unter dem Motto "Wir lassen uns nicht spalten" ruft ein breites Bündnis für morgen zu einer "Demo gegen den Hass" auf. Von Campact habe ich soeben den Aufruf zur Demo bekommen, den ich hier gerne teile:
Ich bin ab morgen früh im Urlaub und kann daher leider nicht teilnehmen, hoffe aber, dass sich wirklich viele, viele Menschen versammeln und ein deutliches Zeichen gegen den Hass setzen.der bunteste Tag im Jahr wurde zum Albtraum: Am Samstagabend raste ein Mann mit einem Kleinbus in den Berliner Christopher Street Day. Eine Frau wurde getötet, 31 verletzt.[1] Der Schock sitzt tief, insbesondere in der queeren Community. Der Hass gegen LGBTQIA* nimmt seit Jahren zu.[2] Nun gipfelte er in dem queerfeindlichen Anschlag.
Rechte und konservative Kräfte haben die Debatte schnell durch rassistische Hetze und Islamfeindlichkeit vereinnahmt.[3,4] Die queere Community, ihre Trauer und ihre Forderungen wurden so in den Hintergrund gedrängt. Damit die Bundesregierung jetzt queeres Leben wirklich schützt, ruft ein großes Bündnis zur Demo in Berlin auf.
Unter dem Motto „Wir lassen uns nicht spalten“ sollen morgen, am 1. August, Tausende von Menschen ein Zeichen setzen. Gegen Vereinnahmung. Für die Finanzierung queerer Räume und Organisationen. Für die Aufnahme queerer Menschen in Artikel 3 des Grundgesetzes. Geplant sind Reden aus der queeren Community, der Sozialarbeit sowie von einem muslimischen Glaubensverband. Svetlana, sei dabei.
Ort: Bebelplatz, Berlin (Stadtplanlink)
Zeit: Samstag, 1. August, 14:00 Uhr
Campact organisiert die Veranstaltung nicht, unterstützt sie aber. Die Zeit bis morgen ist knapp. Um möglichst viele Menschen für die Demo zu mobilisieren, freuen wir uns, wenn Du diese Mail auch an Freund*innen und Bekannte weiterleitest.
Herzliche Grüße
Dein Campact-Team
[1] „Wegner: Offiziell 31 Verletzte bei CSD-Anschlag”, Zeit Online, 28. Juli 2026
[2] „Warum Gewalt gegen queere Menschen zunimmt“, Deutschlandfunk Online, 26. Juli 2026
[3] „Nach dem CSD-Anschlag: Was hinter der Debatte über Staatsangehörigkeit steckt”, Correctiv Online, 28. Juli 2026
[4] „Pass, Asyl, Abschiebungen – Polizei schreibt Brief an Merz und nimmt drei Gesetze ins Visier”, Welt Online, 29. Juli 2026