Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)
Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau) - # 2

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Lavendellöwin
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 16 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Anja hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 11:49 Schon merkwürdig, wie manches nach Nase "geregelt" wird.
Hihi..meine Nase hatten die da noch gar nicht gesehen-es ist einfach eine Vorgabe der Frauenklinik,
ich schätze wie immer zur Absicherung. Und so schlimm wars nicht...
Mina_35 hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:04 VÄ/PÄ kannst du jeder Zeit beantragen bei Gericht, dann werden dir Gutachter zugeteilt und das nimmt seinen Lauf. So wie ich gelesen habe, musst du 2000€ dafür bei Gericht für die Kosten hinterlegen. Die Gutachten können bis zu 3000€ kosten, musst du selbst zahlen.
Mhm..es ist vollkommen ok, zumindest hier, die Gutachter vorzuschlagen. Ob die 2000 Euro Vorschuss auch wo anders so angesetzt werden weiss ich nicht, ist hier so.
Es kann auch nachträglich berechnet werden-das war bei einer Freundin und einem anderen Amtsgericht so.
3000 Euro pro Gutachten? Da hat aber jemand einen sehr hohen Geldbedarf..zwischen 700 und 1000 Euro sind eher die Regel...laut dem was ich so höre und hörte.
Joe95 hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:10 So etwas wie ein Alltagstest war nie Thema, vermutlich weil ich die "Männerrolle" ausser zum Broterwerb eh nicht ausfülle.
Jab...mir hat mal jemand gesagt, das ich nie eine Sozialisation in irgendeine Richtung abgeschlossen habe-die Partnerin eine alten Freundes, die psychologisch tätig ist.
Klar-ich werde ja auch jetzt erst erwachsen..hihi

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Lavendellöwin
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 17 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:24 (5.) Orchiektomie (statt Androcur / Sprionolacton) möglich im Zusammenhang mit Punkt 2. aber eher selten
XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:24 (2. ) Termin Endokrinologe (Nachweis über Psychologische Begleitung mit Punkt 1.
Ähm *,

was soll ein Endo mit der Orchiektomie zu tun haben?
Das ist ein rein urologisches Thema und interessiert den Endo nur insofern das er keine Blocker (mehr) verschreiben muss.
Unter Umständen lässt sich ein Endo allerdings einen Befund vom Urologen geben, nur um zu wissen, das alles unauffällig ist
im Genitalbereich.

Wie ich aber mal von Dunkles Sternchen lesen habe, trotz GaOP noch Blocker-aber das ist ein Supersonderspezialfall.

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Michaela_mit_a
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 18 im Thema

Beitrag von Michaela_mit_a »

Vielen, vielen Dank soweit an euch alle!

Das .pdf zur Behandlung habe ich tatsächlich schon hier bei mir liegen (werde es heute Abend durchlesen).
Für mich ist es immer schwer herauszufiltern, welche von den vielen Dateien und Websites denn nun "verbindlich" sind.
Und selbst bei denen gibt es anscheinend ja noch einen breiten Interpretationsspielraum, positiv wie negativ.

Zum Thema Liste:
Logopädie habe ich tatsächlich vergessen. Ist aber auf meiner "Liste im Kopf" :-)
Das ist keine Liste mit der ich von Arzt zu Arzt laufen möchte und mir einen Smiley mit Stempelchen abhole :-)
Sie soll mir eher dazu dienen einen Überblick zu bekommen und Mögliche Abhängigkeiten zu erkennen, da es im Moment noch alles wirr scheint.

"Geschwindikgkeitsrekorde" kann ich eh nicht brechen. Wenn man die über 30 Jahre mal beiseite legt und nur die Zeit rechnet, in der ich das verleugnen und gegenankämpfen beisite gelegt habe und mir sicher bin, dann sind das noch imemr fünf Jahre!
Drei davon habe ich auf eine Therapie gewartet, bei der mir so langsam dämmert, dass das gar nicht der erste Schritt hätte sein müssen.

Warum möchte ich "so schnell" loslegen?
Das sollte eigentlich jede hier für sich selbst beantworten können. Ich bin es leid jeden Morgen in das falsche Spiegelbild zu blicken und die "ewige Uniform" überzustreifen.
Ich bin über 40 und möchte meine zweite Lebenshälfte gern so leben wie ich bin.

Meine "astronimischen" Erwartungen sind gar nicht so abwegig und lang überlegt.
Das vieleicht manche meinen, dass einzelne Dinge nicht notwendig wären ist OK, aber ich muss mit mir glücklich werden und da gehört auch das beseitigen männlicher Züge zu meinem Wunschbild.
Muss nicht jedem gefallen, ist aber so :-)

Haarentfernung geht bei mir pers. in ca. einem Monat los, auf eigene Kosten.
Wollte das aber generell mit aufnehmen, weil es sich sicher nicht jede leisten kann.

LG, Michaela
Jasmin_35
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 19 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 »

ich meinte 3000€ für beide Gutachten. Hier wird von 500-1500€ bei mir immer geredet, ich rechne da lieber mit dem worst case, so weiß ich was mich erwartet :)
Liebe Grüße Jasmin
Lavendellöwin
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 20 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:49 Hallo

der macht die Test wo auch das mit Thrombose Gefahr mit gemacht wird Wie es bei mir festgestellt wurde, habe mich aber gegen die Orchiektomie entschieden. siehe dazu Artikel in Zeitung :)
!EmmiMarie! hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:40 was soll ein Endo mit der Orchiektomie zu tun haben?
Hallo *,

ich verstehe deinen Satz nicht-tut mir leid.

Sicher, in der Endokrinologie können sehr viele Test angestossen werden (humangenetische Tests und was weiss ich alles)
aber ein Endokrinologe operiert, ich sags wies ist, keine Hoden.
Ist nicht der Job dieses Berufsstandes.
Wenn du dort zur Orchiektomie beraten wurdest, schön, ich hätte eher eine Beratung zur Kryokonservierung von Sperma erwartet,
also alles was mit Fertilität, sprich Fruchbarkeit zu tun hat.

Aber es gibt nichts was es nicht gibt (ki)

Welche Zeitung?

Alles liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Mo 20. Mai 2019, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Anja
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 21 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
heike65 hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:16 Die Richterin am Amtsgericht Flensburg wählt meist den begleitenden Therapeuten als ersten Gutachter aus, es ist unüblich, aber so wird das hier gehandhabt.
Schon seltsam wie unterschiedlich das gehandhabt wird.
Ich habe dem Gericht zwei Gutachter vorgeschlagen, die auch so übernommen wurden. Was ich bei meinem Gericht (AG Celle) sehr cool fand, sie haben den Gutachtern eine 3-Monats Frist gesetzt.
Eine Freundin von mir musste ein 3/4 Jahr auf ein Gutachten warten, so eine Wartezeit hat "mein" Gericht zum Glück quasi ausgeschlossen. Da der Landkreis ja auch immer eine Partei im Gerichtsverfahren darstellt, hat meine Richterin den Beschluss samt einer "Verzichtserklärung" vom Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen, an den Landkreis geschickt. So brauchten wir die Frist nicht abwarten sondern der Landkreis konnte direkt zurückmelden, das sie keinen Widerspruche einlegen. So erlangte mein Beschluss schon vorher Rechtskraft...

Alles in allem war ich mit dem AG Celle auch sehr zufrieden. Auch die Richterin (ungefähr mein Alter) war sehr nett mir gegenüber.

Grüße
die Anja
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 22 im Thema

Beitrag von Joe95 »

Michaela_mit_a hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:52 Das vieleicht manche meinen, dass einzelne Dinge nicht notwendig wären ist OK, aber ich muss mit mir glücklich werden
Genau das ist der springende Punkt.
Deshalb unterscheiden sich unsere Wege, jeder muss seine eigenen Prioritäten setzen.
Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten in Erfüllung gehen.
Natürlich ist das wahr, es steht doch im Internet!

Du hast ne Frage, brauchst Rat oder Hilfe?
Ohren verleih ich nicht, aber anschreiben darfst du mich jederzeit...
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 23 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

Mina_35 hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:55 ich meinte 3000€ für beide Gutachten. Hier wird von 500-1500€ bei mir immer geredet, ich rechne da lieber mit dem worst case, so weiß ich was mich erwartet :)
Hi Mina,

alles klar-das macht schon eher Sinn..
Michaela_mit_a hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:52
Warum möchte ich "so schnell" loslegen?
Das sollte eigentlich jede hier für sich selbst beantworten können. Ich bin es leid jeden Morgen in das falsche Spiegelbild zu blicken und die "ewige Uniform" überzustreifen.
Ich bin über 40 und möchte meine zweite Lebenshälfte gern so leben wie ich bin.

LG, Michaela
Hi Michaela,

ich habe mich jetzt schon fast über Gebühren in deinem Thread breit gemacht.

Deine Aussage oben finde ich so sehr richtig-besonders mit der 2ten Lebenshälfte.

"
Ja, ich habe es eilig, ich habe es eilig mit der Intensität zu leben, die nur die Reife geben kann.

Ich versuche keine der Süssigkeiten die mir noch bleiben, zu verschwenden.

Ich bin mir sicher, dass sie köstlicher sein werden, als die, die ich bereits gegessen habe.

Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen.

Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, das du nur eines hast.
"

Meine Seele hat es eilig von Mario de Andrade.


Du wirst deinen Weg gehen Michaela und ich wünsche dir dabei alles Glück der Erde. (flow)

Alles Liebe Marie (flo)
Zuletzt geändert von Lavendellöwin am Mo 20. Mai 2019, 13:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 24 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen,
XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:24 (3. ) Namensänderung und Personenstandsänderung (Antragstellung möglich ab 18 Monate) "Gesetzlich mindesten 3 Jahre ist aber unterschiedlich"
Was soll "gesetzlich mindestens 3 Jahre" bedeuten?
Der Absatz im TSG lautet wie folgt:
TSG -§1 Vorraussetzungen Namensänderung und Geschlechtszugehörigkeit
(1) Die Vornamen einer Person sind auf ihren Antrag vom Gericht zu ändern, wenn
sie sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben,
Dort steht, der Zwang soll seit mindestens 3 Jahren bestehen. Nicht das man 3 Jahre im weiblichen Geschlecht gelebt haben muss.
Und den Punkt erfüllt quasi jeder von uns, weil wir alle ja den Wechsel so lange wie möglich hinauszögern, weil wir die Konsequenzen fürchten...
Ich bin seit 2011 als Frau draußen unterwegs gewesen, meine VÄ/PÄ war 2016. Ich hatte zu dem Zeitpunkt der Gutachten schon 5 Jahre meinen "Zwang" (tageweise) ausgelebt.
Vorhanden war der auch schon vorher, aber da fehlte mir noch der Mut... :wink:
Kommt natürlich ein bisschen auf den Gutachter an, ist Interpretationssache, aber die 3 Jahre hat eigentlich jede von uns schon voll, wenn sie die VÄ/PÄ beantragt.

Grüße
die Anja
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 25 im Thema

Beitrag von Anja »

Moinsen (moin)
XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 13:40 das einzige was man machen muss ist ist 18 Monate nach Psychologische Begleitung in den sind auch schon die 7 Monate HRT Einnahme dabei und deswegen kann man gleich beides "die VÄ/PÄ beantragen
Die VÄ/PÄ hat absolut nichts mit psychologischer Begleitung oder HET zu tun! Die kann man genauso auch beantragen, ohne das man den medizinischen Weg gehen möchte.
Beides ist unabhängig voneinander.
-§ 1 Voraussetzungen
(1) Die Vornamen einer Person sind auf ihren Antrag vom Gericht zu ändern, wenn

1. sie sich auf Grund ihrer transsexuellen Prägung nicht mehr dem in ihrem Geburtseintrag angegebenen Geschlecht, sondern dem anderen Geschlecht als zugehörig empfindet und seit mindestens drei Jahren unter dem Zwang steht, ihren Vorstellungen entsprechend zu leben,

2. mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass sich ihr Zugehörigkeitsempfinden zum anderen Geschlecht nicht mehr ändern wird, und
3. sie

a) Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist,
b) als Staatenloser oder heimatloser Ausländer ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat,
c) als Asylberechtigter oder ausländischer Flüchtling ihren Wohnsitz im Inland hat oder
d) als Ausländer, dessen Heimatrecht keine diesem Gesetz vergleichbare Regelung kennt,

aa) ein unbefristetes Aufenthaltsrecht besitzt oder
bb) eine verlängerbare Aufenthaltserlaubnis besitzt und sich dauerhaft rechtmäßig im Inland aufhält.

(2) In dem Antrag sind die Vornamen anzugeben, die der Antragsteller künftig führen will.
Ob man in HET ist oder nicht oder eine GaOP plant oder nicht hat damit nix zu tun.
Es war früher mal so (für den Personenstand), aber dieser Passus wurde aufgehoben, da er dem GG Art.2 widerspricht (Recht auf körperliche Unversehrtheit)

Grüße
die Anja
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 26 im Thema

Beitrag von heike65 »

Mina_35 hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 12:55 ich meinte 3000€ für beide Gutachten. Hier wird von 500-1500€ bei mir immer geredet, ich rechne da lieber mit dem worst case, so weiß ich was mich erwartet :)
Ich bin mit 1100 € recht preiswert durch das Verfahren gekommen, aber ich habe damals meinen ersten Therapeuten befragt wieviel denn bei ihm das Gutachten kosten würde, die Antwort war ca 2500 €, worauf ich den Therapeuten wechselte.

Also bitte vorher informieren wer wie teuer ist, und die Gutachter danach dem Gericht verschlagen, ansonsten kann es sein das man auch bei 5000-6000€ landet.

Liebe Grüße
Heike
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 27 im Thema

Beitrag von Jasmin_35 »

aktuell würde ich eher a) warten bis sich was am gesetz tut, möglicherweise kommt da demnächst noch was oder b) den attest weg versuchen. ich sehe im moment nicht soviel geld auszugeben, um mich in 6 monaten darüber zu ärgern, das ausgegeben zu haben, weil sich dann doch was ändert an der aktuellen praxis. auch wenn ich lieber gestern als morgen eine VÄ/PÄ durchführen lassen würde, aber das leben ist nunmal kein wunschkonzert, jedenfalls nicht immer :D
Liebe Grüße Jasmin
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 28 im Thema

Beitrag von Michaela_mit_a »

Mein Stand der Ding ist: Halbtagsfrau (Büro und Öffentlichkeit noch als Mann getarnte Frau), Therapie läuft, Haare wachsen fleißig (von Kurzhaar zu schulterlang ist es ein langer Weg), eigene Wohnung ist in Arbeit und 6 Wochen entfernt (Renovierung).

Mein persönlicher "Wunschfahrplan" wäre:
Gesichtsbehaarung entfernen, beginnt Ende Juni
schnellstmöglich mit der HRT zu beginnen
ca. 3-6 Monaten nach HRT-Start: "Ganztagsfrau", je nach Gefühl und Entwicklung
ca. 12-24 Monate nach HRT-Start: Gesichts-OP, nicht zu ändern, möchte ich so ;-)
ca. 36 Monaten nach HRT-Start: GaOP und Personenstandsänderung
In mir steckt eine Projektmanagerin, ich kann daher nicht anders als Pläne und Listen zu machen ;-)

Und jetzt sind wir dann doch etwas abgedriftet, aber noch leicht am Thema dran :-)
LG, Michaela
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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 29 im Thema

Beitrag von Lavendellöwin »

XYZ hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 19:55
Anja hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 13:50 Ob man in HET ist oder nicht oder eine GaOP plant oder nicht hat damit nix zu tun.
Gemäß der Geschlechtsangleichende Maßnahmen bei Transsexualität, Richtlinie des GKV-Spitzenverbandes sind vor einer GAOP folgende Voraussetzungen wesentlich:

1. Ein Psychiater bzw. Psychotherapeut hat die Diagnose ausreichend anhand der diagnostischen Kriterien überprüft und gesichert.
2. Andere, vor allem psychische Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) wurden ausreichend stabilisiert oder ausgeschlossen.
3. Es erfolgte eine ausreichend lange und intensive Behandlung durch einen Psychiater bzw. Psychotherapeuten (in der Regel mindestens 18 Monate). Der Therapeut ist überzeugt, dass die Ziele der Behandlung erreicht wurden.
4. Das Leben in der gewünschten Geschlechtsrolle wurde erprobt — was einem Alltagstest von in der Regel mindestens 18 Monaten entspricht.
5. Die gegengeschlechtliche Hormonbehandlung wurde ausreichend intensiv und lang durchgeführt (in der Regel mindestens 6 Monate). Wenn eine Hormonbehandlung aus medizinischen Gründen nicht durchführbar ist, sind diese Gründe im Gutachten darzulegen.
6. Der Patient hat einen krankheitswertigen Leidensdruck.
7. Die Voraussetzungen und die Prognose für die geschlechtsangleichende Operation sind gut. Nutzen und Risiken wurden ausreichend abgewogen. Der Patient wurde über Nebenwirkungen und Risiken der GAOP umfassend aufgeklärt.

für die Vornamensänderung braucht man keine HRT aber Gutachten gleich 2 stück

und jetzt ist gut hab das alles gerade hinder mir ich werde es wohl wissen

LG *
*,

sorry, wir anderen haben auch einiges durch-da bist du nicht die Einzige.
Anja ist länger in HRT als du und ich zusammen..
Und da gab es einfach Unterschiede zu dem was es und
wie es bei dir war. Das darf auch gesagt werden..oder siehst du das auch anders?

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Re: Transition: Fragen zu Abhängigkeiten (Transfrau)

Post 30 im Thema

Beitrag von Diva »

Michaela_mit_a hat geschrieben: Mo 20. Mai 2019, 14:35 In mir steckt eine Projektmanagerin, ich kann daher nicht anders als Pläne und Listen zu machen ;-)
Falls du auch als solche arbeitest, dann wünsche ich dir schon jetzt viel Kraft beim beruflichen Coming Out. Mit diesem Thema hab ich - einigen zum Verdruss - schon einen halben Thread gefüllt.

Führungskraft + Weisungsbefugnis + Trans + Transition am alten Ort = Garantie auf jede Menge Spaß

LG
-Diva
Antworten

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