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Intergeschlechtliche Menschen, Crossdresser, Transgender, Transidente: Diskussionen über partnerschaftliche Aspekte, Rat und Tat für PartnerInnen und Familie
Regina hat geschrieben:
Transsexualität ist nicht für jeden hier das erstrebenswerte Ziel was es irgendwann zu erreichen gilt.
Liebe Grüße,
Regina
@ Regina: Ich frage mich, wo du in meinem Beitrag Transidentität als erstrebenswert finden konntest. Da wurde wohl etwas hineininterpertiert und als Fakt angesehen.
Es ging mir lediglich darum, bei der Problematik nicht nur auf Probleme, Sorgen und Nöte zu deuten, sondern aufzuzeigen, dass es auch einen interessante, spannende und humorvolle Blickweise dabei geben kann.
Im übrigen geht es mir mit meinen Beiträgen bei solchen Themen nicht darum, das zu schreiben, was der Ursprungsverfasser lesen möchte, sondern was ich für richtig und wichtig halte.
Möglicherweise habe ich mit dem Satz etwas erschreckt, das war gewiss nicht meine Absicht, ganz im Gegenteil.
LG
Julia
nach Weihnachten kommen ich jetzt auch endlich dazu dich zu begrüßen und ein paar Zeilen zu schreiben.
Ich freue mich das du dich, trotz deiner Angst und deiner Unsicherheit, nicht in deine Schneckenhaus verkrichst, sondern dich aktiv Informierst, was da wohl los ist.
Aus eigener Anschauung kann ich (leider) sagen, das dies nicht selbstverständlich ist.
Um dir (und deinem mitlesenden Mann) zu zeigen wie so ein Outing auch aussehen kann und wie wenig du alleine bist, ein klein wenig aus meiner "Anfangszeit"
Ich habe mich erst nach knapp 8 Jahren Zusammenleben (davon 6 1/2 Jahre verheiratet) bei meiner Frau geoutet, obwohl ich schon viele Jahre lang gelegentlich nur zu Hause mich mehr oder weniger weiblich gekleidet habe.
Warum habe ich es nicht gleich erzählt?
Ganz einfach (wirklich?): Ich wusste (damals) nicht was mich da an- und umtreibt. Es herschte der Gedanke vor, das ich damit alleine auf der Welt bin. Wenn sonst im Zusammenleben alles passt, warum das Risiko eingehen jemanden deswegen zu verlieren, wenn ich es doch so gut verstecken konnte, es nur selten ( 2-3 mal im Jahr) machte?
Erst Jahre später, als ich mal verstärkt Lust aufs "Umziehen" hatte, und mal im Internet recherchiert habe, fand ich neben diversen Fetisch- und sonstigen *-Ecken dieses Forum und damit die Erkenntnis, nicht so alleine zu sein wie gedacht.
Und mit diesem Forum kam dann auch die Erkenntnis, das es so geheim nicht weitergehen kann.
Aber den Schritt zum Outing hat dann trotzdem nochmals gedauert. Warum?
Weil ich beim damaligen Zusammenziehen mit meiner heutigen Frau ganz bewußt einen Teil von meinem Fundus habe finden lassen und die Reaktion durch aus "vernichtend" war. - sie mag es also nicht.
Und so ist das Outing inzwischen etwas mehr als 2 Jahre her. Sie hat nach wie vor keine Interesse eine andere Informationsquelle anzuzapfen, sich selbstständig zu informieren, schweigt "das Problem" tot und wartet eigentlich nur darauf das ich es mal wieder anspreche wenn ich ein Problem habe.
Wir haben immerhin eine Vereinbarung: Solange sie es nicht mitbekommt und ich die Nachbarn nicht "Erschrecke" kann ich tun was ich will.
Und immerhin kann ich einmal im Monat zum Stammtisch gehen, wenn ich als "Mann" zurück komme.
Leider weiß ich nicht wirklich welche Ängste und Sorgen sie hat (außer Ausgrenzung durch die Nachbarn, Angst um körperliche und/oder selische Unversehrtheit bei mir wenn ich in der Öffentlichkeit als "Mann in Frauenkleidung" erkannt werde).
Sind da Verlustängste, (Verlust des Mannes, verlust der eigenen Weiblichkeit, Verlust der eigenen Aktrativität, etc) oder Sorgen, das ich schwul bin/werde oder vielleicht sogar ganz eine Frau werden will? (und als Antwort auf alle Frage: alles unbegründet und so auch schon formuliert.) Ich weiß nicht was sie umtreibt, da die wenigen Gespräche nicht so -ich nenne es mal- "Produktiv" sind, wie ich mir das wünschen würde.
Vor diesem Hintergrund sehe ich bei euch zumindest einen wesentlich besseren Ansatz zur Verständigung und hoffe euch ein wenig Mut zum weiteren Miteinander machen zu können.
Redet mit einander und vertraut euch - nur so könnt ihr herausfinden wer mit welchen Problemen Schwierigkeiten hat und euch gegenseitig helfen
und auch Rücksicht nehmen.
Nutzt dieses Forum zu erkennen, wie wenig einsam man(n)/ Frau/ Partnerin mit seiner/ihrer Leidenschaft ist und welchen Variantenreichtum es dabei gibt
Ganz lieben Gruß
Gaby
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Frauen werden aus Blumen geboren, Männer aus Kohlköpfen. Ich bin aus einem Blumenkohl.
vielen Dank für Deinen Beitrag.
Es ist schön zu lesen, dass Deine anfängliche Angst und Unsicherheit nun abgeklungen ist.
dani1010 hat geschrieben:Ich bin glücklich und Angst Nein wovor. Vor einen neuen Zeit die spannend und bereichernd ist in unserer grenzenlosen. Unendlichen Liebe
Ich wünsche Euch, für eure gemeinsame Zukunft viel Glück und natürlich auch viel Spaß
Liebe Grüße,
Regina
Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. (Erasmus von Rotterdam)
dani1010 hat geschrieben:
Wir reden viel sehr viel und lernen uns Neu kennen
Vor einem Tag habe ich Sie kennen gelernt
Es war komisch. Mit Angst erfüllt und zum Schluss wunderbar
Hallo Dani,
reden ist auch sehr wichtig.
Wenn beide sich mitteilen, kann der gegenüber besser verstehen was in einem vorgeht.
Ich kann das aus umgekehrter Sicht teilen, dass auch die "neue" kennezulernen ein ein wunderbares
Gefühl sein kann - umso mehr freut es mich für Euch beiden, dass es so ist.
Meine Frau musste sich auch erst mal mit Joselle anfreunden und die Zunkunft ist ja noch nicht geschrieben.
Euch beiden Drücke ich weiter beide Daumen!
Einen guten Start in das neue Jahr 2013 und viele gemeinsame schöne Stunden wünscht
ich bin nach wie vor sehr davon beeindruckt, wie superschnell du mit der neuen situation klarkommst.
so etwas habe ich bisher noch nicht gehört oder gelesen.