Liebe Triona,
netter, kritischer, durchaus amüsanter Beitrag, der mich anregt, das Wesentliche näher zu erläutern:
Entscheidendes Kriterium im obigem Fall ist, dass Trans nicht im Vordergrund steht, sondern
beiläufig erwähnt wird.
Bei mir z.B. wissen es alle, aber es spielt in Beruf und Alltag keine Rolle. Ich mach meine Arbeit, wie jede andere Kollegin auch. ==> Dass ich zufällig Trans bin, ist beruflich unwichtig.
Korrektes Auftreten und berufliche Kompetenz bieten ein gewissen Schutz vor Diskriminierung, besonders bei Personen, die bereits etabliert
sind.
Fabienne Vesper ist bereits viele Jahre in der SPD politisch aktiv, erarbeitete sich dort daher sicher eine Hausmacht...
So unterscheidet sie sich in gewisser Hinsicht zumindest von einigen der aufgeführten,
inländischen Personen.
Auch wenn die Problematik anders ist, wären also Vergleiche mit Klaus Wowereit, Volker Beck, Ines Pohl etc. eher angebracht...
Liebe Grüße
ab
P.S. Über die Einflußmöglichkeiten von Anna Grodzka, und Vladimir Luxuria weiß ich zu wenig, als dass ich da was Qualifiziertes schreiben könnte.
Was ich aber weiß, stimmt mich da sehr positiv, bezüglich der Emanzipation unseres Personenkreises...
Nachtrag:
Trotz der Bemerkung betrachte ich übrigens die Verlinkung (Weiterverbreitung) des Hassliedes in dem Zusammenhang als unfreundlichen Akt.

Weitergehend äußere ich mich nicht. -- Günther Beckstein... Naja als T-Frau gewöhnte ich mich an einiges, bin aber doch ein wenig verstimmt.