Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit - # 110
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Ulrike-Marisa
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Moin zusammen,
am 12 März 2025 hatte ich ja schon mal das Bauprojekt Heckrad Frachtdampfer HAMELN von der Weser aus Minden im Gesamtolan mit den Heckrädern vorgestellt. Nun ist neben der Fensterrestauration der Bau der HAMELN in die entscheidende Phase getreten. Gestern war Kielllegung der HAMELN. Zuerst habe ich die auf den Maßstab 1:45, passend zu den Preiser Figuren, vergrößerten Abschnitte des Gesamtplanes zusammen gestellt, um wichtige Stationsmaße am Rumpf zu ermitteln, das heißt, auf welcher Station beginnt oder endet ein Aufbau oder Bauelement.
Beide Pläne bilden die Grundlage für die weiteren Detailplanungen. Die Maße sind in der Umrechung des Originals festgelegt. 860mm zwischrn den Loten, Breuite 140mm über Spant Seitenhöhe 45mm Tiefgang 15-25mm.
Grüße, Ulrike-Marisa
am 12 März 2025 hatte ich ja schon mal das Bauprojekt Heckrad Frachtdampfer HAMELN von der Weser aus Minden im Gesamtolan mit den Heckrädern vorgestellt. Nun ist neben der Fensterrestauration der Bau der HAMELN in die entscheidende Phase getreten. Gestern war Kielllegung der HAMELN. Zuerst habe ich die auf den Maßstab 1:45, passend zu den Preiser Figuren, vergrößerten Abschnitte des Gesamtplanes zusammen gestellt, um wichtige Stationsmaße am Rumpf zu ermitteln, das heißt, auf welcher Station beginnt oder endet ein Aufbau oder Bauelement.
Beide Pläne bilden die Grundlage für die weiteren Detailplanungen. Die Maße sind in der Umrechung des Originals festgelegt. 860mm zwischrn den Loten, Breuite 140mm über Spant Seitenhöhe 45mm Tiefgang 15-25mm.
Grüße, Ulrike-Marisa
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Valerie Bellegarde
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Liebe Ulrike-Marisa,
Mir scheint, du hättest Konstrukteurin werden sollen oder Bauleiterin auf einer Schiffswerft.
Lieben Gruß, Valerie
Mir scheint, du hättest Konstrukteurin werden sollen oder Bauleiterin auf einer Schiffswerft.
Lieben Gruß, Valerie
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Ulrike-Marisa
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Moin,
mich interessiert nicht nur rein das Modell, sondern auch alles drum herum an Geschichte und Technik. Dazu sammle ich alte Fachbücher und steh mit anderen Modellbauern in regem Austausch. Außerdem ist es eine besondere Herausforderung, ein Modell nur anhand eines Generalplanes völlig selbst nachzubauen und nach zuempfinden.
Das war die Ausgangslage.
Grüße, Ulrike-Marisa
mich interessiert nicht nur rein das Modell, sondern auch alles drum herum an Geschichte und Technik. Dazu sammle ich alte Fachbücher und steh mit anderen Modellbauern in regem Austausch. Außerdem ist es eine besondere Herausforderung, ein Modell nur anhand eines Generalplanes völlig selbst nachzubauen und nach zuempfinden.
Das war die Ausgangslage.
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Ulrike-Marisa
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Re: Was macht ihr heute, was baut ihr in euerer Freizeit
Moin,
für den Bau so eines modells gibt es im Vorfeld viel zu überlegen, wie die eigentliche Bauausführung technisch machbar sein kann. Historische Risse geben Hinweise auf die grundsätzliche Gestaltung des Rumpfes z.B. im bug- und Heckbereich.
Der Bug wird ein Löffwlbug von der konstruktion her sein, das war damals so üblich nd lässt sich in Schichtbauweise für den Unterwasserbereich hersellen. 8 dünne 3mm Lagen ergeben auch schon 24mm an Höhe und täten des Unterwasserbereich am Bug abdecken. Die Form lässt sich dann raspeln und schleifen, Kontrolle dann mit Pappschablonen dür ausgewählte Spantenbereiche; im Bug alle 5cm Formspant vorsehen dürfte nach meiner Erfahrung reichen. Dazwischen dann die 3mm Schichthölzer. Die Formspanten geben dann beim raspeln und anpassen der endgültigen Form im Unterwasserbereich des Bugs recht genaue Orientiernug. Im Überwasserbereich bleibt die Bordwand einfach senkrecht praktisch gut, das hat keinen Einfluss auf das Fließverhalten des Wassers am Bug, nur die Form unter Wasser ist wichtig, damit das Wasser möglichst mit geringem Widerstand abfließen kann. Ansonsten plane ich viel mit kleinen Planskizzen auf A5 Zetteln, die aus alten Fotokopieen geschnitten sind, meine zeichnerischen Denkhilfen sozusagen...
Der Heckbereich sieht vermutlich anders aus als auf dem Riss von W. Teubert. Der Generalplan, der 1898 gezeichnet wurde, weist senkrechte Bordwände im Heckbereich aus. Die Schnittzeichnung im Bereich der Hauptzylinder de Maschine zeigt das deutlich; aalso senkrechte Bordwände in eingezogenen Bereich des Hecks. Da war man Ende des 19. Jahrhunderts noch am experimentieren. Ob ich den Heckbereich so mit 1mm Sperrholz als Gesamtstück biegen kann, muss ich noch ausprobieren, das täte die Arbeit in diesem Bereich stark vereinfachen.
Der Heckbereich mit den Teibrädern ist ein Kompromiss. Das wusste man schon damals, es gind darum, enge Schleusen in Stauhaltungen der Flüsse oder Kanäle befahren zu können möglichst mit einem gesamten Schleppzug; so z.B. in Bremen die Schleppzugschleuse an der Weser. der Strömungsabriss am platten Heck wurde als unbedeutend in Kauf genommen; die Verwirbelung des Wassers durch die Treibräder spielt in diese Betrachtung hinein.
Ja, warum ich das alles schreibe? Ich denke so für mich auch schriftlich nach und möchte interessierten Modellbauern unter uns einfach mal zeigen, was Schiffsmodellbau an ausgewählten Modellen so sein kann als Hobby und geistige Betätugung; nachmachen erwünscht. Pläne gibts bei mir digital...
Grüße, Ulrike-Marisa.
für den Bau so eines modells gibt es im Vorfeld viel zu überlegen, wie die eigentliche Bauausführung technisch machbar sein kann. Historische Risse geben Hinweise auf die grundsätzliche Gestaltung des Rumpfes z.B. im bug- und Heckbereich.
Der Bug wird ein Löffwlbug von der konstruktion her sein, das war damals so üblich nd lässt sich in Schichtbauweise für den Unterwasserbereich hersellen. 8 dünne 3mm Lagen ergeben auch schon 24mm an Höhe und täten des Unterwasserbereich am Bug abdecken. Die Form lässt sich dann raspeln und schleifen, Kontrolle dann mit Pappschablonen dür ausgewählte Spantenbereiche; im Bug alle 5cm Formspant vorsehen dürfte nach meiner Erfahrung reichen. Dazwischen dann die 3mm Schichthölzer. Die Formspanten geben dann beim raspeln und anpassen der endgültigen Form im Unterwasserbereich des Bugs recht genaue Orientiernug. Im Überwasserbereich bleibt die Bordwand einfach senkrecht praktisch gut, das hat keinen Einfluss auf das Fließverhalten des Wassers am Bug, nur die Form unter Wasser ist wichtig, damit das Wasser möglichst mit geringem Widerstand abfließen kann. Ansonsten plane ich viel mit kleinen Planskizzen auf A5 Zetteln, die aus alten Fotokopieen geschnitten sind, meine zeichnerischen Denkhilfen sozusagen...
Der Heckbereich sieht vermutlich anders aus als auf dem Riss von W. Teubert. Der Generalplan, der 1898 gezeichnet wurde, weist senkrechte Bordwände im Heckbereich aus. Die Schnittzeichnung im Bereich der Hauptzylinder de Maschine zeigt das deutlich; aalso senkrechte Bordwände in eingezogenen Bereich des Hecks. Da war man Ende des 19. Jahrhunderts noch am experimentieren. Ob ich den Heckbereich so mit 1mm Sperrholz als Gesamtstück biegen kann, muss ich noch ausprobieren, das täte die Arbeit in diesem Bereich stark vereinfachen.
Der Heckbereich mit den Teibrädern ist ein Kompromiss. Das wusste man schon damals, es gind darum, enge Schleusen in Stauhaltungen der Flüsse oder Kanäle befahren zu können möglichst mit einem gesamten Schleppzug; so z.B. in Bremen die Schleppzugschleuse an der Weser. der Strömungsabriss am platten Heck wurde als unbedeutend in Kauf genommen; die Verwirbelung des Wassers durch die Treibräder spielt in diese Betrachtung hinein.
Ja, warum ich das alles schreibe? Ich denke so für mich auch schriftlich nach und möchte interessierten Modellbauern unter uns einfach mal zeigen, was Schiffsmodellbau an ausgewählten Modellen so sein kann als Hobby und geistige Betätugung; nachmachen erwünscht. Pläne gibts bei mir digital...
Grüße, Ulrike-Marisa.
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