Redezeit! Austausch- und Nachrichten-Portal für intergeschlechtliche und transsexuelle Menschen, Crossdresser, nonbinä¤re Menschen, Feministinnen, Luder, Hexen
Joo hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 10:22
Hallo Tete,
auch von mir ein herzliches Willkommen, dieses mal vom Bodensee. Ganz gleich wo wir leben, die Probleme von uns Transmenschen sind immer ähnlich oder gleich. Mir hat das Forum hier sehr viel geholfen bei meiner Suche nach mir selbst. Alleine zu sehen, dass man/Frau nicht alleine ist gibt Mut, und zumindest mir, ein wenig Zuversicht.
Liebe Grüße
Joo
Liebe Joo,
Genau das ist einer der Gründe warum ich mich entschlossen habe, mich hier anzumelden ich glaube ich kann hier vieles lernen und mitnehmen!
Ich bin auf alle hier unheimlich stolz und extrem dankbar!
Auch in so kurzer Zeit schon so viele Rückmeldungen, zusprüche und Tipps bekommen zu haben! Es überwältigt mich!
Liebe Grüße
Tete
und willkommen hier im Forum - schön dass Du zu uns gefunden hast!
Tete hat geschrieben: Mi 9. Sep 2026, 13:57
zum einen mein leider durchaus vorhandener Bauch
Du wärst nicht die Erste, die mal eben ihr Gewicht halbiert. Wenn man sich stimmig in seinem Körper fühlt, kommt plötzlich auch der Ansporn ihn in Form zu bringen. Nimm Dir eine Kleidergröße als Zielmarke und gönne Dir eine schönes Outfit wenn Du dein Ziel erreicht hast.
Tete hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 11:09
Daher ist ein Kleid i.d.r. eher wie ein (wie man so schön sagt) Kartoffelsack an mir. Aber ich denke ich sollte hier mal über eine Brustplatte nachdenken, das könnte definitiv helfen.
Ich bin ja eine leidenschaftliche Verfechtering von Hüftpolstern. Das bringt für den Gesamteindruck 100x mehr als Oberweite - und Kleider sitzen plötzlich, statt zu hängen.
Tete hat geschrieben: Do 10. Sep 2026, 00:55
aber den way to go habe ich leider noch nicht für mich gefunden.
Da sagt die alte Bergfexin in mir: Wenn man auf einen Gipfel steigen will, ist das Wichtigste, sich zeitig auf den Weg zu machen - auch wenn der Gipfel noch in den Wolken hängt.
danke für deinen Zuspruch und den Mut den du mir machst!
Das Ziel beim Gewicht wäre klar, der Weg fängst zum wiederholten male an. Ich hoffe dass ich es diesmal auch wirklich schaffe und durchhalte. Das Ziel ist auch machbar, aber es wird dennoch etwas Zeit brauchen.
Spannende Idee mit den huftpolstern. Darüber habe ich bisher weniger nachgedacht, weil bisschen Hintern wäre schon vorhanden aber ich denke das muss ich einfach auch bisschen mehr ausprobieren und testen
Es ist ein langer steiler und auch steiniger weg der vor mir liegt. Aber eman sagt ja auch so schön nur wer den ersten Schritt macht, macht sich auf den Weg. Oder mit nochmals anderen Worten, machen ist wie wollen, nur krasser
herzlich willkommen hier im Forum. Ich kann vieles von dem unterschreiben, was meine Vorrednerinnen schon geschrieben haben und möchte Dich ermutigen, Deinen Weg zu finden und zu gehen.
Auch wenn Dir Deine aktuelle Lebenssituation eher aussichtslos erscheint - es gibt immer Wege. Wenn man etwas machen möchte, das tief in einem drinnen steckt und man sich dabei einen Herzenswunsch erfüllt, dann legt einem das Universum keine allzu großen Steine in den Weg.
Ich habe hier sehr viele persönliche Erzählungen von Menschen, oder besser gesagt Freundinnen, gelesen, die sich "von der Raupe zum Schmetterling" gewandelt haben und darf das auch am eigenen Leib und der eigenen Seele ein wenig miterleben.
Ich wünsche Dir, daß Du Dich hier im Forum wohlfühlen kannst, Antworten auf Deine Fragen findest und Du auch den Mut findest, das auszuleben, was aus Deinem tiefsten Inneren an die Oberfläche möchte.
Alles Liebe
Desiree
"Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der richtige." (Seneca)
Hallo Tete,
und alle anderen Gewicht geplagten.
Ich habe an anderer stelle schon beschrieben wie ich rund 50 Kg Gewicht abgebaut habe.
Hier in Stichworten wie es mir über Jahre gelang das Gewicht zu reduzieren.
Nach ein paar erfolglosen Versuchen, inklusive Krankheit und ein 1/2 Jahr Krankenhaus Aufenthalt. Da war ich ziemlich abgemagert, aber noch viel schneller wieder zu genommen, habe ich schrittweise mein gesamtes verhalten geändert.
Zuerst kam der Grundgedanke, wieso habe ich überhaupt so zugenommen. Neben, uns allen bekanntem Frust mit unseren Gefühlen, habe ich ein Hauptgrund festgestellt.
Nämlich zu schnelles Essen. Monteur mit zum teil 1/2 Stunde Mittagspause.
Schritt 1:
Zeit lassen beim Essen. Esswerkzeug (Gabel, Löffel, Messer) nach jedem Bissen weg legen. Nicht schon den nächsten Bissen vorbereiten. Jeden Bissen bewusst kauen und geniessen hilft einem dabei sehr. Resultat, man bekommt rechtzeitig die "Bin satt" Meldung des Körpers mit und hört auf zu Essen
Schritt 2:
Kohlenhydrate wie Teigwaren, Kartoffeln etc. nur noch die hälfte schöpfen. Dafür das Gemüse verdoppeln. Weniger Süssigkeiten, nicht ganz weg lassen, die wenigen Süssigkeiten geniessen (in kleinen Mengen).
Man lernt da auch weniger zu schöpfen, eventuell halt noch mal nach schöpfen.
Und meine Erfahrung, wenn man in Restaurants oder Kantine fragt, bekommt man das dann meistens auch so.
Mit 1 bis 1 1/2kg Gewichtsabnahme im Monat lernt der Körper auch, das neue Gewicht zu halten. Nicht wieder explosionsartig zu zu nehmen.
Weitere Auswirkungen: Weniger Essen, bei mir Mehrmals am Tag kleine mengen Essen. Man lernt das Essen zu geniessen und man weiss nachher auch noch lange was man eigentlich gegessen hat.
Und noch erfreulicher. Ich hatte Zucker. Musste 50 Einheiten Insulin am Tage Spritzen, nebst Tabletten am morgen und Abend. Heute kein langzeit Insulin mehr Spritzen, die Tabletten noch auf eine halbe Morgens und Abends.
Mein Arzt hat mir sogar verboten, weiter ab zu nehmen. 85 Kg bei 1.87meter Grösse.
Ich habe zwar immer noch ein minimales Bäuchlein (persönliches empfinden), aber zu wenig sei auch nicht gut.
Ob jemand mit diesen Maßnahmen soviel abnimmt ist nicht garantiert, aber besser geht es einem auf jeden Fall. Und mann geniesst das Essen wieder und hat nicht hinterher ein schlechtes Gefühl.
Lieb Grüsse Beatrix
Ich bin nicht Mann, ich bin nicht Frau, ich bin einfach ich. Und das ist gut so.
Dem Beitrag von Beatrix oben kann ich voll und ganz zustimmen. Vielleicht hilft auch noch der Hinweis, dass tägliche Bewegung ein weiteres Indiz sein kann, abzunehmen. Ob nun walken, schwimmen oder sonst was. Alles hilft dem Körper und besonders den Stoffwechsel.
LG Christina