung hart an der Grenze habe ich schon öfter Kommentare bekommen, allerdings noch nie blöde, meist positive, da ich sehr darauf achte, daß alles geschmackvoll zusammengestellt ist. (Klar, über Gechmack läßt sich streiten, es gibt aber schon ein paar Regeln über Farbzusammenstellungen usw.).
Manchmal sind die Blicke allerdings schon fragend aber wie gesagt, bisher nie entsetzt, d.h. für mich funktioniert es bisher gut. Und wenn doch mal einer Anstoß nimmt, werde ich damit auch klarkommen, einfach weil meine bisherigen guten Erfahrungen mein Selbstbewußtsein soweit gestärkt haben, daß ich mit einzelnen Ausreißern vermutlich werde umgehen können.
Grüße
Silke