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Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: So 23. Jun 2019, 21:38
von Inga
Svetlana L hat geschrieben: Sa 22. Jun 2019, 17:31
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Sa 22. Jun 2019, 16:46
Das ein gescannter Perso nicht akzeptiert wird, ist in Zeiten von Photoshop & Co. nix ungewöhnliches. Nimm's locker....letztlich geht es um die Sicherheit DEINER Daten.
ach ja....bei Ebay (das ich eh kaum nutze) hab ich mir einfach nen neuen Account gemacht, Paypal nutze ich nicht.
Na, dann können die aber auch nicht davon ausgehen, dass ein einfacher Standesamts-Vordruck echt ist. Sowas kann man auch ohne Fotoshop innerhalb kürzester Zeit am PC basteln. Aber es gibt ja beispielsweise auch das Postident-Verfahren, das man hätte nutzen können.
Allerdings kann die Rentenversicherung mit dem ausgefüllten Standesamt-Vordruck beim angegebenen Standesamt auch nachfragen, ob die Daten so auch stimmen.
Wenn das alles gefälscht ist, wird vom angegebenen Standesamt auch die Auskunft dementsprechend sein ....
Edith merkt gerade an, das Du vielleicht mal eine Sozialversicherungsnummer aus der Zeit vor Deiner Verbeamtung (ich nehme mal an Du bist Beamtin) hattest.....Du hast ja sicher irgendwann mal ne Lehre gemacht und bist nicht von der Schulbank ins Beamtenverhältnis gewechselt. Vielleicht hast Du aber auch mal eine Zulagennummer für Riester Rente o.ä. beantragt. Sozialversicherungsnummern haben einen 3-stelligen Schlüssel, der angibt ob die Person männlich oder weiblich ist.
Nö, Schulabschluss -> 4 Jahre Bundeswehr -> Beamtenverhältnis
Riester nie beantragt
Rentenversicherungsnummer heißt ja nur so viel, dass bei der Rentenversicherung für deine Person ein Versichertenkonto geführt wird. Ob dafür jemals etwas eingezahlt wurde, aus denen Rentenansprüche erwachsen können, muss nicht sein. Früher hat man meist mit 18 Jahren eine RV-Nummer bekommen, wenn man etwa noch zur Schule ging und nicht vorher schon etwa durch berufliche Ausbildung oder regelmäßige Jobs rv-pflichtig tätig war. Ein Grund kann durchaus auch Grundwehrdienst sein, etwa vor der Verpflichtung zum Zeitsoldat oder in der Zeit zwischen Bundeswehr und neuer Beamtenstelle.
Liebe Grüße
Inga
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Mo 24. Jun 2019, 07:20
von Svetlana L
Inga hat geschrieben: So 23. Jun 2019, 21:38
Allerdings kann die Rentenversicherung mit dem ausgefüllten Standesamt-Vordruck beim angegebenen Standesamt auch nachfragen, ob die Daten so auch stimmen.
Wenn das alles gefälscht ist, wird vom angegebenen Standesamt auch die Auskunft dementsprechend sein ....
Ich glaube, da schmeißt du jetzt zwei Sachen durcheinander. Die Rentenversicherung muss von "irgendwo" den Hinweis bekommen haben, dass sich bei mir etwas geändert hat. Da brauche ich also keinen Standesamts-Vordruck einzureichen. Ich habe keine Ahnung, wie da die Meldewege sind, vermutlich über das Melderegister oder das Standesamt. Die standesamtliche Bescheinigung wollte DHL haben, was sich aber - wie geschrieben - mittlerweile erledigt hat.
Zur Rentenversicherungsnummer war es früher m. E. so, dass man diese beantragen musste, wenn man sie brauchte. Dass diese bereits bei der Geburt zugewiesen wird, ist wohl erst seit 2005 gängige Praxis.
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Mo 24. Jun 2019, 09:07
von Michelle_Engelhardt
Das mit 2005 stimmt. Irgendwo las ich, das jeder Bürger eine Sozialversicherungsnummer hat; Ausnahmen sind wohl Beamte, Soldaten, Richter usw.
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Mo 24. Jun 2019, 09:50
von Svetlana L
So, ich hab' jetzt einfach mal bei der Rentenversicherung angerufen und mich schlau gemacht. Die alte Sozialversicherungsnummer ist von 1988. Vermutlich hat das dann irgendetwas mit der Nachversicherung nach meiner Verpflichtungszeit bei der Bundeswehr zu tun. Rätsel gelöst
Nachdem ich bei der sehr freundlichen Sachbearbeiterin auch die neue Nummer angegeben habe kam gleich die Frage, ob ich eine Frau wäre. Nach meiner Antwort "Jetzt schon" entschuldigte sie sich für die Frage und die Sache war erledigt.
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Mo 24. Jun 2019, 11:11
von BiancaC
@Svetlana : "machmal kann es so einfasch sein"
VlG Bianca
edit P.s. eingefügt
p.S.: Werd ich dann nächste Woche mauch mal machen
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Do 27. Jun 2019, 19:46
von Inga
Svetlana L hat geschrieben: Mo 24. Jun 2019, 07:20
Inga hat geschrieben: So 23. Jun 2019, 21:38
Allerdings kann die Rentenversicherung mit dem ausgefüllten Standesamt-Vordruck beim angegebenen Standesamt auch nachfragen, ob die Daten so auch stimmen.
Wenn das alles gefälscht ist, wird vom angegebenen Standesamt auch die Auskunft dementsprechend sein ....
Ich glaube, da schmeißt du jetzt zwei Sachen durcheinander. Die Rentenversicherung muss von "irgendwo" den Hinweis bekommen haben, dass sich bei mir etwas geändert hat. Da brauche ich also keinen Standesamts-Vordruck einzureichen. Ich habe keine Ahnung, wie da die Meldewege sind, vermutlich über das Melderegister oder das Standesamt. Die standesamtliche Bescheinigung wollte DHL haben, was sich aber - wie geschrieben - mittlerweile erledigt hat.
Zur Rentenversicherungsnummer war es früher m. E. so, dass man diese beantragen musste, wenn man sie brauchte. Dass diese bereits bei der Geburt zugewiesen wird, ist wohl erst seit 2005 gängige Praxis.
Richtig, so habe ich es verfahrenstechnisch auch genau in Erinnerung und so bin ich auch damals zu meiner RV-Nr gekommen. Ich habe sie mit der Volljährigkeit irgendwo vorlegen müssen und habe sie deshalb damals beantragt. - Und bist du dir sicher, dass nicht irgendjemand (Schule, Arbeitgeber, Bundeswehr) damals deine RV-Nr vorgelegt haben wollte und du sie damals deshalb nicht beantragt hattest?
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Do 27. Jun 2019, 20:03
von Michelle_Engelhardt
Inga hat geschrieben: Do 27. Jun 2019, 19:46
Richtig, so habe ich es verfahrenstechnisch auch genau in Erinnerung und so bin ich auch damals zu meiner RV-Nr gekommen. Ich habe sie mit der Volljährigkeit irgendwo vorlegen müssen und habe sie deshalb damals beantragt. - Und bist du dir sicher, dass nicht irgendjemand (Schule, Arbeitgeber, Bundeswehr) damals deine RV-Nr vorgelegt haben wollte und du sie damals deshalb nicht beantragt hattest?
Siehe Posting 19

Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Di 23. Jul 2019, 09:40
von Svetlana L
Ich bin ja immer wieder erstaunt, wer alles so von meiner VÄ/PÄ erfährt - wahrscheinlich haben die Meldebehörden für solche Fälle einen riesigen Verteiler. Gestern hatte ich Post vom Mammographie-Screening-Programm bekommen, die mich zur Mammographie einladen. Nun bin ich ja der Meinung, dass da (noch) nicht viel zum "mammographieren" vorhanden ist, aber man kann auch ein Beratungsgespräch in Anspruch nehmen, was ich auf alle Fälle machen werde. Dann muss ich mir wohl demnächst auch mal eine_n Gynäkolog_in suchen. Wer da für Berlin eine_n trans*-erfahrene_n Gynäkolog_in kennt -> ich bin für Vorschläge offen - sollte im Süden, genauer gesagt Tempelhof-Schöneberg, (noch) genauer gesagt Mariendorf sein

Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 16:19
von BiancaC
Hallo alle zusammen
Habe heute Post von der Rentenversicherung bekommen.
Sehr geehrte Fr. C. ihre alte Vericherungsnummer .......C 014 ist stillgelegt worden .
und ihre neue ist .....C 508 damit aktiv.
Ich kann nur jede*m(*r) raten macht -§45b PStG .
Solange unser Heimatminister und Justizminister kein Riegel vorschiebt ! (und wenn müssen wir dagegen kämpfen TSG abschaffen !!!!!)
Viel glückliche Grüße Bianca
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Sa 24. Aug 2019, 17:31
von Michelle_Engelhardt
Hallo Svetlana,
zur Mammografie wurde ich inzwischen auch schon 2 oder 3 mal eingeladen. Da Du ja offiziell weiblich bist, ist das wohl nix ungewöhnliches.
@Bianca: Herzlichen Glückwunsch
Liebe Grüße
Michelle
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Di 10. Sep 2019, 11:55
von Svetlana L
Michelle_Engelhardt hat geschrieben: Sa 24. Aug 2019, 17:31
zur Mammografie wurde ich inzwischen auch schon 2 oder 3 mal eingeladen. Da Du ja offiziell weiblich bist, ist das wohl nix ungewöhnliches.
Nee, ungewöhnlich ist das nicht, da ja alle Frauen zwischen 50 und 70 Jahren dazu eingeladen werden. Mich hat halt in dem Moment bloß gewundert, wer alles über den Personenstandswechsel informiert wird - aber das Screening-Programm geht halt auch bloß über die Meldedaten.
Mittlerweile habe ich die Mammographie auch hinter mir - war ja echt harmlos (bis auf die komischen Verrenkungen, die man da machen muss). Im Ergebnis gab es keine Auffälligkeiten. Und selbstverständlich hatte ich auch ganz schnell die entsprechende Rechnung im Briefkasten. Mal sehen, ob Beihilfe und PKV anstandslos zahlen oder rumzicken!?
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Do 3. Okt 2019, 05:22
von Svetlana L
Svetlana L hat geschrieben: Di 10. Sep 2019, 11:55
Mal sehen, ob Beihilfe und PKV anstandslos zahlen oder rumzicken!?
So, auch das wäre erledigt. Beide haben anstandslos erstattet, lediglich die Beihilfe hat einen Betrag für Porto, Auslagen usw. rausgerechnet, der aber grundsätzlich nicht beihilfefähig wäre. Jetzt bin ich mal gespannt, wenn ich das nächste Mal zur Prostata-Vorsorge gehe, ob das dann auch noch problemlos erstattet wird.
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Mi 16. Okt 2019, 14:56
von BiancaC
Hallo alle zusammen,
wie ihr ja lesen konntet ist das Offizelle Frau sein erst 2 Monate her und ich hab gedacht das kommt bei mir nicht vor.
Also heute war das Schreiben in der Post "Früherkennung von Brustkrebs".
Da bei mir es bei mir erst AA oder A ist werd ich den Termin absagen und dann den warscheinlich den nächsten in 2 Jahren warnehmen.
Also wird somit jede Frau eingeladen.
Viele Liebe Grüße Bianca
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Do 17. Okt 2019, 07:28
von Anke
Hallo,
bei der Umsetzung der VÄPÄ in den Alltag habe ich auch sehr viele Merkwürdigkeiten erlebt. Ein echtes Problem ist das Umschreiben von Schul-, Uni- und Arbeitszeugnissen.
Beispiel Abi-Zeignis: Hier hat es 1,5 Jahre gedauert, bis ich es endlich hatte. Die Schule war ziemlich überfordert und hat mich ständig vertröstet.
Ärgerlich ist die Regelung bei Unizeugnissen. Hier gibt es eine zentrale Regel, dass solche Zeugnisse als Zweitschrift ausgestellt werden. Das steht dann auch groß ganz oben auf dem neuen Zeugnis. Macht keinen guten Eindruck.
Nervig auch das Verhalten eines früheren Arbeitgebers, ein Ministerium. Erst erzählen sie mir, dass das nicht gehe, weil mein früherer Vorgesetzter nicht mehr dort arbeitet, dann wollen sie mir eine Zweitschrift erstellen, aber erst dann, wenn ich mein bisheriges Zeugnis vorher einsende. Das wäre ja dann nicht mehr gültig und jemand könne sich damit einen Arbeitsplatz erschleichen.
Bei anderen Arbeitgebern war das hingegen ganz easy. Bei der Consultingfirma, bei der ich mal gearbeitet habe, hatte ich das neue Zeugnis im Handumdrehen, zusammen mit einem freundlichen Schreiben mit den besten Wünschen für meinen Weg. So kann und sollte es auch gehen.
Am schrägsten ist das, was bei meinem Telekom/T-Online Account passiert. Hier taucht wechselweise meine alter und mein neuer Vorname auf. Ich habe das mehrfach angemahnt, bisher erfolglos. Ich finde das besonderes bemerkenswert, da ich bei einer großen Tochter der Telekom beschäftigt bin und im Rahmen eine Reorganisation im nächsten Jahr wohl in die Telekom selbst werde. Bemerkenswert auch deshalb, da mich mein Arbeitgeber ganz hervorragend und unterstützt und begleitet hat.
Noch ein Satz zu den Mammografieeinladungen. Die bekomme ich natürlich auch, beim ersten Mal fand ich das ziemlich cool, mittlerweile ist das normaler Alltag.
Liebe Grüße
Anke
Re: Allerlei "Merkwürdigkeiten" nach VÄ/PÄ
Verfasst: Do 17. Okt 2019, 08:34
von BiancaC
Hallo Anke,
vielen Dank für deine Ausführungen !
Die Umschreibung von Schul-, Uni- und Arbeitszeugnissen steht mir auch noch bevor
Vortschritt und oder Erfolg werd ich euch berichten.
Viele lieb Grüße
Bianca