Reportage - UNISEX Toiletten
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Jaqueline
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Re: Reportage „ UNISEX Toiletten

Post 1 im Thema

Beitrag von Jaqueline »

Hallo Eva,
hallo Luisa,

ich persönlich finde Unisextoiletten ganz okay, es kommt nur auf die Ausführung an. Es ist auch gut für die Gleichberechtigung, so stehen alle in einer Schlange, wenn der Andrang gross ist. (smili) (smili) (smili)

Da ich dienstlich viel auf Reisen bin, gibt es für mich zwei Arten von Toiletten:
1. die herkömmlich Kloschüssel
2. das Loch im Boden, mit zwei Punkten für die Füsse, wo man sich über das Loch hockt

Meine Meinung zu:
1. Würde ich persönlich für Unisextoiletten ablehnen, da sie mir meist zu unhygienisch sind. :(
2. Diese Ausführung, würde ich bevorzugen, da: :D
2.1. man nicht das Problem hat, sich in etwas ekliges zu setzen
2.2. die Toilette, wird nicht solange belegt, da man nicht sitzt sondern nur in der Hocke ist
2.3. sie nicht so leicht verstopft
2.4 hier ist der Stau bei Veranstaltungen auch nicht so gross

LG

Claudia1975
Marielle
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Re: Reportage „ UNISEX Toiletten

Post 2 im Thema

Beitrag von Marielle »

Hallo und Guten Tag zusammen,

hab' ich was missverstanden? Die Frage zielte doch nicht auf die Vorteile des mediteranen Hockplatzes gegenüber der nordeuropäischen Sitzschüssel, sondern darauf, ob es sinnig ist geschlechtsspezifische "Örtlichkeiten" zu haben.

Ich halte die Berliner Aktion schon deswegen für gut, weil sie das Thema öffentlich aufrührt. Nicht das ich glaube, die Fragen der binären Geschlechterordnung würden sich auf dem "Häuschen" entscheiden, da gibt es wahrlich wichtigeres, aber es hat eben eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit. Und die kann bei der Diskussion um das binäre Modell wirklich nicht schaden. Dieses Modell hat vollig selbstverständlich eine hohe Akzeptanz bei den Leuten, ohne das irgendjemand vernünftige Gründe für seine Anwendung nennen könnte. Und wenn die "Uni-Klos" dieses unhinterfragte Denken in Frage stellen können; Prima!

Rein praktisch wäre ich für die Übernahme der Toilettenordnung der Eisenbahn; Niemand regt sich darüber auf, dass es in Eisenbahnzügen NUR Unisex-Toiletten gibt, wie in Flugzeugen auch. Und ob diese dann hygienisch sind oder nicht, hat wohl kaum was mit dem Geschlecht der Benutzer/in zu tun, sondern nur damit ob es sich jeweils um ein rücksichtsloses Ferkel handelt oder nicht.

Für keine gute Idee hielte ich die flächendeckende Einführung von "Uni-Klos" als dritte Option für's Geschäft. Abgesehen von den Kosten, würde das vermutlich nur dazu führen, dass jede Untergruppierung demnächst auch ein eigenes Häuschen haben will, damit sie auf dem Pott nicht von anderen schief angesehen wird.

Ein Volk, ein Pott. Kein Schild, kein Drama. Geht doch im Zug auch.

sonnige Grüsse

Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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