Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
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Anne-Mette
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Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,
kann jemand hier das übersetzten und hat so viel Zeit - oder vielleicht eine kleine Zusammenfassung des Artikels?
Hier posten bitte als Antwort. Gern auch in Teilen.
Es geht um
Geslachtsregistratie heeft weinig nut meer
Het Feministisch Netwerk (FemNet) van GroenLinks pleit voor een serieus onderzoek naar de mogelijkheid van het afschaffen van de verplichte registratie van geslacht in het GBA. 'Het klinkt misschien radicaal, absurd of zelfs onmogelijk, maar kunt u een goed tegenargument bedenken?'
... und weiter
http://bureaudehelling.nl/artikel/gesla ... g-nut-meer
Ich denke, mit meinen Plattdeutsch-Kenntnissen komme ich nicht weiter.
Gruß
CPG
kann jemand hier das übersetzten und hat so viel Zeit - oder vielleicht eine kleine Zusammenfassung des Artikels?
Hier posten bitte als Antwort. Gern auch in Teilen.
Es geht um
Geslachtsregistratie heeft weinig nut meer
Het Feministisch Netwerk (FemNet) van GroenLinks pleit voor een serieus onderzoek naar de mogelijkheid van het afschaffen van de verplichte registratie van geslacht in het GBA. 'Het klinkt misschien radicaal, absurd of zelfs onmogelijk, maar kunt u een goed tegenargument bedenken?'
... und weiter
http://bureaudehelling.nl/artikel/gesla ... g-nut-meer
Ich denke, mit meinen Plattdeutsch-Kenntnissen komme ich nicht weiter.
Gruß
CPG
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Marielle
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin Moin Claus Peter,
med dien noorddütschen "Platt-Schnacker-Kenntnissen" kümmst da ook nich wieter. Datt iss wat för de Lüüd ut West-Preussen.
Ich versuchs heute abend mal, für "so auf die schnelle" reicht mein Westfalen-Platt nämlich auch nicht.
Im Kern geht es jedenfalls um die Frage, wozu eine Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit überhaupt dienlich ist unbd warum daran festgehalten wird.
sonnige Grüsse
Marielle
med dien noorddütschen "Platt-Schnacker-Kenntnissen" kümmst da ook nich wieter. Datt iss wat för de Lüüd ut West-Preussen.
Ich versuchs heute abend mal, für "so auf die schnelle" reicht mein Westfalen-Platt nämlich auch nicht.
Im Kern geht es jedenfalls um die Frage, wozu eine Feststellung der Geschlechtszugehörigkeit überhaupt dienlich ist unbd warum daran festgehalten wird.
sonnige Grüsse
Marielle
As we go marching, marching, we bring the greater days
For the rising of the women, means the rising of the race
No more the drudge and idler ten that toil where one reposes
But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Bianca D.
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin Anne-Mette,
Ich versuchs mal,auch wenn ich kein Holländisch kann:
Geschlechtliche Registrierung bringt wenig Nutzen
Das feministische Netzwerk von GL fordert eine Untersuchung zur Abschaffung der verbindlichen Registrierung des Geschlechts bei der GBA."Klingt etwas radikal,absurd oder unmöglich,aber gibt's dafür ein gutes Gegenargument?"
Es geht im weiteren also um die Abschaffung des Geschlechtseintrages,analog zur Diskussion um die Abschaffung des Eintrages zur ethnischen Herkunft.
Den Rest des Beitrages werde ich mal später einstellen.
LG Bianca
Ich versuchs mal,auch wenn ich kein Holländisch kann:
Geschlechtliche Registrierung bringt wenig Nutzen
Das feministische Netzwerk von GL fordert eine Untersuchung zur Abschaffung der verbindlichen Registrierung des Geschlechts bei der GBA."Klingt etwas radikal,absurd oder unmöglich,aber gibt's dafür ein gutes Gegenargument?"
Es geht im weiteren also um die Abschaffung des Geschlechtseintrages,analog zur Diskussion um die Abschaffung des Eintrages zur ethnischen Herkunft.
Den Rest des Beitrages werde ich mal später einstellen.
LG Bianca
Ick wees nüscht,kann nüscht,hab aba jede Menge Potenzial
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Anne-Mette
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,
danke; aber das muss sicher noch überarbeitet werden.
Gruß
Anne-Mette
danke; aber das muss sicher noch überarbeitet werden.
Gruß
Anne-Mette
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Marielle
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Hallo zusammen,
vielleicht sollten wir das ganze aufteilen? Sonst haben wir nachher fünf verschiedene Übersetzungen
Soweit bin ich in der Mittagspause erstmal gekommen:
_______________________________________________
FemNet plädiert für eine seriöse Untersuchung der Möglichkeiten der Abschaffung der verpflichtenden Registration des Geschlechts im Bürgerregister (wohl sowas wie unsere Meldedaten)
"Es klingt vielleicht radikal, absurd, vielleicht gar unmöglich, aber können Sie ein ein gutes Argument erkennen, das dagegen spricht?
Die Obrigkeit hat in unseren Unterhosen nichts zu suchen
Es ist nicht mehr erwünscht, das ein ethnischer Hintergrund (im Bürgerregister) registriert wird, weil es zu einer unnötigen Zweiteilung zwischen den sogenannten (autochtonen' en 'allochtonen'; keine Ahnung was das heisst) führt, sagen die meisten (Grün-Linken). Auffallend ist, dass es eine entsprechende Diskussion über die Registration des Geschlechts bisher ausgeblieben ist. Wir halten es bisher für selbstverständlich, dass über den Bürger festgehalten wird, ob er männlichen oder weiblichen Geschlechts ist. Aber warum eigentlich? Ist das wirklich notwendig? Wenn man alle Argumente auf die Reihe bringt muss man feststellen, dass die Registrierung des Geschlechts keinen Nutzen bringt, aber manchen Menschen schadet.
(Edit: hatte glatt die Hälfte vergessen einzufügen)
Die Registration von persönlichen Daten ist eine heikle Angelegenheit. Die Registrierung des Geburtslandes und Geburtsortes der Eltern und die folgende Einteilung in (Ausländer und Inländer) ist auch mittlerweile in Frage gestellt worden. Der RMO riet dazu, die Registrierung dessen (der Registreirung des Geburtslandes der Eltern) abzuschaffen und hat dafür viel Beifall bekommen. Insbesondere bei den Grün-Linken denken die meisten, das diese Registrierung nicht zu einem Staat passt, der ungachtet ihrer Herkunft von der Gleichheit seiner Bürger ausgeht. Die Unterscheidung in In- und Ausländer ist für Sozialwissenschaftler praktisch, aber sie widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz. Manche Sozialwissenschaftler haben sich über die Idee die Registrierung des Geburtslandes der Eltern abzuschaffen aufgeregt, weil es für sie eine Zeitersparnis bedeutet, das Herkunftsland aus dem Melderegister ablesen zu können. Allerdings ist es nicht die Aufgabe von Gestzen, den Sozialwissenschaften die arbeit leicht und angenehm zu machen. Gesetze müssen für ein (gerechtes?) Zusammenleben sorgen.
vielleicht sollten wir das ganze aufteilen? Sonst haben wir nachher fünf verschiedene Übersetzungen
Soweit bin ich in der Mittagspause erstmal gekommen:
_______________________________________________
FemNet plädiert für eine seriöse Untersuchung der Möglichkeiten der Abschaffung der verpflichtenden Registration des Geschlechts im Bürgerregister (wohl sowas wie unsere Meldedaten)
"Es klingt vielleicht radikal, absurd, vielleicht gar unmöglich, aber können Sie ein ein gutes Argument erkennen, das dagegen spricht?
Die Obrigkeit hat in unseren Unterhosen nichts zu suchen
Es ist nicht mehr erwünscht, das ein ethnischer Hintergrund (im Bürgerregister) registriert wird, weil es zu einer unnötigen Zweiteilung zwischen den sogenannten (autochtonen' en 'allochtonen'; keine Ahnung was das heisst) führt, sagen die meisten (Grün-Linken). Auffallend ist, dass es eine entsprechende Diskussion über die Registration des Geschlechts bisher ausgeblieben ist. Wir halten es bisher für selbstverständlich, dass über den Bürger festgehalten wird, ob er männlichen oder weiblichen Geschlechts ist. Aber warum eigentlich? Ist das wirklich notwendig? Wenn man alle Argumente auf die Reihe bringt muss man feststellen, dass die Registrierung des Geschlechts keinen Nutzen bringt, aber manchen Menschen schadet.
(Edit: hatte glatt die Hälfte vergessen einzufügen)
Die Registration von persönlichen Daten ist eine heikle Angelegenheit. Die Registrierung des Geburtslandes und Geburtsortes der Eltern und die folgende Einteilung in (Ausländer und Inländer) ist auch mittlerweile in Frage gestellt worden. Der RMO riet dazu, die Registrierung dessen (der Registreirung des Geburtslandes der Eltern) abzuschaffen und hat dafür viel Beifall bekommen. Insbesondere bei den Grün-Linken denken die meisten, das diese Registrierung nicht zu einem Staat passt, der ungachtet ihrer Herkunft von der Gleichheit seiner Bürger ausgeht. Die Unterscheidung in In- und Ausländer ist für Sozialwissenschaftler praktisch, aber sie widerspricht dem Gleichheitsgrundsatz. Manche Sozialwissenschaftler haben sich über die Idee die Registrierung des Geburtslandes der Eltern abzuschaffen aufgeregt, weil es für sie eine Zeitersparnis bedeutet, das Herkunftsland aus dem Melderegister ablesen zu können. Allerdings ist es nicht die Aufgabe von Gestzen, den Sozialwissenschaften die arbeit leicht und angenehm zu machen. Gesetze müssen für ein (gerechtes?) Zusammenleben sorgen.
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Nicoletta
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
allochthon ist das Gegenteil von autochthon, also aus einem anderen Land stammend.
Ne budi ono što si bio, postani to što jesi. -- Sei nicht, was du gewesen, werde, was du bist!
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Bianca D.
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,cpg hat geschrieben: danke; aber das muss sicher noch überarbeitet werden.
In der Tat.Google Translator taugt dafür gar nicht.
Gruß Bianca
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Sunny
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Als ehemalige Grenzbewohnerin versuche ich mich mal am Rest und setze da an, wo Marielle aufgehört hat:
Auffällig ist, dass noch keine Debatte über die Zweckmäßigkeit der Eintragung des Geschlechts in der GBA tobt. Und das während wie bei der Registrierung von der Heimat der Eltern, die Nachteile größer scheinen als der Nutzen. Doch wird darüber noch wenig debattiert. Eine der Ursachen ist, dass die Menschen oft — ohne sich in das Thema vertieft zu haben- davon überzeugt sind, dass die Eintragung des Geschlechts notwendig und selbstverständlich ist. Man geht davon aus, dass dies eine klare rechtliche Notwendigkeit erforderlich wäre. Aber ist das wirklich so?
Nur noch wenig Nutzen
Es gab Zeiten, in denen Frauen kein Stimmrecht hatten und entlassen wurden wenn sie heirateten, in denen junge gesunde Männer in die Armee mussten und in denen es zulässig war, Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn zu zahlen. Aber die Zeiten haben sich (zum Glück!) geändert. . .
Der ehemalige Kinderrechtler Frans van der Reijt plädiert deshalb bereits seit den 1990er Jahren für die Aufhebung der Registrierung des Geschlechts. Er war an der Gesetzesänderung 1985 beteiligt, die es Transsexuellen ermöglichte das Geschlecht zu ändern und kam bei der Vorbereitung des Gesetzes dahinter, dass kein einziges anderes Gesetz angepasst werden musste um eine Änderung des Geschlechts zu ermöglichen. Das brachte Van der Reijt zum Nachdenken: Wenn das Geschlecht so wenig gesetzliche Konsequenzen hat, warum wird es dann registriert? Bereits in den 1990er Jahren sagte Van der Reijt, dass das Gesetz kaum mehr Funktion hat.
Mehr nach dem Abendessen^^
Auffällig ist, dass noch keine Debatte über die Zweckmäßigkeit der Eintragung des Geschlechts in der GBA tobt. Und das während wie bei der Registrierung von der Heimat der Eltern, die Nachteile größer scheinen als der Nutzen. Doch wird darüber noch wenig debattiert. Eine der Ursachen ist, dass die Menschen oft — ohne sich in das Thema vertieft zu haben- davon überzeugt sind, dass die Eintragung des Geschlechts notwendig und selbstverständlich ist. Man geht davon aus, dass dies eine klare rechtliche Notwendigkeit erforderlich wäre. Aber ist das wirklich so?
Nur noch wenig Nutzen
Es gab Zeiten, in denen Frauen kein Stimmrecht hatten und entlassen wurden wenn sie heirateten, in denen junge gesunde Männer in die Armee mussten und in denen es zulässig war, Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn zu zahlen. Aber die Zeiten haben sich (zum Glück!) geändert. . .
Der ehemalige Kinderrechtler Frans van der Reijt plädiert deshalb bereits seit den 1990er Jahren für die Aufhebung der Registrierung des Geschlechts. Er war an der Gesetzesänderung 1985 beteiligt, die es Transsexuellen ermöglichte das Geschlecht zu ändern und kam bei der Vorbereitung des Gesetzes dahinter, dass kein einziges anderes Gesetz angepasst werden musste um eine Änderung des Geschlechts zu ermöglichen. Das brachte Van der Reijt zum Nachdenken: Wenn das Geschlecht so wenig gesetzliche Konsequenzen hat, warum wird es dann registriert? Bereits in den 1990er Jahren sagte Van der Reijt, dass das Gesetz kaum mehr Funktion hat.
Mehr nach dem Abendessen^^
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau
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Marielle
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Nabend,
Hallo Sunny: Ich mach jetzt da weiter wo du aufgehört hast. Aber erstmal nicht weiter als bis zum nächsten roten Teilungsstrich.

Marielle
Hallo Sunny: Ich mach jetzt da weiter wo du aufgehört hast. Aber erstmal nicht weiter als bis zum nächsten roten Teilungsstrich.
Irgendwie beruhigt mich die Erkenntnis, dass ich etwas kann, was die allwissende Krake Google nicht kannIn der Tat.Google Translator taugt dafür gar nicht.
Marielle
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For the rising of the women, means the rising of the race
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But the sharing of life's glories, Bread and Roses, Bread and Roses.
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Sunny
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Im Jahre 2013 hat die Registrierung des Geschlechts noch weniger Nutzen als in den 1990er Jahren: So ist die Ehe auch für gleichgeschlechtliche möglich, also ist das Geschlecht auch für eine Eheschließung nicht mehr relevant. Nur während der Schwangerschaft werden Frauen eindeutig anders behandelt. Bleibt zu bedenken, dass es dann nicht um die Tatsache geht, dass sie Frauen sind, sondern um die Tatsache, dass sie schwanger sind. Entsprechende Gesetze für Schwangere werden immer nötig sein. Aber die Frage ist, ob die Erwähnung, dass sie Frauen sind da jetzt tatsächlich etwas ausmacht.
Aber ist die Registrierung des Geschlechts dann nicht für andere Sachen nötig? Das ist viel seltener der Fall als oft angenommen wird. Ein paar Beispiele, von denen oft - zu unrecht - dass dafür eine Registrierung des Geschlechts im GBA nötig ist:
- Brust-und Gebärmutterhalskrebsuntersuchungen: Der GBA ist hierfür nicht notwendig und ist zusätzlich zu ungenau (z. B. haben viele Frauen keine Gebärmutter und es gibt Trans-Männer, die eine haben). Die Aufrufe für entsprechende Untersuchungen können genauso wie die Aufrufe zu Grippeschutzimpfungen vor allem vom Hausarzt verteilt werden. Da kommt kein GBA zum Einsatz. Dasselbe gilt für Prostatauntersuchungen.
- Positive Maßnahmen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Erfordern kein GBA. Schließlich wurden jahrelang positive Maßnahmen zur Integration behinderter Menschen in den Beruf ergriffen. Ob man eine Behinderung hat oder nicht steht aber nicht im GBA.
- Frauenemanzipationspolitik: Das GBA spielt hierbei keine Rolle. In allerlei Gemeinden wird nicht nur Frauenemanzipationspolitik betrieben, sondern auch Emanzipationspolitik in Hinblick auf Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender. Ob man zu einer dieser Teilgruppen gehört wird (zum Glück) nicht im GBA eingetragen. Die Abschaffung der Eintragung des Geschlechts im GBA sollte dann auch keine Folgen für das Betreiben von Emanzipationspolitik für Frauen.
Die Regierung darf nur Daten erfassen, wenn damit einem eindeutigen gesellschaftlichen Interesse gedient wird. Beim Geschlecht ist das überhaupt nicht (mehr) so eindeutig.
Wenn ihr wollt, mach ich den Rest morgen Abend noch fertig, muss jetzt erst mal ins Bett
Edit: Mist, jetzt hab ich hier vor mich hingetüftelt und deinen Post nicht mitbekommen, Marielle
Sorry
Aber ist die Registrierung des Geschlechts dann nicht für andere Sachen nötig? Das ist viel seltener der Fall als oft angenommen wird. Ein paar Beispiele, von denen oft - zu unrecht - dass dafür eine Registrierung des Geschlechts im GBA nötig ist:
- Brust-und Gebärmutterhalskrebsuntersuchungen: Der GBA ist hierfür nicht notwendig und ist zusätzlich zu ungenau (z. B. haben viele Frauen keine Gebärmutter und es gibt Trans-Männer, die eine haben). Die Aufrufe für entsprechende Untersuchungen können genauso wie die Aufrufe zu Grippeschutzimpfungen vor allem vom Hausarzt verteilt werden. Da kommt kein GBA zum Einsatz. Dasselbe gilt für Prostatauntersuchungen.
- Positive Maßnahmen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt: Erfordern kein GBA. Schließlich wurden jahrelang positive Maßnahmen zur Integration behinderter Menschen in den Beruf ergriffen. Ob man eine Behinderung hat oder nicht steht aber nicht im GBA.
- Frauenemanzipationspolitik: Das GBA spielt hierbei keine Rolle. In allerlei Gemeinden wird nicht nur Frauenemanzipationspolitik betrieben, sondern auch Emanzipationspolitik in Hinblick auf Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transgender. Ob man zu einer dieser Teilgruppen gehört wird (zum Glück) nicht im GBA eingetragen. Die Abschaffung der Eintragung des Geschlechts im GBA sollte dann auch keine Folgen für das Betreiben von Emanzipationspolitik für Frauen.
Die Regierung darf nur Daten erfassen, wenn damit einem eindeutigen gesellschaftlichen Interesse gedient wird. Beim Geschlecht ist das überhaupt nicht (mehr) so eindeutig.
Wenn ihr wollt, mach ich den Rest morgen Abend noch fertig, muss jetzt erst mal ins Bett
Edit: Mist, jetzt hab ich hier vor mich hingetüftelt und deinen Post nicht mitbekommen, Marielle
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Marielle
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
grumpf.... ich stells trotzdem ein; Soll Anne-Mette doch sehen wie er das auseinandersortiert 
EDIT: Hab deinen Text gelesen und ich erkenne neidlos an, dass deine Bemühungen zu einem besseren Ergebnis geführt haben, als meine Jugenderinnerungen an Radio Hilversum (und das davon erhalten gebliebene Sprachwissen Niederländisch
Anno 2013 hat die Registrierung des Geschlechts noch weniger Nutzen als in den Neunziger Jahren; So ist es heute gleichgeschlechtlichen Paaren freigestellt zu heiraten. Das Geschlecht ist also bei einer Eheschliessung nicht mehr relevant. Bei einer Schwangerschaft werden Frauen natürlich deutlich anders behandelt, aber aufgepasst: Es gaht dabei nicht darum das sie Frauen sind, sondern darum das sie schwanger sind. Entsprechende Gesetze für Schwangere werden weiterhin notwendig sein, aber die Frage ist, ob der Umstand das die Schwangere eine Frau ist irgendwas zur Sache tut.
Aber ist die Registrirung des GEschlechts nicht vielleicht für andere Sachen notwendig? Das ist viel seltener der Fall, als angenommen wird.
Einige Beispiele von denen zumeist angenommen wird, das die Geschlechtsangabe notwendig ist:
- Gebärmutterhalskrebs: Die GEschlechtsangabe ist dabei nicht notwendig und obendrein ungenau, weil viele Frauen gar keine Gebärmutter (mehr) haben, es aber Transmänner gibt, die eine haben
- Frauenförderung auf dem Arbeitsmarkt; Hierzu ist auch keine Geschlechtsangabe im Register nötig. Obwohl Behinderungen nicht im Register eingetragen sind, war es jahrelang ohne weiteres möglich Fördermassnahmen für Behinderte am Arbeitsmarkt zu machen.
- Frauenpolitik; Das Melderegister spielt hierbei gar keine Rolle, da in vielen Gemeinden ohnehin nicht nur Frauenpolitik, sondern auch Homo-, Lesben-, Bi- und Transgenderpolitik gemacht wird. Wobei allerdings (Glücklicherweise!) im Register nicht steht, ob jemand zu diesen Gruppen gehört. Die Abschaffung der GEschlechtseintragung im Register sollte also auch keine negativen Folgen für die Frauenpolitik haben.
Die Obrigkeit darf nur Daten erfassen, mit denen ein wichtiger gesellschaftlicher Nutzen erreicht wird. Für die Erfassung des Geschlechts im Register ist dieser Nutzen wirklich nicht mehr klar erkennbar.
EDIT: Hab deinen Text gelesen und ich erkenne neidlos an, dass deine Bemühungen zu einem besseren Ergebnis geführt haben, als meine Jugenderinnerungen an Radio Hilversum (und das davon erhalten gebliebene Sprachwissen Niederländisch
Anno 2013 hat die Registrierung des Geschlechts noch weniger Nutzen als in den Neunziger Jahren; So ist es heute gleichgeschlechtlichen Paaren freigestellt zu heiraten. Das Geschlecht ist also bei einer Eheschliessung nicht mehr relevant. Bei einer Schwangerschaft werden Frauen natürlich deutlich anders behandelt, aber aufgepasst: Es gaht dabei nicht darum das sie Frauen sind, sondern darum das sie schwanger sind. Entsprechende Gesetze für Schwangere werden weiterhin notwendig sein, aber die Frage ist, ob der Umstand das die Schwangere eine Frau ist irgendwas zur Sache tut.
Aber ist die Registrirung des GEschlechts nicht vielleicht für andere Sachen notwendig? Das ist viel seltener der Fall, als angenommen wird.
Einige Beispiele von denen zumeist angenommen wird, das die Geschlechtsangabe notwendig ist:
- Gebärmutterhalskrebs: Die GEschlechtsangabe ist dabei nicht notwendig und obendrein ungenau, weil viele Frauen gar keine Gebärmutter (mehr) haben, es aber Transmänner gibt, die eine haben
- Frauenförderung auf dem Arbeitsmarkt; Hierzu ist auch keine Geschlechtsangabe im Register nötig. Obwohl Behinderungen nicht im Register eingetragen sind, war es jahrelang ohne weiteres möglich Fördermassnahmen für Behinderte am Arbeitsmarkt zu machen.
- Frauenpolitik; Das Melderegister spielt hierbei gar keine Rolle, da in vielen Gemeinden ohnehin nicht nur Frauenpolitik, sondern auch Homo-, Lesben-, Bi- und Transgenderpolitik gemacht wird. Wobei allerdings (Glücklicherweise!) im Register nicht steht, ob jemand zu diesen Gruppen gehört. Die Abschaffung der GEschlechtseintragung im Register sollte also auch keine negativen Folgen für die Frauenpolitik haben.
Die Obrigkeit darf nur Daten erfassen, mit denen ein wichtiger gesellschaftlicher Nutzen erreicht wird. Für die Erfassung des Geschlechts im Register ist dieser Nutzen wirklich nicht mehr klar erkennbar.
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Anne-Mette
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,
vielen Dank für euren Einsatz
Schon jetzt stelle ich mir die Frage: "was lernt mich das
".
... und bestärkt mich darin, dass nicht viele Gründe dagegen sprechen, auf eine Geschlechtereintragung ganz zu verzichten.
Aber dazu kommen wir bestimmt noch
Es ist sicherlich auch die Frage, wie Betroffene das sehen, d.h. wenn sie lange darauf hingearbeitet haben, manchmal unter ganz schweren Bedingungen und unter Erduldung großer persönlicher Nachteile, in "ihrem richtigen Geschlecht" anzukommen.
Würde man ihnen dann etwas nehmen?
Würde eine Geschlechterdiskussion verstummen?
... oder würde es so aussehen wie bei den Zeugnissen, bei denen es keine Noten mehr gibt?
Da haben sich allerdings doch die Mütter vor den Schultoren darüber gestritten, ob das, was der Lehrer sorgfältig in Worte verpackte, nun gerade noch eine 4 oder schon eine 5 ist...
Oder könnte man eine Regelung fordern, die es jedem frei lässt, ob er nun Frau oder Herr Müller/Meier/Schulze genannt werden will?
Danke!
Gruß
Anne-Mette
vielen Dank für euren Einsatz
Schon jetzt stelle ich mir die Frage: "was lernt mich das
... und bestärkt mich darin, dass nicht viele Gründe dagegen sprechen, auf eine Geschlechtereintragung ganz zu verzichten.
Aber dazu kommen wir bestimmt noch
Es ist sicherlich auch die Frage, wie Betroffene das sehen, d.h. wenn sie lange darauf hingearbeitet haben, manchmal unter ganz schweren Bedingungen und unter Erduldung großer persönlicher Nachteile, in "ihrem richtigen Geschlecht" anzukommen.
Würde man ihnen dann etwas nehmen?
Würde eine Geschlechterdiskussion verstummen?
... oder würde es so aussehen wie bei den Zeugnissen, bei denen es keine Noten mehr gibt?
Da haben sich allerdings doch die Mütter vor den Schultoren darüber gestritten, ob das, was der Lehrer sorgfältig in Worte verpackte, nun gerade noch eine 4 oder schon eine 5 ist...
Oder könnte man eine Regelung fordern, die es jedem frei lässt, ob er nun Frau oder Herr Müller/Meier/Schulze genannt werden will?
Ich werde das morgen mal auseinandersortieren und zusammenfügenSoll Anne-Mette doch sehen wie er das auseinandersortiert
Danke!
Gruß
Anne-Mette
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Bianca D.
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,
Ich habe einen Bekannten (Gebürtiger Niederländer) angesprochen,der sich am Wochenende um eine Zusammenfassung kümmert.Wenn ich sie vorliegen habe,stelle ich sie hier ein.Ich denke,so viel Zeit haben wir,oder?
Gruß Bianca
Ich habe einen Bekannten (Gebürtiger Niederländer) angesprochen,der sich am Wochenende um eine Zusammenfassung kümmert.Wenn ich sie vorliegen habe,stelle ich sie hier ein.Ich denke,so viel Zeit haben wir,oder?
Gruß Bianca
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Moin,
nochmals danke an alle Beteiligten.
Ja, natürlich hat es Zeit bis dahin.
Dann können sich die anderen Übersetzer nun zurücklehnen und für die Diskussion wappnen
Gruß
Anne-Mette
nochmals danke an alle Beteiligten.
Ja, natürlich hat es Zeit bis dahin.
Dann können sich die anderen Übersetzer nun zurücklehnen und für die Diskussion wappnen
Gruß
Anne-Mette
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Re: Übersetzung aus dem Niederländischen gewünscht
Danke Marielle
deine Übersetzung ist doch aber auch toll geworden!
Also mir hats Spaß gemacht mal in den Erinnerungen an den kurzen Grundkurs vor 12 Jahren zu kramen und zu gucken, ob ich die Sprache noch verstehe, warte dann aber auch gerne gespannt auf die Zusammenfassung
Also mir hats Spaß gemacht mal in den Erinnerungen an den kurzen Grundkurs vor 12 Jahren zu kramen und zu gucken, ob ich die Sprache noch verstehe, warte dann aber auch gerne gespannt auf die Zusammenfassung
Frankas glückliche und stolze Bio-Ehefrau