Was wäre, wenn...
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ChristinaF
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Re: Was wäre, wenn...
Hallo Mia,
puh, eine sehr schwere Frage, die ich mir vor langer Zeit auch immer wieder mal gestellt habe. Eine Antwort bekam ich damals nicht und auch heute wüsste ich keine.
Ich bin nur von Herzen dankbar, dass es bei uns so nicht gekommen ist.
LG
Chrissie
puh, eine sehr schwere Frage, die ich mir vor langer Zeit auch immer wieder mal gestellt habe. Eine Antwort bekam ich damals nicht und auch heute wüsste ich keine.
Ich bin nur von Herzen dankbar, dass es bei uns so nicht gekommen ist.
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Chrissie
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Elfy Adorabella
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Re: Was wäre, wenn...
Hi Mia,
Auch ich hätte damit kein Problem wenn meine Frau nun ein Mann sein wollte da sie mir ja auch die Freiheit gibt ein Mädel zu sein. Von daher würde ich sie genauso wie sie mich unterstützen und helfen dass das Passing besser wird, etc. Jede Person sollte die Möglichkeit haben sich so zu verhalten / kleiden / leben wie sie es will unabhängig von Geschlecht und gesellschaftlichen Normen.
Auch ich hätte damit kein Problem wenn meine Frau nun ein Mann sein wollte da sie mir ja auch die Freiheit gibt ein Mädel zu sein. Von daher würde ich sie genauso wie sie mich unterstützen und helfen dass das Passing besser wird, etc. Jede Person sollte die Möglichkeit haben sich so zu verhalten / kleiden / leben wie sie es will unabhängig von Geschlecht und gesellschaftlichen Normen.
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conny
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Re: Was wäre, wenn...
bis zu einem gewissen grad versucht meine frau, sich in einen mann zu verwandeln, wenn wir die rollen tauschen.
würde sie es perfekter in der von dir beschriebenen weise tun wollen, hätte ich damit kein problem. dann würde ich umgekehrt aber die gleiche absprache treffen, wie wir sie jetzt für mich als crossdresser haben:
gerne, mit meiner unterstützung, aber nicht immer.
lg
conny
würde sie es perfekter in der von dir beschriebenen weise tun wollen, hätte ich damit kein problem. dann würde ich umgekehrt aber die gleiche absprache treffen, wie wir sie jetzt für mich als crossdresser haben:
gerne, mit meiner unterstützung, aber nicht immer.
lg
conny
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fsh-lover
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Re: Was wäre, wenn...
Hallo Mia,
du wirst lachen. Genau diese Frage hat mir neulich meine Partnerin gestellt.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht Frau sein möchte, aber so manche Kleidung
aus der weiblichen Garderobe gerne tragen würde und auch trage, allerdings nur Zuhause, evtl
auch mal unter Gleichgesinnten im abgegrenzten Bereich.
Nach aussen hin würde ich mich nie trauen, den Bekannten oder Nachbarn gegenüber mich zu outen.
Im Unterwäschebereich habe ich einen gewissen Freiraum, der so einigermassen mit
zeitweise diversen Äusserungen von ihr akzeptiert wird.
Aber nach aussen sichtbar weiblich gekleidet mit Rock oder Kleid möchte sie an
mir nicht sehen.
So kam neulich diese Frage auf den Tisch, die ich für mich jedenfalls mit einem
NoGo beantwortet habe.Toleranz hin oder her. Das könnte ich mir einfach nicht vorstellen,
wenn sie sich so männlich präsentieren würde. Womöglich sogar mit Bart.
Dafür liebe ich doch eher das weibliche Erscheinungsbild an ihr. (und nicht nur das)
Es ist ja normal, dass Frauen oft oder zur Zeit meistens in Hosen und Flachtretern
rumlaufen, aber dennoch sind diese Kleidungsstücke in der Regel feminin geschnitten.
Trotzdem ist es nicht vergleichbar, wenn ein Mann in Frauenkleidung auftritt.
Toleranz ist oft dann gegeben, wenn es einen selbst nicht betrifft.
So gesehen akzeptiere ich die meisten hier und bewundere sie sogar, wenn sie es schaffen
ihren Neigungen freien Lauf zu lassen. Manche beneide ich sogar für ihre tollen Partnerinnen,
die damit keine Probleme haben und die, die so ein perfektes Passing habe, dass sie für eine Biofrau angesehen wird.
Ich habe selbst mal zu ihr gesagt, liebst du das Äussere oder das innere, was mich ausmacht?
Ein paar Frauenklamotten machen doch keine Frau aus mir.
Aber ich glaube jetzt, dass man das Ganze betrachten muss.
Jedenfalls hat mich diese Frage nachdenklich gemacht und mehr Verständnis für sie bekommen.
Liebe Grüsse
FSH-Lover
du wirst lachen. Genau diese Frage hat mir neulich meine Partnerin gestellt.
Ich muss dazu sagen, dass ich nicht Frau sein möchte, aber so manche Kleidung
aus der weiblichen Garderobe gerne tragen würde und auch trage, allerdings nur Zuhause, evtl
auch mal unter Gleichgesinnten im abgegrenzten Bereich.
Nach aussen hin würde ich mich nie trauen, den Bekannten oder Nachbarn gegenüber mich zu outen.
Im Unterwäschebereich habe ich einen gewissen Freiraum, der so einigermassen mit
zeitweise diversen Äusserungen von ihr akzeptiert wird.
Aber nach aussen sichtbar weiblich gekleidet mit Rock oder Kleid möchte sie an
mir nicht sehen.
So kam neulich diese Frage auf den Tisch, die ich für mich jedenfalls mit einem
NoGo beantwortet habe.Toleranz hin oder her. Das könnte ich mir einfach nicht vorstellen,
wenn sie sich so männlich präsentieren würde. Womöglich sogar mit Bart.
Dafür liebe ich doch eher das weibliche Erscheinungsbild an ihr. (und nicht nur das)
Es ist ja normal, dass Frauen oft oder zur Zeit meistens in Hosen und Flachtretern
rumlaufen, aber dennoch sind diese Kleidungsstücke in der Regel feminin geschnitten.
Trotzdem ist es nicht vergleichbar, wenn ein Mann in Frauenkleidung auftritt.
Toleranz ist oft dann gegeben, wenn es einen selbst nicht betrifft.
So gesehen akzeptiere ich die meisten hier und bewundere sie sogar, wenn sie es schaffen
ihren Neigungen freien Lauf zu lassen. Manche beneide ich sogar für ihre tollen Partnerinnen,
die damit keine Probleme haben und die, die so ein perfektes Passing habe, dass sie für eine Biofrau angesehen wird.
Ich habe selbst mal zu ihr gesagt, liebst du das Äussere oder das innere, was mich ausmacht?
Ein paar Frauenklamotten machen doch keine Frau aus mir.
Aber ich glaube jetzt, dass man das Ganze betrachten muss.
Jedenfalls hat mich diese Frage nachdenklich gemacht und mehr Verständnis für sie bekommen.
Liebe Grüsse
FSH-Lover
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Flodur
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Re: Was wäre, wenn...
Eine interessante und tiefschürfende Fage. "Wie du mir , so ich dir..."
Nach dem meine Toleranz auf dem Prüfstand steht, gehe ich von mir, meiner Art des CD aus.
Ich verwandle mich ja nicht in eine Frau, mit rasieren, schminken, Perücke usw..
Trage nur die Kleider, Röcke und hübschen Oberteile.
Also, was würd ich sagen wenn meine Partnerin in Hose und Holzfällerhemd rumläuft? Nix! Es war ja eh schon so.
Knackpunkt wären BH und Pölzterchen bzw. dann die künstliche Beule in der Hose.
Ja, wenn sie es mir elaubt, würd ich ihr das auch.
Es käm mir komisch vor, aber dann müsste ich mich auch an der eigenen Nase fassen.
Nach dem meine Toleranz auf dem Prüfstand steht, gehe ich von mir, meiner Art des CD aus.
Ich verwandle mich ja nicht in eine Frau, mit rasieren, schminken, Perücke usw..
Trage nur die Kleider, Röcke und hübschen Oberteile.
Also, was würd ich sagen wenn meine Partnerin in Hose und Holzfällerhemd rumläuft? Nix! Es war ja eh schon so.
Knackpunkt wären BH und Pölzterchen bzw. dann die künstliche Beule in der Hose.
Ja, wenn sie es mir elaubt, würd ich ihr das auch.
Es käm mir komisch vor, aber dann müsste ich mich auch an der eigenen Nase fassen.
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Katrin70
- schau
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Re: Was wäre, wenn...
Hallo Mia,
hier also auch noch ein Beitrag zu Deiner Fragestellung, eine absolute wichtige Frage, wie ich finde !
Ja, ich hätte damit erstmal ein Problem. Es würde meine Gefühle berühren. Es würde das Bild meiner Frau, so wie ich sie kennen und lieben gelernt habe, verändern. Und ich wüßte nicht ob ich das auf Dauer aushalten könnte. Dabei geht es nicht um Toleranz. Ich toleriere sehr viele Spielarten des Lebens und verstehe es als Vielfalt des Daseins. Im Falle meiner Frau aber betrifft es mich. Wie wir uns kennen und lieben gelernt haben, was uns gegenseitig am anderen gefallen hat, was wir attraktiv fanden.
Jeder Mensch verändert sich, jeder Mensch entdeckt neue Seiten an sich und trägt das im Falle einer Partnerschaft in die Beziehung. Und in jedem Fall hat es eine Auswirkung. Ein klassisches Thema ist, wenn der erfolgreiche Manager seinen Job verliert, ist mit dem Job auch seine Frau weg. Ein Klischee, ja, und es gibt sicher zigtausend Gegenbeispiele, in denen sie zu ihm steht. Aber es ist ein Beispiel dafür, dass neue Themen in einer Beziehung auch neu verhandelt werden müssen. Was geht ? Wo sind Grenzen ? Was könnte ein Weg der Verständigung sein ? Auslöser können das Alter der Partner sein, der Job eines Partners oder eben die Geschlechtliche Identifikation.
Wenn mir am Partner liegt und die Beziehung intakt ist, werden die Partner das gemeinsam ausloten und einen Weg finden. Und wenn ich in meiner Gegenwart meine Frau will, dann sollte sie es mit Rücksicht auf unsere Beziehung auch respektieren. Alles andere wäre ein Ego-Trip. Es gibt eben ein Recht auf beiden Seiten.
Aber umgelehrt ist es bei uns genauso: sie kennt meine geschlechtliche Suche und sie respektiert auch vieles zuhause. Aber es gibt für sie Grenzen und die repsektiere ich - weil ich unsere Beziehung erhalten will. Ich weiss, dass ich meine Suche in diesem Leben durchführen will, aber ich respektiere, dass sie nicht jedes Detail kennen lernen muss (auch weil ich selbst noch suche).
Als ich letzt in einer große Stadt mit einem langen schwarzen Lederrock gesehen habe, sah das einfach nur schick aus. Wirklich gut ! Es war die Form, die gesellschaftlich schön wäre, wenn sie akzeptiert würde. Er war klar als Mann erkennbar, aber eben mit Rock. Aber bei meiner Suche geht es ja um mehr, oder besser um etwas anderes. Und daweiß ich, dass ich anders herum auch nicht in alles involviert sein wollte. Auch wenn es CSDs und DragQueens und alles andere in dieser Welt gibt.
Meine Meinung mit keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Verständlichkeit
Eure
Katrin
hier also auch noch ein Beitrag zu Deiner Fragestellung, eine absolute wichtige Frage, wie ich finde !
Ja, ich hätte damit erstmal ein Problem. Es würde meine Gefühle berühren. Es würde das Bild meiner Frau, so wie ich sie kennen und lieben gelernt habe, verändern. Und ich wüßte nicht ob ich das auf Dauer aushalten könnte. Dabei geht es nicht um Toleranz. Ich toleriere sehr viele Spielarten des Lebens und verstehe es als Vielfalt des Daseins. Im Falle meiner Frau aber betrifft es mich. Wie wir uns kennen und lieben gelernt haben, was uns gegenseitig am anderen gefallen hat, was wir attraktiv fanden.
Jeder Mensch verändert sich, jeder Mensch entdeckt neue Seiten an sich und trägt das im Falle einer Partnerschaft in die Beziehung. Und in jedem Fall hat es eine Auswirkung. Ein klassisches Thema ist, wenn der erfolgreiche Manager seinen Job verliert, ist mit dem Job auch seine Frau weg. Ein Klischee, ja, und es gibt sicher zigtausend Gegenbeispiele, in denen sie zu ihm steht. Aber es ist ein Beispiel dafür, dass neue Themen in einer Beziehung auch neu verhandelt werden müssen. Was geht ? Wo sind Grenzen ? Was könnte ein Weg der Verständigung sein ? Auslöser können das Alter der Partner sein, der Job eines Partners oder eben die Geschlechtliche Identifikation.
Wenn mir am Partner liegt und die Beziehung intakt ist, werden die Partner das gemeinsam ausloten und einen Weg finden. Und wenn ich in meiner Gegenwart meine Frau will, dann sollte sie es mit Rücksicht auf unsere Beziehung auch respektieren. Alles andere wäre ein Ego-Trip. Es gibt eben ein Recht auf beiden Seiten.
Aber umgelehrt ist es bei uns genauso: sie kennt meine geschlechtliche Suche und sie respektiert auch vieles zuhause. Aber es gibt für sie Grenzen und die repsektiere ich - weil ich unsere Beziehung erhalten will. Ich weiss, dass ich meine Suche in diesem Leben durchführen will, aber ich respektiere, dass sie nicht jedes Detail kennen lernen muss (auch weil ich selbst noch suche).
Als ich letzt in einer große Stadt mit einem langen schwarzen Lederrock gesehen habe, sah das einfach nur schick aus. Wirklich gut ! Es war die Form, die gesellschaftlich schön wäre, wenn sie akzeptiert würde. Er war klar als Mann erkennbar, aber eben mit Rock. Aber bei meiner Suche geht es ja um mehr, oder besser um etwas anderes. Und daweiß ich, dass ich anders herum auch nicht in alles involviert sein wollte. Auch wenn es CSDs und DragQueens und alles andere in dieser Welt gibt.
Meine Meinung mit keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Verständlichkeit
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Katrin
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Cybill
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Re: Was wäre, wenn...
... dann würde ich sie machen lassen und ungeniert ihren Kleiderschrank annektieren.
Aber meine Frau ist viel zu gerne Frau, als dass solches in Frage käme (was vermutlich auch ein Grund für Ihr Verständnis mir gegenüber ist).
-CY
Aber meine Frau ist viel zu gerne Frau, als dass solches in Frage käme (was vermutlich auch ein Grund für Ihr Verständnis mir gegenüber ist).
-CY
Scio quid nolo! - Ich weiß was ich nicht will!
Im Übrigen: Ich bin nicht hauptberuflich transsexuell!
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Nora_7
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Re: Was wäre, wenn...
Glücklicherweise ist diese Situation äußerst unwahrscheinlich. Wie in diversen anderen Topics erläutert, ist der Drang zur Weiblichkeit - mit allen Facetten - bei Männern um ein vielfaches höher als umgekehrt bei Frauen zur Männlichkeit. Und wiederum ist die endgültige TS-Konsequenz auch sehr klein, das meiste ist Ausleben der weiblichen Seite.
Nora_7
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Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Elfy Adorabella
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Re: Was wäre, wenn...
Hallo Nora,
Ich bin mir nicht ganz sicher wie du zu diesem statement kommst:
Ich bin mir nicht ganz sicher wie du zu diesem statement kommst:
Ich sehe das ganz und gar nicht so, nur dass hier im Forum zumeist MzF vertreten sind, dennoch gibt es sehr viele (ich kenne auch einige) Mädels die gerne ein Mann sein würden. Auch sie haben ähnliche "Probleme" wie "wir", denn an viele ihrer Probleme denken wir zumeist gar nicht......zudem sind sie auch meist überhaupt nicht an dem anderen Geschlecht interessiert, von daher also auch nicht gerade willens mit Männern in Kontakt zu treten.Nora_7 hat geschrieben:Glücklicherweise ist diese Situation äußerst unwahrscheinlich. Wie in diversen anderen Topics erläutert, ist der Drang zur Weiblichkeit - mit allen Facetten - bei Männern um ein vielfaches höher als umgekehrt bei Frauen zur Männlichkeit
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wonsti
Re: Was wäre, wenn...
Vermutlich geht die eigene Toleranz genau soweit wie man sie selbst einfordert"¦
Das Gefühl bekomme ich, wenn ich tief in mich hineinhorche.
Mit beliebigen Kleidungsstücken an meiner Frau hätte ich definitiv kein Problem, und sie bedient sich auch recht ungeniert an meinem Kleiderschrank. Vergleichbar ist das heutzutage natürlich nicht mehr mit meinem Wunsch mich auch ungeniert auf der Gegenseite zu bedienen — zumindest wie es unsere Gesellschaft derzeit sieht.
Eigentlich geht es beim weiblichen Crossdressing nur noch darum körperliche Merkmale zu simulieren, die Kleidung, weglassen von Schmuck und Makeup kann nicht annähernd so viel bewirken wie bei einem Mann die weiblichen Attribute.
Ich glaube, ich hätte recht schnell ein Problem, würde meine Frau immer oder sehr häufig als Mann auftreten. Es wäre für mich befremdlich und es würde sie für mich, zumindest wenn sie gerade den Mann verkörpert, sexuell unattraktiv machen.
Etwas anderes wäre es, würde sie es nur selten, zu speziellen Anlässen, oder mal als Gag machen — das fände ich eher witzig.
Ich habe den Versuch als Frau aufzutreten noch nie ernsthaft unternommen, könnte mir aber vorstellen, dass meine Frau das im o.g. Fall ähnlich sehen würde.
Vieles ist eben leider nicht vergleichbar was die gesellschaftlich Bewertung des Auftretens und der kleidung betrifft; wäre da alles äquivalent, gäbe es hier im Forum vermutlich deutlich weniger Mitglieder.
Je länger ich über die Fragestellung nachdenke, desto eher könnte ich mir auch vorstellen, dass meine Frau es auch tatsächlich mal versuchen könnte"¦
Vincent
Das Gefühl bekomme ich, wenn ich tief in mich hineinhorche.
Mit beliebigen Kleidungsstücken an meiner Frau hätte ich definitiv kein Problem, und sie bedient sich auch recht ungeniert an meinem Kleiderschrank. Vergleichbar ist das heutzutage natürlich nicht mehr mit meinem Wunsch mich auch ungeniert auf der Gegenseite zu bedienen — zumindest wie es unsere Gesellschaft derzeit sieht.
Eigentlich geht es beim weiblichen Crossdressing nur noch darum körperliche Merkmale zu simulieren, die Kleidung, weglassen von Schmuck und Makeup kann nicht annähernd so viel bewirken wie bei einem Mann die weiblichen Attribute.
Ich glaube, ich hätte recht schnell ein Problem, würde meine Frau immer oder sehr häufig als Mann auftreten. Es wäre für mich befremdlich und es würde sie für mich, zumindest wenn sie gerade den Mann verkörpert, sexuell unattraktiv machen.
Etwas anderes wäre es, würde sie es nur selten, zu speziellen Anlässen, oder mal als Gag machen — das fände ich eher witzig.
Ich habe den Versuch als Frau aufzutreten noch nie ernsthaft unternommen, könnte mir aber vorstellen, dass meine Frau das im o.g. Fall ähnlich sehen würde.
Vieles ist eben leider nicht vergleichbar was die gesellschaftlich Bewertung des Auftretens und der kleidung betrifft; wäre da alles äquivalent, gäbe es hier im Forum vermutlich deutlich weniger Mitglieder.
Je länger ich über die Fragestellung nachdenke, desto eher könnte ich mir auch vorstellen, dass meine Frau es auch tatsächlich mal versuchen könnte"¦
Vincent
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Nora_7
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Re: Was wäre, wenn...
Den Rollentausch habe ich zu Fasching auch schon mit meiner Frau gemacht. Auch sie sagte mir früher einmal, dass sie gerne Mann geworden wäre, "die hätten es einfacher". Das hat aber nichts mit CD oder TS zu tun, bzw. dass die Rolle aktiv angestrebt wird. Es ist eher Bedauern.
Ich glaube auch, das viele Frauen gerne näher erfahren wollen, wie Männer ticken - s. dazu "Beyonce - If I Were A Boy". Im Titel fehlt allerdings der Text "...for a day".
Nora_7
Ich glaube auch, das viele Frauen gerne näher erfahren wollen, wie Männer ticken - s. dazu "Beyonce - If I Were A Boy". Im Titel fehlt allerdings der Text "...for a day".
Nora_7
Schönheit ist weiblich, und ich bin auch gerne schön.
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
Ich kann alles tragen, wenn ich ein Mädchen bin
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Inga
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Re: Was wäre, wenn...
Hallo, Mia,
ich finde, der Mensch ist wie ein e Zwieebel. Du denkst du kennst seinen Kern, und dann entpuppt es sich als eine weitere Schale, die sich öffnet und darunter ist etwas Neues, Fremdes verborgen, was gefällt oder auch nicht.
Ob ich bei deiner Frage als Single mitreden darf? - Vielleicht schon, denn ich hatte mal eine gute Freundin, mit der ich mich sofort gut verstand. Sie wirkte allerdings innerlich mit sich irgendwie unzufrieden, irgendwie jahrelang schon auf dem Weg, und nach manchen Umwegen entdeckte sie für sich, Mann zu sein - und nahm diesen mühsamen Weg der Anpassung des Körpers auf sich und trägt nicht nur männliche Klamotten, sondern auch einen männlichen Namen. Ich fand es zuerst gewöhnungsbedürftig, merkte aber wie der Mensch bei der Übernahme der männlichen Rolle und auch mancher Klischees tatsächlich inneren Frieden gewann. Mit ihm ist es für mich eine sehr gute Freundschaft geblieben.
Ich hatte viele Freundinnen, die so eher der sportliche Typ waren und sich wenig aus Makeup und besonders femininer Kleidung machten. Ich glaube, wenn eine Frau anfängt, Männerklamotten zu tragen und sich die Haare regelmäßig beim Männerfriseur zu einer Männerfrisur kurz schneiden lässt, Schmuck und ähnliches an sich ablehnt und sich so wohl fühlt, so wird das von der Gesellschaft als Mischung zwischen Mode und Marotte eher akzeptiert, als der Mann, der Frauenkleidung trägt und sich die die weiblichen Atribute an sich wünscht. Die eigentliche Herausforderung ist dann, wenn sie mit dem Körper unzufrieden ist, die besonders weiblichen Teile los werden will und die typisch männlichen Teile simuliert.
Es sagt sich leicht, dass man den Menchen liebt und eine tiefe Zuneigung sich nicht um das Geschlecht kümmert. Wenn aber mit der Zeit neue Seiten sichtbar werden und man dann sich immer noch so intensiv liebt wie vorher, finde ich das enorm.
Liebe Grüße
Inga
ich finde, der Mensch ist wie ein e Zwieebel. Du denkst du kennst seinen Kern, und dann entpuppt es sich als eine weitere Schale, die sich öffnet und darunter ist etwas Neues, Fremdes verborgen, was gefällt oder auch nicht.
Ob ich bei deiner Frage als Single mitreden darf? - Vielleicht schon, denn ich hatte mal eine gute Freundin, mit der ich mich sofort gut verstand. Sie wirkte allerdings innerlich mit sich irgendwie unzufrieden, irgendwie jahrelang schon auf dem Weg, und nach manchen Umwegen entdeckte sie für sich, Mann zu sein - und nahm diesen mühsamen Weg der Anpassung des Körpers auf sich und trägt nicht nur männliche Klamotten, sondern auch einen männlichen Namen. Ich fand es zuerst gewöhnungsbedürftig, merkte aber wie der Mensch bei der Übernahme der männlichen Rolle und auch mancher Klischees tatsächlich inneren Frieden gewann. Mit ihm ist es für mich eine sehr gute Freundschaft geblieben.
Ich hatte viele Freundinnen, die so eher der sportliche Typ waren und sich wenig aus Makeup und besonders femininer Kleidung machten. Ich glaube, wenn eine Frau anfängt, Männerklamotten zu tragen und sich die Haare regelmäßig beim Männerfriseur zu einer Männerfrisur kurz schneiden lässt, Schmuck und ähnliches an sich ablehnt und sich so wohl fühlt, so wird das von der Gesellschaft als Mischung zwischen Mode und Marotte eher akzeptiert, als der Mann, der Frauenkleidung trägt und sich die die weiblichen Atribute an sich wünscht. Die eigentliche Herausforderung ist dann, wenn sie mit dem Körper unzufrieden ist, die besonders weiblichen Teile los werden will und die typisch männlichen Teile simuliert.
Es sagt sich leicht, dass man den Menchen liebt und eine tiefe Zuneigung sich nicht um das Geschlecht kümmert. Wenn aber mit der Zeit neue Seiten sichtbar werden und man dann sich immer noch so intensiv liebt wie vorher, finde ich das enorm.
Liebe Grüße
Inga