Geschlecht u. Recht: Interview mit Dr. Laura Adamietz
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Anne-Mette
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geraldine
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Re: Geschlecht u. Recht: Interview mit Dr. Laura Adamietz
Hallo !
Recht herzlichen Dank Anne-Mette.
Ein sehr interessanter Aspekt der auf die Zukunft neugierig macht.
L G Geraldine
Recht herzlichen Dank Anne-Mette.
Ein sehr interessanter Aspekt der auf die Zukunft neugierig macht.
L G Geraldine
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Yasmine
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Re: Geschlecht u. Recht: Interview mit Dr. Laura Adamietz
Armes Deutschland...Spannend wird es übrigens, wenn die heute geborenen Kinder, die unter den -§ 22 Personenstandsgesetz fallen, ins heiratsfähige Alter kommen. Ohne Geschlechtseintrag kann man dann gar nicht beurteilen, ob sie heiraten oder sich verpartnern sollen. [...] Das BGB regelt, dass Mutter eines Kindes die Frau ist, die es geboren hat. Was ist aber, wenn die Person, die das Kind geboren hat, rechtlich ein Mann ist? Diese Fragen sind heute schon virulent.
LG
Yasmine
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Inga
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Re: Geschlecht u. Recht: Interview mit Dr. Laura Adamietz
Hallo, Yasmin,
Liebe Grüße
Inga
Da muss m. E. wohl das BGB nachgebessert werden.Yasmine hat geschrieben:Das eigentliche Proble ist doch, dass zwischen Heirat (von m + w) und Verpartnerung (von m + m bzw. w + w) unterscjhieden wird. Wenn jede Form der Verpartnerung mit unter Heirat und ehe mit denselben Rechten und Pflichten ein geordnet wird, dann ist es auich egal, wer wann wen von welcher und ob ohne zuordnun heiratet.Spannend wird es übrigens, wenn die heute geborenen Kinder, die unter den -§ 22 Personenstandsgesetz fallen, ins heiratsfähige Alter kommen. Ohne Geschlechtseintrag kann man dann gar nicht beurteilen, ob sie heiraten oder sich verpartnern sollen. [...]
Armes Deutschland...Das BGB regelt, dass Mutter eines Kindes die Frau ist, die es geboren hat. Was ist aber, wenn die Person, die das Kind geboren hat, rechtlich ein Mann ist? Diese Fragen sind heute schon virulent.
LG
Yasmine
Liebe Grüße
Inga
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triona
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Re: Geschlecht u. Recht: Interview mit Dr. Laura Adamietz
Inga hat geschrieben: Da muss m. E. wohl das BGB nachgebessert werden.
Hier dürfte nach meiner Einschätzung mit ein Hauptgrund liegen, warum auch viele Menschen außerhalb der religiös-fundamentalistischen Kreise vor derartigen Gesetzesänderungen zurückschrecken. Wenn man in unserem heutigen Gestzesdschungel an irgend einer Stelle etwas ändert, dann zieht das jedes mal einen endlosen Rattenschwanz an weiteren Gesetzesänderungen nach sich, die dadurch erforderlich werden können.
Wenn an einer Stelle eine Gesetzeslücke gestopft wird, reißt das oft an zahlreichen Stellen neue Gesetzeslücken. Oder es entstehen Widersprüche. Je mehr das wird, desto mehr legt sich der "Rechtsstaat" irgendwann einmal selber lahm. Das sieht man ja auch an der ganzen EU-Gesetzgebung und deren Folgen für die nationalen Gesetzgebungen.
Das Interview arbeitert auch gut heraus, daß die vollständige Abschaffung des "juristischen Geschlechts" langfristig unumgänglich ist.
liebe grüße
triona